KSC reist ohne Fink und Zimmermann nach Duisburg

von David Ruf

„Wir haben vieles wieder gutzumachen“, gab KSC-Cheftrainer Markus Schupp mit Blick auf das Bochum-Spiel am Freitag zu Protokoll. Die erste Gelegenheit dazu bietet sich seinen Schützlingen im Auswärtsspiel beim MSV Duisburg (Sonntag, 13.30 Uhr / Schauinsland-Reisen-Arena).

Von David Ruf
„Wir wissen, dass wir Scheiße gebaut haben“, wurde der 44-jährige in der wöchentlichen Pressekonferenz auch in seiner Wortwahl deutlich. Schupp erwartet eine schwere Partie gegen den Tabellendritten; sein Rezept, um zum Erfolg zu kommen lautet „Leidenschaft und Willen“ zeigen und den mitgereisten Fans verdeutlichen, „dass wir uns wehren“. Ein Sieg sei auch am Sonntag drin – der letzte Auswärtssieg gelang seiner Mannschaft übrigens im Mai dieses Jahres in Duisburg.

Sorgenfalten bereitet Schupp weiter die personelle Situation in seinem ohnehin kleinen Kader. In der Folge kann der Coach seinen jungen Spielern keine Pause gönnen und ist durch die Verletztensituation immer wieder zu personellen Umstellungen gezwungen. 24 Spieler musste Schupp deshalb in dieser Saison bereits einsetzen – zusammen mit Arminia Bielefeld hat der KSC hier den Ligahöchstwert inne.

In Duisburg muss Schupp auf Anton Fink (Knochenhautreizung nach Schlag aufs Schienbein) und Matthias Zimmermann (muskuläre Probleme) verzichten. Ebenfalls verletzt fehlen Christian Demirtas, Sebastian Langkamp, Kristian Nicht und Niklas Tarvajärvi.

Matthias Langkamp konnte die Reise nach Duisburg am Samstag hingegen ebenso antreten wie Serhat Akin und Christian Timm.

Ein Sonderlob vom Trainer gab es am Freitag für Marco Engelhardt. „Er ist einer, der sich nie hängen lässt und eine sehr gute Einstellung zeigt”, so Schupp.


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