Köstner fordert Wiedergutmachung
(eis) "Da haben wir noch einmal Glück gehabt jetzt gilt es das Geschenk anzunehmen und gegen Aachen zu gewinnen." Mehr als ein Kopfnicken löste die Niederlage des SSV Reutlingen gegen Eintracht Braunschweig am Mittwoch Abend nicht aus bei Lorenz Günther Köstner. Dass der Karlsruher SC durch die Schlappe des direkten Konkurrenten im Abstiegskampf in dieser Saisonphase nicht auf einen Abstiegsplatz abrutschte, möchte der Cheftrainer jedoch nicht in den Vordergrund treten lassen: "Wenn man die Hilfe anderer in Anspruch nehmen muss, sieht man hinterher oft ganz schön alt aus." Wiedergutmachung fordert Köstner nach der schwachen Auswärtsleistung seines Teams beim MSV Duisburg Schönspielerei sei jetzt nicht angesagt, im Heimspiel gegen Alemannia Aachen (heute, 19 Uhr) müsse dreifach gepunktet werden um schnellstmöglich Distanz zur Abstiegsregion zu gewinnen.
Im Vorfeld der Begegnung gegen die auswärts und konterstarken Aachener entspannt sich die personelle Situation der Blauweißen ein wenig: Bruno Labbadia kehrt nach überwundener Verletzung zurück in den Kader und wird neben Ivan Saenko von Beginn an im KSC Angriff auflaufen. "Als wir in der Hinrunde gepunktet haben, haben die beiden auch oft zusammen gespielt; gerade Saenko profitiert sehr davon einen Routinier wie Labbadia neben sich zu haben", so Köstner. Thijs Waterink und Witold Wawrzyczek werden nach ihren schwachen Leistungen bei den Meiderichern heute Abend zunächst auf der Bank Platz nehmen müssen. Die Position des Abwehrchefs wird voraussichtlich Mario Eggimann übernehmen, Torsten Kracht und Carsten Rothenbach komplettieren die Innenverteidigung der Badener. Für Wawrzyczek soll der Franzose Charles Haffner die linke Außenbahn beackern, im offensiven Mittelfeld könnte neben Aydin Cetin auch Patrik Jezek zum Einsatz kommen, der seine körperlichen Defizite laut Köstner mittlerweile ausmerzen konnte. Neuzugang Abderrahim Ouakili wird hingegen erneut in die Rolle des Jokers schlüpfen, ein Einsatz des Marokkaners von Beginn an kommt für den Trainer noch zu früh: "Labbadia wird keine 90 Minuten spielen können und ich möchte nicht von Anfang an zu zwei Auswechslungen gezwungen sein."









