BFV-Pokal wandert in den Wildpark
Am vergangenen Samstag setzte sich der KSC mit einem 5:3 n.V. verdient durch und feiert den BFV-Pokalsieg 2012.

In einer packenden Partie erwischten die Titelverteidiger aus Hoffenheim einen Blitzstart. Nach gerade einmal drei gespielten Minuten zappelte der Ball im Netz. Nach einem Zuspiel vom Hoffenheimer Charrier verwandelte Karaman zum Führungstreffer.
Kurz darauf hatte der KSC die passende Antwort parat. Nach einem Abpraller stand der Karlsruher Čolak goldrichtig und traf aus spitzem Winkel zum 1:1-Ausgleich (10.).
In der Folgezeit hatte der KSC mehr von der Partie und erarbeitete sich somit gefährliche Torchancen. Die besten Möglichkeiten hatten die Fächerstädter durch Grifo (23.) und Čolak (28.), allerdings scheitern beide an Torhüter Redl. In der 35. Spielminute war der stark aufspielende Čolak dann treffsicherer und verwertet eine Cür-Hereingabe zur verdienten 2:1-Führung. Mit diesem Ergebnis pfiff der Schiedsrichter zum Pausentee.
Nach der Pause bekamen die Zuschauer ein ähnliches Bild zu sehen. Der KSC war die spielbestimmende Mannschaft. Auf Seiten der TSG boten sich nur wenige Chancen aus dem Spiel heraus. So kam es, dass die Kraichgauer durch eine Standardsituation zurück ins Spiel fanden. Ein direkt verwandelter Freistoß von Schor brachte erneut den Ausgleich (55.). Die Karlsruher schienen unbeeindruckt und agierten weiterhin druckvoll nach vorne. Die erneute Führung ließ nicht lange auf sich warten. Čolak zelebrierte seinen bis dato zweiten Treffer an diesem Nachmittag. Dieses Mal traf der Stürmer per Kopf nach einer schönen Hereingabe von Kostic zum 3:2 (69.). Die Führung hielt jedoch nur zwei Minuten, ehe die TSG erneut zurückschlug. Wie zuvor kamen die Titelverteidiger durch eine Standardsituation zum Erfolg. Nach einer Diebold-Hereingabe tankte sich Süle in die Luft und nickte aus kürzester Distanz zum 3:3-Ausgleich ein.
In der regulären Spielzeit kam keine der beiden Mannschaften mehr zu einem Torerfolg und so ging es in die Verlängerung.
Hier machte der KSC dann alles für den 1. Pokal-Sieg nach drei langen Jahren klar. Nach einem Zuckerpass von Ulosoy vernaschte Čolak, der an diesem Tag an seine hervorragenden Leistungen aus den letzten Wochen anknüpfen konnte, einen Abwehrspieler und schob den Ball anschließend ganz cool am TSG-Keeper vorbei ins lange Eck. Für den Schlusspunkt sorgte Carl in der 111. Minute, der nach einem Zuspiel vom herausragenden Čolak zum 5:3-Endstand einschoss.
„Der Pokalsieg ist ein toller Abschluss einer hervorragenden Saison. Die Jungs haben sich noch einmal selbst belohnt. Wir sind sehr stolz darauf, wie sich das Team und jeder Einzelne in diesem Jahr entwickelt hat und wünschen den Jungs, die uns verlassen werden viel Glück und Erfolg", so das Statement von Trainer Marco Wildersinn nach dem Pokalsieg.
KSC: Marco Wildersinn (Trainer), Balligh Karrouchy (Co-Trainer)
Reule – Timar, Schultz, Schuster, Kostić – Reiß (87. Esswein), Brechtel, Ulusoy (114. Panneercheluam) – Grifo – Čolak (111. Gür), Gür (68. Schiek / 107. Carl).
Jonas Maunichy









