Mit Kaufman gegen Saarbrücken?!
Im Nachholspiel gegen Saarbrücken (Donnerstag, 18 Uhr) darf Stürmer Jiri Kaufman eventuell zum zweiten Mal in der laufenden Saison von Beginn an ran. Trainer Edmund Becker will auf der Defensivleistung aus Cottbus aufbauen und offensiv zulegen.
Von Andreas Eisinger
Zwei Heimspiele in Folge stehen in den kommenden Tagen auf dem Terminplan der KSC Profis. Im der Nachholpartie vom 24. Spieltag gastiert am Donnerstag (18 Uhr) der 1. FC Saarbrücken im Wildparkstadion, bevor am Sonntag (15 Uhr) LR Ahlen kommt. Gegen die Saarländer kann den Blau Weißen etwas gelingen, worum sie in den vergangenen Jahren stets bis zum Saisonende zittern mussten: Bei einem Sieg stehen 40 Punkte auf dem Konto, der Klassenerhalt wäre damit rechnerisch schon in trockenen Tüchern.
"Es ist psychologisch enorm wichtig, diese Marke zu knacken", sagte Cheftrainer Edmund Becker am Mittwoch. Alleine damit wolle sich die Mannschaft nach dem bisherigen Saisonverlauf aber natürlich nicht zufrieden geben. Seine Auswärtsschwäche hat der KSC aber auch am Sonntag in Cottbus nicht beigelegt: Nur 2 Spiele gewannen die Badener in der Ferne, gegen Energie reichte es immerhin zu einem Unentschieden. Mit Abwehrleistung gegen anrennende Cottbusser will Becker auch gegen Saarbrücken vor heimischem Publikum gewinnen. "In der Offensive müssen wir uns dazu gewaltig steigern", erklärte er.
Für frischen Wind im Angriff könnte Jiri Kaufman sorgen. Der durfte bisher erst einmal von Anfang an ran und erhält gegen Saarbrücken seine Bewährungschance. Der grippegeschwächte Sean Dundee sitzt allenfalls auf der Bank, Edmond Kapllani rutscht wahrscheinlich aus der Startelf. Becker: "Gegen Cottbus wollte ich Edmond als kopfballstarken Stürmer drin haben, gegen Saarbrücken kann Jiri seine Stärken ausspielen."
Eine breite Heimspiel Kulisse dürfte die Mannschaft leider nicht erwarten: Wegen des frühen Spielbeginns am Werktag sind laut Manager Rolf Dohmen inklusive der Dauerkarten 8.500 Tickets verkauft.









