7. Spieltag
FC St. Pauli
0:3
Karlsruher SC
( 0:1 )
Schiedsrichter: Sather (Grimma)
Austragungsort: Millerntor-Stadion
Spielplan

Daten und Fakten zu #FCSPKSC

Vorberichte

Vor dem Auswärtsspiel des KSC am Sonntag beim FC St. Pauli (13.30 Uhr, Millerntor-Stadion, Live-Ticker auf ksc.de) blicken wir auf alle interessanten Daten und Fakten rund um die Partie.

Am Millerntor hatte der KSC zuletzt gut lachen
Am Millerntor verlor der Karlsruher SC nur eine seiner letzten 5 Auswärtspartien in der 2. Bundesliga (0:5 in der Saison 2016/17). Zudem gab es für den KSC 3 Siege und ein Remis. Einzig gegen Erzgebirge Aue verlor der FC St. Pauli seit dem Bundesliga-Abstieg 2010/11 zu Hause einmal häufiger als gegen den KSC.

Tore garantiert?
In St. Pauli endete eine Zweitliga-Partie zwischen St. Pauli und Karlsruhe noch nie torlos. Das letzte der insgesamt nur zwei 0:0 in 22 Zweitliga-Begegnungen zwischen den beiden Teams gab es im Juli 2013 in Karlsruhe. Seitdem trafen Pauli und der KSC in der 2. Bundesliga 9-mal aufeinander und immer fielen mindestens 2 Tore (im Schnitt 3,1 pro Partie).

Comeback-Serie des FC St. Pauli
Für den FC St. Pauli gab es am vergangenen Wochenende gegen den HSV das dritte 2:2 in Serie. Das Besondere daran: In allen 3 Partien lagen die Kiezkicker zwischenzeitlich in Rückstand. Gegen Nürnberg gab es nach einem 0:1 und 1:2 ein 2:2, in Darmstadt wurde beim 2:2 ein 2-Tore-Rückstand aufgeholt und im Stadtderby beim HSV wurde ein zwischenzeitliches 0:1 egalisiert. Schon in Bochum am 1. Spieltag hatte St. Pauli einen 0:2-Rückstand aufgeholt. Insgesamt punkteten die Paulianer also in 4 ihrer 6 Saisonspiele in der 2. Bundesliga nach einem Rückstand und damit so oft wie kein anderes Team der Liga.

Fast immer gepunktet
Insgesamt gab es für den FC St. Pauli in 5 seiner 6 Saisonspiele Zählbares zu verbuchen (ein Sieg, 4 Remis). Letztmals mit nur einer Niederlage stand St. Pauli 2015/16 nach den ersten 6 Spieltagen einer Zweitliga-Saison da (4 Siege, ein Remis, eine Niederlage). Damals fuhren die Paulianer zu Saisonende mit Rang 4 ihre beste Tabellenplatzierung seit dem Bundesliga-Abstieg 2010/11 ein (2011/12 ebenfalls Platz 4).

Wiedersehen mit alten Bekannten
Kyoung-Rok Choi hat sich beim Karlsruher SC nach überstandenem Kreuzbandriss (er fiel die komplette Rückrunde 2019/20 aus) zurück in die Mannschaft gekämpft und stand an den letzten drei Zweitliga-Spieltagen jeweils in der Startelf. Nun hofft der Südkoreaner auf ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Choi stand von 2012 bis 2018 bei St. Pauli unter Vertrag und erzielte dort in 42 Zweitliga-Spielen vier Tore. Letzte Saison absolvierte Choi beim 2:2 in der Hinrunde in St Pauli einen seiner vier Startelf-Einsätze in der 2. Bundesliga 2019/20.

Zu Hause lange ungeschlagen
Der FC St. Pauli ist im Stadion am Millerntor mittlerweile seit saisonübergreifend 11 ZweitligaSpielen ungeschlagen (6 Siege, 5 Remis). Eine solche Serie war den Kiezkickern zuletzt saisonübergreifend in den Spielzeiten 2011/12 und 2012/13 unter Andre Schubert gelungen.

Die Trainer kennen den Gegner
St. Pauli-Coach Timo Schultz gewann als Profi sein einziges Aufeinandertreffen mit dem Karlsruher SC deutlich (auswärts 4:0 im August 2009 in der 2. Bundesliga mit dem FC St. Pauli). KSCTrainer Christian Eichner traf bislang 3-mal auf St. Pauli, 2-mal als Spieler des 1. FC Köln (einmal in der Bundesliga, einmal in der 2. Bundesliga) und in der Vorsaison als Trainer. In der 2. Bundesliga ist Eichner gegen Pauli ohne Niederlage (2 Remis), in der Bundesliga gab es mit Köln jedoch im Januar 2011 auswärts ein 0:3.

