Rapolder: „Müssen dem Spiel unseren Stempel aufdrücken“
Uwe Rapolder gibt sich vor seinem Debüt als Cheftrainer des KSC im Heimspiel am Sonntag (13.30 Uhr) gegen Rot-Weiß Oberhausen kämpferisch und legt den Fokus auf sein eigenes Team. „Wir müssen dem Spiel unseren Stempel aufdrücken, vor allem hier im Wildpark“, so der 52-jährige am Donnerstag.

Von David Ruf
Wille, Leidenschaft, Kampf- und Laufbereitschaft und Entschlossenheit nennt Rapolder als notwendige Eigenschaften, um zum Erfolg zu kommen und verweist auf den „willigen Geist“ seiner Mannschaft, mit der er inklusive Kurz-Trainingslager inzwischen vier Einheiten absolviert hat. Zwei weitere werden bis zum Spiel am Sonntag noch folgen.
Mit Serhat Akin, Christian Demirtas und dem nach seiner gelb-roten Karte gesperrten Matthias Langkamp werden drei Spieler definitiv ausfallen. Marco Engelhardt trainiert nach seinem Rippenanbruch inzwischen wieder voll und dürfte am Sonntag sogar wieder von Beginn an auflaufen. Andreas Schäfer hat seine Magen-Darm-Probleme auskuriert und am Donnerstag mit dem Lauftraining begonnen. Sein Einsatz ist damit noch ebenso unklar wie der des am Schienbein verletzten Anton Fink.
Taktisch wird Rapolder mit einem 4-4-2- oder einem 4-2-3-1-System agieren. Dem System mit einer Raute im Mittelfeld erteilte der Cheftrainer unterdessen eine Absage. „Mit ihr lässt sich schwer verteidigen.“
Mit dem Gegner aus Oberhausen hat sich Rapolder übrigens noch nicht sonderlich intensiv befasst. Er habe das Spiel der Oberhausener gegen Bielefeld am vergangenen Wochenende zwar gesehen, will die Partie aber erst am Samstag genauer analysieren. Im Wildpark gilt also bis auf Weiteres die Devise, vor allem auf sich und die eigene Leistung zu schauen.









