Schiedsrichter

Die Abteilung

Zur Zeit besteht die Abteilung aus einer Schiedsrichterin und 31 Kameraden, von denen 27 entweder als Schiedsrichter oder als Beobachter aktiv sind.

Wie jeder Verein des DFB muss auch der KSC ein "Schiedsrichter-Soll" erfüllen, das sich an den jeweiligen Spielklassen und der Zahl der Mannschaften orientiert. Zur Zeit erfüllen wir dieses Soll, wir sind aber offen für jeden Interessierten (und auch jede Interessierte!), die oder der unsere Gruppe verstärken möchte – und damit mithilft, dem Verein auf diese Weise nicht nur den Strafzoll des Verbandes zu sparen, sondern auch in dieser Funktion zum guten Ansehen des Sportclubs aus der badischen Hauptstadt beiträgt.

Das Aushängeschild der Abteilung ist derzeit Stefan Kammerer, FIFA-Referee Futsal und Assistent in der 2. Bundesliga, dazu kommen zwei Kameraden in der Landesliga, die durchaus die Anlagen und Möglichkeiten haben, noch weiter aufzusteigen. Dazu kommen zahlreiche Beobachter in Regional-, Ober- und Verbandsliga.

Wir haben in der Schiedsrichter-Gruppe bisher stets eine Mischung aus Leistungs- und Breitensport gehabt. Dieses wollen wir auch in Zukunft beibehalten. Mittel- bis langfristig wollen wir aber versuchen, die Anzahl der KSC-Schiedsrichter im überregionalen Bereich zu erhöhen, dazu soll das vorhandene Potenzial in der Abteilung gefördert und geeignete SchiedsrichterInnen geworben werden.

Wer sich für den Sport des Fußball-Schiedsrichters interessiert, kann bei der Abteilungsleitung umfassende Informationen und eine erste Einführung in die Regeln erhalten; auch eine Begleitung zu einem Spiel ist möglich, um einen direkten Einblick in die vielfältigen und interessanten Aufgaben des Schiedsrichters vor, während und nach dem Spiel zu gewinnen.

Schiedsrichter: Regelsachverständige, Schnellrichter, Erzieher, Leistungssportler, 23. Spielkamerad – eine fordernde, fördernde und prägende Sportart!

Das Erfolgsgeheimnis des Fußballsports sind seine klaren und leicht verständlichen Regeln, die seit über 100 Jahren nahezu unverändert sind. Geprägt von wachsenden Anforderungen und somit im Wandel ist hingegen die Rolle des Schiedsrichters. Nicht genug, dass binnen Sekunden komplexe Spielsituationen richtig bewertet werden müssen: Einem Pfiff wird oft unterstellt, am Saisonende nicht nur über Meisterschaft oder Abstieg, sondern darüber hinaus auch langfristig über die Zukunft von Vereinen entschieden zu haben.

Mit einem umfassenden Ausbildungs- und Förderprogramm sorgt der Deutsche Fußball-Bund dafür, dass die Unparteiischen diesen Anforderungen in vorbildlicher Weise gerecht werden – nicht nur auf dem Spielfeld. Die Bundesliga meldet hohe Zuschauerzahlen, das Spiel von 44 Fußballer-Beinen hat in allen Klassen nichts von seiner Attraktivität verloren. Wohin würden aber diese 44 Beine laufen, gäbe es auf dem Platz nicht den Schiedsrichter? Es ist zwar das Los seine Amtes, dass er von vielen als notwendiges Übel betrachtet wird. In Wahrheit ist er aber ein wertvoller, ja unverzichtbarer Teil des großen Spiels. Er führt nicht Regie im Sinne eines Filmregisseurs, aber er ist der Regisseur im Sinne der Regeln. Der Ausruf "Schiedsrichter ans Telefon" ist wohl fast so alt wie der Fußball. Doch diejenigen, die ihn leichtfertig rausbrüllen, sollten sich eher am Motto einer DFB-Aktion orientieren: "Nicht meckern, sondern pfeifen".

Bitte notieren: Der Fußball benötigt Schiedsrichter.

(Quelle: www.dfb.de)

"Faszination Schiedsrichter"

Unter diesem Motto hat der DFB kurz vor Weihnachten 2007 eine Kampagne gestartet. Ziel ist es, für das Amt des Schiedsrichters zu werben, das momentan rund 80.000 Fußballerinnen und Fußballer ergriffen haben. Ohne Schiedsrichter wäre es nicht möglich, die Spiele der 176.000 Mannschaften im DFB-Gebiet auszutragen.
DFB-Schiedsrichterlehrwart Eugen Strigel meint hierzu, der DFB wolle "mit dem neuen Plakat bundesweit bei den Vereinen Werbung für die Faszination Schiedsrichter machen." Weitere Informationen gibt es auf den Seiten des DFB.

Wie werde ich Schiedsrichter?

Voraussetzungen:
Mindestalter 12 Jahre, zudem Mitglied in einem Fußballverein (beim KSC zahlen Schiedsrichter keinen Mitgliedsbeitrag), Interesse am Fußball, Einsatzbereitschaft für jährlich mindestens 20 Spielleitungen und Teilnahme an Weiterbildungs-veranstaltungen an acht bis zwölf Tagen pro Jahr.

Ausbildung:
Je nach Landesverband 20 bis 50 Unterrichtsstunden im Zeitraum von drei bis zwölf Ausbildungstagen innerhalb von einer Woche bis sechs Wochen. Dabei Einführung in die Grundzüge der Fußballregeln.

Prüfung:
Schriftliche (Beantwortung von Regelfragen) und auch körperliche Prüfung (zum Beispiel 1.300-m-Lauf in sechs Minuten).

Einsätze:
Nach Prüfung, je nach Alter im Junioren- und auch schon im Senioren-Bereich, beginnend in den Basisklassen. Hierbei erfolgt möglichst Betreuung durch erfahrene Kollegen ("Paten").

Aufstieg:
Bei Eignung können gegebenenfalls auf Kreis- und Bezirksebene zwei Klassen in einem Jahr übersprungen werden. Ab Landesliga benötigt jeder Kandidat pro Spielklasse grundsätzlich ein Jahr. Bis in die Bundesliga sollen mindestens sechs bis acht Jahre veranschlagt werden. Die Eignung für die höhere Spielklasse wird durch Schiedsrichter-Beobachter festgestellt.

Finanzen:
Die Sportkleidung wird normalerweise vom Verein gestellt. Die Fahrtkosten zu den Spielleitungen werden ersetzt, daneben gibt es abhängig von der Spielklasse Aufwandsentschädigungen zwischen € 4 (Schülerspiele), € 150 (Regionalliga) und € 3068 (Bundesliga).

Anmeldungen:
Über den Verein, bei der örtlichen Schiedsrichter-Gruppe, direkt bei den zuständigen DFB-Landesverbänden vor Ort.

Abteilungsleiter

Erich Schneider
Postanschrift:
Karlsruher Sport-Club e.V.
Schiedsrichterabteilung
Adenauerring 17
76131 Karlsruhe
schiedsrichter(at)ksc.de 

Stellv. Abteilungsleiter

Marcus Beller

Match
Center
2 : 0
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