Becker will aus Abstiegsrängen
Nach dem spielfreien Osterwochenende will KSC Trainer Edmund Becker bei Greuther Fürth Zählbares entführen. Sean Dundee steht vor seinem Come Back, fraglich ist aber noch der Einsatz des angeschlagenen Bradley Carnell.
Von Andreas Eisinger
Edmund Becker sieht gute Chancen, bei Greuther Fürth (Sonntag, 15 Uhr) in die Punkte zu kommen. Mit einem Sieg könnte der KSC bei einem ausstehenden Nachholspiel gegen Oberhausen (Mittwoch, 18.15 Uhr) die Abstiegsränge verlassen. Nach dem spielfreien Oster Wochenende und zwei Testspielen gehen die Blau Weißen optimal vorbereitet in die Partie bei den Franken.
Trainer Becker hofft auf jede Menge Torgefahr und nimmt dabei vor allem Ivan Saenko in die Pflicht. Beim 5:1 Erfolg der russischen U21 Nationalmannschaft gegen Estland führte der Angreifer sein Team als Kapitän an, erzielte zwei Tore und legte zwei Mal auf. "Hoffentlich hat er nicht sein ganzes Pulver verschossen", lachte Becker am Freitag. Derartige Erfolgserlebnisse seien gerade für junge Spieler enorm wichtig, hofft der Coach auf ein selbstbewusstes Auftreten des Stürmers.
Weniger erfolgreich verlief der Aufenthalt von Bradley Carnell bei der südafrikanischen Elf: Wegen eines Magen Darm Infektes konnte er zwar gar nicht auflaufen, kehrte aus dem Training aber mit Adduktoren Problemen zurück. Am Freitag konnte Carnell mittrainieren, deshalb steht einem Einsatz in Fürth wohl nichts im Wege.
Nach seinem 65 minütigen Testspiel Einsatz gegen Strasbourg steht Sean Dundee am Sonntag vor seinem Zweitliga Comeback. Nach zehnwöchiger Verletzungspause reicht dem Torjäger die Luft aber nur für rund 70 Minuten. Ob er von Beginn und so lange wie möglich spielen wird oder als Joker auf der Bank bleibt, will Becker erst kurzfristig entscheiden. Sollte Dundee zunächst im Wartestand bleiben, stürmt neben Ivan Saenko erneut Jan Männer.









