KSC gewinnt gegen Schaffhausen
Dem KSC ist die Generalprobe vor dem Rückrundenauftakt geglückt: Im dritten und letzten Testspiel der Vorbereitung besiegte die Mannschaft den schweizer Erstligisten FC Schaffhausen vor 500 frierenden Zuschauern im Wildparkstadion mit 1:0 (0:0).
Von Andreas Eisinger
Dem KSC ist die Generalprobe vor dem Rückrundenauftakt geglückt: Im dritten und letzten Testspiel der Vorbereitung besiegte die Mannschaft den schweizer Erstligisten FC Schaffhausen vor 500 frierenden Zuschauern im Wildparkstadion mit 1:0 (0:0).
Das Siegtor erzielte Jan Männer zwei Minuten vor dem Schlusspfiff. Zuvor hatten sich beide Mannschaften auf dem gefrorenen Boden schwer getan. "Deshalb geht ein großes Kompliment an beide Mannschaften", sagte Cheftrainer Edmund Becker nach dem Schlusspfiff. "Die Jungs haben sich bemüht, ordentlichen Fußball zu zeigen das war nicht leicht, ist ihnen streckenweise aber gelungen." Nach zwölf Tagen Vorbereitung auf Trainingsplätzen am Mittelmeer war Becker der Test im deutschen Winter besonders wichtig: "Nächste Woche in Siegen werden wir wahrscheinlich auch solche Bedingungen haben."
Beim KSC kamen 19 Spieler zum Einsatz, nur Sean Dundee (Entzündung zwischen den Zehen) und Edmond Kapllani (Rückenprobleme) fehlten. Im rechten Mittelfeld durfte im ersten Durchgang Regionalliga Spieler Sascha Traut ran. "Ich wollte sehen, wie er sich in die Mannschaft einfügt", erklärte Trainer Becker. "Er ist blitzschnell, kann flanken und hat einen strammen Schuss!" In der Innenverteidigung durfte Martin Stoll ran; in den letzten Vorrundenspielen hat Carsten Rothenbach ihn auf die Bank verdrängt, nach seinen guten Leistungen im Trainingslager hat Stoll aber wieder die Nase vorn und wird gegen Siegen wahrscheinlich von Beginn an spielen.
Dort werden die Badener voraussichtlich ohne personelle Verstärkungen auftreten. Am Freitag platzte der Wechsel von Jochen Seitz in den Wildpark der wechselt nun nach Hoffenheim, zum ehemaligen KSC Coach Lorenz Günther Köstner. "Damit müssen wir leben, wenn ein Regionalligist deutlich mehr zahlt als wir", sagte Becker. Groll gegen seinen ehemaligen Vorgesetzten hegt er dabei nicht: "Lorenz hat schon in Unterhaching mit Seitz zusammengearbeitet, ich wusste, dass er ihn unbedingt haben möchte."









