33. Spieltag
Karlsruher SC
3:2
Holstein Kiel
( 0:1 )
Schiedsrichter: Hartmann (Wangen)
Austragungsort: Wildparkstadion
Spielplan

Daten & Fakten: Standardexperten unter sich

Vorberichte

Sowohl wir als auch unsere Kieler Gäste gehören zu den gefährlichsten Standard-Teams der 2. Fußball-Bundesliga. Doch wie viele Tore konnten beide Mannschaften nach ruhenden Bällen schon erzielen? Dies und weitere Zahlenspiele zu unserem morgigen Spiel findet ihr bei unseren "Daten & Fakten".

Lange sieglos, aber 2021 kaum zu schlagen
Wir sind zwar seit neun Spielen sieglos, so lange wie aktuell kein anderer Zweitligist; allerdings endeten sieben dieser neun Partien remis. Die Bilanz im Jahre 2021 ist immer noch beachtlich, lediglich drei der 19 Zweitligaspiele seit der Mini-Winterpause wurden verloren. Einzig Greuther Fürth kassierte in diesem Jahr ebenso wenige Niederlagen wie wir.

Stolperstein für die Aufstiegsanwärter
Auch wenn wir mittlerweile im gesicherten Mittelfeld der Tabelle stehen, konnten wir den Aufstiegsanwärtern das Leben zuletzt gehörig schwer machen: Am vergangenen Wochenende wurde in Fürth ebenso ein Punkt geholt (2:2) wie eine Woche zuvor beim HSV (1:1). Zudem konnten wir gegen Tabellenführer Bochum im Januar gewinnen, ebenso in der Hinrunde gegen Kiel und Fürth.

Standardexperten unter sich
Wie der KSC gehört auch die KSV zu den gefährlichsten Teams bei Standards (jeweils 17 Saisontore nach ruhenden Bällen).

Erster KSC-Sieg im Hinspiel
Kiel und der KSC trafen erst viermal aufeinander. Die ersten drei Duelle gewannen die Störche (1978/79 im DFB-Pokal und 2019/20 in der 2. Bundesliga); im Hinspiel triumphierten dann erstmals die Badener, die in Kiel zwar eine 2:0-Führung aus der Hand gaben, durch einen Kopfballtreffer von Robin Bormuth (85. Minute) am Ende aber doch als Sieger vom Platz gingen (3:2). Kurios: Alle drei KSC-Tore wurden von unseren Abwehrspielern erzielt; neben Innenverteidiger Bormuth trafen die Außenverteidiger Heise und Thiede.

Badische Blitzstarter
Auch in der Vorwoche in Fürth schlugen die Karlsruher wieder einmal früh zu: Philipp Hofmanns 1:0 in der 4. Minute war unser 13. Saisontor in der Anfangsviertelstunde – das ist Ligaspitze. Auch beim 3:2-Hinspielsieg in Kiel waren die Badener früh in Führung gegangen (in der 6. Minute durch das einzige Saisontor von Linksverteidiger Philip Heise)

Aufstiegsfeier im Wildpark mit sechs Jahren Verspätung?
Mit Fabian Reese, Jannik Dehm und Jonas Meffert stehen gleich drei ehemalige Karlsruher in Kiel unter Vertrag. Vor allem für Meffert wäre es etwas Besonderes, sollte er ausgerechnet im Wildpark den Aufstieg feiern dürfen. 2015 war der Mittelfeldspieler mit den Badenern kurz davor, doch dann war es im Relegationsrückspiel gegen den HSV ausgerechnet sein angelegter linker Arm, der Schiedsrichter Manuel Gräfe zu jenem Pfiff verleitete, der den Hamburgern in der Nachspielzeit noch den Ausgleich und uns um den Aufstieg brachte.

