24. Spieltag
Karlsruher SC
0:0
FC St. Pauli
( 0:0 )
Schiedsrichter: Dingert (Gries)
Austragungsort: Wildparkstadion
Spielplan

Eichner: "Wir müssen richtig Bock haben, unser Tor zu schützen"

Vorberichte

Nachdem wir am vergangenen Freitagabend unsere Auswärtsserie auf fünf Siege am Stück aufstocken konnten, stehen nun zwei Heimspiele am Stück an! Am Samstag (Anpfiff 13:00 Uhr) ist der FC St. Pauli zu Gast im Wildpark. Breiter könnte die Brust unserer Gäste wohl nicht sein, denn immerhin kommen sie mit einer perfekten Serie von 15 Punkten aus den letzten fünf Spielen zu uns nach Baden. Gemeinsam mit Christian Eichner schauen auf unser Spiel am Samstag.

Die kommende Partie

Die Vorzeichen zum Duell mit dem FC St. Pauli sind komplett anders als noch in der Vorrunde. Nach unserem 3:0-Auswärtssieg bei den Kiezkickern am 7. Spieltag, lagen beide Mannschaften mit sieben Punkten auf den Plätzen 15 (wir) und 17 (St. Pauli). Inzwischen haben sich beide Teams gefangen. Wenn am Samstag ab 13:00 Uhr der Ball durch das Wildparkstadion rollt, treffen die beiden punktemäßig besten Zweitliga-Teams des Jahres 2021 aufeinander. Die Kiezkicker können sogar auf eine fünf Spiele andauernde Siegesserie zurückblicken und konnten zuletzt den Hamburger SV von den Aufstiegsrängen werfen.

Doch Christian Eichner hat keine Angst vor der Siegesserie. "Ich glaube nicht nur die Brust von St. Pauli ist breit, auch meine Jungs haben allen Grund dazu, eine breite Brust zu haben. Es treffen zwei Mannschaften aufeinander, die nicht so viel falsch gemacht haben. Jede auf ihrem Gleis, ich bin gespannt, auf welchem Gleis die Fahrt weiter geht." Vor allem der Angriff ist in den letzten Wochen das Prunkstück bei unseren Gästen. Mit Burgstaller, Marmoush und Kyereh kommt geballte Offensivpower auf unsere Defensive zu. "Wir müssen richtig Bock haben, unser Tor zu schützen. Ich glaube es kann ein sehr wildes und intensives Spiel werden."

Unser Cheftrainer weiß auch schon, welche Spielweise dabei die entscheidende werden könnte. "Ich glaube, dass es sehr, sehr viel darum gehen kann, wer wie oft den 'zweiten Ball' aufsammeln kann. Wir sollten aufmerksam sein, dass der oft zu uns kommt. Ich glaube Ballverluste in der gegnerischen Hälfte können einen gegen diesen Gegner schnell in die Bredouille treiben." Aber andersrum genauso, Umschaltspiel können schließlich beide Teams!

KSC-Personal

"Am Wochenende haben wir bis auf Janis Hanek, Dirk Carlson und Jannis Rabold, den eine Grippe erwischt hat, alle Mann an Bord." Und auch Kyoung-Rok Choi ist trotz seiner Verletzung vom vergangenen Freitag eine Alternative für die Startelf, auch wenn bis zuletzt auf das berühmte grüne Licht gewartet werden muss. "Die medizinische Abteilung hat klasse Arbeit geleistet. Ich gehe – Stand jetzt – davon aus, dass Kyoung Teil der ersten Elf sein kann."

Die Lage in Liga 2

Der 24. Spieltag steht ganz im Zeichen des Aufstiegsrennens! Wie schon oben erwähnt, hat sich der Hamburger SV (Am Montag gegen den Tabellenzweiten aus Kiel) seit einer gefühlten Ewigkeit mal wieder von den ersten drei Plätzen verabschiedet. Stattdessen hat aktuell der VfL Bochum (Samstag, 13:00 Uhr, gegen den Tabellendritten aus Fürth) den Platz an der Sonne inne. Der Aufstiegskampf bleibt also weiterhin höchstspannend. Am anderen Ende der Tabelle will Würzburg (am Freitag gegen Heidenheim) den Abstand auf die Nichtabstiegsplätze nicht noch größer werden lassen. Direkt vor den Unterfranken duellieren sich Braunschweig und Sandhausen (Sonntag, 13:30 Uhr). Im Mittelfeld der Tabelle trifft unter anderem Aue auf Hannover (Samstag, 13:00 Uhr), zudem empfängt Düsseldorf den Club aus Nürnberg (Sonntag, 13:30 Uhr).

