Außerordentliche Mitgliederversammlung

KSC-Mitglieder beschließen Ausgliederung

Ausgliederung

Der Karlsruher SC wird seinen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb vom e.V. abtrennen und in eine GmbH & Co. KGaA ausgliedern. Das beschloss am Samstag eine außerordentliche Mitgliederversammlung im Wildparkstadion mit 88 Prozent Ja-Stimmen.

Der Karlsruher SC wird seinen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb - dazu gehören insbesondere die Profimannschaft, die U19 und die U17 - vom e.V. abtrennen und in eine GmbH & Co. KGaA ausgliedern. Das beschloss am Samstag eine außerordentliche Mitgliederversammlung im Wildparkstadion mit 88 Prozent Ja-Stimmen.

„Mit der Ausgliederung stellen wir eine entscheidende Weiche für eine erfolgreiche Zukunft des Vereins. Unser Dank gilt allen Beteiligten und den Mitgliedern des Ausgliederungsausschuss“, erklärte KSC-Präsident Ingo Wellenreuther im Namen des Präsidiums nach der Versammlung. „Der KSC war vor der Ausgliederung der KSC und wird es auch danach bleiben. Wir überführen den Profibetrieb nun in ein modernes und zukunftsfähiges Unternehmen. Dabei ist es uns auch in Zukunft sehr wichtig, jederzeit die 50+1-Regel und die Rechte der Vereinsmitglieder zu wahren.“

Um eine Ausgliederung durchzuführen und die nötigen Satzungsänderungen vorzunehmen, war der Beschluss der KSC-Mitgliederversammlung mit einer Dreiviertel-Mehrheit notwendig. Aus diesem Grund trafen sich 896 stimmberichtige Mitglieder bei strahlendem Sonnenschein auf der Haupttribüne des Wildparkstadions zur wegweisenden Entscheidung für den KSC.

Nach einer Begrüßung sowie ausführlichen Einführung durch KSC-Präsident Wellenreuther und einer kurzen Vorstellung der Neuzugänge für die Saison 2019/20 ging es mit großen Schritten auf die Abstimmung zu: KSC-Geschäftsführer Michael Becker erklärte nochmals die wichtigsten Gründe, Inhalte und Pläne der Ausgliederung. Danach stand das Mikrofon für jedes Mitglied zur Verfügung, offene Fragen wurden beantwortet und letzte Bedenken unter den Anhängern ausgeräumt.

Im Anschluss schritten 873 KSC-Mitglieder dann zur geheimen Abstimmung an die Wahlurnen. Nach der Auszählung stand folgendes Ergebnis fest: 770 Mitglieder stimmten mit „Ja“, 103 Mitglieder mit „Nein“. Damit stand fest: Der Karlsruher SC gliedert seinen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb vom e.V. in eine GmbH & Co. KGaA aus.

KSC-Geschäftsführer Michael Becker erläuterte im Anschluss das weitere Vorgehen: „Wir wollen die Ausgliederung nun aus steuerlichen Gründen rückwirkend zum 31.12.2018 vollziehen. Dafür ist es notwendig, alle relevanten Unterlagen bis spätestens Ende August bei den zuständigen Behörden und Organisationen einzureichen. Zudem trifft sich der Ausgliederungsausschuss bald erneut, um insbesondere das Thema Aktienverkauf zu erörtern.“

Mehr Informationen rund um die Ausgliederung finden sich weiterhin unter www.ksc.de/ausgliederung.


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