KSC legt Bilanz vor
Die Freude bei Hubert H. Raase war nicht ungetrübt. Eigentlich hat der KSC in der vergangenen Saison einen ungewöhnlich hohen Gewinn von 1,3 Millionen Euro erzielt. Die sportlichen Leistungen der Mannschaft hätten dazu beigetragen, gab der Vereinspräsident bekannt.

Zur Stunde legt Raase den Mitgliedern in der Badnerlandhalle die Bilanz des zurückliegenden Geschäftsjahres vor. Das Ergebnis wird geschmälert durch außergewöhnliche Ausgaben, die im Zusammenhang mit dem geplatzten Stadionneubau stehen. „Die erfreulich hohen Einnahmen haben es uns ermöglicht, diese Anlagen auszubuchen“, erklärte Raase. Deshalb hätten sich die langfristigen Verbindlichkeiten im Vergleich zum Vorjahr nur um 54 000 Euro auf 5,5 Millionen Euro verringert, „wir sind nach wie vor ein stark verschuldeter Verein“, so Verwaltungsratsvorsitzender Peter Mayer.
Erneut muss der KSC bis zum Jahresende Auflagen der Deutschen Fußball Liga (DFL) erfüllen und darf sein negatives Kapital nicht über knapp 4,4 Millionen Euro verschlechtern. „Weil unsere Mannschaft derzeit so erfolgreich spielt, werden wir dieses auferlegte Ziel erreichen und den geplanten Gewinn im nächsten Jahr wahrscheinlich übertreffen.“