Die Kiezkicker zu Gast im Wildparkstadion

Vorberichte

Am Samstag erwarten wir den formstarken FC St. Pauli im Wildparkstadion (Anpfiff 13:00 Uhr). Wir haben für euch unseren kommenden Gegner rund um Burgstaller, Kyereh und Co. etwas genauer betrachtet.

Die Form

Die Kiezkicker starteten mit einer Niederlage gegen Greuther Fürth und einem Unentschieden in Würzburg ins Jahr 2021. Nach 15 Spieltagen lagen sie mit gerade einmal zehn Punkten auf Rang 17. Doch danach kam der große Aufschwung. Der FC St. Pauli hat sieben der letzten acht Spiele gewonnen, verlor nur eins gegen den VfL Bochum. Fünf Siege am Stück wurden zuletzt am vergangenen Montag im Stadtderby gegen den Hamburger SV mit drei Punkten gekrönt. Mittlerweile haben die Kiezkicker zehn Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge, haben sich ins gesicherte Mittelfeld geschossen und rangieren auf Platz eins der Rückrundentabelle. Der FC St. Pauli kommt also mit viel Rückenwind nach Karlsruhe.

Die Spieler im Fokus

Im Winter hat der FC St. Pauli auf dem Transfermarkt nochmal richtig zugelangt. Unter anderem wurde mit Dejan Stojanovic eine neue Nummer eins verpflichtet. Eine noch wichtigere Personalie war aber Guido Burgstaller. Der Ex-Schalker und Ex-Nürnberger wurde zwar schon im September nach Hamburg geholt, musste allerdings mit gravierenden Nierenproblemen zeitweise sogar ins Krankenhaus. Doch seit der Winterpause ist der Österreicher topfit und hat seitdem in zehn Spielen acht Treffer erzielt und weitere zwei vorbereitet. Damit hat er Daniel-Kofi Kyereh als Top-Torschütze abgelöst. Doch auch der Ghanaer ist brandgefährlich vor der Kiste. In den letzten sieben Spielen hat er viermal getroffen und noch dazu vier Assists gegeben. Da kommt also jede Menge Arbeit auf Gersbeck & Co. zu!

Der Spielstil

Timo Schultz lässt seine Elf meist in einer 4-4-2-Formation mit Mittelfeldraute auflaufen. Dabei glänzt Kyereh als torgefährlicher Zehner, Rico Bentatelli als Abräumer auf der Sechs. Durch gleich drei offensive Mittelfeldspieler sowie die zwei Stürmer, ist vor allem der Angriff die Waffe der Kiezkicker. Nach einer Schwäche bei unserem kommenden Gegner sucht man derzeit lange. Kein Wunder, bei diesem Lauf! Aber trotzdem gilt die Defensive als Schwachpunkt. Mit 40 Gegentoren stellen die Kiezkicker die viertschlechteste Abwehr der Liga. Kein Team kassierte mehr Gegentore nach Flanken. Da könnte also ein Schlüssel zum Erfolg liegen.

Jerôme Gondorf: "Wir haben es geschafft, die Offensive zu bändigen von St. Pauli"

Spielberichte

Nach dem 0:0 gegen den FC St. Pauli haben wir die Stimmen von Jerôme Gondorf, Marius Gersbeck und Philipp Hofmann für euch gesammelt.

Über das Spiel:

Jerôme Gondorf: Ich denke schon, dass es ein gerechtes Unentschieden ist. In der ersten Halbzeit hatte Pauli die ein oder andere Möglichkeit mehr, vor allem eine hundertprozentige, bei der Marius Gersbeck überragend hält. In der zweiten Halbzeit waren wir dann zwingender und hatten das Spiel auch weitgehend unter Kontrolle. Aber es hat heute nicht sollen sein.

Philipp Hofmann: Es war ein sehr zerfahrenes und umkämpftes Spiel. Beide Teams hatten gute Chancen, beide hätten das Tor schießen können. Wir hatten auch wieder einen überragenden Torwart heute wieder, das müssen wir auch mal erwähnen.

Über den Aufstiegskampf:

Jerôme Gondorf: Es ist spannend, den vier Mannschaften da oben zuzuschauen, wo es um den Aufstieg geht. Wir sind da sehr entspannt. Wir haben heute definitiv unser Saisonspiel geschafft mit den 40 Punkten und darauf sind wir erstmal sehr stolz.

Marius Gersbeck: Es ist natürlich immer schön, irgendwo in der Nähe zu bleiben, aber wir sind da völlig entspannt. Wir haben andere Ziele. Eins davon haben wir schon erreicht und jetzt haben wir das nächste mit den 50 Punkten vor Augen. Wenn es so weiter geht, dann glaube ich sind wir auch da auf einem guten Weg.

