Dritter Sieg in Folge für U19

U19

Durch einen verdienten 2:1-Erfolg gegen den TSV 1860 München hat die U19 des KSC Platz vier in der Tabelle der A-Junioren Bundesliga gefestigt.

Der KSC ging bereits früh in Führung. In der siebten Minute setzte sich Boubacar Barry über die Außenbahn durch und spielte den Ball nach innen in den Rücken der Abwehr. Im Strafraum wartete Aron Viventi, der die Kugel zum 1:0 im gegnerischen Tor versenkte. Unsere Mannschaft machte auch danach weiter Druck und erspielte sich Chancen im Minutentakt. Die Besten vergaben Viventi, der nach Vorarbeit von Wähling freistehend an Löwen-Schlussmann Marco Hiller scheiterte (10.), und Macoric, dessen Schuss aus 16 Metern nach einem Eckball von Viventi am Pfosten landete (11.). Auch in der Folge verzweifelten die Karlsruher Angreifer am stark aufgelegten Hiller. Boubacar Barry (20.), Aron Viventi (22.) und Samir Frank (30.) hätten die Partie bereits im ersten Durchgang entscheiden können, gingen mit ihren Möglichkeiten jedoch fahrlässig um. Die Münchener hatten ihrerseits lediglich eine nennenswerte Torchance zu verzeichnen (34.), bei der KSC-Keeper Fleming Niemann zur Stelle war. Ein letztes Mal Grund zur Aufregung hatten die Zuschauer im ersten Durchgang, als Viventi nach langem Ball von Barry frei durch war, von den Beinen geholt wurde, der Schiedsrichter jedoch auf Stürmerfoul entschied (39.). So ging es zunächst mit der knappen, aber hochverdienten Führung für unsere Mannschaft in die Kabinen.

Im zweiten Abschnitt machte der KSC dort weiter, wo er aufgehört hatte. Innerhalb von fünf Minuten (55.,57., 60.) hatte Boubacar Barry dreimal das 2:0 auf dem Fuß, wobei er beim letzten Versuch bereits die gesamte Löwen-Verteidigung und Torwart Hiller ausgespielt hatte, ein Spieler der 60er den Schuss jedoch noch im letzten Moment von der Linie kratzte. Mitten in der Drangphase nutzten die Löwen einen Fehler in der Karlsruher Hintermannschaft zum 1:1-Ausgleich durch Ludwig Steinhart - quasi aus dem Nichts (68.). Unbeeindruckt setzte der KSC sein Spiel fort. In der 71. Minute blieb der Pfiff des Schiedsrichters erneut aus, als Barry in einer strittigen Situation am Strafraum umgerissen wurde. In der 79. Minute wurde Baders Schuss nach einem schönen Sololauf im letzten Moment geblockt. Doch unsere Mannschaft wurde doch noch belohnt. Fünf Minuten vor dem Ende landete der Ball nach einer Flanke von Wähling auf dem Kopf von Samir Frank. Dessen Kopfball prallte gegen die Latte, ehe im Nachsetzten Patrick Fossi den 2:1-Siegtreffer erzielte. 

"Obwohl am Ende etwas glücklich, war das ein absolut verdienter Erfolg. Wir versieben unglaublich viele hochkarätige Torchancen und werden dafür mit dem Ausgleich bestraft. Doch mein Team hat nie aufgesteckt und immer an den Sieg geglaubt. Dafür sind wir belohnt worden. Allerdings müssen wir an der Abschlussschwäche arbeiten", sagte Coach Tim Walter nach der Partie.

Aufstellung: Niemann (C), Fassnacht, Bader, Sheron, Hoffmann, Macorig (53. Fossi), Wähling, Gürsoy (69. Stamer), Frank (86. Feimuth), Barry, Viventi (76. Graidia)


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