21. Spieltag
SV Sandhausen
2:3
Karlsruher SC
( 2:0 )
Schiedsrichter: Dr. Brych (München)
Austragungsort: BWT-Stadion am Hardtwald
Spielplan

Daten & Fakten: KSC reist zum SV Sandhausen

Vorberichte

Nichts geht über Zahlenspiele! Beispiel gefällig? Welchen Vereinsrekord aus Winnie Schäfers Zeit könnten wir morgen mit einem Auswärtssieg einstellen? Hier bekommt ihr alle wichtigen Zahlen und Fakten zur schweren Aufwärtsaufgabe beim SV Sandhausen (Samstag, 13:00 Uhr, BWT-Stadion am Hardtwald).

Christoph Kobald mit seinem 3:0 im Hinspiel

Nach drei Auswärtssiegen in Folge winkt ein Vereinsrekord
Die Karlsruher haben ihre drei Auswärtsspiele im neuen Jahr allesamt gewonnen, unter anderem bei den Topteams Bochum und Kiel. Gelingt ihnen jetzt erneut ein Dreier, würden sie ihren Zweitliga-Vereinsrekord einstellen. Vier Auswärtssiege hintereinander gelangen dem KSC in der 2. Bundesliga zuletzt vor 34 Jahren, Anfang 1987 in der ersten Saison unter Winnie Schäfer!

Auswärts bärenstark
Nicht erst in den letzten Wochen hat der KSC auswärts überzeugt, die Badener waren in dieser Saison bislang in der Fremde erfolgreicher (19 Punkte) als zu Hause (14). In den letzten sieben Gastspielen feierten wir sechs Siege und erzielten 18 Tore!

Zweikampfmaschine Hofmann
Philipp Hofmann hat in dieser Saison von allen Zweitligaspielern die meisten Zweikämpfe bestritten. In 577 Duelle Mann-gegen-Mann stürzte er sich bislang, gewann davon für einen Stürmer überragende 54 Prozent.

80 Torschüsse mehr
Sandhausen hat ligaweit die wenigsten Torschüsse abgegeben (203), wir die zweitmeisten (283, nur Fürth mehr).

Standards als Erfolgsrezept
Beide Teams sind Standard-Experten! Gegen Regensburg probierte Karlsruhe bisher eine nie gesehene Eckballvariante aus, trotzdem endete leider die Serie von zuvor vier Spielen in Folge mit jeweils einem Tor nach Ecken. Die insgesamt 14 KSC-Tore nach Standards sind weiter Ligaspitze gleichauf mit Bochum, gleich dahinter folgt Sandhausen mit 13 Treffern. Der SVS ist das einzige Team, bei dem mehr als die Hälfte aller Tore aus ruhenden Bällen entstand (59 Prozent).

Thiedes Reise in die Vergangenheit
Marco Thiede ist der einzige Feldspieler des KSC, der in dieser Saison immer von Beginn an dabei war. Der Rechtsverteidiger hat bisher 122 Zweitligapartien absolviert, 74 davon für Sandhausen: Von 2013 bis 2017 spielte er am Hardtwald, hielt viermal mit den Kurpfälzern die Klasse. Eines seiner Highlights im SVS-Trikot dürfte der 4:0-Auswärtssieg bei RB Leipzig im Mai 2015 gewesen sein, bei dem er auch sein einziges Tor für Sandhausen erzielte.

Klingmann stieg mit Karlsruhe auf
Philipp Klingmann war in dieser Saison lange außen vor, erst am 19. Spieltag kam er als Vertreter des gesperrten Dennis Diekmeier zu seinem ersten Einsatz. Dabei überzeugte Klingmann seinen Trainer gegen Nürnberg so, dass er auch gegen St. Pauli im Team blieb. Gegen uns hat unser ehemaliger Verteidiger (2012 bis 2015, 77 Punktspiele für den KSC, Zweitliga-Aufstieg 2013) einen Lauf: in drei Duellen hat er dreimal gewonnen.

