20. Spieltag
Karlsruher SC
0:0
Jahn Regensburg
( 0:0 )
Schiedsrichter: Dr. Kampka (Mainz)
Austragungsort: Wildparkstadion
Spielplan

Daten & Fakten: KSC empfängt Jahn Regensburg

Vorberichte

Und weiter geht's in Liga 2! Am Sonntag (13:30 Uhr, Wildparkstadion) empfangen wir den SSV Jahn Regensburg. Wir lieben Zahlenspiele vor den Partien und deswegen bekommt ihr hier alle wichtigen Zahlen und Fakten zum Heimspiel gegen die Oberpfälzer.

Das beste Team 2021
Der KSC hat auch die hohe Hürde Bochum genommen und bleibt die erfolgreichste Zweitliga-Mannschaft im neuen Jahr. Fünf Siege und ein Remis holten wir nach der Winterpause, das macht überragende 16 Punkte in sechs Spielen! Was diesen bislang besten Lauf in der Ära Christian Eichner noch bemerkenswerter macht: Karlsruhe spielte 2021 schon gegen die Topteams Bochum, Kiel und Fürth.

Schon mehr Siege als in der ganzen Vorsaison
Letzte Saison gewann Karlsruhe nur acht von 34 Spielen, jetzt sind es schon zehn Siege nach 19 Partien. Die Badener haben genau wie Regensburg siebenmal verloren, entscheiden aber auch viele enge Spiele so wie zuletzt in Bochum zu ihren Gunsten und teilen am seltensten die Punkte (nur zwei Unentschieden).

Regensburg verschafft sich Luft
Dank sieben Punkten aus den letzten vier Spielen können die Regensburger Pokal-Helden auch in der Liga durchatmen und haben sechs Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone. Zuletzt gegen Darmstadt rettete Kaan Caliskaner mit seinem ersten Profitor (sein 22. Torschuss in der 2. Bundesliga) einen Punkt. Sein 1:1 fiel in der siebten Minute der Nachspielzeit und war damit das bislang späteste Tor dieser Zweitliga-Saison.

Bormuth wird zum Torjäger
Robin Bormuth hat in jedem seiner letzten drei Einsätze getroffen (einmal fehlte er ja leider gesperrt), war damit genauso oft erfolgreich wie in seinen vorherigen 74 Profispielen zusammen! Der Innenverteidiger ist mit drei Saisontoren der torgefährlichste Abwehrspieler der Liga. Karlsruhes Verteidiger sind ohnehin sehr angriffslustig, haben 2020/21 schon achtmal getroffen – Ligaspitze!

Erfolgsrezept Eckbälle
Wir konnten in jedem der letzten vier Spiele nach einer Ecke treffen. Insgesamt gelangen dem KSC schon neun Tore nach Eckbällen, das ist einsame Ligaspitze. Auch die insgesamt 14 Tore nach Standards sind Bestwert (Regensburg erst vier, nur Braunschweig weniger). Das Problem: Mit Philip Heise (verletzt) und Marvin Wanitzek (Gelb-Sperre) fehlen jetzt die beiden Experten für den ruhenden Ball, bei elf der 14 Standard-Treffer führten sie aus (achtmal Heise, dreimal Wanitzek).

Karlsruhes Relegationsdrama gegen Regensburg
Teilweise haben wir ziemlich schlechte Erfahrungen mit dem SSV gemacht. Im Mai 2012 stiegen wir als Zweitliga-16. in der Relegation gegen den Drittliga-Dritten Regensburg ab. Nach dem 1:1 im Hinspiel in Regensburg lagen wir damals im Rückspiel gegen den Jahn 2:1 vorne und waren auf Kurs Klassenerhalt. Dann kassierten die Blau-Weißen das 2:2 und selbst mit am Ende elf gegen neun (zwei Platzverweise SSV) gelang nicht mehr das nötige dritte Tor.

Wekesser sitzt schon die zweite Gelb-Sperre ab
Der vom Stürmer zum Linksverteidiger umfunktionierte Regensburger Erik Wekesser muss im Wildpark zuschauen, sitzt als erster Spieler in dieser Saison seine schon 2. Gelb-Sperre ab.

