Schützenfest im Wildpark
Das U17-Talentteam überzeugte am Samstag gegen einen harmlosen Gast aus Frankfurt und siegte hoch verdient mit 4:0.

Unsere Nachwuchsmannschaft bot von Beginn an eine konzentrierte und souveräne Leistung. In der Anfangsviertelstunde hatten die Karlsruher zwei gute Möglichkeiten, um in Führung zu gehen. Leider scheiterten jedoch Samir Frank und Kai Kleinert. Das Talentteam witterte jedoch seine Chancen und zeigte immer wieder gute Aktionen über die Flügel. So war es schließlich Robert Bauer, der durch eine klasse Flanke in Szene gesetzt wurde. FSV-Schlussmann Lukas Watkowiak hatte jedoch etwas dagegen und hielt seine Mannschaft mit einem starken Reflex weiterhin im Spiel. Nur kurze Zeit später kam der KSC erneut über die Flügel. Wie zuvor brachte ein Blau-Weißer eine scharfe Flanke in den gegnerischen Strafraum. Dieses Mal brachte Alexander Wähling den Ball unter Kontrolle und hämmerte den Ball ins lange Eck zur 1:0-Führung (26.). Nur fünf Minuten später der nächste Treffer für die Hausherren. Nach einer flachen Hereingabe in den FSV-Strafraum zögerte Jimmy Marton keine Sekunde und schloss eiskalt zur 2:0-Halbzeitführung ab (31.).
Nach dem Seitenwechsel bekamen die Zuschauer ein schwaches Spiel zu sehen. Die Frankfurter kamen kaum zu Torchancen und waren darauf bedacht hinten den Beton anzurühren. Der KSC, mit einer komfortablen 2:0-Führung im Gepäck, passte sich allmählich dem Frankfurter-Spiel an und zeigte mangelnde Laufbereitschaft und fehlenden Einsatzwillen. Eine knappe halbe Stunde plätscherte die Begegnung vor sich hin, ohne irgendwelche nennenswerten Torchancen. Die Blau-Weißen verwalteten das Ergebnis und wollten keine Initiative übernehmen, um die Partie vorzeitig für sich zu entscheiden. Erst in den Schlussminuten kam wieder etwas mehr Tempo ins Spiel, nachdem Trainer Michael Streichsbier einige Wechsel vollzogen hatte. So viel nach einem abgefälschten Ball im Strafraum der Gäste das 3:0 durch Kai Kleinert (77.). Nur eine Minute später machte Robert Bauer den Sack endgültig zu. Nach einer Standardsituation fand sein Kopfball den Weg ins Gehäuse (78.).
„Wir sind dieses Spiel engagiert angegangen und die Jungs haben die Vorgaben zunächst gut umgesetzt. Die Mannschaft hat den Gegner früh unter Druck gesetzt und sich über die Flügel eine Vielzahl von Torchancen erarbeitet. In dieser Phase hätten wir bereits deutlicher führen müssen. Nach der Pause war das jedoch zu wenig und ich bin deshalb mit dem Auftreten der Mannschaft im zweiten Durchgang nicht zufrieden“, so Trainer Michael Streichsbier nach dem Spiel.
KSC: Michael Streichsbier (Trainer), Marc Apfel (Co-Trainer)
Wellenreuther, Akpo-Guma, R. Bauer, Fassnacht (58. Ivan), Wähling, Kleinert, Grupp (70. Hochstein), Ülker, Dogdu (52. Ademogullari), Marton, Frank (70. Stojcevski)
Jonas Maunichy