Garant Gondorf
Einen noch besseren Lauf hat unser Captain: Jerôme Gondorf hat seine vier Zweitligaspiele gegen Sandhausen alle gewonnen. Letzte Saison traf er bei unserem 2:0-Auswärtssieg am Hardtwald, es war unser erster Sieg in Sandhausen seit einem 4:1-Pokalerfolg 1993, bei dem noch Oliver Kahn im Tor stand.

Eichner: "Wir müssen ein erwachsenes Auswärtsspiel machen"

Vorberichte

Weiter geht's in Liga 2! Nach dem 0:0-Unentschieden gegen des SSV Jahn Regensburg am vergangenen Sonntag, müssen wir kommendes Wochenende wieder auswärts ran. Der Gegner am Samstag (13:00 Uhr, BWT-Stadion am Hardtwald) heißt SV Sandhausen. Gemeinsam mit Christian Eichner blicken wir aufs Spiel.

Die kommende Partie

Dem 3:0-Hinspielerfolg (nach Toren von Philipp Hofmann, Dominik Kother und Christoph Kobald) möchte Christian Eichner keine Bedeutung schenken. Im Oktober konnte der KSC dort nach drei Auftakt-Niederlagen den ersten Saisonsieg feiern. Vergangenheit ist aber Vergangenheit. "Ich bin kein Fan davon, alte Spiele heranzuziehen." Was mit dem SV Sandhausen auf unsere Jungs zu kommt, weiß unser Chefcoach trotzdem ganz genau: "Sie haben eine starke körperliche Präsenz. Vor allem im Sturm." Da hilft nur: die kämpferische Leistung! "Wir müssen stabil sein und ein erwachsenes Auswärtsspiel machen." Das heißt nicht nur körperlich dagegenhalten, sondern auch "eine hohe Effektivität an den Tag legen."

Von einer Favoritenrolle für sein Team will Christian Eichner trotz des Laufs der letzten Wochen aktuell nichts wissen. Unsere Gastgeber stehen aktuell auf dem 16. Tabellenplatz. "Ich halte in der Liga nicht so viel von der Favoritenrolle", dafür ist sie einfach zu ausgeglichen. Aber natürlich fährt das Team um Schlussmann Marius Gersbeck mit "einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein nach Sandhausen". Und ein simples, aber effektives Erfolgsrezept hat sich unser Trainer auch schon zurechtgelegt: "Die Jungs müssen versuchen an die Leistung der letzten Wochen anzuknüpfen." Dann sollen die drei Punkte die kurze Heimreise mit antreten.

Vom Wettergott erhofft sich Eichner auch ein bisschen Unterstützung. "Hoffentlich ist wieder so ein Kaiserwetter wie heute. Ein paar Grad mehr können es aber trotzdem sein." Aktuell (Stand: Donnerstag-Nachmittag) sind in Sandhausen zum Anpfiff -3 Grad und Sonnenschein angesagt.

KSC-Personal

Marvin Wanitzek hat seine Gelb-Sperre abgesessen und wird höchstwahrscheinlich wieder in den Spieltags-Kader rücken. Verzichten muss Christian Eichner weiterhin auf die angeschlagenen Tim Breithaupt, Philip Heise, Sebastian Jung und Janis Hanek, die sich alle in der "Platzreha" befinden. Außerdem hat Jannis Rabold "Probleme mit dem Innenband", nachdem er sich im Training bei der Ballannahme das Knie verdreht hat.

Die Lage in Liga 2

Der 21. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga wird im Norden eröffnet. Am Freitag (18:30 Uhr) empfängt Hannover 96 Bundesliga-Absteiger Paderborn und könnte tabellentechnisch an uns vorbeiziehen. Zeitgleich will Kiel mit einem Dreier gegen Würzburg zwischenzeitlich auf Rang 1 springen. Diesen Platz will Hamburg am Samstag (13:00 Uhr) im Spitzenspiel gegen den Vierten aus Fürth verteidigen. Die Braunschweiger stecken mitten im Abstiegskampf und müssen am Sonntag zum VfL Bochum (13:30 Uhr). Zeitgleich kämpfen Nürnberg und St. Pauli um den Sprung ins Mittelfeld der Tabelle.

