Punktgewinn gegen den Spitzenreiter
Im Spitzenspiel zwischen dem Karlsruher SC und dem VfB Stuttgart kamen beide Mannschaften nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus.

In der ersten Halbzeit spielte der KSC druckvoll nach vorne. Die Stuttgarter kamen, dank der Karlsruher-Zweikampfstärke, zu keinen gefährlichen Torchancen. Durch eine schöne Vorarbeit von Jedrzejcyk konnte Gür die Blau-Weißen mit 1:0 in Führung schießen (19.). Nur wenige Minuten später musste Mittelfeldakteur Schmitt verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Im weiteren Spielverlauf hatte der Karlsruher SC noch einige gute Chancen, um die Führung auszubauen. Nutzen konnte man diese Gelegenheiten leider nicht. So ging es mit der 1:0-Führung in die Pause.
Der VfB kam mit einem wesentlich besseren Aufbauspiel aus der Kabine. In Folge dessen erspielten sich die Schwaben einen größeren Spielanteil im Mittelfeld. Klare Torchancen blieben aus. Die gut gestaffelte Karlsruher-Hintermannschaft ließ den Stuttgartern kaum Räume zum Spielen. Gegen Ende der Partie merkte man dennoch, dass der VfB um den Ausgleich bemüht war. Nach einer Stuttgarter-Flanke schauten zwar alle Karlsruher dem Ball hinterher, vergaßen dabei aber den freistehenden Morina. Dieser köpfte ungehindert zum 1:1 ein (75.). Im Anschluss daran hatten Beer und Voglsammer die Chance den Siegtreffer zu erzielen. Diese blieben aber ungenutzt. Somit blieb es, in einem guten Derby, beim 1:1-Unentschieden.
„Wir haben den Sieg nur knapp verpasst. Die Mannschaft hat taktisch clever agiert. Es war von Anfang an ein sehr schnelles und kampfbetontes Derby. Leider hat uns das viel Kraft gekostet. In der zweiten Halbzeit hat die geistige Frische gefehlt. Wir haben die Bälle in der Vorwärtsbewegung leichtfertig verloren. Ob verdient oder unverdient - Ich hätte gerne dieses 1:0 gehabt", so ein sichtlich enttäuschter Argirios Giannikis nach Spielabpfiff.
KSC: Argirios Giannikis (Trainer), Marc Lorius (Co-Trainer)
Werner, Hummel, Blank, M. Müller, Pottmeyer, Smith, M. Schmitt (23. Steinberger), Schoch (81.), Pavkovic), Apfel, Gür (80. Voglsammer), Jedrzejcyk (68. Beer)
Jonas Maunichy