Gegner im Detail: Der FC St. Pauli

Vorberichte

Für den KSC geht es am Sonntag (08.11., 13:30 Uhr) zu den Kiezkickern ans Millerntor. Das Symbol der dortigen Fans ist bekanntlich ein Totenkopf. Die Geschichte dieses Erkennungsmerkmals beleuchten wir heute bei Gegner im Detail.

Zugegeben, Halloween ist jetzt auch schon wieder ein paar Tage vorbei. Für den KSC geht es aber am Sonntag gegen den FC St. Pauli und in deren Stadion wird die Mannschaft wohl auf den ein oder anderen Totenkopf treffen. Auch wenn am Sonntag aufgrund der fehlenden Fans nicht so viele Totenkopfflaggen zu sehen sein werden, ist die Geschichte zu diesem Erkennungszeichen dennoch außerordentlich interessant. 

Vor fast genau zwanzig Jahren, im Oktober 2000, erwarb der Verein mit der Gründung der FC St. Pauli Vermarktungs GmbH & Co. KG die Rechte des Totenkopfsymbols. Doch bereits zu diesem Zeitpunkt war es das visuelle Identifikationssymbol der Fans. Wie also kam es dazu, dass das Erkennungsmerkmal von Piraten zum Erkennungsmerkmal eines Fußballvereins wurde?

Ihren Ursprung hat die Geschichte um den St. Pauli Totenkopf beim alternativen Punkrocker und St. Pauli Fan „Doc Mabuse“. Dieser band ungefähr 1986 eine Totenkopfflagge an einen Besenstiel und nahm diesen mit ins Stadion. Die Fanszene des Vereins ließ sich davon inspirieren und schon bald schmückten weitere Totenkopfflaggen die Ränge des Stadions. Diese Entwicklung wurde anfangs von den Vereinsbossen und älteren Zuschauern nicht so gerne gesehen, da sie eher Gewalt mit diesem Symbol in Verbindung brachten. Die Nachfrage stieg aber immer weiter und so wurde in der Saison 1989/90 ein Fan-Laden gegründet, der verschiedenste Artikel mit dem Totenkopf darauf verkaufte. Diese wurden dann zum Kassenschlager im Fanartikelgeschäft. Auch die Verantwortlichen des Vereins konnten die positive Entwicklung des Totenkopfmerchandise nicht mehr ignorieren und kauften dem bisherigen Inhaber die Markenrechte des Symbols ab. Auf diese Weise schaffte es das Symbol sogar in die offizielle Corporate Identity des Vereins und wurde auch schon gleichwertig neben dem Vereinswappen in Werbekampagnen verwendet.

Wenn ihr am Sonntag das Spiel verfolgt, wisst ihr nun genau, wie das auch auf den Eckfahnen abgebildete Symbol seinen Weg ins Stadion und zu den Fans gefunden hat.

Vorbericht: "Müssen auch die kleinsten Details richtig machen"

Vorberichte

Am Sonntag tritt der KSC im Millerntor-Stadion beim FC St. Pauli an (13.30 Uhr, Live-Ticker auf ksc.de). Weil bereits morgen die Abfahrt nach Hamburg ansteht, standen Christian Eichner und Kyoung-Rok Choi schon heute in der virtuellen Pressekonferenz Rede & Antwort.

Christian Eichner über...

...die laufende Trainingswoche: "Wir haben bislang gestern und heute sehr intensiv gearbeitet. Wir haben viele Dinge probiert, auch was das Personal anbelangt, viel durchgetauscht. So hatten die Jungs auch die Möglichkeit, sich mit verschiedenen Spielern an der Seite zu zeigen."

...den Kader: "Weiterhin müssen wir auf Janis Hanek verzichten, zudem auf Marco Djuricin. Christoph Kobald fehlt gelbgesperrt."

...die notwendigen Verbesserungen im Vergleich zum Darmstadt-Spiel: "Die Mannschaft hat sich insgesamt eine gute Basis erarbeitet. Aber gerade der letzte Sonntag hat wieder gezeigt, wie eminent wichtig es ist, dass du 90 Minuten gut verteidigst, dass du 90 Minuten bereit bist, die kleinsten Details richtig zu machen. Gegen St. Pauli wird uns das auch wieder erwarten."

...den FC St. Pauli: "Sie stehen extrem für Spektakel, haben viele Tore geschossen. Aber in die andere Richtung haben sie auch viel zugelassen."

...den potentiellen Kobald-Vertreter: "Wir machen uns Gedanken, wer in Frage kommen könnte. David Pisot war jetzt zweimal nicht im Kader, Daniel Gordon ist erst wieder ein paar Wochen bei uns. Auch Lukas Fröde kann die Position auch mal spielen. Entscheidend wird am Ende sein, wie sich die Spieler diese Woche präsentieren. Und auch die Stärken des des Gegners spielen da eine Rolle."

