KSC reist zum Tabellenschlusslicht
Am Sonntag (15 Uhr) muss der Karlsruher SC beim Tabellenletzten 1. FC Saarbrücken antreten. Cheftrainer Edmund Becker warnt jedoch davor zu glauben, dass die Partie für sein Team ein Selbstläufer werden wird.
Von David Ruf
Zum Abschluss der englischen Woche in der Zweiten Fußball Bundesliga reist der Karlsruher SC am Sonntag (15 Uhr) zum Tabellenletzten 1. FC Saarbrücken. "Unser Ziel ist es, unsere kleine Serie von drei ungeschlagenen Spielen fortzusetzen", sagt Cheftrainer Edmund Becker. Gleichzeitig warnt er daran zu denken, dass die Partie für seine Mannschaft ein Selbstläufer werden wird: "Wer dass glaubt, kann eine böse Überraschung erleben."
Die Saarländer weisen nach sechs Spieltagen eine katastrophale Bilanz auf. Nur einen Punkt haben sie bisher geholt, lediglich ein Tor geschossen und ganze neunzehn Gegentreffer kassiert. Zur Folge hatte dies den Trainerwechsel von Horst Ehrmanntraut zu Rudi Bommer. "Sie haben Qualitäten im Offensivbereich. In den letzten beiden Spielen hatten sie am Anfang zwar große Probleme, sind mit fortwährender Spieldauer aber stärker geworden und haben sich am Dienstag in Aue auch mit zehn Mann sehr gut verkauft", hat Becker bei seinen Spielbeobachtungen ausgemacht. "Wir dürfen Saarbrücken nicht ins Spiel kommen lassen und müssen deren Fehler eiskalt ausnutzen", gibt er die Marschroute für übermorgen vor.
Martin Stoll wird wegen seiner Gehirnerschütterung wie bereits gegen Unterhaching ausfallen. Dagegen kann Mario Eggimann, der sich am Dienstag eine tiefe Risswunde an der Hand zugezogen hat, mit Hilfe einer Manschette wohl wieder in das Geschehen eingreifen. Ansonsten wird Becker wahrscheinlich nichts an seiner Startformation ändern. Michael Mutzel, der bereits zwei Einsätze im Regionalliga Team hinter sich hat, und Bradley Carnell sollen spätestens am 8. Oktober beim Testspiel in St. Gallen wieder in die Mannschaft integriert werden.