Eichner: "Am Ende ist es wichtig, dass der KSC gewinnt"

Vorberichte

Nach einer Englischen Woche mit sieben von möglichen neun Punkten, gehen wir mit ordentlich Selbstvertrauen ins kommende Heimspiel gegen den SSV Jahn Regensburg (13:30 Uhr, Wildparkstadion). Nach einem holprigen Jahresauftakt, ist der Aufwärtstrend der Oberpfälzer mit zwei Siegen aus den letzten drei Spielen (einer davon im Pokel gegen Erstligist Köln) aber ebenfalls unverkennbar. Christian Eichner und Jannis Rabold blicken auf die Aufgabe am Sonntag.

Die kommende Partie

Im Gegensatz zu unseren oberpfälzischen Gästen, hatten unsere Jungs eine ganze Woche Zeit, sich auf das Spiel am Sonntag vorzubereiten. "Wir haben eine sehr, sehr gute Trainingswoche hinter uns", freut sich auf Chefcoach Christian Eichner. "Man sieht der Mannschaft an, dass sie gerade erfolgreich ist. Es ist eine große Freude mit den Jungs momentan zusammenzuarbeiten." Die gute Laune im Team ist wahrlich ansteckend. Aber Außenverteidiger Jannis Rabold weiß trotz allem Spaß, auf was es gegen den SSV Jahn ankommen wird: "Wir gehen mit der gleichen Intensität in das Spiel, wie in den letzten Wochen, um die drei Punkte im Wildpark zu lassen." Weniger als 100 Prozent Einsatzbereitschaft würden gegen die laufstarken Gäste auch gar nicht funktionieren. "Wir treffen jetzt auf eine richtig kampfbetonte Mannschaft, die jede Woche 120 Kilometer und mehr knackt. Das ist eine Mannschaft, die es auf keine Weise ein zweites Mal in der Liga gibt", zollt Eichner den Regensburgern gehörigen Respekt. Genau deshalb will er auch nichts von einer Müdigkeit wegen der SSV-Pokalschlacht gegen Köln (Sieg im Elfmeterschießen für Regensburg) wissen. "Wir müssen wissen, dass wir auf eine Mannschaft treffen, die einen 2:0-Rückstand gegen einen Bundesligisten aufgeholt hat." Das schafft immerhin nicht jeder.

Doch kämpfen können nicht nur unsere Gäste, sondern auch wir. "Es braucht eine extrem gute Balance, gegen diese Mannschaft, die ständig attackiert und dir auf die Nerven geht. Wir brauchen am Sonntag eine herausragende Balance mit Fußball, mal weniger Fußball und Infights." Von Kämpfen und Nicklichkeiten war auch das Hinspiel geprägt (0:1 für Regensburg). "Wir sind eine andere Mannschaft als im Hinspiel. Das allerwichtigste ist, dass meine Jungs am Sonntag die gleiche Bereitschaft mitbringen, wie sie es immer machen, seitdem ich hier Trainer bin." Und auch das Ziel für den Sonntag ist klar formuliert: "Am Ende ist es wichtig, dass der KSC gewinnt." Dabei sollen auch wieder die Standards helfen, auch wenn mit Philip Heise und Marvin Wanitzek gleich zwei bärenstarke Standard-Schützen fehlen. "Wir haben zwei, drei Jungs, die das auffüllen müssen und auch können", gibt sich Eichner aber auch in der Hinsicht optimistisch.

KSC-Personal

"Verzichten müssen wir dieses Mal auf Marvin Wanitzek wegen seiner Gelb-Sperre, Philip Heise wegen seiner Muskulatur-Probleme und Dirk Carlson wegen seiner Rückenproblematik. Aber auch Sebastian Jung." Bei letzterem zeigt sich unser Chefcoach aber optimistisch. "Er hat seine ersten Minuten des Mannschaftstrainings hinter sich. Da hoffe ich, dass er bald eine Alternative für den Kader und natürlich auch fürs Spielfeld wird." Neu im Kader wird dafür voraussichtlich Leihgabe Kevin Wimmer sein, der sich mit Jannis Rabold um die Linksverteidiger-Position "streiten" wird. Ansonsten hat Christian Eichner alle Spieler seiner Truppe zur Verfügung.