Eichner: "Wir haben im Hinspiel gezeigt, dass wir eine Top-Mannschaft besiegen können"

Vorberichte

Die Saison 2020/21 geht endgültig in den Endspurt! Nur noch zwei Partien stehen an. Wir empfangen einen der heißesten Anwärter auf den direkten Bundesliga-Aufstieg: Die Störche von Holstein Kiel. Anpfiff ist am Sonntag um 15:30 Uhr. Wir schätzen gemeinsam mit Christian Eichner das Spiel für euch ein.

Die kommende Partie

Bei einem Auswärtssieg der Störche wäre deren Aufstieg besiegelt. Aber auch unabhängig von unserem Ergebnis können unsere Gäste im Falle einer Fürther Niederlage in Paderborn den Gang ins deutsche Oberhaus sicherstellen. Doch nicht nur Fürth, sondern natürlich auch wir wollen die Kieler Feier gerne auf die kommende Woche verschieben. "Wir wollen sie auf die KSC-Art besiegen. Wir haben es im Hinspiel gezeigt, dass wir eine Top-Mannschaft besiegen können."

Schon im Januar konnten wir gegen euphorisierte Kieler (vier Tage vorher warfen sie den FC Bayern aus dem Pokal) dreifach punkten. Wieso also nicht eine Wiederholung am Sonntag? Nichtsdestotrotz sind die Nordmänner grandios durch ihr mehr als strammes Programm gekommen. Seit dem 24. April haben sie sechs Liga-Spiele absolviert und dabei 16 von möglichen 18 Punkten geholt. Dazu kam noch das Pokal-Halbfinale gegen Dortmund (0:5).

"Sie wollen unbedingt. Sie zeichnen sich über eine herausragende Mentalität aus und sind eine sehr spielstarke Mannschaft. Sie stehen meiner Meinung nach völlig zurecht fast ganz oben." Der Respekt ist da, aber vor allem die Vorfreude auf das sonntägliche Spiel: "Wir freuen uns auf einen starken Gegner."

KSC-Personal

Definitiv verzichten muss Christian Eichner auf das Trio Marc Lorenz, Benjamin Goller und Kyoung-Rok Choi. Alle drei sind nicht mit ins Quarantäne-Trainingslager gezogen. Ansonsten hat er einen fitten, 30-Mann-Kader in Schöneck dabei, die berühmte „Qual der Wahl“ ist also mal wieder am Start!

Die Lage in Liga 2

Wie es in der 1. und 2. Fußball-Bundesliga üblich ist, finden an den letzten beiden Spieltagen alle Partien gleichzeitig statt. Im Aufstiegsrennen steht und fällt die Entscheidung mit dem Ergebnis von Greuther Fürth (58 Punkte, in Paderborn). Sollten die Kleeblätter verlieren, stehen Bochum (63 Punkte, in Nürnberg) und Kiel (62 Punkte) als Aufsteiger fest. Auf einen solchen Ausrutscher hofft auch der HSV (55 Punkte, in Osnabrück) und selbst die Fortuna aus Düsseldorf (53 Punkte, gegen Aue) könnte mit einer riesigen Portion Glück noch auf den Relegationsplatz rutschen.

Der Abstiegs-Dreikampf zwischen Sandhausen (31 Punkte, gegen Regensburg), Braunschweig (31 Punkte, gegen Würzburg) und Osnabrück (30 Punkte, gegen Hamburg) ist aktuell noch völlig offen!

Am Tor zur Bundesliga: Wer aufsteigen will, muss erst am KSC vorbei

Vorberichte

Holstein Kiel steht kurz vor dem Aufstieg in die Erstklassigkeit des deutschen Profifußballs. Bei "Gegner im Detail" schauen wir, wie es dazu kam, was am Sonntagnachmittag ab 15:30 Uhr im Kampf um die Bundesliga möglich ist und welche wichtige Rolle der KSC dabei noch spielt.

