"Ohne Fitness keine maximale Leistung möglich"

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Auch das Training ohne den Ball ist für die Nachwuchskicker des KSC wichtig für deren Entwicklung. Hierfür ist Athletik-Trainer Florian Böckler zuständig. Er kümmert sich seit dem 1. Juli 2014 um die Fitnesswerte der U16-, U17- und U19-Nachwuchsspieler des KSC. Die Redaktion von ksc.de sprach mit Florian Böckler.

„Das technische und taktische Niveau wird durch die Trainer ausgefeilt. Meine Aufgabe ist es, mich gemeinsam mit den Jungs um deren athletischen Potentiale zu kümmern“, so Florian Böckler. Die Einheiten im Athletik-Bereich finden für die Teams ein bis zweimal pro Woche statt. Böckler weiter: „Ziel der regelmäßigen Einheiten ist es eine vielseitige, langfristige und ganzheitliche Ausbildung der Jugendspieler zu gewährleisten. Durch die Ausbildung in diesem Bereich sollen die Jungs optimal an den Profibereich herangeführt werden um spätere Überbeanspruchungen zu vermeiden.“
Inhalte dieser Einheiten sind konditionelle als auch koordinative Fähigkeiten. Neben einer lauftechnischen Schulung, die das Laufen ökonomischer machen um Kräfte und Energie zu sparen, werden vermehrt Schnelligkeitsformen trainiert, die aufgrund des höher werdenden Tempos im Sportspiel Fußball notwendig sind. Aber auch auf das Krafttraining zur effizienten Nutzung des Körpers in vielen Situationen wird vermehrt Wert gelegt. Außerdem gibt es für ausgewählte Spieler außerhalb des Mannschaftstrainings die Möglichkeit eines Individualtrainings. „Auf Grund der Tatsache, dass es sich beim Fußball um eine sehr komplexe Sportart handelt ist eine Ausbildung in diesem Bereich für jeden Spieler von Vorteil. Die Jungs laufen pro Spiel teils zehn bis zwölf Kilometer und machen um die 1000 Kurzzeitreaktionen wie Sprints, Schüsse und Sprünge“, beschreibt Böckler die Komplexität des Fußballs. Aus diesem Grund ist ein individuell ausgerichtetes Ergänzungstraining für einen jeweiligen Spieler enorm wichtig, denn jeder Spielertyp verlangt sein individuelles Training. „Weiterhin kooperieren wir mit dem walk-in – Zentrum für Fitness, Gesundheit und Diagnostik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und dem Otto-Hahn-Gymnasium. Bei diesen beiden Einrichtungen dürfen wir zweimal wöchentlich die Räumlichkeiten nutzen. So versuchen wir effizient die Schwächen eines Spielers abzubauen und gleichzeitig die Stärken auf Grundlage der Leistungsdiagnostik voranzutreiben. Denn nur mit einer hundertprozentigen Fitness kann man das Maximale herausholen“, so Florian Böckler.


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