5. Spieltag
1. FC Nürnberg
1:1
Karlsruher SC
( 1:0 )
Schiedsrichter: Osmers (Hannover)
Austragungsort: Max-Morlock-Stadion
Spielplan

Daten und Fakten zu #FCNKSC

Vorberichte

Heute Abend ist der KSC beim 1. FC Nürnberg zum 5. Spieltag im Max-Morlock-Stadion zu Gast (Anpfiff 18.30  Uhr). Wir haben das Flutlichduell wie gewohnt im Vorfeld genau untersucht und alle Daten, Zahlen und Fakten gesammelt.

Duell zweier junger Trainer
Mit dem 35-jährigen Robert Klauß und dem 37-jährigen Christian Eichner treffen zwei der jüngsten aktuellen Trainer der 2. Liga aufeinander. Noch jünger als die beiden ist nur Holstein Kiels Trainer Ole Werner, der erst 32 Jahre alt ist.

FCN oft in Führung, trotzdem nur einmal gewonnen
In allen vier Saisonspielen gingen die Nürnberger mit 1:0-Führung, trotzdem reichte es am Ende nur einmal zum Sieg. An den letzten beiden Spieltagen ging der Club sogar jeweils zweimal in Führung: Im letzten Heimspiel gegen Darmstadt (1:0, 2:1) wurde am Ende noch verloren (2:3), zuletzt beim FC St. Pauli (1:0, 2:1) holte man wenigstens einen Punkt (2:2). Besonders bitter war die Heimpleite gegen die Lilien, erst in der 3. Minute der Nachspielzeit erzielten die Darmstädter den Siegtreffer.

Gelingt dem KSC der nächste Dreier?
Gleich 2 Siege nacheinander haben die Karlsruher schon lange nicht mehr gefeiert. Dies gelang den Badenern zuletzt an den ersten beiden Spieltagen der vergangenen Saison (2:1 in Wiesbaden, 4:2 gegen Dresden), als man damit nach 2 Spieltagen die Tabellenspitze der 2. Liga eroberte.

Letzter Auswärtssieg im Frankenland
Der Karlsruher SC hat von seinen vergangenen sieben Auswärtspartien nur eine gewonnen (ein Remis, 5 Niederlagen) – dieser Sieg in der Fremde war allerdings Gold wert! Am 34. Spieltag 2019/20 musste der KSC bei Greuther Fürth antreten und schaffte dort durch einen 2:1-Auswärtssieg doch noch den direkten Klassenerhalt. Bereits nach zwei Spielminuten lag man damals im Frankenland mit 0:1 in Rückstand, doch die Treffer von Dominik Kother (21.) und Philipp Hofmann (61.) machten das badische Fußballwunder doch noch perfekt.

Unberechenbarer Club
Die sechs Saisontreffer der Nürnberger verteilen sich auf sechs verschiedene Schützen: Handwerker, Mühl, Hack, Lohkemper, Schäffler und Geis trugen sich jeweils einmal in die Torschützenliste ein. Nur für Hannover 96 trafen an den ersten vier Spieltagen auch schon so viele unterschiedliche Spieler

KSC entdeckt seine alte Stärke wieder
Eine der Stärken der Karlsruher in der vergangenen Saison war ihre Torgefährlichkeit bei Standardsituationen. Insgesamt 18-mal traf der KSC 2019/20 nach einem ruhenden Ball – nur 3 Teams (Bochum, Stuttgart, Sandhausen) noch öfter. Diese Standardstärke wurde am letzten Spieltag beim 3:0-Heimsieg gegen Sandhausen nun wiederbelebt: Offensivspieler Dominik Kother und Innenverteidiger Christoph Kobald trafen jeweils im Anschluss an einen Eckball.

