Eintracht Frankfurt Karlsruher SC 2:1

(eis) Nach einer 1:2 (0:2) Niederlage bei Eintracht Frankfurt vor 11.300 Zuschauern im Frankfurter Waldstadion bleibt die Luft im Abstiegskampf für den Karlsruher SC weiterhin dünn. Einen 0:2 Halbzeitrückstand konnten die Badener mit einer kämpferisch engagierten Leistung in Durchgang zwar durch ein Tor von Mario Eggimann verkürzen, dennoch gelang es dem KSC auch in der druckvollen Schlussphase nicht zumindest ein Unentschieden von den Hessen zu entführen.

Bei den Blauweißen ersetzte Marco Grimm den verletzten Torsten Kracht, Christian Hassa beackerte die rechte Außenbahn für den gesperrten Clemens Fritz, zudem kam Witold Wawrzyczek für den Franzosen Haffner neu in die Startelf.
Wie schon beim Heimspiel gegen Aachen begann das Team von Lorenz Günther Köstner forsch, Aydin Cetin hätte nach neun Minuten aus spitzem Winkel lieber selbst den Abschluss suchen sollen, sein Querpass landete im Toraus. Doch bereits sieben Minuten später schlug der Aufstiegsaspirant aus Frankfurt zum ersten Mal zu: Nach misslungener Abseitsfalle der Karlsruher Hintermannschaft hatte Diakité Bakary keine Mühe zu seinem ersten Tor in Liga zwei abzuschließen und die eigenen Farben in Führung zu bringen. In der Folgezeit konnte KSC Schlussmann Thomas Walter einen Distanzschuss David Monteros nur mit Mühe abwehren (30.), in der Schlussminute des ersten Durchgangs hatte der Keeper dann nicht den Hauch einer Chance, als Eintracht Angreifer Markus Beierle einen weiteren Fernschuss in die Karlsruher Maschen abfälschte. Bereits zuvor war Routinier Bernhard Trares mit Leistenproblemen ausgeschieden, Thijs Waterink übernahm den Part des Abwehrchefs, Mario Eggimann rückte ins Mittelfeld auf.
13 Minuten nach Wiederanpfiff kamen die Gäste trotz der taktischen Umstellung nochmals heran, Eggimann nickte eine Freistoßvorlage des agilen Hassa souverän zum 1:2 Anschlusstreffer ein. In der Schlussphase setzte der KSC die Hausherren zusehends unter Druck, doch auch die Eintracht hatte gleich drei hochkarätige Torgelegenheiten, die allesamt Thomas Walter zu Nichte machte.

"Auf der kämpferischen Leistung der zweiten Hälfte können wir aufbauen", zuckte Lorenz Günther Köstner nach dem Abpfiff mit den Schultern. "In der Vorrunde hatten wir da wenigstens mal das Glück in so einem Spiel noch den Ausgleich zu erzielen."
Ein Sieg im Heimspiel gegen den LR Ahlen am kommenden Freitag, 19 Uhr, ist für den KSC in jedem Falle Pflicht um nicht noch weiter in den Abstiegsstrudel hineingezogen zu werden.


Eintracht Frankfurt:
Nikolov Bindewald, Tsoumou Madza, Keller, Wiedener Montero Streit (76. Weißenfeld), Skela (85. Günther) Toppmöller (63. Schur), Bakary Beierle

Karlsruher SC:
Walter Rothenbach, Eggiman, Grimm (84. Graf) Hassa, Trares (35. Waterink), Wawrzyczek, Jezek Cetin (80. Ouakili) Labbadia, Saenko

Tore:
1:0 Diakité (16.)
2:0 Beierle (45.)
2:1 Eggimann (58.)

Gelbe Karten: Toppmöller (36.) Hassa (24.), Waterink (46.)

Zuschauer: 11.300

Schiedsrichter: Wolfgang Stark
Assistenten: Walter Hofmann, Michael Kempter


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