30. Spieltag
Hamburger SV
1:1
Karlsruher SC
( 0:0 )
Austragungsort: Volksparkstadion
Spielplan

Daten & Fakten: Letzter Auswärtssieg beim HSV mit Oli Kahn im Tor

Vorberichte

Auf einen Auswärtssieg beim HSV müssen wir schon lange warten, dafür haben wir aktuell etwas einmaliges im deutschen Profi-Fußball geschafft! Bei unseren "Daten & Fakten" findet ihr die interessantesten Zahlenspiele zu unserer heutigen Auswärtsaufgabe.

Letzter Auswärtssieg beim HSV mit Kahn
Wir haben keins unserer letzten neun Gastspiele im Volkspark gewonnen (sechs Heimsiege HSV, drei Remis), der letzte Auswärtssieg beim HSV liegt 29 Jahre zurück. Im September 1992 holten wir mit Oli Kahn im Kasten und Winnie Schäfer auf der Bank einen 2:1-Erfolg, ausgerechnet der Ex-Hamburger Wolfgang Rolff war mit zwei Toren der Matchwinner.

Letzter Titel gegen den HSV
Wir haben letztmals vor 65 Jahren einen Titel gewonnen: Am 5. August 1956 holten wir durch einen 3:1-Finalsieg gegen den HSV den DFB-Pokal nach Baden.

Als einziges Team 2021 auswärts unbesiegt
Unser letztes Auswärtsspiel in Paderborn (2:2 am 19. März) ist mittlerweile 41 Tage her. Dabei gehen wir aktuell relativ gerne auf Reisen: Der KSC ist unter allen 56 Teams im deutschen Profifußball das einzige, das im Kalenderjahr 2021 in der Fremde noch nicht verloren hat! In den sechs Gastspielen nach der Winterpause holte die Eichner-Elf überragende fünf Siege und ein Remis.

Unikat Gueye
Babacar Gueye ist der einzige Spieler im aktuellen KSC-Kader, der in der 2. Bundesliga schon mal gegen den HSV gewonnen hat (4:1-Heimsieg mit Paderborn im Mai 2019).

Nur 13. in der Rückrundentabelle
Hinrunden-Meister HSV steht in der Rückrundentabelle nur auf Platz 13 und hat in der zweiten Saisonhälfte mehr Spiele verloren (vier) als gewonnen (nur drei Siege in 13 Partien).

Teroddes Tore fehlen
In der Hinrunde traf Simon Terodde 17-mal, in der Rückserie erst dreimal. Nach dem 24. Spieltag war er noch ganz klar die Nummer 1 in der Torjägerliste, hatte sieben Tore Vorsprung vor dem Zweitplatzierten – inzwischen hat ihn Serdar Dursun überholt und erstmals seit dem 1. Spieltag (da lag Daniel Keita-Ruel vorne) ist Terodde nicht mehr der Top-Torjäger der Liga. 5 Spiele ohne Tor sind Teroddes längste Flaute im HSV-Trikot (446 Minuten).

Strammes Programm
Am letzten Wochenende durfte der KSC nach 20 Tagen Pause endlich wieder auf den Platz, nun steht schon das dritte Spiel in sieben Tagen an. Im Aufstiegsrennen spielen die Badener noch als Zünglein an der Waage eine Rolle: Ihre verbleibenden fünf Gegner heißen HSV, Düsseldorf, Fürth, Kiel und Heidenheim.

Eichner: "Wir sind bis in die Haarspitzen motiviert!"

Vorberichte

Und erneut heißt es: Weiter geht's in Liga zwei! Wieder lagen nur knapp 72 Stunden zwischen dem Aue-Spiel und der kommenden Partie. Und dieses Mal zusätzlich mit einer weiten Auswärtsreise in den hohen Norden. Wir treten am Donnerstagabend ab 18:30 Uhr beim Hamburger SV an. Gemeinsam mit Christian Eichner blicken wir auf das morgige Spiel voraus.