Die Lage in Liga 2

Eröffnet wird der 20. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga von gleich beiden Hamburger Mannschaften. Tabellenführer HSV gastiert in Aue (Freitag, 18:30 Uhr) und möchte die Tabellenführung vor dem VfL Bochum (am Samstag in Osnabrück) weiter ausbauen, während St. Pauli zeitgleich Sandhausen empfängt. Am Samstag (13:00 Uhr) versucht Hannover 96 mit einem Auswärtssieg in Braunschweig in der Tabelle an uns vorbeizuziehen. Am Sonntag (13:30 Uhr) empfängt Fürth die abstiegsbedrohten Würzburger Kickers zum fränkischen Duell. Abgeschlossen wird der Spieltag dann am Montagabend mit dem Spitzenspiel zwischen der Fortuna aus Düsseldorf und Kiel (20:30 Uhr). 

Der nächste Pokal-Triumphator zu Gast im Wildpark

Vorberichte

Der 20. Spieltag steht in den Startlöchern! Auch wenn wir erst am Sonntag (Anstoß 13:30 Uhr im Wildparkstadion) in die dieswöchige Spielrunde einsteigen, könnt ihr schon heute bei "Gegner im Detail" die wichtigsten Fakten über unsere Gäste aus Regensburg erfahren.

Elfmeterschießen will gelernt sein
Vor der Saison 2020/21 konnte der SSV Jahn Regensburg noch nie ein Spiel im Elfmeterschießen für sich entscheiden. Dafür läuft es jetzt umso besser für die Oberpfälzer! In dieser Saison kamen sie in allen drei bisher ausgespielten DFB-Pokal-Runden weiter - immer nach Elfmeterschießen! Und zwar gegen Kaiserslautern, Wehen Wiesbaden und den 1. FC Köln. Ein Glück für uns, dass es das im normalen Ligabetrieb nicht gibt.

Elfmeterkiller Meyer
Entscheidender Faktor bei den drei Pokel-Triumphen nach Elfmeterduellen war stets Torwart Alexander Meyer. Fünf Strafstöße konnte er in den drei Pokalspielen parieren, einen davon in der regulären Spielzeit. Dass der SSV über einen Top-Torhüter verfügt, zeigt auch die Tatsache, dass er bereits siebenmal die Null halten konnte in der laufenden Zweitliga-Spielzeit - Topwert der Liga! Ausgebildet wurde der Schlussmann, der mit vollem Namen Alexander Niklas Meyer-Schade heißt, beim Hamburger SV. Über die Stationen TSV Havelsee, Energie Cottbus und bis zum Sommer 2019 VfB Stuttgart, kam der 29-Jährige zum SSV. Durch die schwäbische Vergangenheit wird da also ein Schuss Extra-Motivation beim Regensburger Torwart dabei sein. 

Rivalitäten und Fanfreundschaften
Die größte "Fanfeindschaft" pflegen die Anhänger vom SSV Jahn Regensburg mit den Fans vom SV Wacker Burghausen. Zudem kann den Oberpfälzern eine gewisse Rivalität zu der SpVgg Unterhaching und dem FC Ingolstadt nachgesagt werden. Den Fans der Regensburger dürfte es gefallen, dass ihr Team aktuell höherklassig spielt, als deren Lieblingskonkurrenten. Eine Fanfreundschaft hingegen haben die Ultras Regensburg zu den "Blauen Bombern", einer Fangruppe der Stuttgarter Kickers.

Der Zweikämpfer
Jan Elvedi - sein älterer Bruder Nico spielt bei Borussia Mönchengladbach - ist seit Sommer 2020 bei Regensburg. Seitdem verpasste er keine einzige Sekunde im Jahn-Trikot. Und nicht nur das: Er geht kämpferisch voran. Kein Regensburger führt mehr Zweikämpfe als der 24-jährige Innenverteidiger. Rund 54 Prozent der Duelle kann er für sich entscheiden. Allerdings ist er auch der Jahn-Spieler, der mit den meisten Fouls. Da können wir uns also auf ein schönes Duell zwischen ihm und Philipp Hofmann freuen!

