13. Spieltag
Karlsruher SC
1:1
Erzgebirge Aue
( 0:1 )
Schiedsrichter: Waschitzki (Essen)
Austragungsort: Wildparkstadion
Spielplan

Matchfacts: Alles Wissenswerte zum Heimspiel gegen Erzgebirge Aue

Vorberichte

Zum Abschluss des 13. Spieltags empfängt der KSC am heutigen Montagabend (20.30 Uhr) den FC Erzgebirge Aue. Wir haben vorab alle wichtigen Zahlen, Daten und Fakten zu dieser Partie für Euch.

Im jüngsten Duell (Mai 2018) hielt der FC Erzgebirge Aue in der Zweitliga-Relegation gegen den Karlsruher SC die Klasse (0-0 A, 3-1 H).

Gegen kein Team ist der Karlsruher SC aktuell in der 2. Liga zu Hause länger ungeschlagen als gegen Erzgebirge Aue (5 Spiele: 3 Siege, 2 Remis) Die letzte Heimniederlage gegen die Sachsen gab es für den KSC im Dezember 2006 (0-1).

Erzgebirge Aue fuhr im Unterhaus nur gegen St. Pauli (9) mehr Siege ein als gegen den KSC (8). Allerdings warten die Veilchen in Liga 2 nur in Braunschweig (6 Spiele) länger auf einen Sieg als im Karlsruher Wildpark (5 Spiele).

Der Karlsruher SC spielte die letzten 6 Zweitliga-Partien alle remis (ausgebauter Vereinsrekord). Mit einem Remis gegen Aue würden die Badener den Zweitliga-Rekord von 7 Unentschieden in Folge einstellen (Unterhaching im Herbst 1996).

Der Karlsruher SC ist wie zuletzt im Herbst 2015 seit 7 Zweitliga-Spielen ungeschlagen. Länger gelang dies jüngst zwischen Dezember 2014 und April 2015 (12 Spiele).

Karlsruhe glich in den letzten 3 aufeinanderfolgenden Zweitliga-Partien jeweils in der Nachspielzeit einen Rückstand aus – Rekord in der eingleisigen 2. Liga! Überhaupt sammelte kein Team mehr Punkte nach Rückstand als der KSC (8).

Der Karlsruher SC verursachte schon 7 Elfmeter (alle waren drin), kein anderer Zweitligist mehr als 4. Mit einem weiteren Elfmetergegentor würde der KSC seinen Zweitliga-Negativrekord von 8 Elfmetergegentoren (2016/17) einstellen.

Karlsruhes Marvin Wanitzek ist mit 7 Assists und 36 Torschussvorlagen (jeweils Topwert) der fleißigste Vorbereiter der 2. Liga.

Erzgebirge Aue sammelte zwar aus den letzten 2 Spielen nur 1 Punkt, dennoch spielen die Westsachsen mit 19 Punkten nach 12 Spielen die zweitbeste Saison der Vereinsgeschichte – mehr waren es nur 2010/11 (27 Punkte).

Aue ist seit 5 Zweitliga-Partien in der Fremde sieglos (2 Remis, 3 Niederlagen) wie letztmals von April bis August 2018 (6 Niederlagen). Allerdings könnte der FCE mit einem Sieg in Karlsruhe seinen 150. Zweitliga-Sieg (im 455. Spiel) feiern.

Dirk Schuster kehrt mit Aue in den Wildpark zurück

Vorberichte

Im Flutlicht und bei ungemütlichen Temperaturen geht es für den KSC morgen um 20.30 Uhr gegen den FC Erzgebirge Aue. Nach sechs Unentschieden in Folge will die Mannschaft im heimischen Wildparkstadion auch gegen die Sachsen punkten.