Das Stadion

Die Spielstätte der Kieler wurde 1911 erbaut und ist somit eines der ältesten Fußballstadien Deutschlands. Das mit den Jahren mehrfach umgebaute „Storchennest“ fasst aktuell bis zu 15.000 Zuschauer und wäre somit im Aufstiegsfall zusammen mit dem Unterhachinger Generali-Sportpark und der Paderborner Benteler-Arena das kleinste Bundesliga-Stadion aller Zeiten. Um die Auflagen der DFL zu erfüllen, wurde im April 2019 bereits die provisorische Osttribüne fertiggestellt. Zusätzliche Erweiterungen in Form eines Umbaus sind in den kommenden Jahren geplant. Ab dem Winter 2021 starten dafür vorbereitende Baumaßnahmen auf der Gegengerade des Holstein-Stadions. Für den darauffolgenden Sommer ist der Abriss der dortigen Tribüne mit anschließendem Neubau als Haupttribüne geplant. Die übrigen Zuschauerplätze sollen danach Jahr für Jahr während des Spielbetriebs erneuert werden, so dass man ab 2026 vor über 20.000 Fans spielen kann.

Der Trainer

Die Norddeutschen standen im September 2019 auf dem 16. Tabellenplatz, als Interimscoach Ole Werner den Trainerposten von André Schubert übernahm. 20 Monate später sind die Kieler nun kurz vor ihrem ersten Bundesliga-Aufstieg der Vereinsgeschichte. Ein wesentlicher Indikator für die Erfolgsgeschichte der Holsteiner seit Werners Amtsantritt, ist der enorm starke Defensivverbund in ihrem Spiel. Die Störche agieren bei gegnerischem Ballbesitz in einem 4-3-3 mit einer hohen Pressinglinie, um den Gegner schon früh unter Druck zu setzen. Mit gerade einmal 29 Gegentoren in der bisherigen Spielzeit stellt Holstein damit die mit Abstand beste Defensive der Liga. Im Angriff überzeugt die Mannschaft des jüngsten Trainers im deutschen Profifußball mit einer geballten Teamleistung. Von jedem Offensivspieler geht Torgefahr aus, was es den Gegnern in der bisherigen Spielzeit schwer machte einen expliziten Zielspieler der Kieler auszumachen.

Die Ausgangslage

Nach dem Heimsieg im Nachholspiel des 28. Spieltages gegen Jahn Regensburg ist den Kielern der Relegationsplatz bereits sicher. Mit diesen beiden zusätzlichen Spielen nach der regulären Saison machte der nördlichste deutsche Profifußballclub in der Vergangenheit allerdings keine guten Erfahrungen. Zweimal verpasste man so schon einen Aufstieg: In der Saison 2014/15 verlor man nach den beiden Spielen gegen die Münchner Löwen im Kampf um die 2. Bundesliga und drei Spielzeiten später scheiterten die Störche gegen den VfL Wolfsburg in der Relegation zum Oberhaus. Um ein weiteres Endspiel-Szenario aus eigener Kraft zu vermeiden, müssen die Norddeutschen gegen unseren KSC gewinnen. Im Falle, dass die Fürther Spielvereinigung im Gastspiel beim SC Paderborn nicht über ein Unentschieden hinauskommt, würde den Kielern schon ein Punkt im Wildpark reichen. Gelingt es aber dem aktuellen Spitzenreiter VfL Bochum in Nürnberg zu gewinnen und den Badenern die KSV wie auch schon im Hinspiel zu bezwingen, so stünde das Team aus dem Ruhrpott bereits vorzeitig als Zweitligameister fest. Also egal was passiert, der KSC ist das Zünglein an der Waage im Aufstiegsrennen der 2. Bundesliga. Im letzten Heimspiel der Saison wird die Mannschaft von Christian Eichner daher nochmal alles daran setzen ihrer Rolle gerecht zu werden und die gute Saison mit einem Erfolgserlebnis im heimischen Wildpark zu Ende zu bringen, bevor es dann in der nächsten Woche am letzten Spieltag zum kleinen Derby nach Heidenheim an die Brenz geht.