Die kommende Partie

Mit der Reise zum Hamburger SV steht eine der schwersten Auswärtshürden der Saison an. Vom Kader her ist der HSV das Nonplusultra der Liga und hat das vor allem vor dem Jahreswechsel eindrucksvoll unter Beweis gestellt. In den letzten Wochen sind die Hanseaten allerdings etwas ins Rudern geraten und müssen derzeit um die Rückkehr ins deutsche Fußball-Oberhaus bangen. Umso motivierter dürfte das Team von Daniel Thioune am Donnerstag gegen unseren KSC auftreten. Ein Sieg ist für die Rothosen Pflicht!

Doch auch "wir sind bis in die Haarspitzen motiviert – das sind wir sowieso jede Woche und in so einem speziellen Fall wie gegen den HSV nochmal besonders. Normalerweise spielst du in der 2. Liga nicht gegen den HSV." Und trotz aller Vorfreude weiß unser Cheftrainer Christian Eichner natürlich, welch hohe Hürde im Volksparkstadion auf seine Jungs wartet. "Wir freuen wir uns sehr auf die Geschichte in Hamburg. Es ist eine große Herausforderung, aber wir versuchen die Jungs perfekt einzustellen, auch noch in den nächsten Stunden, damit sie eine gute Leistung auf den Platz bringen."

Den Grundstein für die perfekte Einstellung auf das morgige Spiel, aber auch eine allgemeine Marschroute für den KSC, hat Christian Eichner gegen Aue schon angewandt. "Der Montag hat gezeigt, wir brauchen eine sehr gute Mischung aus den Kothers, Batmaz‘, Gollers, Breithaupts und den gestandenen Spielern, die wissen, wie das Spiel funktioniert. Damit können sich die Jungen an ihrer Seite entwickeln."

KSC-Personal

Eine gewisse Rotation ist am Donnerstag vorprogrammiert. Neben Kyoung-Rok Choi und Philipp Hofmann, die beide mit ihren Verletzungen vom Montag ausfallen, muss Christian Eichner auch auf Philip Heise verzichten, der sich kurz vor Schluss seine fünfte Gelbe eingehandelt hat. Zudem fehlen "Dirk Carlson und Janis Hanek, die beide nach ihren Verletzungen erst langsam ins Mannschaftstraining einsteigen. Auch Lukas Fröde und Robin Bormuth, die sich noch in vorsorglicher Quarantäne befinden und Xavier Amaechi, der sich erst noch im Übergang von der Quarantäne befindet." Die lange Ausfallliste sieht Coach Eichner allerdings nicht unbedingt als großen Nachteil. "Ich glaube, dass es für den Gegner auf der einen oder anderen Position einen Spieler geben kann, dessen Namen er noch nicht kennt. Wir wären auch mit allen Leuten an Bord Außenseiter in diesem Spiel und hätten somit den gleichen Plan. Wir nehmen diese Rolle gerne an und haben damit schon gute Ergebnisse erzielt."

Die Lage in Liga 2

Langsam bekommt die Tabelle der 2. Fußball-Bundesliga ihre Aussagekraft wieder zurück. Zumindest einige der Nachholspiele sind mittlerweile gespielt. Im Rennen um den Bundesligaaufstieg mussten gestern die Kieler Störche einen Rückschlag hinnehmen, nachdem sie in Nürnberg nicht über ein 1:1 hinauskamen. Gut für unseren kommenden Gegner, der aktuell noch zwei Punkte Vorsprung auf die Kieler hat, jedoch mit zwei absolvierten Spielen mehr. Heute Abend ab 18:30 Uhr will dann Fürth weiter Boden gut machen und die Bochumer Niederlage (1:3 in Darmstadt) ausnutzen. Das wollen unsere Nachbarn aus Sandhausen natürlich verhindern und selbst mit einem Dreier den Abstand zum Abstiegs-Relegationsplatz weiter vergrößern.

Rosarot und gute Unterhaltung: Wie Marketing den HSV zum Erfolg führte

Vorberichte

Der Ball rollt schon wieder beim KSC! Nach dem Heimspiel am Montagabend, reisen die Blau-Weißen nun in die Hafenstadt zum Hamburger SV für das Nachholspiel des 30. Spieltages. Bei "Gegner im Detail" werfen wir einen Blick auf die erfolgreichste Zeit des HSV und klären dabei die Frage, wieso die Rothosen in Trikots mit außergewöhnlicher Farbgebung aufliefen.