Nach dem Pokalspiel in Darmstadt und der Punkteteilung beim FC St. Pauli gab Cheftrainer Alois Schwartz seinen Spielern bis Mittwoch zur Regeneration frei. Von da an ging es wieder fleißig jeden Tag auf den Trainingsplatz, um sich bestens auf das Spiel gegen die Mannschaft von Ex-KSC-Spieler Dirk Schuster vorzubereiten. „Wir haben gut gearbeitet, die Jungs hatten Spaß. Ich finde auch wir waren sehr fokussiert die Woche. Jetzt müssen wir uns nur am Montag beweisen“, so Burak Camoglu, der in Hamburg in der 77. Minute auf den Rasen geschickt wurde. Durch die Umstellung „kam noch einmal Schwung rein“, analysiert Schwartz, „die Erkenntnis ist, du darfst nie aufgeben.“

Gegen Aue soll es jedoch morgen wie zuletzt im DFB-Pokal gegen die Lilien aus Darmstadt erst gar nicht zu einem Rückstand kommen. „Das wissen wir, dass wir hinten zu viele Gegentore bekommen. Da müssen wir natürlich dran arbeiten und da arbeiten wir auch immer dran“, betont der Cheftrainer. Eine leichte Aufgabe erwartet die Karlsruher mit dem Tabellenvierten aus Aue nicht, auch darüber ist sich Schwartz im Klaren: „Aue ist eine Mannschaft, die nicht einfach zu bespielen ist, die mit Sicherheit ihre Qualitäten hat. Nicht umsonst haben sie 19 Punkte.“

Besonders Pascal Testroet und Jan Hochscheidt sollten die Karlsruher im Auge behalten, außerdem Dimitrij Nazarov, der von 2013 bis 2016 für die Blau-Weißen auflief. Elf von 19 Auer Treffern gehen auf das Konto der Dreien. „Da sind wir schon gewarnt, aber auch wir haben unsere Möglichkeiten und deswegen kucken wir da drauf“, so Schwartz.

Nicht zum Einsatz kommen können laut Schwartz am Montag Marco Djuricin und Dirk Carlson. Während Djuricin mit einem Bänderriss im Sprunggelenk ausfällt, steht Carlson bereits ab Montag im Dienst der luxemburgischen Nationalmannschaft. Alle weiteren Spieler sind fit und vor allem motiviert, das stellt auch Burak Camoglu heraus: „So wie die anderen Jungs spielen möchten, möchte ich auch spielen und dafür gibt jeder Gas und das tut der Mannschaft dann auch gut.“ An der Einstellung der Mannschaft soll es beim Spiel gegen Aue also weiterhin nicht scheitern.

Gegner im Detail: Der FC Erzgebirge Aue

Vorberichte

Was hat Domenico Tedescos neuer Verein mit Aue zu tun und warum könnte die Bilanz der beiden Mannschaften dem KSC in die Karten spielen? Kommenden Montag (11.11.) gastieren die Schachtscheißer im Wildpark.

Der aktuelle Stand der Dinge
Der FC Erzgebirge Aue steht derzeit mit 19 Punkten aus zwölf Spielen auf dem vierten Tabellenplatz. Das ist gut, sogar sehr gut. Betrachtet man die Bilanz der Auer seit dem Wiederaufstieg in die zweite Liga 2016, dann fällt schnell auf, dass die Veilchen seither Jahr für Jahr nur knapp dem Abstieg entgingen. Am Saisonende 2017 schaffte die Mannschaft unter Trainer Domenico Tedesco den Klassenerhalt, mit 39 Punkten auf dem Konto. Zum Vergleich: Stand Heute hat der FC bereits 19 Punkte erspielt, also ungefähr die Hälfte der Punkte, die zwei Jahre zuvor ausreichten, um die Klasse zu halten. Es ist nicht falsch hier von einer nennenswerten Leistung zu sprechen, jedoch hat die einen bitteren Beigeschmack. Der Club aus dem Erzgebirge ist mit 19 Punkten dem neunten Tabellenplatz so nahe wie dem dritten und sollte man die Partie in Karlsruhe verlieren, so rücken die Badener bis auf einen Zähler an die Veilchen heran. Sollten zudem der 1. FC Heidenheim, Greuther Fürth und Jahn Regensburg ihre Spiele auch gewinnen, so rutscht der FCE auf den siebten Tabellenplatz. Gewinnt Aue andererseits das Spiel in Karlsruhe, so könnte man wieder nach oben aufschließen und einen Schritt weg von der Tabellenmitte machen. Die Liga bleibt spannend!

