KSC-Frauen belohnen sich für konzentrierte Leistung
Am fünften Spieltag der Regionalliga Süd empfingen unsere KSC-Frauen die zweite Mannschaft des FC Bayern München. Nach der Pokalpartie gegen Eintracht Frankfurt wollten die Blau-Weißen in der Liga wieder punkten.

Die Karlsruherinnen starteten gut in den Sonntagnachmittag. Gegen den Ball agierte unser KSC aufmerksam und geschlossen, nach Ballgewinnen suchten unsere Blau-Weißen schnell den Weg nach vorne. Besonders über die Außen sorgten Mathilda Dillmann und Laureen Deckenbach mit ihrem Tempo immer wieder für Gefahr und stellten die Münchener Defensive früh vor Aufgaben.
In der 11. Minute belohnte sich unser KSC für die engagierte Anfangsphase. Nanoka Iriguchi bekam den Ball in aussichtsreicher Position und zog entschlossen ab. Ihr satter Abschluss schlug unhaltbar im Münchner Tor ein und brachte die Karlsruherinnen verdient mit 1:0 in Führung. Auch danach blieb der KSC spielbestimmend. Unsere Blau-Weißen erspielten sich weitere Möglichkeiten und hätten die Führung bereits in der ersten Hälfte ausbauen können. Mehrfach fehlte im Abschluss jedoch die letzte Konsequenz oder Präzision.
Nach gut einer halben Stunde bot sich den Gästen die große Chance zum Ausgleich. In der 32. Minute entschied die Schiedsrichterin auf Elfmeter für Bayern. Doch Alexa Seiler hatte die richtige Ecke geahnt, tauchte nach rechts ab und parierte den Strafstoß stark. Damit hielt die KSC-Torhüterin die Führung fest. Bis zur Pause blieben die Karlsruherinnen das aktivere Team. Gegen den variablen Münchener Spielaufbau agierte der KSC taktisch aufmerksam, passte die Zuordnungen immer wieder an und verteidigte die wenigen gefährlichen Situationen konsequent. Mit der 1:0-Führung ging es schließlich in die Kabine.
KSC legt nach dem Seitenwechsel nach
Auch nach Wiederanpfiff knüpften unsere Blau-Weißen an ihre konzentrierte Leistung an. Defensiv stand unser KSC weiterhin stabil und suchte gleichzeitig konsequent den Weg nach vorne. In der 56. Minute folgte die nächste Belohnung. Ann-Sophie Braun suchte den Abschluss, der Ball wurde im Strafraum vom Arm einer Bayern-Spielerin geblockt. Die Schiedsrichterin zeigte folgerichtig auf den Punkt. Melissa Zweigner übernahm die Verantwortung und verwandelte den fälligen Handelfmeter souverän ins linke Eck zum 2:0.
Mit dieser Zwei-Tore-Führung im Rücken zogen sich unsere Karlsruherinnen nicht zurück. Mit frischen Kräften von der Bank hielt das Team von Cheftrainer Christopher Holzer einen Tag vor seinem Geburtstag die Intensität hoch und erspielte sich weitere Abschlüsse. Ein dritter Treffer wollte allerdings nicht mehr fallen. Auf der Gegenseite verteidigten unsere Blau-Weißen weiterhin konzentriert und ließen bis zum Schlusspfiff kaum noch Gefahr zu. Nach 90 Minuten stand damit ein verdienter 2:0-Heimsieg zu Buche. Nanoka Iriguchi und Melissa Zweigner sorgten für die Treffer, Alexa Seiler hielt mit ihrem parierten Elfmeter zudem die Null fest. „Das war ein verdienter Sieg. Die Mannschaft hat sich über die Basics richtig gut Zugang zum Spiel verschafft, taktisch clever gegen eine spielstarke Bayern-Mannschaft verteidigt und sich für den hohen Aufwand belohnt. In der ersten Hälfte hätten wir unsere Chancen allerdings noch konsequenter nutzen können“, zog Coach Holzer zufrieden Bilanz zum dritten Sieg im fünften Spiel.
Mit den drei Punkten klettern unsere KSC-Frauen auf den zweiten Tabellenplatz. Punktgleich mit dem Tabellenführer SpVgg Greuther Fürth und dem Drittplatzierten SC Sand II trennt die drei Teams aktuell lediglich das Torverhältnis. Am kommenden Sonntag (11. Oktober, Anstoß: 14 Uhr) geht es für unsere Blau-Weißen auswärts beim KSV Hessen Kassel weiter.











