MGV in der Schwarzwaldhalle

KSC legt Bilanz vor - Präsidium bleibt im Amt

Vereinsnews

Im Rahmen der ordentlichen Mitgliederversammlung hat der KSC am Samstagmittag in der Karlsruher Schwarzwaldhalle die Bilanz des abgelaufenen Geschäftsjahres 2018/19 vorgelegt. Das Präsidium mit Präsident Ingo Wellenreuther sowie den beiden Vizepräsidenten Günter Pilarsky und Holger Siegmund-Schultze wurde von den Mitgliedern im Amt bestätigt.

Durch die von den Mitgliedern mit übergroßer Mehrheit beschlossene Ausgliederung des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs  hat sich rückwirkend zum 1. Januar 2019 die Struktur des Konzern KSC geändert. Deshalb sind die Vergleiche der Einnahmen und Ausgaben aufgrund der neuen Struktur nicht klassisch darstellbar. Die seit 1. Januar bestehende KSC GmbH & Co. KGaA hat das Rumpfgeschäftsjahr zum 30. Juni mit einem Verlust in Höhe von rund 5,5 Millionen Euro abgeschlossen. Der KSC e.V. hat ein geringes Minus in Höhe von rund 36.000 Euro zu verzeichnen. Der operative Verlust beträgt ausgliederungsbereinigt 3,5 Millionen Euro.

Im Rahmen der Ausgliederung erfolgte im September 2019 eine neue Lizenzierung durch die DFL für den KSC Konzern. Im aktualisierten Haushaltsplan liegen die Einnahmen bei rund 22,7 Millionen Euro und die Ausgaben bei rund 26,7 Millionen Euro. Dies ergibt einen Verlust von rund 4,0 Millionen Euro. Zu berücksichtigen sind, wie bereits im Rumpfgeschäftsjahr 01. Januar bis 30. Juni 2019, Abschreibungen der Spielerwerte aufgrund der Ausgliederung in Höhe von rund 2,7 Millionen Euro. Ausgliederungsbereinigt beträgt der Verlust also rund 1,3 Millionen Euro. Grund für die Verluste sind Sondereffekte des Aufstiegs wie Aufstiegsprämien, bestehende Verpflichtungen aus der Vergangenheit sowie Einnahmeverluste und Mehraufwände im Rahmen des Stadion-Neubaus, wie Geschäftsführer Michael Becker den rund 1.000 anwesenden Mitgliedern erläuterte.

Präsident Ingo Wellenreuther wies in seinem Rechenschaftsbericht auf die Wichtigkeit der Rückkehr in die 2. Bundesliga hin. Trotz der beiden Jahre in der 3. Liga habe man aber viele Projekte für eine gute Zukunft des Vereins auf den Weg gebracht, berichtete Wellenreuther und zählte einige durchgeführte Projekte auf, die den Verein in eine gute Zukunft führen sollen. Neben dem Stadion-Neubau sind dies die durchgeführte Ausgliederung, die Vergrößerung des Geländes im Wildpark, die „Vision Wildpark“ mit dem Bau eines neuen Nachwuchsleitungszentrums und neuer Trainingsplätze, die Durchführung einer Markenkampagne, die in den neuen Slogan „KSC. Meine Heimat“ mündete, oder die aktuelle Mitgliederkampagne „Wahlheimat KSC“.

„Dieser Aufstieg war nach den zwei Jahren Dritte Liga extrem wichtig und eigentlich alternativlos“, sagte auch Sportdirektor Oliver Kreuzer, der auch den guten Saisonstart betonte. Der KSC befindet sich insgesamt auf einem richtig guten Weg. Deshalb sollten wir diesen Weg gemeinsam weiter gehen können."

„Der KSC hat ein bewegtes und ereignisreiches Jahr hinter sich“, erklärte der Verwaltungsratsvorsitzende Michael Steidl, der sich auch zur Rolle seines Gremiums äußerte. „Wir sind zuständig für die Kontrolle und die Beratung des Präsidiums, ohne uns in das operative Geschäft einzumischen.“

Wellenreuther, Pilarsky und Siegmund-Schultze im Amt bestätigt
Der amtierende Präsident Ingo Wellenreuther bleibt auch in den kommenden drei Jahren an der Spitze des Vereins. Die Mitglieder wählten Wellenreuther 51,9 Prozent. Herausforderer Martin Müller kam auf 48,1 Prozent.

Bei den Wahlen für die Ämter der beiden Vizepräsidenten setzten sich die beiden Amtsinhaber Günter Pilarsky und Holger Siegmund-Schultze gegen Kai Gruber und Edgar Schmitt durch.

Die bisherigen Verwaltungsräte Hubert H. Raase, Michael Steidl, Gerhard Rastetter und Horst Marschall gehören dem Gremium auch weiterhin an. Neu vertreten sind Thomas H. Hock, Dr. Christian Fischer und Dr. Boris Liffers.

Dem Vereinsrat gehören künftig Thomas Beck, Rolf Bohrer, Dieter Gläser, Holger Glutsch, Michael Großmann, Michael Kunz, Uli Lange, Heiko Räther und Petra Schalm sowie die von den acht Abteilungen entsandten Mitglieder an.


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