Gewinner und Verlierer des Trainerwechsels
Seit Ende August ist Dirk Schuster Trainer des FC Erzgebirge Aue. Der 52-Jährige, der 1993 zum Europapokalaufgebot des Karlsruher SC gehörte, sammelte mit seiner Mannschaft bereits zwölf Punkte aus neun Spielen. Der Trainerwechsel des FCE entpuppt sich als voller Erfolg und so spielt die Mannschaft bislang die beste Zweitligasaison seit neun Jahren. Der neue Coach bringt zwar Erfolg mit sich, jedoch müssen einige Spieler, welche unter Ex-Trainer Daniel Meyer mehr Einsatzzeit bekamen, ihre Rolle jetzt einbüßen. Schuster rotiert selten. So haben Kapitän Martin Männel, Marko Mihojevic, Sören Gonther und Clemens Fandrich noch keine Minute verpasst. Auch Ex-Karlsruher Dimitrij Nazarov, der unter Meyer meist nur eine Jokerrolle spielte, blüht unter Schuster voll auf und gehört mit bislang fünf Treffern zum Stammpersonal der Veilchen. Einige andere Profis haben es unter Schuster deutlich schwerer. Der Österreicher Dominik Wydra, der vergangene Saison in Meyers Dreierkette kaum ein Spiel gefehlt hatte, passt aktuell nicht in Schusters Viererkette. Des Weiteren haben unter dem neuen Trainer gleich drei Neuzugänge noch keine einzige Minute gespielt. Hikmet Ciftci, Nicolas Sessa und Njegos Kupusovic warten vergeblich auf Einsatzzeit. Schuster sagt in einem Interview mit der Bild-Zeitung, dass bei Aue keiner raus ist. Jeder Spieler habe es selbst in der Hand sich anzubieten, geduldig auf seine Chance zu warten, aber diese dann auch zu nutzen.

Aue strebt enge Kooperation mit Spartak Moskau an
Domenico Tedesco, der mittlerweile bei Spartak Moskau unter Vertrag steht, fasste im Erzgebirge einst Fuß im Profifußball. Nun möchte Aue-Präsident Helge Leonhardt diesen bestehenden Kontakt nutzen und mit dem russischen Rekordmeister kooperieren.
„Wir möchten in sportlichen und geschäftlichen Bereichen zusammenarbeiten“, sagte Leonhardt in einem Interview mit dem Kicker. Der 60-Jährige erhofft sich durch den Austausch von Spielern einen Wettbewerbsvorteil und auch die Zusammenarbeit der Fanclubs soll Brücken bauen. „Die Leute beobachten England und Spanien, aber sie wissen eigentlich nichts über den russischen Fußball. So können wir manchmal talentierte Spieler finden, die vom Rest der Welt unentdeckt bleiben“, so Leonhardt weiter. Ende November will der Aue-Chef die Zusammenarbeit mit Spartak auf den Weg bringen. Na dann, viel Erfolg.

Bilanz und alte Bekannte
Mit Dimitrij Nazarov, Dennis Kempe und Dirk Schuster kehren am Montag gleich drei ehemalige Karlsruher zurück nach Baden. Nazarov, der Karlsruhe 2016 gen Erzgebirge verließ, spielte bislang eine sehr gute Saison, gehört zum Stammpersonal der Auer und kann bisher fünf Treffer verbuchen. Auch Dennis Kempe kehrte nach langer Knieverletzung zurück in die Mannschaft und ist in der Defensive gesetzt. Dirk Schuster, der 1993 in Karlsruhe Europapokalgeschichte schrieb, kehrt nun als Trainer zurück in den Wildpark. „Fußballerisch ist es die beste Zeit meiner Karriere gewesen. In der Bundesliga haben wir uns aus dem unteren Drittel Jahr für Jahr verbessert, bis in den Europapokal hinein. Dort habe ich auch meine Länderspielkarriere für die Bundesrepublik gestartet“, erklärt Schuster im Vorfeld des anstehenden Spiels in einem Interview mit Tag24.
Bereits 20-Mal standen sich beide Teams schon gegenüber, wobei nicht immer ein Gewinner ermittelt werden konnte. Fünf Partien konnte der KSC bisher für sich entscheiden, wohingegen der FC Erzgebirge neunmal als Sieger hervor ging. Unvergessen bleibt natürlich die Relegation 2018, in welcher Aue dem KSC den Wiederaufstieg in die zweite Liga verwehrte. Nichts desto trotz konnten die Jungs in Lila zuletzt 2006 im Wildpark gewinnen und das nur knapp mit 0:1. Wenn das mal kein gutes Omen ist.