KSC bezwingt Holstein Kiel zuhause und vertagt damit Entscheidung im Aufstiegskampf

Spielberichte

Nach einem Rückstand in der ersten Hälfte konnte der KSC durch die Treffer von Batmaz und Hofmann im zweiten Durchgang zurück kommen und dafür sorgen, dass die drei Punkte im Wildpark bleiben. Damit bleibt das Rennen um die oberen Plätze offen bis zum letzten Spieltag. 

Christian Eichners Taktik: 
In der Startaufstellung der Badener gab es keine Veränderungen im Vergleich zum 2:2-Unentschieden bei der Fürther Spielvereinigung. Marco Thiede begann somit erneut auf der rechten Flügelposition, die er in den vergangenen Partien bereits erfolgreich bespielte. Das „Gehirn“ des Karlsruher Spiels bestand wie auch schon zuletzt aus Kapitän Gondorf, Marvin Wanitzek und Senkrechtstarter Tim Breithaupt in der Schaltzentrale.

Unsere Zahlen des Spiels:
Mit dem Treffer zum 2:1 gegen die Kieler erzielten die Badener am heutigen Tag bereits den elften Treffer nach einer Ecke in dieser Saison. Auch schon vor dieser Partie standen sie damit an der Ligaspitze, bauten den Vorsprung auf die anderen Teams so aber sogar noch aus! Eine weitere nette Zahl: Philipp Hofmann steht nun bei dreizehn Saisontreffern! Aufgrund seiner Gelb-Sperre für das Duell mit dem 1. FC Heidenheim nächste Woche wird er die Spielzeit mit diesen dreizehn Toren und fünf zusätzlichen Vorlagen beenden.

Unsere Personalie des Spiels:
Malik Batmaz! In seinem vierten Startelf-Einsatz in dieser Spielzeit gelingt dem 21-Jährigen aus Bretten sein erster Profi-Treffer. Wir sagen Glückwunsch und sind uns sicher, dass noch einige Tore im blau-weißen Trikot folgen werden.

Das Spiel in der Zusammenfassung: 

Die Kieler Marschroute wurde direkt nach Anpfiff deutlich: Volle Offensivpower für den Aufstieg! So pressten die Holsteiner den KSC bei Ballbesitz bis in den Fünfmeterraum. Die erste Chance gehörte jedoch den Blau-Weißen. In der zweiten Spielminute brachte Jung auf der rechten Seite seinen Partner Marco Thiede im Kieler Sechzehnmeterraum in Szene. Der Abschluss von der Nummer 21 konnte jedoch von der Kieler Defensive abgewehrt werden. Im direkten Anschluss kam der KSC erneut vors Tor der Norddeutschen, den erneuten Schussversuch von Thiede pflückte Thomas Dähne allerdings problemlos aus der Luft (3.). Das erste Mal gefährlich vor Gersbecks Kasten kamen die Aufstiegsaspiranten in der 7. Minute, als EX-KSCler Meffert den Routinier Fin Bartels auf der rechten Seite entlang der Außenlinie schickte. Dieser flankte das Leder ins Zentrum zu Lee, der zum Kopfball hochstieg, aber nicht richtig hinter die Kugel kam. So richtig brenzlig wurde es für die Karlsruher in der Anfangsviertelstunde nicht, selbes galt für die Gegenseite. Das Karlsruher Spiel wurde primär über die linke Seite in Person von Philip Heise aufgebaut, dessen lange Bälle in die Spitze aber ohne nennenswerte Erfolge blieben. Nach einem Zuspiel von Wanitzek auf den linken Verteidiger kam dieser mit viel Rasen vor sich an den Ball. Seine Flanke wurde jedoch von Meffert abgeblockt. Den Abpraller schnappte sich Kapitän Gondorf und ordnete das Spiel mit einem Pass zurück in die blau-weiße Abwehrreihe (30.).