Kyoung-Rok Choi...

...seine Vergangenheit beim FC St. Pauli: "St. Pauli ist ein sehr besonderer Verein für mich. Es ist mein Jugendverein und ich habe dort beim Profidebüt gefeiert. Ich habe dort viele Freunde und sie habe geile Fans. Ein paar Spieler von früher sind immernoch da. Ich habe nur gute Erinnerungen."

...die Partie am Sonntag: "Wir jede Woche ist es am wichtigsten, dass wir die drei Punkte nach Hause bringen müssen. Dafür müssen wir uns gut vorbereiten und auf das Spiel fokussieren."

...seine bisherigen Leistungen in dieser Saison: "Ich bin topfit, nach den Verletzungen läuft wieder alles gut für mich. Spielerisch muss ich mich immer verbessern, aber ich fühle mich sehr gut und bin bereit der Mannschaft zu helfen."

Klarer 3:0-Sieg gegen St. Pauli

Spielberichte

Gegen den FC St. Pauli hatte der KSC das Spiel am heutigen Tag über 90 Minuten im Griff, ging durch Marco Thiedes Treffer früh in Führung und erhöhte durch Jerôme Gondorf und Philipp Hofmann zum 3:0-Endstand.

Christian Eichners Taktik:
Gegen den FC St. Pauli sorgte Christian Eichner mit der Startelf bei manchen Anhängern durchaus für etwas Überraschung. Anstelle von Dominik Kother oder Benjamin Goller, die viele auf der linken Seite erwartet waren, brachte der 37-Jährige Marc Lorenz. Für den gelb-rot-gesperrten Christoph Kobald rückte Daniel Gordon in die Anfangsformation. Vor der Abwehrviererkette positionierten sich damit Jerôme Gondorf und Lukas Fröde, offensiver wurde es mit Lorenz, Marvin Wanitzek und Kyoung-Rok Choi. Philipp Hofmann bildete wie gewohnt das Sturmzentrum.

Das Spiel in der Zusammenfassung:
In der ersten erwähnenswerten Szene der Partie am heutigen Sonntag markierte Marco Thiede direkt das Tor für den KSC! Nach drei gespielten Minuten fasste er sich aus gut 22 Metern einfach mal ein Herz – und brachte den Ball im linken unteren Eck unter (4.). Robin Himmelmann im Tor der Hamburger war zwar noch dran, fing das Leder aber nach der Überprüfung des Videoschiedsrichters erst hinter der Torlinie ab. Gesamt taten sich die „Boys in Brown“ gegen den KSC schwer, der in Person von Marvin Wanitzek und Philipp Hofmann noch in der ersten Viertelstunde zwei weitere Chancen für sich verbuchen konnte (14., 15.). Der FCSP dagegen stellte die Karlsruher Hintermannschaft in der ersten Halbzeit nur bedingt vor Probleme.

In die zweiten 45 Minuten starteten die Badener genauso furios wie in die ersten und belohnten sich direkt mit dem zweiten Treffer des Tages. Nach einem Freistoß von Philip Heise landete der Ball etwas glücklich bei Gondorf, der aus elf Metern zum Abschluss kam und das Leder rechts unten ins Tor beförderte (50.). Fröde war übrigens im richtigen Moment noch über den Ball gehüpft, um den Treffer zuzulassen. Der KSC behielt weiter die Kontrolle über das Spiel und ließ die Mannschaft von Trainer Timo Schultz kaum zu gefährlichen Chancen kommen. In der 70. Minute war Marius Gersbeck beim Abschluss des eingewechselten Maximilian Dittgen zur Stelle, der allerdings auch recht unplatziert ausfiel. Wenig später versuchte es auch Finn Becker aus 20 Metern, doch Gersbeck parierte den verdeckten Schuss auch in dieser Szene gut (75.). Praktisch direkt im Gegenzug erzielten die Karlsruher das 3:0. Lorenz flankte von links auf Hofmann, der sich in der Mitte gegen zwei Paulianer durchsetzte und mit dem Kopf den dritten Treffer des Tages markierte (76.). Die verbleibenden Minuten spielten die Karlsruher ruhig herunter, zu befürchten war für alle KSC-Fans kaum noch etwas. Kurz vor Schluss gab es beinahe noch das 4:0 durch Babacar Gueye zu sehen, doch nach einem Zuspiel von Benjamin Goller traf der 25-Jährige nur den rechten Pfosten. Damit stand das 3:0 fest, die Blau-Weißen verabschieden sich am Millerntor stark in die Länderspielpause.

