Schutz- und Hygienekonzept

Karlsruher Sport-Club Mühlburg-Phönix GmbH & Co. KGaA

1. Einleitung
Die Heimspiele des Karlsruher SC in der Saison 2021/2022 finden im BBBank Wildpark statt. Fertig gestellt und zur Nutzung freigegeben sind die Ost- und die Südtribüne (incl. aller dort vorhandenen Räumlichkeiten. Für diese Bereiche hat die KSC Betriebsgesellschaft Stadion mbH die Betreiberpflichten übernommen.

Voraussetzung für die Zulassung von Zuschauern ist ein auf die Gegebenheiten vor Ort abgestimmtes Hygienekonzept. Das vorliegende Konzept konzentriert sich in allen Punkten nur auf die wesentlichen Regelungen. Für detaillierte Informationen zu den einzelnen Abschnitten wird auf die Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 (Corona-Verordnung – Corona VO) in der ab 28.06.2021 gültigen Fassung verwiesen.

2. Regelungen der Corona-VO zu Sportveranstaltungen
Gemäß §10 Corona-VO sind Sportveranstaltungen, die eine Anzahl von 5.000 Besucherinnen und Besuchern übersteigen, mit bis zu 50 Prozent der zugelassenen Kapazität bis maximal 25.000 Personen zulässig. Ab 5.000 Besucher*innen ist nichtimmunisierten Personen der Zutritt nur nach Vorlage eines Testnachweises gestattet. Die Durchführung der Veranstaltung ist nur mit kontrolliertem Zugang für Besucher*innen möglich.

Gemäß §10 (4) der Corona-VO werden die Beschäftigten und sonstigen Mitwirkenden sowie Sportlerinnen und Sportler bei der Ermittlung der zulässigen Anzahl der Zuschauerinnen und Zuschauer nicht berücksichtigt.

3. Veranstaltungsgelände
Das Veranstaltungsgelände bei Heimspielen der Profimannschaft der Karlsruher Sport-Club Mühlburg-Phönix GmbH & Co. KGaA umfasst die Blöcke O1, O2, O3, O4 und O5 auf der Osttribüne, die Blöcke S1, S2, S3, S4 und S5 auf der Südtribüne sowie die Blöcke NO und SO (mit den dazugehörigen Zu- und Abwegungen) sowie die unter der Ost- und Südtribüne befindliche Promenade mit WC-Anlagen und Verkaufseinrichtungen des BBBank Wildpark. Des Weiteren gehört der Birkenparkplatz bei Heimspielen ebenfalls zum Veranstaltungsgelände.

Weiterhin gehören die Hospitality-Bereiche „Ensinger Treff“ und „CG Elementum Business Club“ (im Zelt hinter der Osttribüne) und die „Bechtle Premium Lounge“ (Container-Bau hinter der Südost-Kurve) zum Veranstaltungsgelände. Nicht zum Veranstaltungsgelände gehören sämtliche als Baustellenbereiche definierten Flächen, Gebäudeteile und Anlagen. Zuschauer dürfen sich während der Heimspiele ausschließlich in den als Veranstaltungsgelände definierten Bereichen aufhalten.

Der Zutritt zum Veranstaltungsgelände ist Besucher*innen sowie Hospitality-Gästen am ersten Heimspieltag ab 2,5 Stunden vor Veranstaltungsbeginn gestattet. Mit der früheren Öffnung des Veranstaltungsgeländes sollen Erfahrungswerte in Zusammenhang mit der Abwicklung der Einlasssituation gesammelt werden. Daraus resultierend kann die Einlasszeit bei den folgenden Heimspielen angepasst werden. Der Hospitality-Bereich öffnet an allen Veranstaltungstagen 1,5 Stunden vor Spielbeginn.