In der 32. Minute versuchte sich Fabian Reese an einem Torabschluss, nachdem er sich geschickt durch zwei Karlsruher durchdribbelte. Sein Schuss flog knapp am linken Pfosten vorbei. Wieder war es Reese, der auf seiner linken Seite gegen Jung ins Dribbling ging und mit einer Flanke Janni Serra im Zentrum suchte. Marius Gersbeck sprang aber höher als alle anderen und schnappte sich den Ball souverän (36.). Die Karlsruher Abwehrreihe agierte nun etwas zu passiv im Pressing. Sie überließen den Kielern für ein paar aufeinanderfolgende Szenen die Spielgestaltung und verließen sich einfach auf Gersbeck und das Innenverteidigerduo aus Wimmer und Kobald bei den hohen Bällen. Janni Serra nutzte diese kurze Phase des KSC eiskalt aus. Er fasste sich ein Herz und umkurvte die Blau-Weißen elegant, bevor er dann aus gut 18 Metern aufs Tor schoss und den Ball in den Maschen zappeln ließ (41.). Mit diesem knappen Halbzeitrückstand ging es dann auch in die Pause.

Zu Beginn der zweiten Hälfte dominierte Holstein im Ballbesitz. Am Karlsruher Sechzehner war allerdings Schluss. Der KSC begann in den Folgeminuten sich zu wehren. So kam es nach einer cleveren Flanke aus dem rechten Halbfeld von Gondorf zu einer gefährlichen Aktion im Kieler Strafraum. Malik Batmaz konnte den Ball geschickt mit der Brust annehmen und sich gegen Hauke Wahl behaupten. Der anschließende Abschluss aus vier Metern Torentfernung war unhaltbar für Torwart Dähne. Das KSC-Eigengewächs erzielte damit seinen ersten Treffer im Profifußball (53.).

In der 58. Spielminute setzten die Karlsruher wieder auf ihre besondere Eckballvariante, bei der sich alle Blau-Weißen an der rechten Seite des Strafraumes positionierten. Nachdem der erste Versuch von den Kielern zu einer weiteren Ecke geklärt werden konnte, waren sie beim zweiten Anlauf chancenlos gegen Hofmanns wuchtigen Kopfball nach Wanitzeks Hereingabe (61.). Die Kieler mussten nun wieder aktiver werden um das Rennen um die Aufstiegsplätze für sich entscheiden zu können. Bis auf eine klare Führung in der Eckenstatistik kam die Mannschaft aus dem hohen Norden aber zu nichts Zählbarem. Die zunehmende Offensive nutzte der KSC in abgezockter Profi-Manier aus. Die Hausherren spielten einen sauber ausgespielten Konter gekonnt zu Ende. Batmaz brachte das Leder nach vorne und bediente den auf links lauernden Hofmann. Der Karlsruher Toptorschütze schloss mit einem festen Schuss flach ins rechte untere Eck ab.

Holstein wollte von ihrem Traum hier in Karlsruhe aufzusteigen aber noch nicht begraben. Der eingewechselte Finn Porath kam nach Foulspiel von Heise im gegnerischen Strafraum zu Fall. Schiedsrichter Hartmann zeigte ohne zu zögern auf den Punkt. Den Elfmeter verwandelte Alexander Mühling sicher ins rechte Eck (84.). Der Anschlusstreffer für die mit offenem Visier nach vorne stürmenden Kieler. Der KSC wurde mit allen zehn Feldspielern in die eigene Hälfte gedrückt, schaffte es aber sich wiederholt mit langen Bällen zu befreien. In der ersten Minute der Nachspielzeit erzielte Holstein in Person des eingewechselten Benjamin Girth dann doch noch den Ausgleichstreffer. Nachdem sich der Kölner Keller in das Spiel einschaltete, wurde das Tor jedoch aufgrund einer Abseitsstellung aberkannt und es blieb bei der Karlsruher Führung. Bei diesem Stand beendete Robert Hartmann dann auch die Partie – das Comeback des KSC war perfekt! 

