KSC feiert Heimerfolg zum Saisonabschluss
Der KSC verabschiedete sich mit einem 3:2 Heimsieg über Energie Cottbus in die Sommerpause. Cottbus sicherte sich trotz der Niederlage im Wildpark den Klassenverbleib Eintracht Trier muss als vierter Absteiger in die Regionalliga.
Von Andreas Eisinger
Der Karlsruher SC hat sich mit einem 3:2 (1:2) Heimsieg über Energie Cottbus vor ca. 21.700 Zuschauern im Wildparkstadion in die Sommerpause verabschiedet. In der Abschlusstabelle stehen die Badener auf Rang elf, Cottbus bleibt mit einem hauchdünnen Vorsprung in Liga zwei. Der sportlich bereits seit einer Woche gerettete KSC ging früh in Führung, zeigte aber dann eine lethargische erste Halbzeit, die Gäste drehten das Spiel verdient. Trainer Edmund Becker fand in der Pause deutliche Worte, die Cottbusser mussten bis nach dem Schlusspfiff zittern, ehe sich die Ergebnisse von den anderen Plätzen herumsprachen.
Godfried Aduobe und Bradley Carnell fehlten bei den Hausherren verletzt, Carsten Rothenbach und Ioannis Masmanidis kamen in die Startelf. Nach nur 74 Sekunden durften die blau weißen Anhänger jubeln: Timo Rost köpfte in die eigenen Maschen, die mitgereisten Fans blickten ängstlich zur Anzeigetafel. Daniel Gunkel glich aber nach einer guten halben Stunde aus (32.), Kenan Sahin erzielte vor dem Pausenpfiff sogar die Führung.
Mit einem strammen abgefälschten Freistoß traf nach dem Seitenwechsel zuerst KSC Kapitän Danny Schwarz, in der Schlussminute bescherte Sebastian Freis der Wildpark Elf den Sieg. "Meine Mannschaft kannte keine Zwischenresultate, dachte nach dem Schlusspfiff, sie sei abgestiegen", sagte Energie Trainer Petrik Sander. Es vergingen einige Minuten, bis das Trierer Unentschieden gegen Saarbrücken auf den Rasen durchdrang. Wegen dem um ein Treffer schlechteren Torverhältnis muss Eintracht Trier in Liga drei, Cottbus bleibt im Profi Fußball.
"Mit der ersten Halbzeit war ich überhaupt nicht zufrieden", analysierte KSC Trainer Edmund Becker. "In der Pause haben wir an die Truppe appelliert, den Fans Fußball mit Leidenschaft zu zeigen das hat sie getan!" Becker dankte bei der Pressekonferenz auch seinem Vorgänger Lorenz Günther Köstner, der Fußballlehrer habe in Karlsruhe unter schwierigen Bedingungen sehr gute Arbeit geleistet: "Ich habe viel von ihm mitgenommen!"
Schon Sekunden nach dem Schlusspfiff hielt die Fans nichts mehr auf ihren Plätzen sie stürmten den Rasen und feierten die Mannschaft, die auf der Empore der Haupttribüne eine Sektdusche zelebrierte. Vor der Sommerpause steht für die Badener noch eine Praxis Einheit auf dem Programm: Am Samstag um 14.30 Uhr bei der SpVgg Neckargmünd.