Die kürzeste Auswärtsfahrt der Saison: KSC reist nach Sandhausen

Vorberichte

Es geht wieder aufs Wochenende zu, der nächste Zweitliga-Spieltag kommt näher! Dieses Mal reist der KSC-Tross ins benachbarte Sandhausen. Am Samstag rollt um 13:00 Uhr der Ball im BWT-Stadion am Hardtwald. Welchen DFB-Rekord der SVS hält und welchen Spielstil er bevorzugt, lest ihr bei unserem "Gegner im Detail".

Der Verein
Seit der Saison 1957/58 spielt der SV Sandhausen im Hardtwald-Stadion (seit 2017 BTW-Stadion am Hardtwald) und auch in der damals neu formierten Amateuroberliga Baden-Württemberg. Dort spielte der SVS bis 1995/96 durchgehend und hält damit einen DFB-Rekord. Dann folgte ein Aufstieg in die Regionalliga-Süd, aber auch ein erneuter Abstieg in die Oberliga. Nach weiteren elf Spielzeiten in dieser Liga schafften die Badener den Aufstieg in die Regionalliga-Südwest und im Jahr darauf die Qualifikation für die eingleisige 3. Liga. Dort dauerte es nur drei Jahre, bis man in die 2. Fußball-Bundesliga aufstieg. Nach drei Spielzeiten stiegen die Sandhäuser sportlich ab, da aber Duisburg keine Lizenz bekam, verblieb der SV in der Liga und ist seitdem ein Dauerbrenner im deutschen Unterhaus.

Der Trainer
Seit dem 26.11.2020 steht Michael Schiele an der Seitenlinie der Sandhäuser und folgte somit auf Uwe Koschinat, der nach einem holprigen Saisonstart entlassen worden war. Schiele trug während seiner aktiven Karriere als Rechtsverteidiger eine Saison selbst das Trikot des SVS, spielte aber auch für Nördlingen, Schweinfurt und vor allem den VfR Aalen. Nach mehreren Stationen als Co-Trainer übernahm der gebürtige Heidenheimer in der Saison 2017/18 die Würzburger Kickers und stieg mit den Unterfranken im vergangenen Jahr in die 2. Fußball-Bundesliga auf. Dennoch wurde er bereits nach zwei Spieltagen entlassen und heuerte kurz darauf in Sandhausen an.

Der Spielstil
Im Sommer langte der SV auf dem Transfermarkt ordentlich zu und holte mit Keita-Ruel, Esswein und Contento einige namhafte Akteure nach Sandhausen. Jedoch läuft die Mannschaft in dieser Saison noch den Erwartungen hinterher und befindet sich aktuell auf dem Relegationsplatz 16. Der 42-jährige Schiele lässt sein Team meistens in einem 5-3-2 auflaufen. Mit 39 Gegentreffern hat man die drittschlechteste Defensive der Liga. Der SVS steht bei gegnerischem Ballbesitz meist relativ tief in der eigenen Hälfte. Die beiden Außenverteidiger Diekmeier und Rossipal nehmen allerdings auch im Offensivspiel eine wichtige Rolle ein und sollen die Doppelspitze Behrens und Keita-Ruel mit Flanken in Szene setzen. Mit Erfolg: 13 der 22 Saison-Treffer hat dieses Duo erzielt.

Thiede: "Es ist der Wahnsinn, was wir für eine geile Mannschaft sind"

Spielberichte

Nach unserer grandiosen Aufholjagdt in der zweiten Halbzeit zum 3:2-Auswärtssieg beim SV Sandhausen haben uns Marco Thiede und Matchwinner Kyoung-Rok Choi ihre Stimmen zum Spiel gegeben.

Marco Thiede:

Wie sich so ein Spiel anfühlt:
"Ich glaube extrem geil. Es war glaube ich das erste Mal, dass wir in der ersten Halbzeit so ins Hintertreffen geraten sind. Wir müssen das 1:0 schon machen, dann legen wir uns, mehr oder weniger, zwei Dinger selbst rein. Aber es ist halt einfach der Wahnsinn, was wir dieses Jahr für eine geile Mannschaft zusammen haben. Die Truppe war schon wütend in der Kabine, so sind wir rausgegangen, aber ich glaube das zeichnet uns dieses Jahr einfach wahnsinnig aus, dass wir auch noch im Stande sind so ein Ding noch zu drehen."