3.1 Zonierung des Veranstaltungsgeländes
Unter Berücksichtigung des von der DFL und DFB überarbeiteten „Medizinischen Konzeptes für Training und Sonderspielbetrieb“ für die Saison 2021/22 (Version 1.0), ergänzt durch die zusätzlich von der Karlsruher Sport-Club Mühlburg-Phönix GmbH & Co. KGaA definierten Bereiche wird das Veranstaltungsgelände an Spieltagen in folgende Zonen eingeteilt:

Zone 1 (Team-Zone):

  • Stadioninnenraum (Spielfeld, Spielfeldumrandung inkl. technische Zone), Spielertunnel sowie Kabinenbereich

In Zone 1 befinden sich neben den Spielern, Ersatzspielern, Trainern und den Funktionsteams sowie den Schiedsrichter*innen nur die für die ordnungsgemäße Durchführung des Spielbetriebs und die Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen notwendigen Personen (u.a. Ballholer*innen, Sanitäter*innen, Ordnungsdienst, schiedsrichterzugehörige Personen, Hygienepersonal, TV-Produktion).

Zone 2 (Sonderbereich Tribüne):

  • Medien-/Interviewbereich, Kamerapositionen, Journalist*innen-/Kommentator*innen-Plätze sowie der besondere Sitzplatzbereich vornehmlich für im Monitoring befindliche Personen

Zone 3 (TV-Compound):

  • Ü-Wagen-Stellplatz

Der vorübergehende TV-Compound befindet sich auf der provisorischen Gästeaufstellfläche des BBBank Wildpark.

Zone 4 (Zuschauerbereich):

  • Osttribüne (mit den Blöcke O1- O5, NO sowie SO)
  • Südtribüne (Blöcke S1- S5)

Zone 5 (Hospitality- Bereich):

  • Ensinger Treff
  • CG Elementum Business Club
  • Bechtle Premium Lounge

Die Zonen 1-3 sind wirksam von allen anderen Stadionbereichen abzugrenzen. Je nach Möglichkeit werden nicht nur die Zonen, sondern auch die Zuwegungen von den Zuschauerbereichen durch geeignete Maßnahmen getrennt.

Personen, die im Rahmen ihrer Tätigkeit am Spieltag in Zone 1-3 arbeiten und weder genesen noch geimpft sind, müssen einen aktuellen Antigentest (Ergebnis weniger als 24 Stunden vor dem erwarteten Spielende) vorweisen oder einen aktuellen PCR-Test (weniger als 48 Stunden vor dem erwarteten Spielende). Diese Personen dürfen sich dann in ihren jeweiligen Zonen frei bewegen, müssen aber wie die Personen mit „GG-Status“ bei Nichteinhaltung eines 1,5 m-Abstandes zu anderen einen medizinischen Mund-Nase-Schutz tragen.

4. Beschränkung der Zuschauerkapazität
Gemäß der aktuellen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg in der aktuell gültigen Fassung sind Veranstaltungen mit bis zu 25.000 Besucherinnen und Besuchern zulässig:

  • bis einschließlich 5.000 Besucherinnen und Besuchern zu 100 % der Kapazität sowie für den 5.000 Besucherinnen und Besucher überschreitenden Teil zu höchstens 50 % der weiteren Kapazität.

Somit ist bei den Heimspielen der Karlsruher Sport-Club Mühlburg-Phönix GmbH & Co. KGaA aktuell eine maximale Zuschauerkapazität von 12.500 Besucher*innen möglich. Das Kontingent für Gästefans ist aktuell auf maximal 500 Besucher*innen begrenzt.

Bedingt durch die Erhöhung der Zuschauerkapazität von vormals 10.000 auf jetzt 12.500 Besucher*innen können neben den Dauerkarteninhabern auch Mitglieder des Karlsruher SC Tickets für die einzelnen Heimspiele erwerben. Für den Fall, das nach Abschluss der Vorverkaufsphase für Mitglieder noch Ticketkontingente zur Verfügung stehen, werden diese als Tageskarten angeboten.

Gemäß §15 (4) der Corona-VO Baden-Württemberg werden die Beschäftigten und sonstigen Mitwirkenden sowie Sportler*innen bei der Ermittlung der zulässigen Anzahl der Zuschauer*innen nicht berücksichtigt.

Auf der Osttribüne sind in allen geöffneten Blöcken sämtliche Sitze zur Nutzung freigegeben. Die Einhaltung eines Mindestabstandes ist nicht notwendig, da während der gesamten Veranstaltung eine Verpflichtung zum Tragen eines medizinischen Mund-Nase-Schutzes besteht. Somit ist weiterhin gewährleistet, dass alle Dauerkarten-Inhaber*innen auf dem jeweils gebuchten Platz sitzen werden. Damit ist im Falle eines möglichen Infektionsgeschehens die Nachverfolgbarkeit auf Anforderung durch das Gesundheits- oder des Ordnungs- und Bürgeramtes gewährleistet.

