Karlsruher SC SV Wacker Burghausen 0:0
(eis) Mit einem mauen torlosen Unentschieden gegen Wacker Burghausen kassierte der KSC am Sonntagnachmittag zwar den ersten Heimpunkt der laufenden Saison, die Spieler ernteten nach dem Schlusspfiff dennoch gellende Pfiffe. "Kein Spiel für die Zuschauer" fiel Lorenz Günther Köstner nach dem Schlusspfiff als Resumee der 90 Minuten ohne eine einzige nennenswerte Torgelegenheit auf Karlsruher Seite.Vor dem Spiel ersetzte der wieder genesene Ivan Saenko Jan Männer, Milorad Popovic durfte trotz schwacher Leistung in Bielefeld erneut auflaufen.
Der KSC begann in der Abwehr nervös und in der Offensive zaghaft. Die Gäste aus Burghausen hingegen fanden nach einigen Minuten ihren Rhythmus und tasteten sich mit einem Freistoß von Youssef Mokhtari (19.) erstmals an Martin Fischers Kasten heran. Sieben Minuten später versuchte der KSC erstmals, in der gegnerischen Hälfte Akzente zu setzen. Abderrahim Ouakili versuchte es aus spitzem Winkel jedoch selbst, anstatt den besser postierten Conor Casey zu bedienen.
Nach dem Wiederanpfiff fanden auch die Badener langsam ins Spiel, zwingende Torchancen boten sich den Schützlingen von Trainer Köstner dennoch nicht. Einzig Ivan Saenko sorgte in der 50. Minute für ein leises Raunen der 10.700 Zuschauer im Wildpark, als er an einer Hereingabe von Ouakili knapp vorbeirutschte. Die große Gelegenheit zur Gästeführung ließ in der Folgezeit Stefan Reisinger ungenutzt: Bei einem Gegenzug überlief der schnelle Angreifer mit Stoll, Dick und Männer der war für Hassa ins Spiel gekommen gleich drei Karlsruher. Der ebenfalls eingewechselte Florian Dick konnte nach dem Eingreifen von Keeper Fischer aber in höchster Not zur Ecke klären.
Freuen konnte sich Lorenz Günther Köstner trotz des ersten Punktes vor heimischem Publikum auf Grund der Leistung seiner Elf nicht: "Ich kann mir das nicht erklären wir hätten sie in der ersten Halbzeit müde machen müssen, stattdessen haben wir aus dem Stand gespielt." Der Fußballlehrer brachte dennoch Verständnis für sein junges Team auf und führte die Nervosität seiner Elf auf die zurückliegenden beiden Heimniederlagen zum Saisonauftakt zurück. "Der Druck ist auch in einer frühen Phase schon groß und man möchte natürlich unbedingt gewinnen", erklärte der Franke.
Karlsruher SC:
Fischer Kies, Eggimann, Stoll (46. Dick), Popovic Engelhardt, Trares Hassa (61. Männer), Ouakili Casey, Saenko (85. Kascelan)
SV Wacker Burghausen:
Gospodarek Forkel, Örüm, Frühbeis, Schmidt Oslislo, Broich, Bonimeier, Everaldo (77. Grzyhowski) Mokhtari, Younga Mouhani (59. Reisinger)
Tore: Fehlanzeige
Gelbe Karten: Popovic (21.), Saenko (28.), Trares (40.), Ouakili (59.), Männer (63.) Everaldo (30.), Bonimeier (63.)
Zuschauer: 10.700
Schiedsrichter: Dominik Marks (Berlin)
Assistenten: Ronald Czech, Lutz Rosenkranz









