Karlsruher SC SV Eintracht Trier 1:1
(eis) Der Karlsruher SC kam am Sonntag Nachmittag nicht über ein 1:1 (1:0) Unentschieden gegen Regionalligaaufsteiger Eintracht Trier hinaus. Den vom Großteil der 9.200 Zuschauer im Karlsruher Wildpark umjubelten Führungstreffer von Youngster Ivan Saenko egalisierte der Trierer Benschneider vier Minuten vor dem Schlusspfiff.
KSC Trainer Lorenz Günther Köstner brachte Carsten Rothenbach für den gesperrten Torsten Kracht in die Startelf, Neuzugang Abderrahim Ouakili spielte im Mittelfeld für den verletzten Marco Engelhardt. Auf Seiten der Trierer meldete sich Milan Dragljevic zum Anpfiff fit und konnte seine Position in der Innenverteidigung der Moselstädter einnehmen.
Gerade einmal acht Minuten waren gespielt, da tauchte Ivan Saenko nach einem schönen Doppelpass mit Daniel Graf frei vor Torhüter Ischdonat auf und schloss per Dropkick zur 1:0 Führungstreffer ab. Ein öffnender Pass von Mannschaftskapitän Waterink leitete die nächste Karlsruher Chance ein: Aydin Cetin erlief sich das Zuspiel und forderte Daniel Ischdonat zu einer Glanzparade heraus (14). Trier hatte nach 23 gespielten Minuten in Person von Latinovic die erste Chance zum Ausgleich, Thomas Walter klärte aber aus kurzer Distanz zum Eckball.
In Durchgang zwei gaben die Karlsruher die Partie aus der Hand und kamen nur noch zu gelegentlichen Entlastungsangriffen. Der Ausgleichstreffer Benschneiders, der das Durcheinander in der KSC Defensive ausnutzte, war die logische Konsequenz.
Karlsruher SC: Walter Eggimann, Waterink, Rothenbach Fritz, Trares, Wawrzyczek Ouakili (59. Jezek), Cetin (77. Grimm) Graf (86. Fuchs), Saenko
Eintracht Trier: Ischdonat Latinovic (73. Divic) Drageljevic (85. Zimmer), Benschneider Keller (63. Marell), Grzeskowiak, Pekovic, Dragusha Thömmes Braham, Winkler
Tore:
1:0 Saenko (8.)
1:1 Benschneider (86.)
Gelbe Karten: Graf (43.), Wawrzyczek (69.), Walter (83.) Dragusha (24.), Braham (45.)
Zuschauer: 9.200
Schiedsrichter: André Stachowiak (Duisburg)
Assistenten: Uwe Kynast, Guido Winkmann