Der Jahn-Spielstil
Chefcoach Mersad Selimbegovic vertraut in der Grundordnung meist auf ein 4-2-3-1 oder ein klassisches 4-4-2. Spielerisch ist bei den Regensburgern kein einzelner Spieler als der "Top-Akteur" auszumachen. Die Oberpfälzer glänzen eher mit einer mannschaftlichen Geschlossenheit, ähnlich wie es bei unseren Jungs auch der Fall ist. Im Angriffsspiel agiert der Jahn mit vielen langen Bällen und versucht die zweiten Bälle dann festzumachen. Auch hier ist eine gewisse Ähnlichkeit mit dem KSC-Spiel unverkennbar.

Hofmann: "Wir können die Musik heute schon laufen lassen"

Spielberichte

Nach dem 0:0-Unentschieden geben unser Kapitän Jerôme Gondorf, Neuzugang Kevin Wimmer und Sturmtank Philipp Hofmann ihre Einschätzung zum Spiel.

Philipp Hofmann:
Über die Laufbereitschaft der Regensburger nach dem Pokalspiel: 
"Überrascht waren wir nicht, dass Regensburg heute so fit war, da hatte uns der Trainer schon gewarnt, dass sie trotz dem Pokalspiel heute reinhauen würden ohne Ende, dafür sind sie auch bekannt. "
Zum Spiel:
"Auf dem schwierigen Rasen hat uns das heute viel, viel Kraft gekostet. Mit ein bisschen Glück können wir vielleicht das Tor machen, aber wir können auch nicht jede Woche in der 90. Minute noch das Tor machen. Wir müssen schauen, wo wir herkommen und deswegen sind wir auch zufrieden heute."
Über die Eckstoß-Variante: 
"Wir wollten ein bisschen was Neues reinbringen ins Spiel und das haben wir zusammen mit unserem Co-Trainer Zlatan bei der Ecke gemacht. Schade, dass es nicht geklappt hat, aber er bringt uns immer neue Dinge bei und die versuchen wir auch mit ins Spiel zu bringen.
Unser Trainer wusste das auch vorher, der war davon nicht überrascht. Ich finde es gut, dass die beiden uns das mit auf den Weg geben und dass wir so auch für Verwirrung sorgen im Strafraum. Das hat in dem Fall gut geklappt, nur schade, dass es kein Tor gegeben hat. Aber wir werden da weiter dran arbeiten!
Ich glaube Zlatan lässt sich da auch nicht lumpen und wird sich bestimmt nochmal etwas Neues einfallen lassen. Und das ist auch gut so."
Die Situation beim KSC:
"Man sieht, dass hier gerade mit dem neuen Stadion etwas entsteht und seitdem Christian uns trainiert, ist die Mannschaft ständig gewachsen und man sieht, dass die Entwicklung nach oben geht. Wir versuchen so lange es geht oben dran zu bleiben und dann schauen wir mal, wo wir am Ende stehen."
Zur Situation nach dem Spiel:
"Wir können die Musik heute schon laufen lassen, aber vielleicht etwas leiser als beim Auswärtssieg letzte Woche. Und dann regenerieren wir und analysieren das in Ruhe und nächste Woche haben wir dann das nächste schwere Spiel, da wollen wir natürlich wieder gewinnen."

