KSC katapultiert sich aus der Abstiegszone

Mit einem 3:0 Erfolg über Rot Weiß Oberhausen hat der KSC am Mittwochabend die Abstiegsränge der zweiten Liga verlassen. Stoll, Masmanidis und Saenko trafen für die Karlsruher und katapultieren ihre Mannschaft auf Platz 13.

Von Andreas Eisinger
Im Nachholspiel gegen Rot Weiß Oberhausen hat der KSC am Mittwochabend den Sprung aus den Abstiegsrängen geschafft. Nach der enttäuschenden Niederlage in Fürth besiegten die Karlsruher den Tabellenletzten vor 9.900 Zuschauern im Wildparkstadion mit 3:0 (2:0). Martin Stoll und Ioannis Masmanidis trafen, mit 30 Zählern ist der Tabellenkeller aber immer noch in bedrohlicher Nähe.

Edmund Becker wollte eigentlich dieselbe Elf ins Rennen schicken, die in Fürth das Spiel machte und dennoch leer ausging. Vor dem Anpfiff musste allerdings Mario Eggimann mit Oberschenkelproblemen passen, für ihn kam Kai Oswald ins Team. Die Badener begannen verunsichert, besserten ihr Selbstbewusstsein aber nach nur 11 Minuten auf ausgerechnet nach einem Eckball köpfte Martin Stoll mustergültig zum Führungstreffer ein. Im direkten Gegenzug gaben die Oberhausener ein erstes Lebenszeichen von sich, Andre Izepon köpfte aber zu unplatziert (12.). Stattdessen bauten die Hausherren ihre Führung aus: Ivan Saenko zog sträflich unbewacht von der linken Außenbahn nach innen, Ioannis Masmanidis musste die genaue Vorlage nach 20 Minuten nur noch einschieben.

In der Folge ließ der KSC zahlreiche Möglichkeiten zur Vorentscheidung ungenutzt, Oberhausen blieb weiter harmlos. Oliver Adler griff nach einem Doppelpass zwischen Saenko und Masmanidis im letzten Moment ein (24.), in den folgenden Minuten hätte Masmanidis um zwei Tore erhöhen müssen: Nach Zuspiel des quirligen Saenko schob der Mittelfeldspieler nach 37 Minuten am leeren Tor vorbei, nach einer weiteren Vorlag des Russen scheiterte der U21 Nationalspieler mit einem Heber an Adler (40.)

Bis zur Vorentscheidung in Durchgang zwei mussten die Fans der Blau Weißen einige Male zittern David Montero scheiterte an Markus Miller (53.), Ralf Keidel zimmerte den Ball ans Außennetz (54.). Als dann auch noch Godfried Aduobe nach einem Kopfball Duell verletzt raus musste, schienen die Hausherren den Faden im Spiel zu verlieren. Nach einer Stunde musste Miller erneut abtauchen und hielt gegen Gauthier Remacle die Führung fest. Nach einem blitzsauberen Konter krönte Saenko seine starke Leistung und machte den Sack zu: Zuerst ließ der Russe auf der rechten Seite für Dundee durch, nach dessen Zuspiel überlief Saenko den herauseilenden RWO Schlussmann Adler und schob von der Außenbahn ein (61.).

Am kommenden Sonntag kann der KSC erneut vor heimischem Publikum an die gute Leistung vom Mittwoch anknüpfen: Um 15 Uhr ertönt im Wildpark. der Anstoß gegen den ebenfalls abstiegsbedrohten LR Ahlen



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