5. Ticketing I Public
Für die Heimspiele wird bis auf Weiteres Dauerkarten-Inhabern sowie Mitgliedern Zutritt zu den Heimspielen gewährt. Sollte das verfügbare Ticketkontingent für Mitglieder nicht ausgeschöpft werden, werden diese Tickets als Tageskarten angeboten. Es gelten neben den ATGB auch die Sonderbedingungen für den pandemienbedingten Sonderspielbetrieb. Die Einhaltung dieser Vorgabe wird am Spieltag durch den Sicherheits- und Ordnungsdienst kontrolliert.

6. Ticketing I Hospitality
Für die Heimspiele wird die Karlsruher Sport-Club Mühlburg-Phönix GmbH & Co. KGaA jeweils maximal 550 Hospitality – Tickets vergeben. Die Hospitality- Gäste verteilen sich auf den „Ensinger Treff“ und den „CG Elementum Business Club“ (provisorisches Zelt hinter der Osttribüne) sowie auf die „Bechtle Premium Lounge“ (Container-Provisorium hinter der Südost-Kurve). Die Versorgung der Gäste im Restaurantbetrieb erfolgt entsprechend den aktuell gültigen Corona-Vorgaben des Landes Baden-Württemberg.

Die Hospitality– Gäste des „Ensinger Treff“ und des „CG Elementum Business Club“ betreten und verlassen das provisorische Zelt über den Zugang am Boulevard hinter der Osttribüne. Die Hospitality– Gäste der „Bechtle Premium Lounge“ betreten diese über den Eingang unmittelbar hinter dem Stadionzugang Süd.

7. Parkplatzkonzept
Bei den Heimspielen im Probebetrieb wird der Birkenparkplatz durch die Karlsruher Sport-Club GmbH & Co. KGaA angemietet. Baustellenbedingt steht auf dem Birkenparkplatz nur eine begrenzte Kapazität an Stellflächen zur Verfügung. Aus diesem Grund ist die Nutzung des Birkenparkplatzes ausschließlich Hospitality-Gästen und Gästefans vorbehalten. Es wird für die Dauer der Umbaumaßnahmen keinen Verkauf von Tagespark- Tickets geben.

Für am Spieltag anreisende Gästefans wird ein Verkehrsleitsystem zum Birkenparkplatz installiert. Die Zufahrt zum Birkenparkplatz für Gästefans ist ausschließlich über den Adenauerring möglich. Die Hospitality- Gäste nutzen die Zufahrt über die Theodor-Heuss-Allee. Vor und nach dem Heimspiel wird durch die Verkehrsbetriebe Karlsruhe ein Bus-Shuttleverkehr zwischen Durlacher Tor und dem BBBank Wildpark angeboten.

8. Zutrittskonzept
Der äußere Zugang zum Stadiongelände für Besucher*innen erfolgt ausschließlich vom Adenauerring kommend. Es gibt die für den Heimbereich die Zugänge Ost und Süd. Für Gästefans ist der Zugang Nord vorgesehen. Im Bereich der Zugänge Ost und Süd wird jeweils ein Wege-Leitsystem aus Gitterelementen aufgebaut, um den Zufluss kontrolliert steuern zu können. Am Zugang Nord (Gästefans) wird auf Grund der Zulassung von aktuell maximal 500 Gästen auf den Aufbau von Gitterelementen verzichtet.

8.1 Zutrittskontrolle Public & Hospitality
An allen äußeren Zugängen zum Stadion erfolgt die Zutrittskontrolle in den nachfolgend beschriebenen Schritten:

