4. Spieltag
Karlsruher SC
3:0
SV Sandhausen
( 2:0 )
Zuschauerzahl: 1200
Schiedsrichter: Willenborg (Osnabrück)
Austragungsort: Wildparkstadion
Spielplan

Gegner im Detail: Der SV Sandhausen

Vorberichte

Am morgigen Samstag ist der SV Sandhausen zu Gast im Wildparkstadion. Vor dem Nachbarschaftsduell haben wir das (neu zusammengestellte) Team von Trainer Uwe Koschinat genauer untersucht.

Bis Montag, den 5. Oktober 2020, war das Transferfenster für die Zweitligasaison 2020/21 geöffnet. Doch nicht nur in diesem Zeitraum, sondern auch noch danach war der SV Sandhausen am Transfermarkt aktiv. Denn vereinslose Spieler können jederzeit unter Vertrag genommen werden. So präsentierte der SVS am vergangenen Freitag einen weiteren Neuzugang, dessen Name nicht allzu unbekannt ist: Alexander Esswein. Der 30-Jährige war zuletzt bei Hertha BSC angestellt, die Berliner ließen seinen Vertrag im Juli aber auslaufen. Somit nutzte nun der SV Sandhausen seine Chance und verpflichtete den Flügelspieler ablösefrei. Esswein bringt die Erfahrung aus 196 Bundesliga-Spielen mit in den Hardtwald, begonnen hat er seine Profikarriere im Dezember 2007 mit dem 1. FC Kaiserslautern. Danach folgten Aufenthalte beim VfL Wolfsburg, Dynamo Dresden, dem 1. FC Nürnberg und dem FC Augsburg.

Doch auch vor der Verpflichtung Essweins waren die Sandhäuser am Transfermarkt wie bereits bemerkt nicht untätig. Vor allem von Ligakonkurrenten kamen einige Spieler zum SVS. So schnappten sich die Badener Daniel Keita-Ruel von der SpVgg Greuther Fürth, Anas Ouahim vom VfL Osnabrück sowie Diego Contento von Fortuna Düsseldorf – ein weiterer bekannter Name. Besonders mit Keita-Ruel scheint Uwe Koschinat zumindest bislang einen wahren Glücksgriff getätigt zu haben: In den ersten drei Saisonspielen konnte der 31-Jährige bereits drei Treffer auf sein Konto verbuchen. Tatsächlich fielen alle drei Tore des gebürtigen Wuppertalers sogar in einem Spiel, nämlich in der Partie gegen den SV Darmstadt am 1. Spieltag. In den beiden Spielen danach sammelte Keita-Ruel weitere 166 Einsatzminuten und zählt so schon jetzt zu einem festen Bestandteil des Sandhäuser Teams.

Welche der Neuzugänge gegen den KSC auf dem Platz stehen werden und ob dem Ex-Fürther sein vierter Treffer gelingt, wird erst der morgige Tag zeigen. Anpfiff der Partie ist um 13.00 Uhr.

Klarer KSC-Sieg gegen Sandhausen

Spielberichte

Nach drei Spielen ohne Punkt und Tor spielte der KSC am heutigen Tag gegen den SV Sandhausen stark auf, erzielte bereits in der dritten Minute das 1:0 und legte danach noch zwei Treffer nach. Eine gute Mannschaftsleistung und ein besonders starker Marius Gersbeck ließen den SVS kaum gefährlich werden.

Christian Eichners Taktik:
Nach seiner Verletzung am Sprunggelenk nahm Marvin Wanitzek am heutigen Tag zunächst einmal auf der Bank Platz. Für die Partie gegen den SVS bedeutete das schon mal eine personelle Veränderung im Vergleich zum Gastspiel in Regensburg, eine weitere kam dazu. Christian Eichner entschied sich für eine 4-2-3-1-Formation, stellte Jerôme Gondorf neben Lukas Fröde vor die Viererabwehrkette und Philipp Hofmann als Sturmspitze. Dazwischen fanden sich Dominik Kother, Kyoung-Rok Choi und Marco Djuricin.

