Niederlage am Mainzer Bruchweg
Am vergangenen Samstag musste die U19 des KSC eine bittere 0:2 Niederlage beim FSV Mainz 05 hinnehmen. Sie verweilt somit weiterhin auf Platz 11 der A-Junioren Bundesliga Süd/Südwest.
Von Beginn an wurde in der Partie ein hohes Tempo gegangen, wobei die Mainzer den besseren Start erwischten. Durch einen Fehler in der Karlsruher Defensive ging der Bruchweg-Nachwuchs in der 21. Minute durch einen Schuss aus 20m Entfernung in Führung. Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit hatten die Mainzer ein Übergewicht im Mittelfeld, gegen das der KSC nichts entgegen setzen konnte. So ging es mit diesem Rückstand in die Halbzeit.
Dieses Bild änderte sich jedoch in der zweiten Hälfte. Die Giannikis-Elf trat nun entschlossener auf, agierte wesentlich besser gegen den Ball und konnte sich nun eine Vielzahl guter Tormöglichkeiten erspielen, die jedoch leider alle ungenutzt blieben. Voglsammer hatte hierbei die beste Möglichkeit zum Ausgleich. Dieses Auslassen der Chancen wurde dann vom Gegner bestraft. Begünstigt durch einen kapitalen Fehler in der Karlsruher Hintermannschaft konnte der Mainzer Stürmer Parker in der 68. Minute das vorentscheidende 0:2 aus Karlsruher Sicht erzielen. U19-Coach Giannikis versuchte nun alles und wählte eine noch offensivere Grundrichtung. Daraus ergaben sich weitere gute Möglichkeiten, die aber ungenutzt blieben. Auch ein Tor aus Abseitsstellung wurde nicht gegeben. Die Mainzer spielten das Ergebnis nun nach Hause, sodass es am Ende beim 0:2 blieb.
“Mainz war insgesamt die reifere, die bessere Mannschaft heute. Nichts desto Trotz können wir den Ausgleich erzielen . Danach wäre das Spiel eventuell gekippt. Durch zu großen Druck haben wir in den Schlüsselszenen des Spiels in der Defensive kapitale Fehler gemacht und in der Offensive fehlte der Killerinstinkt, der Mainzer Sieg geht deshalb in Ordnung“, so Trainer Giannikis nach dem Spiel.
KSC: Werner, Blank, Pottmeyer, Smith, Armbruster (73. Beer), Schoch, Apfel, Steinberger (37. M. Schmitt), Calhanoglu (73. Jedrzejcyk), Voglsammer, Gür (52. M. Müller)
Nico Herold