Mutiges Marketing 

Bei den Präsidentschaftswahlen im November 1973, bestimmten die HSV-Mitglieder Dr. Peter Krohn mit großem Abstand zum neuen Präsidenten des Vereins. Der Sohn von Ex-HSV-Spieler Hans Krohn setzte sich als festes Ziel, die Hamburger während seiner Amtszeit bekannter zu machen und als Top-Mannschaft zu etablieren. Bei der Umsetzung dieser Vorhaben erwies sich der ehemalige Zeitungsredakteur als Pionier im Fußballgeschäft, indem er sehr außergewöhnliche Marketing-Maßnahmen anwendete.  
Um mehr weibliche Zuschauer ins Stadion zu locken, ließ Krohn seine Mannschaft Mitte der 1970er Jahre in babyblauem und rosarotem Gewand auflaufen. Die Farbwahl begründete Krohn damit, dass „diese Farben Frauen gefallen“. Doch auch die Trainingseinheiten wurden öffentlichkeitswirksamer gestaltet. Krohn engagierte zum Beispiel eine bayerische Blaskapelle oder den Kabarettisten Mike Krüger, um während den Einheiten für zusätzliche Unterhaltung zu sorgen. Zu diesen „Showtrainings“ pilgerten mehrere Tausend Schaulustige nach Altona. Dass die Mannschaft des HSV zu dieser Zeit von der Presse spöttisch als „Zirkus Krohn“ bezeichnet wurde, kommt daher nicht von ungefähr. Nicht zuletzt auch, weil Ritte auf tatsächlichen Elefanten aus der Manege mitunter zum Programm gehörten, während sich die Bundesliga-Mannschaft auf kommende Partien vorbereitete. 
Krohns kuriose Aktionen erwiesen sich für die Hamburger als voller Erfolg. Die Zuschauerzahlen verdoppelten sich im Vergleich zu der Zeit vor seinem Amtsantritt auf über 30.000. Weitere Einnahmen konnte man beispielsweise durch die von Krohn initiierte Kampagne „Fans kaufen Spieler“ generieren. Der finanziell angeschlagene Club erhob einen freiwilligen Ticketzuschlag in Höhe von einer Mark für Stehplätze, beziehungsweise zwei Mark für Sitzplätze. Die daraus entstehenden Mehreinnahmen flossen in Transfergeschäfte zur Stärkung des Kaders. Außerdem schloss er einen Werbedeal mit einem Spirituosenhersteller ab, der den HSV nach Eintracht Braunschweig zur zweiten Bundesliga-Mannschaft mit Trikotsponsoring machte.

Sportlicher Aufschwung 

Die Maßnahmen von Krohn zahlten sich für die Hansestädter aus, so dass sie über das notwendige Geld verfügten, um sich für einen Großangriff an die Spitze des Fußballs zu wappnen. Horst Bertl und Willi Reimann von den Bundesliga-Konkurrenten Dortmund und Hannover waren als zwei der wichtigsten Neuzugänge maßgeblich an der erfolgreichen Zeit ab 1975 beteiligt. Die bekannteste und wohl auch geschichtsträchtigste Verpflichtung von Krohn, der ab der Mitte des Jahrzehnts den Posten des Generalmanagers übernahm, war wohl der internationale Superstar Kevin Keegan vom FC Liverpool.   
Der exzentrische Charakter Krohns sorgte zwar immer wieder für Spannungen, zwischen Trainer Kuno Klötzer und ihm, der sportliche Erfolg gab dem Präsidenten aber Recht. So war es nicht unüblich, dass sich Krohn nach Niederlagen negativ zur Taktik des Trainers äußerte. Mit dem DFB-Pokalsieg 1976 und dem Triumph im Europapokal der Pokalsieger 1977, der heutigen Euro League, hat sich Dr. Peter Krohn auf ewig in den Geschichtsbüchern der Hamburger verewigt. Sein Engagement im Verein endete zwar im Jahr des europäischen Erfolges, trotzdem war er es, der denn Grundstein für vier weitere Titel in den darauffolgenden sechs Jahren legte. Mindestens genauso bedeutsam sind aus heutiger Sicht wohl die revolutionären Ideen Krohns, die dem Fußballgeschäft eine neue Dimension eröffneten.
Dr. Peter Krohn verstarb am 1. April dieses Jahres im Alter von 89 Jahren. 