Kevin Wimmer:
Zu seinem ersten Spiel:
"Hat sich gut angefühlt heute. Ich bin froh, dass ich heute gleich von Beginn an randurfte. Sicherlich hätte ich mir einen Sieg gewünscht, aber ich glaube, wir haben eine ganz ordentliche Leistung abgerufen. Kämpferisch vor allem, das ist bei den Platzverhältnissen das A und O. Ich glaube das haben wir gut auf den Platz gebracht. Wichtig ist auch, dass wir zu Null gespielt haben. Klar hätten wir vorne aus den Chancen das ein oder andere Tor machen können bei den Chancen, die wir gehabt haben. Aber wir können mit der Leistung grundsätzlich zufrieden sein und hoffentlich klappt es dann nächste Woche auch wieder mit einem Tor."
Zu seinem Einsatz nach nur wenig Training:
"Ich habe es heute Mittag erfahren. Ich habe dreimal mittrainiert und habe mich wohl gefühlt. Ich war auch in England ständig im Training. Die paar Tage Quarantäne bringen einen dann bisschen aus dem Rhythmus, aber ich glaube es hat gut funktioniert. Die Mannschaft hat mich gut aufgenommen, ich habe mich sofort wohl gefühlt. Deswegen war es für mich kein Problem mit den Jungs heute gleich auf dem Platz zu stehen.
Zum Unterschied zwischen England und Deutschland:
"Kämpferisch sagt man ja, dass England richtig gut ist. Aber auch hier in der zweiten Liga geht richtig viel über den Kampf. Vor allem auch jetzt, wenn die Plätze nicht so leicht bespielbar sind. Aber ich glaube die Zweite Liga in Deutschland sucht seinesgleichen. Ich bin froh hier zu sein und, dass ich meine Chance bekommen habe und hoffe natürlich, dass wir in den nächsten Wochen noch bessere Ergebnisse wieder aufzeigen können."
Zu seiner Torchance:
"Ja, die Chance war da. Das wäre ein optimaler Einstand gewesen. Aber ich bin froh, dass wir zu Null gespielt haben, vielleicht klappt es dann nächstes Mal auch mit einem Tor.

Jerôme Gondorf:
Zum Spiel:
"Ich glaube, wenn man die Torchancen sieht, wäre heute schon mehr möglich gewesen. Aber wir wussten von vorneherein, dass es gegen Regensburg ein schwieriges Spiel wird und, dass es auch egal ist, dass sie unter der Woche ein Pokalspiel hatten. Ich glaube man hat gesehen, sie rennen alle 90 Minuten durch, werfen alles rein. Es war sehr unangenehm, aber ich glaube man kann trotzdem stolz auf die Mannschaft sein. Ich glaube, wir haben es dann doch relativ reif gespielt und wenig zugelassen. Zumindest keine richtig klare Torchance. Von demher ist es auch normal, dass wir mal wieder Unentschieden spielen. Wichtig war, dass wir die Null gehalten haben."
Sein Fazit:
"Ich glaube wir sind bisschen geknickt, aber gleichzeitig auch zufrieden. Die Null stand und wir müssen gucken, dass wir da weiterhin auf dem Boden bleiben und weiter alles abarbeiten. Und dann werden wir die nötigen Punkte holen, damit wir bald die 40 haben und damit sind wir sehr zufrieden derzeit."
Zum KSC-Spielstil heute:
"Ich glaube man hat vor allem in der ersten Halbzeit gesehen, in den ersten 15 Minuten, dass wir da gute Ballpassagen hatten. Nach 20 Minuten hat man das Rutschen aufgefangen. Das ist fast ein bisschen traurig. Man will hier ja die Entwicklung vorantreiben. Das macht so ein Geläuf natürlich sehr, sehr schwierig."
Zu Christian Eichner:
"Christian ist ein Supertyp. Ich glaube er macht es gut, die Verbindung hinzukriegen zwischen respektvoll und autoritär, aber auch immer mal wieder einen lockeren Spruch reinzubringen. Seine Ansprache ist gut, seine Analyse auch. Ich glaube der Umgang tut uns als Mannschaft sehr, sehr gut."

KSC und Regensburg trennen sich torlos

Spielberichte

Die zeitweise intensive Partie gegen den SSV Jahn Regensburg endete heute torlos. Einige gute Chancen waren zu sehen, doch das Unentschieden geht am Ende in Ordnung und beschert dem KSC den 33. Punkt auf dem Konto.

