Nachholspiel gegen Tabellen Schlusslicht
Schon drei Tage nach der Niederlage bei Greuther Fürth bietet sich dem KSC die Möglichkeit zur Wiedergutmachung. Das Nachholspiel gegen Rot Weiß Oberhausen beschert den Karlsruhern eine Englische Woche, Becker schickt die selbe Anfangs Elf ins Rennen.
Von Andreas Eisinger
Nach der bitteren Niederlage vom Sonntag gibt Edmund Becker der Anfangsformation aus dem Fürth Spiel am Mittwoch die Gelegenheit zur Wiedergutmachung. In der Nachholpartie des 24. Spieltags trifft der KSC am Mittwoch um 18.15 Uhr im Wildparkstadion auf Rot Weiß Oberhausen. In der Tabelle sind die Gäste das Schlusslicht, für Trainer Becker deshalb aber kein dankbares "Opfer": "Auch wir haben am Sonntag besser gespielt als wir in der Tabelle stehen." Allerdings ohne Torerfolg, den feierte Fürth und ging als Sieger vom Platz.
Der Cheftrainer servierte seinen Schützlingen am Dienstagabend das Spiel bei den Franken erneut aus der "Konserve". An Hand der Video Analyse will Edmund Becker der Mannschaft ihre Abschlussschwäche aufzeigen. "Ich kann ihnen spielerisch nicht einmal einen Vorwurf machen, nur vor dem Tor wars zu umständlich." Für das Oberhausen Spiel brachte der Fußballlehrer seine Forderung auf einen einfachen Nenner: "Oft sind die einfachen Bälle die besten." Rolf Dohmen nickte zustimmend: "Im Moment spielen wir gut, aber die Tore fehlen", analysierte der Manager. "Das ist oft so und auf einmal trifft man wieder. Nur muss das ziemlich bald sein."
Neben der Startelf von Fürth steht Coach Becker bis auf Alexandar Mladenov der gesamte Kader zur Verfügung; zudem hoffen alle auf stimmkräftige Unterstützung der Fans. Der Trainer und Dohmen hoffen auf die Treue der Anhänger trotz der frühen Anstoßzeit und der Niederlage vom Sonntag. Das gilt auch für die kommenden Partien in den "Endspielwochen", von Appellen will Rolf Dohmen in diesem Jahr aber Abstand halten: "Die Leute verstehen es irgendwann nicht mehr, wenn wir jedes Jahr einen Aufruf starten und sie bitten, ins Stadion zu kommen. Ich bin davon überzeugt, dass uns unsere Fans sowieso nicht im Stich lassen."









