KSC II will Revanche nehmen
Bereits am heutigen Abend um 19.30 Uhr startet der KSC II mit dem Auswärtsspiel beim SSV Reutlingen in die Rückrunde der Oberliga Baden-Württemberg.

Von David Ruf
Die Karlsruher gehen nach zuletzt fünf Siegen in Folge mit breiter Brust in die Partie und wollen Revanche nehmen für die knappe 1:2-Niederlage im Hinspiel. Dennoch warnt Cheftrainer Joe Zinnbauer vor den Hausherren. „Sie gehören für mich nach wie vor zu den Favoriten um den Aufstieg.“ Mit 28 Zählern liegt der KSC derzeit auf Rang fünf der Tabelle und damit einen Platz vor den Reutlingern, die 27 Punkte auf ihrem Konto haben.
Vom Verlauf der Vorrunde ist Zinnbauer entsprechend angetan. „Dass wir jetzt schon 28 Punkte auf dem Konto haben, hätte vor der Saison niemand erwartet, deshalb sind wir sehr zufrieden. Insbesondere damit, wie die Mannschaft die Aufgaben annimmt und wie sie einen Großteil ihrer Spiele absolviert hat“, so der 43-jährige. „Meine Spieler haben erkannt, dass sie jeden Gegner bezwingen können und dazu auch in der Lage sind, wenn sie in Spielen zwischenzeitlich in Rückstand geraten. Das haben sie in Walldorf und am letzten Wochenende in Ravensburg bewiesen.“
Ausschlaggebend für diese positive Entwicklung seien laut Zinnbauer mehrere Faktoren. „Die Mannschaft passt in diesem Jahr charakterlich sehr gut zusammen. Dann haben wir als Trainer personell sehr viele Möglichkeiten und haben auch von Anfang an gesagt, dass wir jedem Spieler seine Chance geben möchten. Es ist toll, dass die Mannschaft hier voll mitzieht und das akzeptiert. Das spricht für einen ausgeprägten Gemeinschaftssinn. Außerdem sind alle Spieler sehr lernwillig.“
Neue Ziele für den noch verbleibenden Teil der Saison wird es im Wildpark aber auch nach der jüngsten Siegesserie nicht geben. „Wir bleiben dabei, dass wir den Klassenerhalt auf jeden Fall schaffen möchten und haben ja bei zahlreichen anderen Vereinen erlebt, wie schnell es gehen kann“, so Zinnbauer. „Wir möchten einfach weiterhin gute Leistungen bringen und schnellstmöglich 40 Punkte sammeln.“