Letzter Auswärtssieg in Nürnberg vor über 13 Jahren
Am 5. Oktober 1963 feierte der KSC mit einem 4:2 in Nürnberg den ersten Sieg seiner BundesligaGeschichte. Es blieb einer von nur 4 Erfolgen für die Badener in 34 Gastspielen am Valznerweiher, in der 2. Liga hat Karlsruhe überhaupt noch nie beim Club gewonnen (4 Remis, 5 Heimsiege FCN). Der letzte Auswärtssieg in Nürnberg gelang im August 2007 in der Bundesliga, Tamas Hajnal schoss den frischgebackenen Aufsteiger KSC damals mit seinem Doppelpack am 1. Spieltag zum 2:0-Sieg beim Pokalsieger FCN.

Duell der Altmeister
1. FC Nürnberg gegen den Karlsruher SC, da treffen ganz viel Tradition und zusammen 10 Meistertitel (9 für den Club) aufeinander. 16 Jahre spielten beide gemeinsam in der Bundesliga, zuletzt in der Saison 2007/08

Vorbericht: "Wenn wir mutig sind, zeigen wir eine gute Leistung"

Vorberichte

Christian Eichner und Marius Gersbeck blicken auf das Flutlichtduell mit dem 1. FC Nürnberg. Die Partie beim Tabellenneunten steigt morgen um 18.30 Uhr im Max-Morlock-Stadion (Live-Ticker auf ksc.de).

Christian Eichner über...

...die Trainingswoche: "Die Trainingswoche war nur kurz, deshalb haben wir sie umgestellt. In Kombination mit dem Sieg gegen den SV Sandhausen hat das den Jungs sehr gutgetan."

...die Kadersituation für #FCNKSC: ""Bis auf Janis Hanek und Bastian Allgeier (U19, Nasenbeinbruch) stehen uns alle Spieler zur Verfügung. Wir fahren frohen Mutes nach Nürnberg und versuchen dort die nächsten Punkte zu holen."

...den Gastgeber aus Nürnberg: "Letztes Jahr hatte ich den 1. FC Nürnberg unter den Top 5 oder sogar Top 3 erwartet. Das Team zeichnet sehr viel Qualität in jedem Mannschaftsteil aus. Mit Manuel Schäffler haben sie einen Top-Stürmer dazu bekommen."

...den Plan gegen die Mittelfranken: "Wir müssen gut arbeiten und viel investieren. Die Jungs müssen bei einer sehr, sehr guten Mannschaft mutig mit Ball sein. Immer wenn wir mutig sind, zeigen wir eine gute Leistung und holen auch Punkte."

... "Das Publikum kann in gewissen Situationen schon noch mal ein paar Prozentpunkte geben und eine bestimmte Wirkung erzählen. Es ist für die Auswärtsspiel vordergründig kein Nachteil, wenn die Heimmannschaft auf die Zuschauer verzichten muss."

Marius Gersbeck über...

...das Gefühl nach dem ersten Sieg: "Die Woche hat natürlich positiver angefangen, denn mit so einem Sieg im Rücken macht alles mehr Spaß."

...kein Gegentor gegen Sandhausen: "Es ist immer schön und wichtig, zu Null zu spielen. Dann nimmt man egal wo schon mal mindestens einen Punkt mit und das ist ein Schritt in die richtige Richtung."

...die Vorbereitung unter der Woche: "Jedes Training war sehr intensiv, wir haben alle Vollgas gegeben. Wir fahren mit breiter Brust nach Nürnberg."

...keine Zuschauer in Nürnberg: "Wir haben schon beide Situationen erlebt und können mit beidem umgehen. Wir haben gezeigt, dass wir auch ohne Zuschauer ein Spiel gewinnen können. Schöner ist es natürlich definitiv, wenn Zuschauer zugelassen sind.

KSC erkämpft sich einen Punkt in Nürnberg

Spielberichte

Gegen den 1. FC Nürnberg geriet der KSC am heutigen Freitagabend in einer schwachen ersten Halbzeit beider Teams mit 1:0 in Rückstand, kam allerdings durch Marvin Wanitzeks Treffer zurück und entführt am Ende in Unterzahl verdient einen Punkt gegen den Club.

