Ohne Dundee nach Cottbus

Am Sonntag will der KSC seine schwarze Serie im Stadion der Freundschaft beenden und erstmals bei Energie Cottbus punkten. Sean Dundee fehlt und Carsten Rothenbach ist gesperrt. Deshalb muss Trainer Becker seine Mannschaft umstellen.

Von Andreas Eisinger
Nach zweiwöchiger Zwangspause will der KSC am Sonntag in Cottbus (Anpfiff 15 Uhr) Wiedergutmachung betreiben und die Spitzengruppe der Zweiten Liga angreifen. "Wir müssen unsere Fehlerquote senken und den Gegner nicht so einladen, wie wir es in Unterhaching gemacht haben", sagte Cheftrainer Edmund Becker vor dem Abflug in die Lausitz.

Auf die Dienste von Angreifer Sean Dundee muss er dabei wegen eines Magen Darm Infekts verzichten, für ihn wird Edmond Kapllani von Anfang an spielen. Als weitere Alternative hat sich in den letzten Wochen Stürmer Nummer vier, Jiri Kaufman, aufgetan: "Er ist auf Augenhöhe mit Edmond, allerdings möchte ich gegen die groß gewachsenen Cottbusser einen kopfballstarken Angreifer ins Spiel bringen."

Ansonsten kehren Sebastian Freis und Martin Stoll nach ihren Virusinfekten zurück in die Mannschaft, Jan Männer sitzt auf der Bank. Stoll Vertreter Carsten Rothenbach musste gelb gesperrt zu Hause bleiben, für darf Amateur Tilman Sieverling unter die Reservisten. Bitter für den Routinier des KSC II: Hätten die Karlsruher vor einer Woche gegen Saarbrücken spielen können, wäre er wegen des Ausfalls von Stoll erste Wahl gewesen.

Ein Wunschgegner ist Energie Cottbus für die Blau Weißen nicht: Noch nie nahm der KSC etwas aus dem Stadion der Freundschaft mit nach Hause. Am Sonntag will "Ede" Becker erstmals dort punkten: "Wir hatten auch gegen Aue eine schwarze Serie und haben sie neulich 5:2 besiegt. Warum sollte uns das gegen Cottbus nicht auch gelingen?"


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