Die Schachtscheißer
Der Spitzname der Kicker des FC Erzgebirge Aue stammt noch aus DDR-Zeiten. Bis 1990, also kurz nach Mauerfall, wurden die Jungs in Lila so genannt. Das kommt daher, dass der Bergbau im Erzgebirge seit jeher eine wichtige Rolle spielt. Mit ausreichend Selbstironie nennt sich mittlerweile sogar die Vereinszeitung „Schachtscheißer“ und wieder zu finden ist der Titel auch auf diversem Merchandise.

Live-Ticker
Einen Live-Ticker findet ihr wie immer bei Facebook, Twitter und KSC.de.

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13. Spieltag

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
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1:1 08.11.2019 18:30h
:
1:0 08.11.2019 18:30h
:
1:1 09.11.2019 13:00h
:
3:2 09.11.2019 13:00h
:
1:0 09.11.2019 13:00h
:
1:5 10.11.2019 13:30h
:
4:0 10.11.2019 13:30h
:
2:2 10.11.2019 13:30h
:
1:1 11.11.2019 20:30h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
Arminia Bielefeld
13 8 4 1 29:14 15 28
2.
Hamburger SV
13 7 5 1 30:12 18 26
3.
VfB Stuttgart
13 7 2 4 20:18 2 23
4.
1. FC Heidenheim
13 5 5 3 21:14 7 20
5.
Erzgebirge Aue
13 5 5 3 20:19 1 20
6.
SpVgg Greuther Fürth
13 5 3 5 16:18 -2 18
7.
Jahn Regensburg
13 4 5 4 24:20 4 17
8.
SV Sandhausen
13 4 5 4 14:14 0 17
9.
VfL Osnabrück
13 4 4 5 14:12 2 16
10.
Karlsruher SC
13 3 7 3 22:24 -2 16
11.
FC St. Pauli
13 3 6 4 17:17 0 15
12.
Holstein Kiel
13 4 3 6 15:18 -3 15
13.
SV Darmstadt 98
13 3 6 4 14:18 -4 15
14.
1. FC Nürnberg
13 3 5 5 21:27 -6 14
15.
Hannover 96
13 3 5 5 14:22 -8 14
16.
VfL Bochum
13 2 7 4 24:26 -2 13
17.
Dynamo Dresden
13 3 3 7 14:24 -10 12
18.
SV Wehen Wiesbaden
13 2 4 7 14:26 -12 10
Karlsruher SC
TOR Uphoff
DEF Thiede
DEF Gordon
DEF Pisot
DEF Roßbach
MIT Fröde
MIT Wanitzek
MIT Stiefler
MIT M. Lorenz
ANG P. Hofmann
ANG Pourié
Auswechselbank
TOR Gersbeck
Kobald
Camoglu
Choi
Groiß
Grozurek
M. Röser
A. Fink
Kother
Erzgebirge Aue
TOR Männel
DEF Rizzuto
DEF Mihojevic
DEF Gonther
DEF Kempe
MIT Riese
MIT Fandrich
MIT Krüger
MIT Nazarov
MIT Hochscheidt
ANG Testroet
Auswechselbank
TOR Jendrusch
Samson
Wydra
Baumgart
Ciftci
Strauß
Daferner
Kupusovic
Zulechner

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1:1
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