Fazit und Ausblick:
Mit einer bärenstarken zweiten Hälfte gelang es den Badenern einen Kieler Aufstieg um mindestens eine Woche zu vertagen. Mit dem Premierentreffer von Malik Batmaz und dem Doppelpack von Philipp Hofmann offensiv und einer beherzten Mannschaftsleistung defensiv konnten die Blau-Weißen ihren Teil zum Aufstiegskrimi beitragen. Mit dem Heimsieg schob man sich vor auf den siebten Tabellenplatz und ist nur noch einen Zähler vom neu ausgelegten 50-Punkte-Ziel entfernt. Am letzten Spieltag wird man dieses in der Partie gegen den 1.FC Heidenheim angreifen.

Die Übersicht:
Karlsruher SC:
Gersbeck – Heise, Wimmer, Kobald, Jung – Wanitzek, Breithaupt (82. Fröde), Gondorf -Batmaz (89. Kother), Hofmann (89. Gueye), Thiede
Holstein Kiel: Dähne – van den Bergh, Lorenz, Wahl, Dehm (74. Neumann) – Mühling, Meffert (74. Hauptmann), Lee (82. Girth) – Reese (61. Porath), Serra, Bartels (82. Mees)

Tore: Batmaz (53.), Hofmann (61.), (82.) - Serra (41.), Mühling (83.)
Gelbe Karten: Hofmann (42.), Heise (84.)
Ort: Wildparkstadion Karlsruhe
Zuschauer: -
Schiedsrichter: Robert Hartmann

33. Spieltag

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
3:0 16.05.2021 15:30h
:
2:4 16.05.2021 15:30h
:
5:1 16.05.2021 15:30h
:
2:0 16.05.2021 15:30h
:
3:2 16.05.2021 15:30h
:
1:2 16.05.2021 15:30h
:
3:2 16.05.2021 15:30h
:
1:1 16.05.2021 15:30h
:
1:2 16.05.2021 15:30h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
VfL Bochum
33 20 4 9 63:38 25 64
2.
Holstein Kiel
33 18 8 7 55:32 23 62
3.
SpVgg Greuther Fürth
33 17 10 6 66:42 24 61
4.
Fortuna Düsseldorf
33 16 8 9 53:43 10 56
5.
Hamburger SV
33 15 10 8 67:44 23 55
6.
1. FC Heidenheim
33 15 6 12 48:47 1 51
7.
Karlsruher SC
33 13 10 10 49:43 6 49
8.
SV Darmstadt 98
33 14 6 13 60:53 7 48
9.
FC St. Pauli
33 13 8 12 51:53 -2 47
10.
SC Paderborn 07
33 12 10 11 52:44 8 46
11.
Hannover 96
33 12 6 15 52:49 3 42
12.
1. FC Nürnberg
33 10 11 12 44:50 -6 41
13.
Erzgebirge Aue
33 11 8 14 42:52 -10 41
14.
Jahn Regensburg
33 8 11 14 34:50 -16 35
15.
SV Sandhausen
33 10 4 19 40:57 -17 34
16.
VfL Osnabrück
33 9 6 18 34:56 -22 33
17.
Eintracht Braunschweig
33 7 10 16 30:55 -25 31
18.
Würzburger Kickers
33 6 6 21 36:68 -32 24
Karlsruher SC
TOR Gersbeck
DEF S. Jung
DEF Kobald
DEF Wimmer
DEF Heise
MIT Breithaupt
MIT Wanitzek
MIT Gondorf
MIT Thiede
MIT Batmaz
ANG P. Hofmann
Auswechselbank
TOR Kuster
Carlson
Gordon
Rabold
Amaechi
Eingewechselt
Fröde
Gueye
Kother
Bormuth
Holstein Kiel
TOR Dähne
DEF Dehm
DEF Wahl
DEF Si. Lorenz
DEF J. van den Bergh
MIT Meffert
MIT Mühling
MIT J.-S. Lee
ANG Bartels
ANG Serra
ANG Reese
Auswechselbank
TOR Gelios
Komenda
Ignjovski
Sterner
Eingewechselt
Porath
P. Neumann
Hauptmann
Mees
Girth

Match
Center
1:2