Zu Christian Eichners Ansprache in der Halbzeit:
"Ich glaube Christian findet da immer die richtigen Worte. Er hat auch gesagt, wir sollen die erste Halbzeit komplett vergessen. Damit hat er auch genau recht. Es bringt nichts sich darüber Gedanken zu machen über die Fehler, die man gemacht hat. Die sind dann ja schon gemacht. Da hat Christian auch die richtigen Worte noch gefunden und ich glaube die Reaktion spricht dann für sich."

Zur Arbeit von Christian Eichner:
"Da muss man bloß auf die Tabelle und den Punktestand gucken. Das ist die Arbeit vom Trainerteam zusammen mit der Mannschaft. Die Arbeit funktioniert wunderbar. Es macht einen Riesenspaß und ich glaube die Entwicklung in den letzten zwölf Monaten ist ganz klar erkennbar."

Zum Standard-Training:
"Das macht Zlatan Bajramovic immer ein bisschen. Da hat er immer ganz interessante Ideen. Wir hätten es auch nicht gedacht, dass es solche Wellen schlägt in Deutschland. Es gehört ja auch dazu den Gegner immer bisschen zu verwirren. Wir wissen ja selbst, wenn auf einmal die Zuteilung nicht passt. Dann muss man sich erstmal neu orientieren. Im Endeffekt haben wir durch die Situation letzte Woche ja fast ein Tor gemacht. Deswegen läuft es dieses Jahr ja sehr gut mit den Standards."

Zur Auswärtsstärke:
"Vielleicht will Marius Gersbeck als DJ die Busfahrten auch genießen. Er ist ein Supertyp. Aber mal ernst: Ich glaube auch, dass wir zuhause gute Ergebnisse erzielt haben, aber dass wir momentan auswärts so eine Serie haben, freut uns natürlich."

Zu Kyoung-Rok Choi:
"Ich erlebe ihn schon seit Wochen in einer sehr guten Verfassung. Was der Junge an Kilometern abspult. Und es freut mich wahnsinnig für ihn, dass er sich jetzt mal belohnt hat mit Toren, weil vorher war er in Toren hinter mir, das ist natürlich auch traurig dann. Nein Scherz, es freut mich einfach. Der Junge ist so fleißig, ist so ein lieber Kerl. Dass er sich heute so belohnt hat, ist einfach ein Riesending."

Kyoung-Rok Choi:

Unterschied erste und zweite Halbzeit:
"Meiner Meinung nach haben wir in der ersten Halbzeit richtig schlecht gespielt. Wir hatten ein Problem mit dem zweiten Ball. Wir haben viel lange Bälle gespielt und dann zwei leichte Gegentore bekommen. Aber wir haben nicht aufgegeben und in der zweiten Halbzeit direkt Gas gegeben. Und dann gewinnen wir 3:2 und wir sind zufrieden."

Zur Aufstiegsfrage:
"Wir müssen von Spiel zu Spiel gucken. Wir müssen gut vorbereitet fürs nächste Spiel sein."

KSC-Aufholjagd am Hardtwald bringt drei Punkte ein

Spielberichte

Der Karlsruher SC lieferte gegen den SV Sandhausen heute eine spannende Partie ab. Nach einem 0:2 zur Halbzeit kamen die Blau-Weißen durch Hofmann und zwei Mal Choi unglaublich stark zurück und erkämpften sich so drei Punkte beim badischen Nachbarn.

Christian Eichners Taktik:
Nach seiner Gelbsperre kam am heutigen Samstagmittag gegen den SV Sandhausen Marvin Wanitzek zurück in die Startelf. Erst einmal auf die Bank rückte dafür Alexander Groiß. Im Vergleich zur vergangenen Partie gegen den SSV Jahn Regensburg blieb das der einzige Wechsel.

