KSC Dart II: Pokalkrimi in Heidelberg

KSC Dart II: Pokalkrimi in Heidelberg

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Das erwartet schwere Spiel bei "Gegen die Drück 3" vergangenen Samstag in Heidelberg erwies sich als noch schwerer, nachdem die Dartspieler des KSC II nach zwei verlorenen Doppeln bis zum letzten Spiel einem Rückstand gegen stark aufspielende, in der Liga noch ungeschlagene, Heidelberger hinterher laufen mussten.

2:4, 2:5, 4:6 aus Sicht des KSC II, das waren die Stationen eines langen Kampfes vor den letzten beiden Doppeln.

Während der Gegner mit sechs Siegen bereits ein Unentschieden erreicht hatte, standen die Akteure des KSC mit dem Rücken zur Wand. Beide Doppel mussten gewonnen werden um nicht frühzeitig auszuscheiden.

Das war die Stunde der vier Besten an diesem Abend. Kim Selinga und Robin Korbmann, beide bereits mit jeweils einem 180er Wurf aus ihren vorangegangenen Spielen auf dem Konto, sowie Michael Hauenstein und Deniel Pihi konnten mit einer überragenden Leistung ihre Spiele für sich entscheiden und sicherten mit dem Ausgleich zum 6:6 der Mannschaft die Chance auf ein glückliches Ende im alles entscheidenden Team Game. Dieses Spiel zweier gleichwertiger und aufopferungsvoll kämpfender Mannschaften hatte im Grunde keinen Sieger verdient aber im Pokal muss nun mal eine Entscheidung her.

Im Team Game treten jeweils vier Spieler gegeneinander an, die zusammen abwechselnd auf einen Score von 1001 werfen. Kapitän Tom Hübner entschied nach dem Motto „never change a winning team“ Michael Hauenstein, Robin Korbmann, Kim Selinga und Deniel Pihi ins Rennen zu schicken.

Nach einem furiosen Start der Heidelberger zeigten die vier Karlsruher was sie drauf haben. Kim Selinga nahm dem Gegner mit einer Doppel 1 zum 1:0 das bereits sicher geglaubte Leg ab. Jetzt gab der Gastgeber nochmal alles und holte sich mit starken Würfen souverän das 1:1. Nach drei Stunden Spielzeit musste das allerletzte Leg entscheiden wer im Pokal bleibt. Beide Teams schenkten sich nichts und waren gleichwertig bis zum letzten Dart. Nach vier vergebenen Match Darts für den KSC  nutzte ein nervenstarker Deniel Pihi die Chance, mit einer Doppel 5 alles klar zu machen.

Ganz starke Leistung des KSC II, der damit mit etwas Glück aber nicht unverdient die zweite Runde erreicht.

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