HSV heute 

Unser kommender Gegner aus dem hohen Norden, der vergangene Saison noch in einem rosa Auswärtstrikot spielte, steckt noch mitten im Aufstiegsrennen. Aufgrund einer aktuellen Schwächephase, mit nur zwei Punkten aus den letzten vier Partien, werden die Rothosen alles daran setzen morgen um 18:30 Uhr gegen den KSC den Heim-Dreier einzufahren. Allerdings haben Christian Eichner und seine Mannschaft da noch ein Wörtchen mitzureden. Bleibt abzuwarten wer sich im Volksparkstadion durchsetzen und den Sieg im Endspurt der Zweitligasaison sichern kann.  

Gordon: "Leichter Körperkontakt ist ja erlaubt im Sechzehner"

Spielberichte

Torschütze Daniel Gordon und Elfmeterkiller Marius Gersbeck haben uns ihre "Stimmen zum Spiel" gegeben und das 1:1 beim Hamburger SV für euch eingeschätzt.

Daniel Gordon

Zu seiner „jugendlichen“ Stärke:
Daniel: "Meine Frau hat natürlich eine ganz besondere Rolle. Aber auch meine Kinder, allgemein meine ganze Familie. Aber ich muss auch sagen, dass das Team heute herausragend für mich gearbeitet hat. Es hat richtig Spaß gemacht. Ab einem gewissen Alter fängt man auch an die Spiele noch mehr zu genießen. Das habe ich heute natürlich getan. Ich bin froh, dass ich ein Stück weit meinen Anteil am Punkt hatte."

Zu seinem Tor:
Daniel: "Ehrlich gesagt habe ich das gar nicht mehr so richtig auf dem Schirm. Ich habe den Körperkontakt gemerkt und dann ist Gjasula weggerutscht. Für mich ein sauberes Tor. Leichter Körperkontakt ist ja erlaubt im Sechzehner. Gute Flanke. Das war ein schönes Tor."

Zum Zeitpunkt des Treffers:
Daniel: "Das war natürlich enorm wichtig. Da konnten wir dem Gegner nochmal einen kleinen Tiefschlag verpassen. Wir wussten natürlich, dass sie was tun müssen, um oben dranzubleiben. Wir hätten hier oder da vielleicht den ein oder anderen Konter besser ausspielen können. Da waren Möglichkeiten da. Leider haben wir das hintenraus nicht besser ausgespielt. Der HSV hat eine enorme Qualität. Das es heute nicht einfach wird, war klar. Aber ich glaube wir haben das gut gemacht. Dieser Punkt ist nicht unverdient."

Wie lange er noch spielen will – bis 50?
Daniel: „Ich muss ehrlich sagen, in meinem Alter fange ich an von Spiel zu Spiel zu denken. Und natürlich auch von Jahr zu Jahr. Es macht mir wirklich Spaß mit den Jungs. Ich genieße das. Ich habe auch das Gefühl, dass ich den Jungs helfen kann, und ich fühle mich gut. Deswegen schauen wir mal, aber ich glaube ich traue mir noch ein Jahr zu.“

Marius Gersbeck

Zum Elfmeter:
Marius: "Wir waren wieder nah dran zu Null zu spielen, außer dem Elfmeter waren da nicht viele Chancen. Da ist es natürlich umso bitterer, dass der Abpraller dann rein geht."

Zur Partie:
Marius: "Ich glaube es war ein ausgeglichenes Spiel. Es war sehr kampfbetont, wir haben es sehr gut gemacht, gut verteidigt, haben nicht so viel zugelassen und andersrum gut umgeschaltet. Leider ist am Ende nicht so viel bei rausgekommen. Deswegen geht das Unentschieden schon in Ordnung."