Über die ausbleibenden Treffer:

Jerôme Gondorf: Wichtig für uns war, dass die Null weiterhin steht. Wir haben es geschafft, die Offensive zu bändigen von St. Pauli und das nehmen wir heute mit.

Marius Gersbeck: Wir hatten auch mal das Thema, dass wir zu viele Gegentore bekommen, von daher ist es schön, dass man die jetzt nicht kriegt. Jetzt müssen wir sie eben vorne wieder schießen. Fußball ist ein Mannschaftssport, da muss alles passen.

Über die zwei starken Paraden gegen Kyereh:

Marius Gersbeck: Ich wurde beide Male auch ein bisschen auf der Flucht erschossen, glaube ich. Nein, also man versucht natürlich das Tor mit allen Mitteln zu verteidigen und das hat zwei Mal gut geklappt. Dafür ist man am Ende ja auch da.

Über die allgemeine Situation:

Marius Gersbeck: Ich glaube, wir sind auf einem sehr guten Weg. Das sieht man auch. Aber es ist klar, dass wir nicht jedes Spiel gewinnen werden. Es ist natürlich ärgerlich, dass man die Punkte hier nicht holt, aber Woche für Woche versuchen wir das Beste rauszuholen und das sieht mittlerweile schon sehr gut aus.

Über seinen Gegenspieler Tore Reginiussen:

Philipp Hofmann: Er hat es mir heute schon schwer gemacht, aber das habe ich jede Woche und das ist nichts Neues für mich. Darauf stelle ich mich immer ein.

KSC stoppt Siegesserie des FC St. Pauli

Spielberichte

Gegen das zuletzt fünf Mal in Folge siegreiche Team aus St. Pauli holte der KSC am heutigen Samstag ein Unentschieden heraus und erreicht damit die wichtige 40-Punkte-Marke.

Christian Eichners Taktik:
Nach dem Sieg gegen die Darmstädter vertraute Christian Eichner heute der gleichen Elf wie in der vergangenen Woche. Sollte die Devise vom Trainerteam Ballbesitz gelautet haben, so hielten sich die Männer in Blau-Weiß daran: Um die 60 Prozent verzeichneten die Karlsruher zumindest zu Beginn der Partie. Und auch wenn sich die Quote im Verlauf der Partie anglich, hatten die Badener das Leder grundsätzlich doch mehr in ihrem Besitz. Es galt nur, daraus etwas zu machen.

Unsere Zahlen des Spiels:
Die Fünf: Und zwar im Sinne von Tabellenplatz fünf. Denn genau diesen verlässt der KSC bereits seit dem 19. Spieltag nicht mehr. Auch wenn es heute nur zu einem Zähler reichte, sorgt die stetige Punkteeinkunft dafür, dass die Verfolger den KSC bislang nicht zu greifen bekommen.

Die 40: An Spieltag 24 gelingt es den Karlsruhern nun also, die 40-Punkte-Marke zu knacken, die spätestens zum Saisonende gefordert war.

Die Zwei: Zum zweiten Mal in Folge bleiben die Blau-Weißen heute ohne Gegentreffer. Auch wenn ebenso ein eigener Treffer ausblieb, ist das doch eine Serie, die weiter ausgebaut werden kann!

Das Spiel in der Zusammenfassung:
Zum ersten Mal brandgefährlich im Strafraum der Karlsruher wurde es nach sechs Spielminuten, als Christoph Kobald und Marius Gersbeck mit vereinten Kräften noch gegen Guido Burgstaller und Daniel Kofi Kyereh retten konnten. Danach zeigten sich vor allem die Blau-Weißen spielbestimmend und hatten die Ballbesitzquote sowie die häufigeren Abschlüsse auf ihrer Seite. Der FC St. Pauli setzte eher Nadelstiche nach vorne. Je näher die Halbzeitpause rückte, desto stärker zeigten sich die Gäste allerdings und schraubten auch am Ballbesitz. Die letzten Minuten der ersten Hälfte galt es für den KSC daher eher ohne Gegentor zu überstehen.

In der zweiten Halbzeit ging es spannend weiter, beide Teams wollten hier den ersten Treffer des Tages erzielen. Gut sah es zunächst für die Karlsruher aus, als Kyoung-Rok Choi den Ball im Strafraum zurücklegte auf Marc Lorenz, dessen Abschluss blockte Sebastian Ohlsson aber ab (53.). Auch die Hamburger verzeichneten nun gute Chancen, aber besonders Gersbeck im KSC-Tor verhinderte Schlimmeres. So zum Beispiel nach knapp einer Stunde: Leart Paqarada bediente Daniel Kofi Kyereh, aber der Karlsruher Schlussmann parierte den Abschluss aus fünf Metern stark (57.). Als nächstes hatte Benjamin Goller das 1:0 auf dem Fuß. Alleine machte er Meter für Meter, brachte das Leder am Ende der Aktion aber nicht an Dejan Stojanovic im Tor der Gäste vorbei (60.).