Vorkontrolle „3G“:
Die vorgeschriebene Kontrolle des „3G“-Status (Getestet/Geimpft/Genesen) findet an insgesamt 30 Kontrollstellen (22 am Zugang Süd, 8 am Zugang Ost) statt. Dazu werden an den Zugängen Ost und Süd mobile Gitter aufgebaut. Jede Kontrollspur wird mit einem Mitarbeiter des Ordnungsdienstes besetzt. Optisch erkennbar sind die Kontrollspuren an den blauen Beach-Flags mit der Aufschrift „3G“. Die Vorlage des entsprechenden Nachweises kann in Papierform oder in digitaler Form erfolgen. Anerkannt werden Nachweise gemäß §§ 4 und 5 der Corona-VO Baden-Württemberg in der aktuell gültigen Fassung. Besucher*innen, welche keinen der erforderlichen Nachweise vorlegen können, wird der Zutritt zum Stadion nicht gestattet. Ein Zutritt zum Veranstaltungsgelände für Besucher ist ohne Nutzung der Kontrollspuren nicht möglich. Für eine detaillierte Darstellung wird auf die Anlage 3 verwiesen. Die „3G“- Kontrolle der Hospitality-Gäste erfolgt im Zugangsbereich (Foyer) der jeweiligen Hospitality-Provisorien.

Zutritt zum Stadion:
Nach Überprüfung des „3G“-Status begeben sich die Besucher*innen zu den Drehkreuzanlagen. Dort wird die Dauerkarte/ das VIP-Ticket gescannt und es erfolgt der Zutritt zum Stadionkörper. Sollte es an den Drehkreuzanlagen zu Problemen in Bezug auf das Ticket kommen, werden die Dauerkarten-Inhaber*innen an die bestehenden Clearing-Stellen verwiesen.

8.2 Maskenpflicht auf dem Veranstaltungsgelände
Während der gesamten Veranstaltung gilt eine durchgehende Verpflichtung zum Tragen eines medizinischen Mund-Nase-Schutzes. Die Maskenpflicht gilt für alle Besucher*innen auf allen Bewegungsflächen, insbesondere auch auf den Sitz- und Stehplätzen der Ost- und Südtribüne. Eine Ausnahme besteht lediglich für Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr.

Die Kontrolle der Einhaltung der Maskenpflicht erfolgt durch die Mitarbeiter*innen des Sicherheits- und Ordnungsdienstes. Auf Grund der Erfahrungen aus dem ersten Heimspiel wird die Anzahl der zur Kontrolle eingesetzten Mitarbeiter*innen entsprechend erhöht. Während des Spiels werden insbesondere auf der Südtribüne (Stehplatzbereich) die dort eingesetzten Ordnungskräfte die Besucher bei Verstößen gegen die Maskenpflicht aktiv ansprechen. Sollten diese Ansprachen nicht zum gewünschten Ergebnis führen, werden über den Veranstaltungsleiter Sicherheitsdurchsagen durch den Stadionsprecher veranlasst. Bei fortwährender Missachtung der Maskenpflicht werden, nach Abwägung der Gesamtumstände, die betroffenen Besucher*innen mit einem Tageshausverbot belegt und unverzüglich des Veranstaltungsgeländes verwiesen.

8.3 Zutrittskontrolle bei Dienstleistern
Sämtliche am Spieltag auf dem Veranstaltungsgelände tätigen Dienstleister (Catering-Mitarbeiter, Mitarbeiter der gewerblichen Sicherheitsdienste, Mitarbeiter der Stadtwerke u.a.) sowie Einsatzkräfte des DRK und der Branddirektion müssen entweder geimpft, genesen oder negativ getestet sein, um ihre Tätigkeit auf dem Veranstaltungsgelände wahrnehmen zu können. Nach Rücksprache mit dem Ordnung- und Bürgeramt sowie dem Gesundheitsamt der Stadt Karlsruhe werden daher im Vorfeld von allen Dienstleistern sowie dem DRK und der Branddirektion Erklärungen abgegeben, in denen bestätigt wird, dass diese Voraussetzungen für alle Mitarbeiter bzw. Einsatzkräfte erfüllt sind.