Christian Eichners Taktik:
Die Gelbsperre von Marvin Wanitzek zwang Christian Eichner am heutigen Tage zu einer Veränderung in der Startelf, eine weitere ergab sich außerdem. Auf der linken Abwehrseite startete nämlich KSC-Neuzugang Kevin Wimmer für den verletzten Philip Heise, damit nahm der zuletzt gegen Bochum für eine knappe Halbzeit im Einsatz gewesene Jannis Rabold zunächst auf der Bank Platz. Jerôme Gondorf besetzte die Sechserposition vor der Abwehr, die Viererkette im Mittelfeld setzte sich aus Marc Lorenz, Alexander Groiß, Benjamin Goller und Kyoung-Rok Choi zusammen.

Unsere Szene des Spiels:
Na klar – unsere Eckballvariante in der 16. Minute! Auch wenn ein Treffer dabei nicht heraussprang, sorgte sie doch für Verwirrung beim Gegner und Begeisterung bei Sky-Kommentator Jörg Dahlmann. Sechs Blau-Weiße starteten dabei von der rechten Strafraumkante erst, als der Eckball freigegeben war. Wieder mal eine gute, kreative Idee von Co-Trainer Zlatan Bajramovic, der sich bei den Karlsruhern den Standardsituationen annimmt.

Das Spiel in der Zusammenfassung:

Für die erste interessante Szene der heutigen Partie sorgten die Hausherren. Bei ihrer ungewöhnlichen Eckstoß-Variante kam Christoph Kobald zum Kopfball, setzte das Leder allerdings über den Kasten (16.). Auch danach waren im Wildparkstadion ein paar schöne Kombinationen zu sehen. So zum Beispiel nach gut 20 Minuten, als Lorenz von links in die Mitte gab und Goller mit der Hacke zurück auf Choi legte, allerdings sprang bei seinem Abschluss nur eine Ecke raus (22.).

Meyer, Meyer, Meyer
Drei Mal blieb bei guten Chancen für den KSC in Halbzeit eins außerdem Alexander Meyer Sieger gegen Philipp Hofmann und Lorenz. Die Nummer 33 versuchte es in der 26. Minute aus etwa 12 Metern von der linken Seite, der SSV-Schlussmann konnte parieren. So auch in der 34. Minute, als Lorenz vom linken Fünfereck abschloss und kurz vor dem Halbzeitpfiff, als Hofmann einen Ball von Choi stark annahm und auf das Tor brachte (42.). Allerdings kamen auch die Regensburger zu Chancen, vor allem nach etwa einer halben Stunde zeigten sie sich offensiv. Auch sie kamen allerdings nicht zum Torerfolg, demnach ging es mit dem 0:0-Unentschieden in die Halbzeit.

Karlsruhe mit den besseren Chancen
In den zweiten 45 Minuten wurde es nach knapp einer Viertelstunde gleich zwei Mal gefährlich vor dem Regensburger Kasten. Nach schönem Passspiel kam Wimmer zum Abschluss, verpasste seinen ersten Saisontreffer im ersten Einsatz aber. Nur eine Minute später kam Goller vor dem Tor mit viel Platz knapp nicht mehr an den Ball, die Platzverhältnisse spielten hier eine nicht unwesentliche Rolle. Die beste Chance der zweiten Halbzeit gab es dann zunächst wieder in Person von Hofmann. Einen schönen Drehschuss von der Strafraumkante konnte Meyer gerade noch um den Pfosten lenken (71.).

Gueye artistisch
Die Karlsruher ließen nun in der Defensive wenig zu und stärkten mit den Einwechslungen von Babacar Gueye, Malik Batmaz und Dominik Kother zusätzlich die Offensive. Außerdem schwächten sich die Regensburger selbst. SSV-Kapitän Benedikt Gimber sah nach knapp 80 Minuten nämlich die Gelb-Rote Karte wegen Foulspiel. Kurz vor Schluss bekam Gueye dann seine Chance und packte einen schönen Fallrückzieher aus zehn Metern aus, doch Meyer im Tor der Regensburger hielt dem SSV den Punkt gerade so fest (90.+2). Denn kurz darauf war Schluss im Wildparkstadion!