Beide Teams arbeiteten weiter passioniert am Torerfolg, doch wirklich zwingend wurde es auf beiden Seiten nicht mehr. Damit endete die Partie verdientermaßen mit einem torlosen Unentschieden.

Fazit und Ausblick:
Ohne ein Fußballspektakel zu bieten, hatte die Partie doch einiges an Spannung in sich. Denn beide Teams versuchten sich bis zum Schlusspfiff am goldenen Treffer. Dabei waren Chancen auf beiden Seiten da, doch bei den Karlsruhern blieben besonders die Flanken am heutigen Tag etwas zu ungenau. Ein Tor der Boys in Brown dagegen verhinderte der starke KSC-Schlussmann Gersbeck erneut, außerdem machten auch die Hamburger nicht genug aus den sich bietenden Möglichkeiten. Weiter geht es für den KSC am 25. Spieltag erneut mit einem Heimspiel im Wildparkstadion. Zu Gast ist am Sonntag dann Eintracht Braunschweig (Anpfiff: 13:30 Uhr).

Die Übersicht:
Karlsruher SC:
Gersbeck – Heise, Kobald, Bormuth, Thiede – Gondorf, Wanitzek – Lorenz (63. Batmaz), Goller (83. Gueye), Choi – Hofmann
FC St. Pauli: Stojanovic – Paqarada, Lawrence, Reginiussen, Ohlsson – Zalazar, Aremu, Kyereh (85. Daschner), Benatelli (69. Dittgen) – Burgstaller (85. Matanovic), Marmoush (69. Zander)

Tore: -
Gelbe Karten: Gondorf (27.) | Ohlsson (66.)
Ort: Wildparkstadion Karlsruhe
Zuschauer: -
Schiedsrichter: Christian Dingert

24. Spieltag

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
2:3 05.03.2021 18:30h
:
1:2 05.03.2021 18:30h
:
1:1 06.03.2021 13:00h
:
1:2 06.03.2021 13:00h
:
0:0 06.03.2021 13:00h
:
3:1 07.03.2021 13:30h
:
1:0 07.03.2021 13:30h
:
1:1 08.03.2021 20:30h
:
0:1 14.04.2021 18:30h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
VfL Bochum
24 15 3 6 45:24 21 48
2.
Holstein Kiel
24 13 7 4 38:22 16 46
3.
Hamburger SV
24 12 7 5 49:30 19 43
4.
SpVgg Greuther Fürth
24 12 7 5 46:29 17 43
5.
Karlsruher SC
24 12 4 8 37:30 7 40
6.
1. FC Heidenheim
24 11 6 7 37:32 5 39
7.
Fortuna Düsseldorf
24 11 6 7 37:33 4 39
8.
Hannover 96
24 10 5 9 36:28 8 35
9.
Erzgebirge Aue
24 9 6 9 32:32 0 33
10.
FC St. Pauli
24 8 8 8 37:40 -3 32
11.
SC Paderborn 07
24 8 7 9 30:30 0 31
12.
Jahn Regensburg
23 7 8 8 25:29 -4 29
13.
SV Darmstadt 98
24 8 4 12 37:42 -5 28
14.
1. FC Nürnberg
24 7 6 11 30:37 -7 27
15.
Eintracht Braunschweig
24 6 6 12 22:43 -21 24
16.
VfL Osnabrück
23 6 4 13 22:37 -15 22
17.
SV Sandhausen
24 6 3 15 28:45 -17 21
18.
Würzburger Kickers
24 4 3 17 26:51 -25 15
Karlsruher SC
TOR Gersbeck
DEF Thiede
DEF Bormuth
DEF Kobald
DEF Heise
MIT Gondorf
MIT Wanitzek
MIT Goller
MIT Choi
MIT M. Lorenz
ANG P. Hofmann
Auswechselbank
TOR Kuster
Gordon
Wimmer
Amaechi
Fröde
Groiß
Kother
Eingewechselt
Batmaz
Gueye
FC St. Pauli
TOR Stojanovic
DEF Ohlsson
DEF Reginiussen
DEF J. Lawrence
DEF Paqarada
MIT Aremu
MIT Benatelli
MIT Zalazar
MIT Kyereh
ANG Marmoush
ANG Burgstaller
Auswechselbank
TOR Brodersen
Buballa
Dzwigala
Knoll
Makienok
Eingewechselt
Dittgen
Zander
Matanovic
Daschner

Match
Center
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