Christian Eichners Taktik:
Christian Eichner vertraute beim Gastspiel in Nürnberg auf das gleiche Team, das am vergangenen Samstag den SV Sandhausen mit 3:0 geschlagen hatte. Warum auch nicht? Vor der Viererabwehrkette positionierten sich also auch am heutigen Freitagabend Lukas Fröde und Jerôme Gondorf, das Mittelfeld vervollständigten Dominik Kother, Kyoung-Rok Choi und Marco Djuricin. Philipp Hofmann im Sturmzentrum sollte erneut seiner eigens so bezeichneten Lieblingsaufgabe nachkommen: dem Toreschießen

Das Spiel in der Kurzfassung:
Das erste Mal gefährlich vor dem Nürnberger Kasten wurde es in der 10. Minute: Choi setzte sich im Strafraum stark durch und beförderte den Ball zu Hofmann, doch der konnte die Hereingabe nicht richtig verwerten. Fünf Minuten später ging der Club aus Nürnberg dann auf einmal in Führung und das auf durchaus kuriose Art. In den Fernschuss von Felix Lohkemper aus 25 Metern brachte Christoph Kobald gerade noch seinen Fuß und fälschte den Ball damit so unglücklich ab, dass er sich genau hinter Marius Gersbeck ins Tor absenkte (15.). Das Spiel hatte sich bis dato ausgeglichen gestaltet, wenn die Nürnberger auch etwas mehr Spielanteile vorzuweisen hatten. Klare Torszenen blieben Mangelware, spätestens am Sechzehner war meist für beide Teams Schluss. Somit blieb es bis zum Halbzeitpfiff auch bei der knappen 1:0-Führung der Gastgeber.

Für die zweiten 45 Minuten kam Marvin Wanitzek für Marco Djuricin in die Partie – ein Wechsel, der sich schnell bezahlt machen sollte. Denn eine Hereingabe von Marco Thiede nutzte die Karlsruher Nummer 10 im Fünfmeterraum und köpfte zum 1:1-Ausgleich ein (53.). Die Blau-Weißen wollten in Franken punkten und das war ihnen in der zweiten Halbzeit auch anzumerken. Richtig zwingend wurde es im Max-Morlock-Stadion auch weiter kaum, dennoch gestaltete sich die Partie nun intensiver als noch in den ersten 45 Minuten. Für die Mittelfranken versuchte es Nürnberger aus 15 Metern, doch Gersbeck war zu Stelle (71.). Auf der Gegenseite konnte Mathenia bei Kobalds Kopfball nach einer strammen Wanitzek-Hereingabe zupacken (72.). Und dann schwächte sich der KSC selbst: Wegen wiederholtem Foulspiel sah Kother in der 75. Minute die Gelb-Rote Karte. Eine Viertelstunde war für Eichners Team also in Unterzahl zu überstehen. Die Karlsruher bewältigten diesen Kraftakt gut und verteidigten gegen den Club sicher. Allerdings fehlten den Nürnbergern auch häufig zündende Ideen in der Offensive. Beinahe den zweiten Karlsruher Treffer markierte in der 87. Minute Gondorf mit einem Kopfball nach einer erneut schönen Flanke von Wanitzek. Der Abschluss landete knapp links neben dem Pfosten. Besonders in den Schlussminuten legten die Karlsruher noch einmal alles in die Waagschale, doch auch das Team von Robert Klauß gab noch einmal ordentlich Gas und hatte in der vierten Minute der Nachspielzeit die Riesenchance durch Nikola Dovedan: Sein Kopfball ging haarscharf über die Latte. Damit blieb es beim 1:1-Unentschieden, denn die Club-Chance blieb die letzte der Partie.

Unsere Personalie des Spiels:
Marvin Wanitzek. Nach sieben Minuten in der Partie erzielte er mit dem Kopf den Treffer zum wichtigen 1:1-Ausgleich, brachte damit die Hoffnung zurück und außerdem frischen Wind ins Max-Morlock-Stadion.

Unsere Zahl des Spiels:
Die Zehn. 15 Minuten in der regulären Spielzeit plus vier zusätzliche bewältigte der KSC zu zehnt – und das ordentlich. Damit haben sich die Blau-Weißen den Punkt in Nürnberg verdient!