Unsere Szene des Spiels:
Natürlich
der Treffer unserer Nummer 21, Marco Thiede! Der gebürtige Augsburger erzielt damit überhaupt erst sein zweites Tor in der 2. Bundesliga – der erste Treffer ist über fünf Jahre her und fiel damals gegen RB Leipzig. Mit dem Sieg im Gepäck kann sich der 28-Jährige am heutigen Tag also besonders feiern lassen.

Unsere Zahl des Spiels:
+1
. Mit den drei Treffern am heutigen Tag verändert der KSC seine Tordifferenz von -2 ins Positive und schraubt sich damit auch am 1. FC Nürnberg vorbei auf den 15. Tabellenplatz.

Fazit und Ausblick:
Der KSC lässt am heutigen Tag zu keiner Zeit etwas anbrennen, startet schnell mit dem Tor in die Partie und baut die Führung danach noch auf 3:0 aus. Starke Leistung der Badener, die den FC St. Pauli kaum je ins Spiel haben kommen lassen. Für beide Vereine steht nun erst einmal die Länderspielpause an, danach geht es für die Badener zur Eintracht nach Braunschweig – am 21. November um 13.00 Uhr ist es soweit.

Die Übersicht:
Karlsruher SC:
Gersbeck – Heise (81. Carlson), Bormuth, Gordon, Thiede (88. Jung) – Gondorf, Fröde – Lorenz (81. Goller), Wanitzek, Choi (81. Batmaz) – Hofmann (85. Gueye)

FC St. Pauli: Himmelmann – Buballa, Knoll (56. Lawrence), Ohlsson – Paqarada (56. Dittgen), Benatelli (56. Daschner), Becker, Zander (79. Lankford) – Makienok, Zalazar, Kyereh (87. Tashchy)

Tore: 0:1 Thiede (4.), 0:2 Gondorf (50.), 0:3 Hofmann (76.)
Gelbe Karten: Dittgen (57.) | Gondorf (23.)
Ort: Millerntor-Stadion Hamburg
Zuschauer: -
Schiedsrichter: Alexander Sather

7. Spieltag

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
4:1 06.11.2020 18:30h
:
2:2 06.11.2020 18:30h
:
0:0 07.11.2020 13:00h
:
0:2 07.11.2020 13:00h
:
1:1 07.11.2020 13:00h
:
0:4 08.11.2020 13:30h
:
2:4 08.11.2020 13:30h
:
0:3 08.11.2020 13:30h
:
1:1 09.11.2020 20:30h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
Hamburger SV
7 5 2 0 16:8 8 17
2.
VfL Osnabrück
7 3 4 0 11:7 4 13
3.
SpVgg Greuther Fürth
7 3 3 1 13:7 6 12
4.
Holstein Kiel
7 3 3 1 8:6 2 12
5.
SC Paderborn 07
7 3 2 2 12:7 5 11
6.
VfL Bochum
7 3 2 2 9:8 1 11
7.
Hannover 96
7 3 1 3 11:8 3 10
8.
Jahn Regensburg
7 2 3 2 10:10 0 9
9.
Erzgebirge Aue
7 2 3 2 7:8 -1 9
10.
SV Darmstadt 98
7 2 3 2 12:15 -3 9
11.
1. FC Heidenheim
7 2 2 3 10:9 1 8
12.
SV Sandhausen
7 2 2 3 8:11 -3 8
13.
Fortuna Düsseldorf
7 2 2 3 7:10 -3 8
14.
Eintracht Braunschweig
7 2 2 3 8:14 -6 8
15.
Karlsruher SC
7 2 1 4 10:9 1 7
16.
1. FC Nürnberg
7 1 4 2 10:11 -1 7
17.
FC St. Pauli
7 1 4 2 12:14 -2 7
18.
Würzburger Kickers
7 0 1 6 6:18 -12 1
FC St. Pauli
TOR Himmelmann
DEF Ohlsson
DEF Knoll
DEF Buballa
MIT Zander
MIT Becker
MIT Benatelli
MIT Paqarada
MIT Zalazar
ANG Kyereh
ANG Makienok
Auswechselbank
TOR Smarsch
Avevor
Aremu
Flach
Eingewechselt
J. Lawrence
Daschner
Dittgen
Lankford
Tashchy
Karlsruher SC
TOR Gersbeck
DEF Thiede
DEF Gordon
DEF Bormuth
DEF Heise
MIT Fröde
MIT Choi
MIT Wanitzek
MIT Gondorf
MIT M. Lorenz
ANG P. Hofmann
Auswechselbank
TOR Kuster
Pisot
Groiß
Kother
Eingewechselt
Goller
Carlson
Batmaz
Gueye

Match
Center
1:3
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