Zu Daniel Gordon:
Marius: "Er bereichert die Kabine jeden Tag. Wir sind froh, dass er da ist. Und man hat gesehen, der alte Mann kann sich auch auf dem Platz noch gut bewegen. Er gewinnt seine Zweikämpfe. Von daher sind wir froh, dass er noch da ist. Mal schauen, wie lange er es noch macht."

Zur restlichen Saison:
Marius: "Wir werden erfolgsorientiert weitermachen. Es waren schon Chancen da in den letzten Spielen mehr Punkte zu holen, um vielleicht trotzdem nochmal da oben mitzuspielen. Aber ja, am Ende sind wir da realistisch und schätzen uns gut ein. Wir sind sehr zufrieden mit der Saison und sehen zu, dass wir den Rest noch positiv gestalten."

Eichner-Elf holt sich einen Punkt gegen den HSV

Spielberichte

Mit einer guten kämpferischen Leistung und dem schnellen Ausgleich durch Daniel Gordon nach dem 0:1 aus Karlsruher Sicht sicherten sich die Blau-Weißen heute einen Punkt gegen den Hamburger SV.

Christian Eichners Taktik:
Im Vergleich zur vergangenen Partie gegen Erzgebirge Aue gab es am heutigen Donnerstagabend eine ganze Menge Wechsel auf dem Platz. Tim Breithaupt, Marc Lorenz, Daniel Gordon, Babacar Gueye und Benjamin Goller rückten als neue Kräfte in die Startformation. Die Eichner-Elf agierte somit in einem flexiblen 4-1-4-1-System mit Breithaupt auf der Sechs, Jerôme Gondorf übernahm in der Viererkette den defensiven Part.

Unsere Personalie des Spiels:
Man mag es kaum glauben: Heute zum ersten Mal in dieser Saison sorgte unsere Nummer Drei, Daniel Gordon, für einen Kopfballtreffer. In den weiteren 607 Minuten, die der gebürtige Dortmunder in dieser Spielzeit für den KSC auf dem Platz stand, war er einmal mit dem rechten Fuß erfolgreich.

Unsere Zahl des Spiels:
Eine Minute. Kaum länger dauerte es nämlich vom 1:0 der Hamburger bis zum erneuten Ausgleich! Wieder mal stimmte hier die Einstellung und der Wille bei den Blau-Weißen.
 

Das Spiel in der Zusammenfassung:

Die Karlsruher starteten im Hamburger Volksparkstadion ordentlich in die Partie, es ergab sich direkt eine ausgeglichene Anfangsphase. Die erste größere Chance des Spiels gehörte den Hausherren: Eine Flanke von Sonny Kittel landete auf dem Kopf von Simon Terodde, von dort aus allerdings knapp rechts neben dem Kasten von Marius Gersbeck (7.). Nach über einer Viertelstunde seit Anpfiff wurde es erneut gefährlich für die Badener. Manuel Wintzheimer schloss aus etwa 20 Metern ab, der Ball landete aber über der Querlatte (20.). Nach einer halben Stunde kamen dann auch die Karlsruher zu den ersten guten Gelegenheiten: Erst köpfte Gueye aus wenigen Metern Torentfernung knapp rechts vorbei (31.), dann landete Marvin Wanitzeks Abschluss nach einer Flanke von Marco Thiede ebenfalls knapp neben dem Tor – dieses Mal allerdings links (33.)

Eine große Zahl an Torchancen ergab sich für beide Mannschaften in der ersten Halbzeit nicht. Zunächst zeigte sich der HSV als das dominantere Team, doch auch die Blau-Weißen kamen immer besser in die Partie und hielten gut dagegen. Auch wenn offensiv noch Luft nach oben war, sorgte die Abwehr der Karlsruher dafür, dass auch die Jungs aus der Hansestadt wenige gefährliche Möglichkeiten vorweisen konnten.

Zehn Minuten dauerte es dann in Halbzeit Zwei, bis die Torhymne im Volksparkstadion ertönte: Bei einem Schuss von Aron Hunt nahm Gueye die Hand zur Abwehr zur Hilfe, Schiedsrichter Sven Waschitzki zeigte auf den Elfmeterpunkt. Erst die Nachschussmöglichkeit nutzte Terodde dabei zum ersten Treffer des Tages, zunächst hatte Gersbeck den relativ unplatzierten Schuss noch parieren können (56.). Doch die Reaktion der Karlsruher ließ nur Sekunden auf sich warten. Auf den Anstoß folgte eine Ecke, die Wanitzek nach kurzer Ausführung von links auf den zweiten Pfosten schlug – dort sicherte sich Gordon die Lufthoheit und köpfte zum direkten Ausgleich ein (57.). Wieder einmal zeigte sich die außerordentliche Mentalität der Blau-Weißen.