Das Spiel in der Kurzfassung:
Die Karlsruher legten gegen den SV Sandhausen einen wahren Blitzstart hin und gingen bereits nach zwei gespielten Minuten in Führung! Nach einer Hereingabe von Marco Djuricin von der rechten Seite stand Philipp Hofmann goldrichtig und schob ins linke untere Eck ein (3.). Gute 25 Minuten lang passierte dann nicht viel gefährliches auf beiden Seiten, bis Philipp Hofmann in der 30. Minute das Aluminium testete. Aus knapp neun Metern setzte er den Abschluss an den linken Pfosten (30.). Dennoch war die Szene enorm wichtig, denn den sich daraus ergebenden Eckstoß nutzte Dominik Kother zum zweiten KSC-Tor des noch jungen Tages. Im Durcheinander in der Sandhäuser Box kam er an das Leder und netzte mit einem schönen Schuss rechts oben ein (31.). Der SVS versuchte es in der Folge eher aus der Ferne, doch nicht nur beim Abschluss von Biada in der 41. Minute hatte Marius Gersbeck im Tor der Karlsruher keine Probleme. Überhaupt leistete die gesamte blau-weiße Defensive gute Arbeit und ließ wenig gefährliches zu. Näher dran am dritten Treffer des Tages war auch gegen Ende der ersten Halbzeit das Team von Christian Eicher, tatsächlich war der Treffer sogar bereits gefallen. Doch als Marco Djuricin schon jubelte, wurde das Tor aufgrund einer Abseitsposition von Schiedsrichter Frank Willenborg zurückgenommen. Der Kölner Keller gab der Entscheidung Recht, damit ging es mit dem Stand von 2:0 zunächst zurück in die Kabinen.

Doch nach Wiederanpfiff sollte der Spielstand nur wenige Sekunden so lauten. Denn noch in der 46. Minute köpfte Christoph Kobald nach einer Ecke, für die Djuricin gesorgt hatte, zum 3:0 ein! Wieder ein KSC-Blitzstart auch in der zweiten Halbzeit also. Die Karlsruher bekamen und erarbeiteten sich weiter Chancen und waren auch mit der 3:0-Führung im Rücken weiter das torhungrigere Team. Philip Heise testete mit einem stark geschossenen Freistoß aus gut 20 Metern Fraisl im Sandhäuser Tor, der SVS-Schlussmann konnte das Leder gerade noch über die Latte lenken (53.). Die darauffolgende Ecke nutzte Hofmann zu einem weiteren Abschluss, doch auch bei seinem Kopfball war Fraisl zur Stelle (54.). Kurz darauf gab es wieder Freistoß für die Karlsruher, wieder trat Heise an, doch diesmal traf die Kugel nur die Oberkante der Latte (61.). Die Blau-Weißen machten ihre Sache weiter richtig gut und ließen das Team von Uwe Koschinat kaum zum Zug kommen. Bei den wenigen guten Chancen des Nachbars aus Sandhausen war auf Gersbeck im Tor des KSC zu 100 Prozent Verlass. Die Karlsruher hatten wenig Probleme, die deutliche Führung über die Zeit zu bringen und feierten so nach Abpfiff den ersten Dreier der Saison.

Unsere Zahl des Spiels:
Klar, die drei. Nach drei Spielen ohne Tor holte der KSC am heutigen Tag einiges auf und schenkte den Sandhäusern drei Treffer ein. Damit schnappte sich das Team von Christian Eichner auch den ersten Dreier der noch jungen Saison! Dass das erste Tor der Karlsruher in der 3. Minute fiel durch die Nummer 33 und das zweite dann in der 31., passen auch noch dazu!

