Hubschrauber soll Anpfiff retten
Regen und Tauwasser auf dem Rasen im Wildparkstadion setzt hinter das Baden Derby gegen Freiburg morgen ein dickes Fragezeichen. Ein Hubschrauber soll den Anpfiff retten und blies schon heute das Wasser vom Feld, eine Entscheidung fällt aber erst morgen.
Von Andreas Eisinger
Die milderen Temperaturen nach den Frost Tagen kurbeln zwar der Vorverkauf zum Baden Derby weiter an, beim KSC hält sich die Freude dennoch in Grenzen. Das Tau und Regenwasser auf dem Rasen setzt hinter den Anpfiff morgen Abend um 19 Uhr noch ein dickes Fragezeichen.
21.000 Zuschauer haben sich bis Donnerstagmittag ihre Eintrittskarte gesichert, Manager Rolf Dohmen will deshalb auf jeden Fall spielen. Damit Schiedsrichter Manuel Gräfe wie geplant die Pfeife ansetzen kann, lässt der Verein nichts unversucht. Vom Baden Airpark orderte Dohmen einen Hubschrauber, der am Nachmittag eine halbe Stunde über dem Wildpark Rasen kreiste. Der Luftstrom seiner Rotoren sollte das Wasser nach außen hin verdrängen. "Unten ist der Platz nämlich immer noch gefroren, das Wasser kann also nicht ablaufen", erläuterte der Manager.
Morgen früh nimmt der Helikopter erneut Kurs auf den Wildpark und soll nochmals "fönen"; "wenn es sein muss, drei Stunden lang!" Der Hubschrauber im Stadion war eine willkommene Abwechslung, denn ansonsten fühlt man sich am Adenauerring fast schon wie im Spielfilm Klassiker "Und täglich grüßt das Murmeltier": Wegen des schlechten Rasens musste sich erneut eine so genannte Platzkommission bilden und traf sich vor wenigen Minuten zur ersten Begehung.
KSC Manager Dohmen, Andreas Bornemann vom SC Freiburg, Vertreter vom Badischen Fußballverband, der Karlsruher Schiedsrichter Stefan Kammerer und Platzwart Hüseyin Cayoglu waren danach aber nicht schlauer als vorher. Die Entscheidung haben sie auf morgen vertagt.
Der Rückrundenauftakt der Regionalligamannschaft gegen Augsburg am Samstag kann nach derzeitigem Stand wie geplant angepfiffen werden.