Es entwickelte sich in der Folge eine interessante Partie, in der die Hamburger zwar mehr Spielanteile hatten, diese allerdings nicht in Treffer ummünzen konnten. Die Eichner-Elf machte es den Hanseaten schwer und konnte, wie angekündigt, frei aufspielen. Trotz zahlreicher Wechsel kamen die Hamburger nicht mehr zum Torerfolg, es blieb beim Unentschieden im Volksparkstadion.

Fazit und Ausblick:
Gegen die Hamburger, die um wichtige Punkte für den Aufstieg spielen wollten, zeigte der KSC eine gute Leistung und ließ wenige Gefahren zu. Der schnelle Ausgleich nach dem 1:0 des HSV sicherte den Karlsruhern einen Punkt gegen den Tabellendritten. Eine gute Leistung! Für die Blau-Weißen geht es am kommenden Montag – erneut in der Ferne – weiter: Dann ist die Eichner-Elf bei Fortuna Düsseldorf zu Gast (Anpfiff: 20:30 Uhr).

Die Übersicht:

Karlsruher SC: Gersbeck – Wimmer, Kobald, Gordon, Thiede – Breithaupt (90. Groiß), Gondorf – Lorenz (84. Kother), Wanitzek, Goller (90. Jung) – Gueye (72. Batmaz)
Hamburger SV: Ulreich – Leibold, van Drongelen, Leistner, Vagnoman (46. Gyamerah) – Hunt (58. Kinsombi), Gjasula (67. Onana), Wintzheimer (83. Meißner) – Kittel, Terodde, Narey (68. Jatta)

Tore: 1:0 Terodde (56.), 1:1 Gordon (57.)
Gelbe Karten: Narey (13.), Gymaerah (90.+2) | Gueye (55.), Wanitzek (74.)
Ort: Volksparkstadion Hamburg
Zuschauer: -
Schiedsrichter: Sven Waschitzki

30. Spieltag

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
0:1 20.04.2021 18:30h
:
3:0 20.04.2021 18:30h
:
1:3 20.04.2021 18:30h
:
2:0 21.04.2021 18:30h
:
2:2 21.04.2021 18:30h
:
0:2 21.04.2021 18:30h
:
3:1 21.04.2021 18:30h
:
1:1 29.04.2021 18:30h
:
2:0 04.05.2021 18:30h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
VfL Bochum
30 19 3 8 56:33 23 60
2.
SpVgg Greuther Fürth
29 15 9 5 56:34 22 54
3.
Hamburger SV
29 14 8 7 58:37 21 50
4.
Fortuna Düsseldorf
29 14 7 8 44:37 7 49
5.
1. FC Heidenheim
30 14 6 10 44:38 6 48
6.
Holstein Kiel
26 13 7 6 39:25 14 46
7.
FC St. Pauli
30 12 8 10 48:46 2 44
8.
Karlsruher SC
27 12 6 9 39:33 6 42
9.
SC Paderborn 07
30 10 10 10 40:36 4 40
10.
Hannover 96
29 11 6 12 47:41 6 39
11.
SV Darmstadt 98
30 11 6 13 50:50 0 39
12.
Erzgebirge Aue
29 10 7 12 37:41 -4 37
13.
1. FC Nürnberg
29 9 9 11 37:42 -5 36
14.
Jahn Regensburg
29 8 10 11 30:39 -9 34
15.
Eintracht Braunschweig
30 7 9 14 27:49 -22 30
16.
SV Sandhausen
28 8 4 16 31:48 -17 28
17.
VfL Osnabrück
30 7 6 17 27:50 -23 27
18.
Würzburger Kickers
30 5 5 20 31:62 -31 20

Noch nicht verfügbar


Match
Center
2:2