9. Zutrittsbeschränkungen
Besucher*innen, welche in den letzten 14 Tagen vor einem Heimspiel in Kontakt zu einer mit Corona infizierten Person standen oder selbst typische Symptome einer Infektion mit dem Corona Virus, namentlich Geruchs- und Geschmackstörungen, Fieber, Husten sowie Halsschmerzen aufweisen, wird der Zutritt zum Veranstaltungsgelände nicht gestattet. Für den pandemiebedingten Sonderspielbetrieb werden vom Veranstalter für jedes Heimspiel Tagesakkreditierungen an berechtigte Personen ausgegeben. Diese Ausgabe wird für den Fall einer eventuellen Nachverfolgung dokumentiert.  Die Kontrolle der Tagesakkreditierungen erfolgt bei jedem Heimspiel im Sonderspielbetrieb an der Zufahrt zum Wildparkstadion und wird vom vereinseigenen Ordnungsdienst durchgeführt. Die Akkreditierungen für die TV-Produktion werden am Spieltag an den zuständigen Produktionsleiter übergeben. Die Kontrolle der einzelnen TV-Akkreditierungen erfolgt anhand einer vorab zur Verfügung gestellten Stabsliste. Für die akkreditierten Pressevertreter wird die provisorische Pressetribüne der Osttribüne (Block O3/O4) geöffnet. Für die Heimspiele wird für Besucher*innen die Ost- und die Südtribüne geöffnet. Besucher*innen mit Tickets für die Osttribüne dürfen sich auf der Osttribüne selbst sowie im gesamten Promenaden- und Boulevardbereich der Ost- und der Südtribüne aufhalten. Besucher*innen mit Tickets für die Südtribüne dürfen sich auf der Südtribüne selbst sowie im gesamten Promenaden- und Boulevardbereich der Ost- und der Südtribüne aufhalten.

Die Hospitality-Gäste dürfen sich in den VIP-Provisorien, auf der Osttribüne sowie im gesamten Promenaden- und Boulevardbereich der Ost- und der Südtribüne aufhalten.

Der Karlsruher SC wird im Vorfeld der Heimspiele über die bestehenden Zutrittsbeschränkungen auf der vereinseigenen Homepage sowie in den sozialen Medien informieren. Die Einhaltung der maximalen Zuschaueranzahl wird durch den vereinseigenen Sicherheits- und Ordnungsdienst kontrolliert.

10. Datenerhebung bei Besucher*innen
Bei den Heimspielen der Profimannschaft erhalten ausschließlich Inhaber*innen einer aktuellen Dauerkarte für die Saison 2021/22 oder Hospitality-Kunden mit einem entsprechenden Ticket Zutritt zum Stadion. Durch diese Zutrittsbeschränkung sind bereits alle für die Kontaktnachverfolgung notwendigen Daten (Name, Anschrift, Erreichbarkeit) im Ticketing-System der Karlsruher Sport-Club GmbH & Co. KGaA hinterlegt. Nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt und dem Ordnungs- und Bürgeramt kann daher auf eine zusätzliche Erhebung der Kontaktdaten an den jeweiligen Heimspielen verzichtet werden. Die bereits interlegten Kontaktdaten können auf Anforderung des Gesundheitsamtes oder des Ordnungs- und Bürgeramtes Karlsruhe schnellstmöglich in lesbarer Form zur Verfügung gestellt werden.

11. Dialog mit Fanvertretern
Die Karlsruher Sport-Club Mühlburg-Phönix GmbH & Co. KGaA hat sich verpflichtet, im Vorfeld von Spielen mit eingeschränkter Zuschauerzahl den Dialog mit der organisierten Fanszene, den organisierten Fanclubs sowie dem Vorstand des Fandachverbandes „Supporters“ zu suchen. Dabei ist den Fans transparent zu machen, warum Spiele mit einer reduzierten Anzahl an Besucher*innen für den Verein in dieser besonderen Situation als notwendig erachtet werden.Gleichzeitig gilt es, in Gesprächen mögliche Ansammlungen vor dem BBBank Wildpark zu thematisieren und diese zu verhindern.

Um Ansammlungen von Fans im unmittelbaren Umfeld des BBBank Wildpark zu vermeiden, sind von Seiten des Fanbeauftragten, dem Sicherheitsbeauftragten sowie dem Veranstaltungsleiter der Karlsruher Sport-Club Mühlburg-Phönix GmbH & Co. KGaA präventiv-organisatorische Maßnahmen zu treffen. Insbesondere geht es um die Planung von Abläufen und die kommunikative Begleitung dieser Maßnahmen.

Anbringen von Bannern & Spruchbändern:

Für die organisierte Fanszene sowie die offiziellen Fanclubs besteht die Möglichkeit, im Vorfeld eines Heimspiels Banner sowie Spruchbänder an der Südtribüne anzubringen.

