KSC will nachlegen

von David Ruf

Mit dem Punktgewinn am Montagabend in Osnabrück hat der KSC einen ersten Schritt in die richtige Richtung gemacht. Im Heimspiel am Freitag (18.00 Uhr) gegen den FC Erzgebirge Aue wollen die Karlsruher nun nachlegen.

Von David Ruf
„Die Mannschaft ist absolut heiß, morgen etwas zu holen“, kündigte Interimscoach Markus Kauczinski am Donnerstag an. Der Tabellenzweite aus dem Erzgebirge sei „durchaus zu schlagen“ und sein Team habe in Osnabrück „Moral gezeigt und gezeigt, dass es etwas ändern will“.

Viel Zeit zur Regeneration und zur Vorbereitung blieb dem KSC in den drei Tagen zwischen den Spielen allerdings nicht. Trotzdem glaubt Kauczinski, „dass wir noch einmal zulegen können“.

Zufrieden zeigte sich der 40-jährige mit dem Defensivverhalten seiner Truppe - zum ersten Mal seit dem zweiten Spieltag kassierten die Karlsruher keinen Gegentreffer -, Steigerungspotenzial sieht er vor allem bei eigenem Ballbesitz. „Wir haben die Bälle zu früh verloren.“

An der Anfangsformation dürfte sich unterdessen wenig ändern. Definitiv ausfallen wird jedoch Serhat Akin wegen eines Muskelfaserrisses im rechten Oberschenkel. Ihn dürfte der wieder genesene Anton Fink ersetzen. Neben Akin fehlen auch die verletzten Godfried Aduobe, Macauley Chrisantus und Marco Engelhardt.

Michael Mutzel wird nach seiner abgesessenen Gelb-Sperre wieder dem Kader angehören, ob es für einen Platz in der Startelf reichen wird, wollte Kauczinski noch nicht verraten. „Es gibt Überlegungen ihn einzubauen. Müssen wir aber nicht, da die Mannschaft gut gespielt hat.“ Sollte Mutzel doch von Beginn an zum Einsatz kommen dürfte Matthias Zimmermann wieder auf die rechte Position in der Viererabwehrkette rücken. Für Christian Demirtas bliebe demnach nur ein Platz auf der Ersatzbank. Wieder im Kader stehen werden auch die beiden Angreifer Patrick Dulleck und Simon Zoller.


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