KSC zieht in zweite Pokal Runde ein

Mit einem 3:0 Erfolg bei den Amateuren von Mainz 05 ist der KSC am Freitag in die zweite DFB Pokal Runde eingezogen. Nach schwachem Beginn trafen Masmanidis, Kapllani und Kaufman, der zum ersten Mal in einem Pflichtspiel randurfte.

Von Andreas Eisinger
Mit etwas Glück ist der Karlsruher SC in die zweite Runde des DFB Pokals eingezogen. Am Freitagabend besiegte die Mannschaft von Edmund Becker die zweite Mannschaft von Mainz 05 vor 2.500 Zuschauern am Bruchweg mit 3:0(0:0). Drei Tore Differenz können aber nicht darüber hinweg täuschen, dass sich der Zweitligist gegen die Oberliga Elf besonders im ersten Durchgang schwer tat und durchaus den Pausenrückstand hätte hinnehmen können. Die Karlsruher in schwarzen Trikots und Trauerflor zu Ehren des verstorbenen Jugendspielers Bassem Noureddine begannen harmlos, die Rheinhessen störten früh.

Der Karlsruher Sturm mit Edmond Kapllani für den verletzten Sean Dundee und Jiri Kaufman für Giovanni Federico konnte sich in Durchgang eins allenfalls nach Standardsituationen in Szene setzen. Jan Männer (27.), Martin Stoll (28.) und Kapllani (28.) versuchten es per Kopf nach Eckstößen, zielten aber zu ungenau. Vier Minuten vor dem Seitenwechsel musste Markus Miller im KSC Tor sein ganzes Können aufbieten, um gegen den frei stehenden Martin Wengerek zu retten.

"Da ist einiges gelaufen, was mir nicht gefallen hat; darüber müssen wir in der nächsten Woche reden", war Edmund Becker unzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft im ersten Durchgang. Becker reagierte und brachte Christian Hassa für Thomas Kies ins Spiel ein Wechsel, der sich auszahlte. Hassa belebte das Flügelspiel auf der rechten Seite und kurbelte das Angriffspiel an. Nach 57 Minuten sorgte Ioannis Masmanidis für die Gästeführung: Der Mittelfeldspieler zog von der linken Außenbahn ab und ließ Christian Wetklo im Tor der Mainzer alt aussehen. Wohl kaum einer im Stadion dürfte ihm bei seinem Kunstschuss Absicht unterstellt haben, selbstbewusst und mit schelmischem Grinsen beteuerte er nach dem Schlusspfiff dennoch: "Das war ein Torschuss und keine Flanke!"

Der Führungstreffer beruhigte das nervöse KSC Spiel. Edmond Kapllani erhöhte per Kopf (63.), den Endstand stellte Jiri Kaufman nach schöner Vorarbeit von Masmanidis her (73.). In der Schlussviertelstunde musste Kapitän Danny Schwarz verletzt nach einem Zweikampf verletzt raus, gab später aber wieder Entwarnung. Sein Einsatz gegen Burghausen am Sonntag kommender Woche ist nicht gefährdet.

In der regulären Spielzeit wollte Edmund Becker in die zweite Runde einziehen. Das ist seiner Mannschaft gelungen, wenn der Trainer mit der Art und Weise auch unzufrieden war. Bis zum Burghausen Spiel dürfte ein hartes Stück Arbeit auf Mannschaft und Trainer zukommen.


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