Dies geschieht in enger Abstimmung mit dem Veranstaltungsleiter, dem Sicherheits- und dem Fanbeauftragten. Sollte dieses Angebot genutzt werden, gelten folgende Vorgaben:

  • Rechtzeitige Information an den Fanbeauftragten der Karlsruher Sport-Club Mühlburg-Phönix GmbH & Co. KGaA
  • Das Aufhängen/Anbringen hat zwingend am Vortag eines Heimspiels zu erfolgen
  • Das Anbringen der Zaunfahnen, Banner und Spruchbänder erfolgt durch die jeweiligen Inhaber
  • Für das Anbringen ist den Fans ein fest definiertes Zeitfenster einzuräumen
  • Sowohl der Fanbeauftragte als auch der Sicherheitsbeauftragte der Karlsruher Sport-Club Mühlburg-Phönix GmbH & Co. KGaA müssen in dem festgelegten Zeitfenster anwesend sein
  • Alle Spruchbänder sind im Vorfeld des Anbringens vom Fan- und vom Sicherheitsbeauftragten inhaltlich zu überprüfen. Beleidigende oder diffamierende Inhalte sind nicht erlaubt. Bei unklaren Inhalten obliegt die Entscheidung zur Genehmigung dem Veranstaltungsleiter.

Darüber hinaus können Zaunfahnen ohne vorherige Anmeldung sowohl im Heim- als auch im Gastbereich nach Stadionöffnung angebracht werden.

12. Hygienemaßnahmen
Unter Beachtung der derzeit geltenden Hygienevorgaben werden am Veranstaltungstag die folgenden Hygiene-Maßnahmen umgesetzt:

Im Vorfeld der Veranstaltung:

  • Aufklärung aller für die Abwicklung des Heimspiels im Stadion erforderlichen Personen (z.B. Pressevertreter, Ordnungsdienst, Mitarbeiter der Dienstleister sowie der Karlsruher Sport-Club Mühlburg-Phönix GmbH & Co. KGaA etc.)  über das Einhalten der Basishygienemaßnahmen (Händedesinfektion, Husten- und Nieshygiene, Abstand)
  • Information aller Besucher*innen über das Einhalten der Basishygienemaßnahmen (Händedesinfektion, Husten- und Nieshygiene, Abstand) durch eine geeignete Kommunikation

Am Veranstaltungstag:

  • Überwachung der Einhaltung der Mindestabstände an den Einlasstoren
  • Im Vorfeld erfolgte Zuweisung von festen Sitzplätzen auf der Osttribüne
  • Verstärkte Kontrolle der Einhaltung der Maskenpflicht auf dem gesamten Veranstaltungsgelände einschließlich aller Besucherplätze der Ost- und Südtribüne durch Mitarbeiter des Sicherheits- und Ordnungsdienstes
  • regelmäßige Durchsagen des Stadionsprechers bzgl. Einhaltung der Maskenpflicht sowie aller weiteren Hygieneregeln
  • Installation von Desinfektionsmittelspendern an folgenden Punkten:
  • Eingang Süd, Eingang Ost und Eingang Nord (Gästeeingang)
  • Toiletten der Ost- und der Südtribüne sowie im Bereich des Gästeblockes

13. Schlussbemerkung
Die Karlsruher Sport-Club Mühlburg-Phönix GmbH & Co. KGaA geht davon aus, dass mit den in diesem Hygienekonzept definierten Vorsorgemaßnahmen ein größtmöglicher Schutz aller Besucher bei den jeweiligen Heimspielen gewährleistet werden kann.Jedoch ist sich die Karlsruher Sport-Club Mühlburg-Phönix GmbH & Co. KGaA ebenfalls bewusst, dass ein gewisses, wenn auch geringes Restrisiko einer möglichen Infizierung nicht vollumfänglich ausgeschlossen werden kann. Die Karlsruher Sport-Club Mühlburg-Phönix GmbH & Co. KGaA wird während des Sonderspielbetriebes mit reduzierter Zuschauerzahl alle in diesem Konzept vorgesehenen Maßnahmen in regelmäßigen Abständen überprüfen. Dabei erkannte Verbesserungspotenziale bzw. Optimierungsmöglichkeiten werden unverzüglich mit den zuständigen Behörden besprochen und auf ihre Umsetzbarkeit hin geprüft.


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