Fazit und Ausblick:
Der KSC machte seine Sache am heutigen Tag extrem gut, legte mit dem Treffer zum 1:0 in der 3. Minute einen Blitzstart hin und baute die Führung im weiteren Spielverlauf auf 3:0 aus. Den SV Sandhausen ließ das Team von Christian Eichner kaum ins Spiel finden und Marius Gersbeck hielt seinen Kasten mit einer starken Leistung sauber! Auf diesen Erfolg aufbauen wollen die Karlsruher am kommenden Freitag beim Gastspiel in Nürnberg, Anpfiff der Partie ist um 18.30 Uhr.

Die Übersicht:
Karlsruher SC:
Gersbeck – Heise (87. Carlson) , Kobald, Bormuth, Thiede – Gondorf, Fröde (87. Batmaz) – Kother (68. Goller), Choi (77. Wanitzek), Djuricin – Hofmann (87. Gueye)
SV Sandhausen: Fraisl – Contento, Zhirov (46. Scheu), Kister, Nauber, Diekmeier – Nartey, Biada, Ouahim (46. Esswein) – Behrens, Keita-Ruel (78. Enrique Pena Zauner)

Tore: 1:0 Hofmann (3.), Kother (31.), Kobald (46.)
Gelbe Karten: Fröde (26.), Bormuth (37.), Hofmann (42.) | Zhirov (40.), Scheu (57.), Diekmeier (60.), Kister (89.)
Ort: Wildparkstadion Karlsruhe
Zuschauer: 1.200
Schiedsrichter: Frank Willenborg

4. Spieltag

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
0:1 17.10.2020 13:00h
:
3:0 17.10.2020 13:00h
:
2:1 17.10.2020 13:00h
:
2:2 18.10.2020 13:30h
:
1:0 18.10.2020 13:30h
:
2:1 18.10.2020 13:30h
:
0:2 18.10.2020 13:30h
:
2:2 19.10.2020 20:30h
:
1:1 28.10.2020 18:30h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
Hamburger SV
4 4 0 0 10:4 6 12
2.
Holstein Kiel
4 3 1 0 5:1 4 10
3.
Erzgebirge Aue
4 2 1 1 6:5 1 7
4.
Hannover 96
4 2 0 2 7:4 3 6
5.
Jahn Regensburg
4 1 3 0 4:3 1 6
6.
SV Sandhausen
4 2 0 2 4:6 -2 6
7.
FC St. Pauli
4 1 2 1 8:7 1 5
8.
VfL Osnabrück
3 1 2 0 3:2 1 5
9.
1. FC Nürnberg
4 1 2 1 6:6 0 5
10.
VfL Bochum
4 1 2 1 4:4 0 5
11.
SV Darmstadt 98
3 1 1 1 5:5 0 4
12.
1. FC Heidenheim
4 1 1 2 5:6 -1 4
12.
Fortuna Düsseldorf
4 1 1 2 5:6 -1 4
14.
SC Paderborn 07
4 1 1 2 4:5 -1 4
15.
Eintracht Braunschweig
4 1 1 2 3:7 -4 4
16.
SpVgg Greuther Fürth
4 0 3 1 4:5 -1 3
17.
Karlsruher SC
4 1 0 3 3:4 -1 3
18.
Würzburger Kickers
4 0 1 3 2:8 -6 1
Karlsruher SC
TOR Gersbeck
DEF Thiede
DEF Bormuth
DEF Kobald
DEF Heise
MIT Fröde
MIT Gondorf
MIT Djuricin
MIT Choi
MIT Kother
ANG P. Hofmann
Auswechselbank
TOR Kuster
Gordon
Pisot
M. Lorenz
Eingewechselt
Goller
Wanitzek
Gueye
Batmaz
Carlson
SV Sandhausen
TOR Fraisl
DEF Nauber
DEF Kister
DEF Zhirov
DEF Diekmeier
DEF Contento
MIT Nartey
MIT Ouahim
MIT Biada
ANG Keita-Ruel
ANG K. Behrens
Auswechselbank
TOR Wulle
Röseler
E. Taffertshofer
Türpitz
Eingewechselt
Scheu
Esswein
Bouhaddouz
Zenga
Pena Zauner

Match
Center
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