Unsere Szene des Spiels:
Nach fünf Spielen ohne eigenen Treffer netzte Philipp Hofmann heute Sekunden nach dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit wieder. Damit brachte der 27-Jährige den KSC nicht nur zurück in die Erfolgsspur, sondern offenbarte beim Jubel auch noch eine freudige Nachricht: Im Hause Hofmann ist anscheinend Nachwuchs zu erwarten. Herzlichen Glückwunsch!

Unsere Zahl des Spiels:
14 Sekunden! So lange (oder eher so kurz) dauerte es vom Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit bis zum Anschlusstreffer durch die Karlsruher. Nachdem die Blau-Weißen bereits in einigen Partien der Saison einen Blitzstart hinlegten, war es dieses Mal einer in die zweiten 45 Minuten.

Das Spiel in der Zusammenfassung:
Beide Teams kamen am Hardtwald gut in die Partie, erste kleinere Chancen gab es auf beiden Seiten bereits in der Anfangsviertelstunde. Besonders gefährlich für Stefanos Kapino im Tor der Sandhäuser wurde es dann aber – natürlich – nach einer Ecke. Kevin Wimmer brachte einen wuchtigen Kopfball aufs Tor, doch der SVS-Schlussmann war zur Stelle (19.). Auch in den Folgeminuten beanspruchte der Karlsruher Wintertransfer die bislang beste Möglichkeit für sich: Nach einer Lorenz-Flanke kam er am zweiten Pfosten frei ans Leder, beförderte dieses aber weit über den Kasten (27.). Die vergebene Chance zur Führung rächte sich nur drei Minuten später, denn dann waren es die Hausherren, die den Ball im Netz zappeln ließen. Nach einem Doppelpass zwischen Alexander Esswein und Kevin Behrens brachte Letzterer das Leder aus kurzer Distanz im Tor unter (30.). Kurz darauf wurde es für den in der Tabelle elf Plätze besser postierten KSC noch bitterer. Patrick Schmidt bekam an der Strafraumkante zu viel Raum gelassen und schloss sehenswert mit einem strammen Schuss zum 2:0 ab. Marius Gersbeck blieb chancenlos (40.). So hatte man sich die erste Halbzeit aus Karlsruher Sicht sicher nicht vorgestellt.

Mentalitätsmonster aus Karlsruhe
Doch Christian Eichner muss in der Pause eine Halbzeitansprache der Extraklasse hingelegt haben, denn die Blau-Weißen kamen mit voller Energie und der absolut richtigen Einstellung aus der Kabine. Und sorgten so nach nicht einmal einer gespielten Minute bereits für den Ausgleichstreffer im BWT-Stadion. Philipp Hofmann marschierte auf der linken Seite nach einem Doppelpass mit Kyoung-Rok Choi und schloss aus ins lange Eck ab (46.). Und die Karlsruher Mentalitätsmonster waren noch nicht fertig. Keine zehn Minuten später packte Choi auf seine Vorlage nämlich noch einen eigenen Treffer drauf! Nach einer schönen Kombination aus Goller und Lorenz gelangte das Leder an die Strafraumkante zu Choi, der von der linken Seite aus ins lange Eck abschloss. Der rechte Innenpfosten half noch ein bisschen dazu, damit das Runde im Eckigen landete (54.). Doch besonders die Nummer 11 hatte mit der Partie zu diesem Zeitpunkt natürlich noch lange nicht abgeschlossen und so kämpften sich die Karlsruher beim badischen Nachbarn zum Siegtreffer! Hofmann setzte sich links stark durch und wieder auf den Südkoreaner quer, der dieses Mal an der rechten Strafraumkante viel Raum hatte und stark zum 3:2 aus KSC-Sicht abschloss (76.).

Eine knappe Viertelstunde plus vier Minuten Nachspielzeit waren nun für die Eichner-Elf noch mit der Führung im Rücken zu absolvieren. Und das machte sie stark! Die Sandhäuser konnten sich nur noch selten durchsetzen, außerdem nahmen die Blau-Weißen mit einigen Wechseln Zeit von der Uhr. Somit stand um 14.53 Uhr der Sieg für den KSC beim SV Sandhausen fest!