Fazit und Ausblick:
Nach einer harmlosen ersten Halbzeit in Nürnberg traf Christian Eichner mit der Einwechslung von Marvin Wanitzek die goldrichtige Entscheidung. Der KSC wurde in den zweiten 45 Minuten stärker und steckte auch mehr als 15 Minuten in Unterzahl gut weg. Mit der Punkteteilung dürften am Ende beide Teams zufrieden sein. Für die Karlsruher geht es am nächsten Wochenende gegen den SV Darmstadt 98 weiter, Anpfiff der Partie ist am Sonntag, den 01. November, um 13.30 Uhr.

Die Übersicht:
Karlsruher SC:
Gersbeck – Heise, Kobald, Bormuth, Thiede – Gondorf, Fröde – Kother, Choi (78. Goller), Djuricin (46. Wanitzek)  – Hofmann (85. Batmaz)

1. FC Nürnberg: Mathenia – Handwerker, Sörensen, Margreitter, Mühl, Valentini (83. Singh) – Krauß (59. Dovedan), Hack (59. Nürnberger), Geiß, Lohkemper (59. Schleusener) – Scheffler (46. Köpke)

Tore: 1:0 Lohkemper (15.) | 1:1 Wanitzek (53.)
Gelbe Karten: Nürnberger (71.) | Gondorf (42.), Kother (70.), Gersbeck (85.)
Gelb-Rote Karte: Kother (75.)
Ort: Max-Morlock-Stadion Nürnberg
Zuschauer: keine
Schiedsrichter: Harm Osmers

5. Spieltag

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
3:0 23.10.2020 18:30h
:
1:1 23.10.2020 18:30h
:
3:1 24.10.2020 13:00h
:
2:2 24.10.2020 13:00h
:
3:0 24.10.2020 13:00h
:
1:3 24.10.2020 13:00h
:
1:1 25.10.2020 13:30h
:
2:0 25.10.2020 13:30h
:
1:1 25.10.2020 13:30h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
Hamburger SV
5 5 0 0 13:5 8 15
2.
Holstein Kiel
5 3 1 1 6:4 2 10
3.
Hannover 96
5 3 0 2 10:4 6 9
4.
Jahn Regensburg
5 2 3 0 7:3 4 9
5.
VfL Bochum
5 2 2 1 6:4 2 8
6.
VfL Osnabrück
5 1 4 0 5:4 1 7
7.
Erzgebirge Aue
5 2 1 2 6:7 -1 7
8.
SV Sandhausen
5 2 1 2 5:7 -2 7
9.
FC St. Pauli
5 1 3 1 10:9 1 6
10.
SpVgg Greuther Fürth
5 1 3 1 7:6 1 6
11.
SV Darmstadt 98
5 1 3 1 8:8 0 6
12.
1. FC Nürnberg
5 1 3 1 7:7 0 6
13.
1. FC Heidenheim
5 1 2 2 6:7 -1 5
14.
SC Paderborn 07
5 1 2 2 5:6 -1 5
15.
Karlsruher SC
5 1 1 3 4:5 -1 4
16.
Fortuna Düsseldorf
5 1 1 3 5:9 -4 4
17.
Eintracht Braunschweig
5 1 1 3 3:10 -7 4
18.
Würzburger Kickers
5 0 1 4 3:11 -8 1
1. FC Nürnberg
TOR Mathenia
DEF Mühl
DEF Margreitter
DEF Sörensen
MIT Valentini
MIT Handwerker
MIT Geis
MIT Krauß
MIT Lohkemper
MIT R. Hack
ANG Schäffler
Auswechselbank
TOR Früchtl
Krätschmer
Sorg
Rhein
Eingewechselt
Köpke
Schleusener
Dovedan
Nürnberger
Singh
Karlsruher SC
TOR Gersbeck
DEF Thiede
DEF Bormuth
DEF Kobald
DEF Heise
MIT Fröde
MIT Gondorf
MIT Djuricin
MIT Choi
MIT Kother
ANG P. Hofmann
Auswechselbank
TOR Kuster
Carlson
Gordon
S. Jung
M. Lorenz
Gueye
Eingewechselt
Wanitzek
Goller
Batmaz

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