Als Tabellenführer nach Ravensburg

KSC II

Der KSC II ist in der Oberliga Baden-Württemberg derzeit das Maß aller Dinge. Die Mannschaft von Trainer Stefan Sartori hat fünf von sieben Spielen für sich entschieden und ist nach dem 2:1-Erfolg über den FC Germania Friedrichstal am vergangenen Wochenende sogar auf den ersten Tabellenplatz geklettert. Diesen gilt es nun in der Partie beim FV Ravensburg am Samstag (15.30 Uhr) zu verteidigen.

Von David Ruf
„Alles in allem sind wir sehr, sehr zufrieden mit dem Saisonstart und mit der Art und Weise, wie sich die Mannschaft präsentiert hat“, sagt Sartori. Den Grund die guten Auftritte seines Teams sieht Sartori vor allem in der Auftaktniederlage beim Bahlinger SC. „Bahlingen hat uns aufgezeigt, an welchen Stellschrauben wir drehen und an welchen Dinge wir arbeiten müssen. Das haben wir gemacht und fortan beispielsweise auch mit der nötigen Härte agiert.“

„Dennoch ist jedes Spiel für uns sehr schwer. Wir müssen als junge Mannschaft immer an die 100 Prozent gehen“, erklärt Trainer Sartori. Zuletzt hatte man es vor allem mit tief stehenden Gegnern zu tun, Geduld war gefragt und gegen Friedrichstal wurde dies auch belohnt. Michael Reith konnte Kai Kleinerts Vorlage in der 67. Minute zum 1:0 verwerten. Der Friedrichstaler Jonas Gast erhöhte bei einem Klärungsversuch unfreiwillig auf 2:0 (85.) und der Anschlusstreffer der Gäste durch Bogdan Cristescu in der 88. Minute blieb nicht mehr als Ergebniskosmetik.

Trotz der positiven Bilanz seiner Mannschaft sieht Sartori sowohl in der Defensive als auch in der Offensive noch Verbesserungsbedarf. „Wir spielen gut nach vorne, aber wir lassen auch noch zu viele Torchancen ungenutzt“, sagt der 40-jährige. „Umgekehrt lassen wir hinten auch noch zu viele Möglichkeiten des Gegners zu.“

Die Gelegenheit, dies zu ändern, gibt es im Spiel am Samstag beim Tabellenfünften FV Ravensburg. „Das wird ein schwerer Brocken für uns“, prophezeit Sartori. Für ihn zählen die Ravensburger gemeinsam mit dem Bahlinger SC zu den Top-Mannschaften der Liga. „Das ist eine homogene Mannschaft mit einer ausgeglichenen Truppe.“ Für sein Team gelte es, die neue Lage als Tabellenführer anzunehmen. „Wir müssen Charakter zeigen und beweisen, dass wir mit dieser neuen Situation umgehen können.“ Personell kann Sartori erneut aus dem Vollen schöpfen.


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