Fazit und Ausblick:
Der KSC hatte die Regensburger am heutigen Tag gut im Griff und ließ die Oberpfälzer nur selten wirklich gefährlich werden. Eigene Chancen hatten die Blau-Weißen einige zu verzeichnen, doch für einen Treffer reichte es an diesem Sonntagnachmittag einfach nicht. Damit behalten die Karlsruher gegen den SSV einen Punkt im Wildparkstadion und halten damit zunächst den fünften Tabellenplatz. Weiter um Punkte geht es für den KSC nächste Woche im Nachbarschaftsduell gegen den SV Sandhausen. Anpfiff der Partie am Samstag ist um 13:00 Uhr.

Die Übersicht:
Karlsruher SC:
Gersbeck – Wimmer, Kobald, Bormuth, Thiede – Gondorf – Lorenz (86. Kother), Groiß (68. Gueye), Goller (81. Batmaz), Choi – Hofmann
VfL Bochum: Meyer – Kennedy (66. Beste), Elvedi, Gimber, Saller – Opoku (46. George), Moritz, Besuschkow, Vrenezi (79. Palionis) – Becker (66. Albers), Otto (86. Stolze)

Tore: -
Gelbe Karten: Gondorf (55.), Thiede (76.) | Kennedy (4.), Becker (27.), Gimber (61.), George (70.)
Gelb-Rote Karte: Gimber (78.)
Ort: Wildparkstadion Karlsruhe
Zuschauer: -
Schiedsrichter: Robert Kampka

20. Spieltag

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
3:3 05.02.2021 18:30h
:
2:1 05.02.2021 18:30h
:
1:2 06.02.2021 13:00h
:
1:2 06.02.2021 13:00h
:
1:2 06.02.2021 13:00h
:
4:1 07.02.2021 13:30h
:
0:0 07.02.2021 13:30h
:
0:2 08.02.2021 20:30h
:
2:2 23.02.2021 18:30h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
Hamburger SV
20 12 5 3 46:25 21 41
2.
VfL Bochum
20 12 3 5 38:22 16 39
3.
Holstein Kiel
20 11 6 3 34:19 15 39
4.
SpVgg Greuther Fürth
20 11 5 4 41:24 17 38
5.
Karlsruher SC
20 10 3 7 33:27 6 33
6.
Hannover 96
20 10 2 8 31:22 9 32
7.
Fortuna Düsseldorf
20 9 5 6 28:26 2 32
8.
Erzgebirge Aue
20 8 5 7 30:28 2 29
9.
SC Paderborn 07
19 7 5 7 24:23 1 26
10.
1. FC Heidenheim
19 7 5 7 26:26 0 26
11.
Jahn Regensburg
20 6 7 7 23:26 -3 25
12.
1. FC Nürnberg
20 6 5 9 27:32 -5 23
13.
SV Darmstadt 98
20 6 4 10 31:36 -5 22
14.
FC St. Pauli
20 5 7 8 31:37 -6 22
15.
VfL Osnabrück
20 6 4 10 21:31 -10 22
16.
SV Sandhausen
20 5 3 12 22:39 -17 18
17.
Eintracht Braunschweig
20 4 5 11 19:41 -22 17
18.
Würzburger Kickers
20 3 3 14 22:43 -21 12
Karlsruher SC
TOR Gersbeck
DEF Thiede
DEF Bormuth
DEF Kobald
DEF Wimmer
MIT Gondorf
MIT Groiß
MIT Goller
MIT Choi
MIT M. Lorenz
ANG P. Hofmann
Auswechselbank
TOR Kuster
Gordon
Rabold
Amaechi
Fröde
Trivunic
Eingewechselt
Gueye
Batmaz
Kother
Jahn Regensburg
TOR A. Meyer
DEF Saller
DEF Elvedi
DEF Gimber
DEF Kennedy
MIT Moritz
MIT Besuschkow
MIT Vrenezi
MIT Opoku
ANG A. Becker
ANG D. Otto
Auswechselbank
TOR Weidinger
Baack
Caliskaner
Schneider
Eingewechselt
George
Beste
Albers
Palionis
Stolze

Match
Center
0:1