Munteres Spiel beim 8:4 gegen Sportärzte-Auswahl
Mit einem prominenten Neuzugang traten die „KSC-Allstars“ am 9. Juli zum Spiel gegen eine durch „Unitas“-Spieler“ verstärkte Karlsruher Sportärzteauswahl an.

Oliver Kreuzer, mittlerweile Sportdirektor beim KSC, der zwar schon lange „Allstars-Mitglied“ ist, aber aufgrund der Entfernung zwischen Karlsruhe und seiner einstigen Wirkungsstätte Graz bislang kaum Zeit fand, bei den „Allstars“ mitzutun, feierte sein Debüt bei der KSC-Traditionsmannschaft und bildete zusammen mit Mannschaftskapitän Burkhard Reich die Innenverteidigung.
Dadurch rückte Michael Wittwer ins defensive Mittelfeld, „was ihm gut tut, da er dadurch endlich etwas mehr laufen kann, als bisher“, wie Allstars-Coach Andy Carl angeblich sagte. Ob diese Aussage allerdings ernst gemeint war, darf doch zumindest bezweifelt werden, denn beim Spiel in Bruchhausen musste sich „Wittl“ zum Ende der Begegnung (muskulär bedingt) doch ein bisschen zurücknehmen, wobei er aber nicht der einzige „Allstar“ war, den solche Probleme plagten. Matthias Fritz musste wegen Leistenbeschwerden schon früh die Segel streichen und auch Burkhard Reich ließ sich – ganz gegen seine Gewohnheit – auswechseln, weil der Oberschenkelmuskel zumachte. Das lag aber auch daran, dass die verstärkte Sportärzte-Auswahl die „Allstars“, vor allem läuferisch, mehr forderte, als denen lieb war.
Am Ende gab es dennoch einen standesgemäßen 8:4 (4:1)-Erfolg der KSC-Allstars, der noch in der Kabine und beim anschließenden „Bankett“ im Festzelt von Alemannia Bruchhausen gebührend gefeiert wurde. Die Tore für die „Allstars“ in einem munteren Spiel erzielten Rainer Krieg und KSC-Cheftrainer Rainer Scharinger, die beide jeweils drei Treffer beisteuerten sowie Jochen „Jockel“ Frank und KSC-Ko-Trainer Ralf Friedberger, die je einmal trafen.
Das Spiel, das im Rahmen des Sportfestes von Alemannia Bruchhausen stattfand, machte allen Akteuren viel Spaß, auch wenn diese mit einigen Schiedsrichterentscheidungen nicht immer einverstanden waren. Auch den Zuschauern hat es gefallen, konnten sie doch eine Reihe ehemaliger KSC-Stars hautnah erleben.