Fazit und Ausblick:
Was für eine Partie! Die Karlsruher geben eine zunächst ordentliche erste Halbzeit aus der Hand und treten mit dem Stand von 0:2 den Gang in die Kabinen an. Doch danach zeigt das Team um Kapitän Jerôme Gondorf eine unglaubliche Moral und kämpft sich nicht nur zurück ins Spiel, sondern reißt hier mit drei Treffern auch den Sieg an sich. Damit landen weitere drei Punkte auf dem KSC-Konto, die Blau-Weißen bleiben für diesen Spieltag auf dem fünften Tabellenplatz!

Die Übersicht:
Karlsruher SC:
Gersbeck – Wimmer, Kobald, Bormuth, Thiede – Gondorf, Wanitzek (84. Fröde) – Lorenz (90. Batmaz), Goller (77. Amaechi), Choi (90. Gordon) – Hofmann
SV Sandhausen: Kapino – Contento (71. Keita-Ruel), Zhirov, Röseler, Diekmeier – Paurevic (82. Pena-Zauner), Bachmann – Esswein, Halimi (71. Rossipal; 82. Nauber), Schmidt – Behrens

Tore: 1:0 Behrens (30.), 2:0 Schmidt (40.), 2:1 Hofmann (46.), 2:2 Choi (54.), 2:3 Choi (76.)
Gelbe Karten: Diego Contento (36.) | Wimmer (49.)
Ort: BWT-Stadion am Hardtwald
Zuschauer: -
Schiedsrichter: Dr. Felix Brych

21. Spieltag

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
0:0 12.02.2021 18:30h
:
1:0 12.02.2021 18:30h
:
2:0 13.02.2021 13:00h
:
0:0 13.02.2021 13:00h
:
2:3 13.02.2021 13:00h
:
1:1 13.02.2021 13:00h
:
1:0 14.02.2021 13:30h
:
2:0 14.02.2021 13:30h
:
1:2 14.02.2021 13:30h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
Hamburger SV
21 12 6 3 46:25 21 42
2.
VfL Bochum
21 13 3 5 40:22 18 42
3.
Holstein Kiel
21 12 6 3 35:19 16 42
4.
SpVgg Greuther Fürth
21 11 6 4 41:24 17 39
5.
Karlsruher SC
21 11 3 7 36:29 7 36
6.
Hannover 96
21 10 3 8 31:22 9 33
7.
Fortuna Düsseldorf
21 9 6 6 29:27 2 33
8.
1. FC Heidenheim
20 8 5 7 28:26 2 29
9.
Erzgebirge Aue
21 8 5 8 30:30 0 29
10.
SC Paderborn 07
20 7 6 7 24:23 1 27
11.
Jahn Regensburg
21 6 8 7 24:27 -3 26
12.
SV Darmstadt 98
21 7 4 10 32:36 -4 25
13.
FC St. Pauli
21 6 7 8 33:38 -5 25
14.
1. FC Nürnberg
21 6 5 10 28:34 -6 23
15.
VfL Osnabrück
21 6 4 11 21:32 -11 22
16.
SV Sandhausen
21 5 3 13 24:42 -18 18
17.
Eintracht Braunschweig
21 4 5 12 19:43 -24 17
18.
Würzburger Kickers
21 3 3 15 22:44 -22 12
SV Sandhausen
TOR Kapino
DEF Diekmeier
DEF Röseler
DEF Zhirov
DEF Contento
MIT Bachmann
MIT Paurevic
MIT Pat. Schmidt
MIT Halimi
MIT Esswein
ANG K. Behrens
Auswechselbank
TOR Heerwagen
Klingmann
Linsmayer
Scheu
Zografakis
Eingewechselt
Keita-Ruel
Rossipal
Pena Zauner
Nauber
Karlsruher SC
TOR Gersbeck
DEF Thiede
DEF Bormuth
DEF Kobald
DEF Wimmer
MIT Gondorf
MIT Choi
MIT Wanitzek
MIT Goller
MIT M. Lorenz
ANG P. Hofmann
Auswechselbank
TOR Kuster
Allgeier
Groiß
Trivunic
Gueye
Eingewechselt
Amaechi
Fröde
Batmaz
Gordon

Match
Center
2:2