Leidenschaftliche U16 punktet im Derby

Nachwuchs

Am Samstag stieg in Stuttgart Derby und Topspiel in einem: Letztlich verdienten sich starke Karlsruher (3.) einen Punkt beim VfB (1.). Beide Teams trennten sich nach 80 Minuten torlos.

Es lief bereits die Nachspielzeit im Baden-Württemberg Derby, da setzte KSC Co-Trainer Dieter Andruchowicz bereits zum Torjubel an. Zum Leidwesen des badischen Anhangs sollte das Netz des VfB-Tors kurz vor Schluss aber doch nicht zappeln.

Zunächst aber Schritt für Schritt: Personell angeschlagen ging es für die U16 des KSC, um Cheftrainer Julian Hübner, ins Schwabenland, wo das Topspiel zwischen dem Tabellenführer und dem Tabellendritten der EnBW-Oberliga ausgetragen wurde. Gegen den Serienmeister fehlten den Gästen aus der Fächerstadt gleich sieben Spieler, unter anderem auch Torjäger Marco Varivoda, der beim Heimsieg gegen Unterhaching sein Debüt für die Karlsruher U17 gab. Umgehend nach der Partie gegen Unterhaching machte er sich dann aber auf den Weg um seinen Mannschaftskameraden beim großen Derby zur Seite zu stehen. Ein tolles Zeichen des starken Zusammenhalts und der Kameradschaft, die die Spieler aus dem Wildpark dann auch auf dem Platz unter Beweis stellten.

Zwar war der Nachwuchs des VfB häufiger am Ball und an diesem Tag auch individuell  besser, der KSC aber zeigte sich vor allem bei Kontern stets gefährlich. So bescherte den Wildparkkickern letztlich ihr unbändiger Wille  gemeinsam zu verteidigen, gepaart mit der großartigen Bereitschaft, die taktischen Vorgaben des Trainerteams Hübner/Hurle/Andruchowicz umzusetzen, einen absolut verdienten Punkt beim Tabellenführer. Mit etwas Glück hätte es am Ende sogar noch zum Derbysieg gereicht, doch, der im Sturm aufgebotene, Innenverteidiger Dennis Karl konnte den Ball in der Nachspielzeit (80. +2) leider nicht im Tor unterbringen. Doch auch mit der Punkteteilung kann das Trainerteam des Karlsruher SC gut leben.

Fazit des Trainerteams Hübner/Hurle/Andruchowicz:

„Die Jungs haben für das Team und für den KSC heute im Derby alles rausgehauen, was in ihnen steckt. Wir sind sehr zufrieden mit der Leidenschaft, die wir heute auf den Platz bringen konnten. Jetzt schauen wir motiviert und mit voller Vorfreude auf das nächste Highlight.“

Mit 21 Punkten führt der VfB die Tabelle der EnBW-Oberliga weiter an, gefolgt von der TSG Hoffenheim (20 Punkte) und dem KSC (18 Punkte). Das nächste Highlight für die Karlsruher wartet bereits am kommenden Samstag. Dann empfängt man nämlich die TSG zum Spitzenspiel um Platz zwei im Wildpark (13 Uhr).

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