19. Spieltag
VfL Bochum
1:2
Karlsruher SC
( 0:1 )
Schiedsrichter: Günsch (Marburg)
Austragungsort: Vonovia-Ruhrstadion
Spielplan

Daten & Fakten: KSC reist zum VfL Bochum

Vorberichte

Und weiter geht's in Liga 2! Am Sonntag (13:30 Uhr, Vonovia Ruhrstadion) treten wir beim VfL Bochum an. Die KSCler erwartet eine schwere Hürde, die Bochumer spielen eine starke Saison und befinden sich derzeit lediglich einen einzigen Punkt hinter Spitzenreiter Hamburg auf Platz zwei der Tabelle. Um euch bestens auf das Spiel vorzubereiten, habt ihr hier alle Zahlen und Fakten zur Partie.

Die besten Teams 2021
Nicht nur wir, sondern auch Bochum ist richtig gut ins neue Jahr gekommen. Beide Teams haben aus den fünf Spielen nach der Winterpause jeweils 13 Punkte geholt – so viele wie kein anderes Team in der 2. Bundesliga! Es ist also das Duell der beiden formstärksten Mannschaften der Liga.

Die beste VfL-Bilanz seit 25 Jahren
Mit 36 Punkten nach 18 Spielen weist der VfL seine beste Bilanz seit der Saison 1995/96 auf – damals stieg Bochum am Ende als Zweitliga-Meister auf. Als Thomas Reis im September 2019 VfL-Coach wurde, verkündete er als erstes: "Ich sehe es als meine Aufgabe an, die Pessimisten hier wieder zu Optimisten zu machen!" In dieser Hinsicht ist er auf einem guten Weg, könnte den VfL nach elf Jahren zurück in die Bundesliga führen.

Oft die Punkte geteilt
Fünf der letzten sechs Duelle bzw. elf der letzten 14 Begegnungen zwischen uns und dem VfL endeten unentschieden. Allerdings haben wir erst zweimal in dieser Saison unentschieden gespielt. Schauen wir mal, welcher Trend der Stärkere ist.

Erfolgsrezept Eckbälle
Wir haben in jedem der letzten drei Spiele nach einer Ecke getroffen. Insgesamt gelangen uns sogar schon acht Tore nach Eckbällen, doppelt so viele wie jedem anderen Team! Sechsmal stand dabei Philip Heise an der Eckfahne und brachte den Ball herein.

Zusammen 58 Erstligajahre
Die letzten 15 Pflichtspiele zwischen beiden Teams fanden alle in der 2. Bundesliga statt, die letzte gemeinsame Erstliga-Saison war die Spielzeit 2008/09. Bochum war insgesamt 34 Jahre erstklassig, Karlsruhe 24.

Viel besser als im Vorjahr
2019/20 steckten Bochum und Karlsruhe nach 18 Spieltagen mitten im Abstiegskampf, standen als 14. und 15. nur hauchdünn über dem Strich. Jetzt ist es kein Kellerduell, sondern ein Spitzenspiel! Bochum hat jetzt schon so oft gewonnen wie in der kompletten Vorsaison (elf Siege), wir konnten sogar schon mehr Siege einfahren als in der ganzen Saison 2019/20 (da nur acht Siege in 34 Spielen).

Gersbeck: "Wir müssen dagegenhalten und so lange wie möglich die Null halten"

Vorberichte

Die Englische Woche geht in ihr letztes Kapitel. Der KSC reist zum dritten Spiel binnen acht Tagen ins Ruhrgebiet zum VfL Bochum. Am Sonntagmittag (13:30 Uhr, Vonovia Ruhrstadion) wartet auf unsere Jungs der Tabellenzweite. Mit 13 von möglichen 15 Punkten im Jahr 2021 gehen Christian Eicher und Marius Gersbeck mit Selbstvertrauen, aber nicht mit Übermut ins Spiel gegen den Aufstiegsaspiranten.

Bärenstarker Rückhalt und lautstarker Antreiber: Marius Gersbeck ist in Topform

Die kommende Partie

"Ich kann gar nicht soviel neues erzählen. Da die Spiele sich jetzt in der Anzahl relativ häufen und sehr eng beieinander liegen", begann Christian Eichner die virtuelle Pressekonferenz für die Medienvertreter. Nur vier Tage nach dem 1:0-Heimsieg gegen Hannover 96 tritt der KSC beim Tabellenzweiten VfL Bochum an. Zur Spielvorbereitung war nicht so viel Zeit, wie sonst. "Morgen werden wir nochmal ein gutes Abschlusstraining haben und dann freuen wir uns am Sonntag auf einen hochspannenden Gegner. Wir werden wie immer unseren Teil dazu beitragen, dass es hoffentlich ein gutes Spiel wird." Auch Marius Gersbeck, der sich seit Wochen in einer überragenden Verfassung befindet, freut sich auf Sonntag: "Es macht natürlich extrem viel Spaß, wenn sehr viel Qualität auf einen zukommt." Eine Sache vom Mittwochabend würde er gerne wiederholen. "Wir müssen wieder dagegenhalten und so lange wie möglich die Null halten."

Doch auch unsere Gastgeber gehen mit einigen Erfolgserlebnissen im Rücken ins Spiel vom 19. Spieltag. Immerhin stehen sie nur einen Punkt hinter dem HSV auf Platz zwei der Tabelle und konnten am Donnerstag nach zweifachem Rückstand trotzdem drei Punkte vom FC St. Pauli entführen. "Bochum ist inzwischen eine richtige Spitzenmannschaft. Die zweite Halbzeit hat mich wirklich beeindruckt." Doch natürlich will sich Eichner mit seinen Jungs nicht verstecken. Offensiv konnten wir in diesem Jahr schon einige Feuerwerke abfeuern, doch auch die Defensive stabilsiert sich immer mehr. "Die Mannschaft verteidigt wieder besser. Ich fand gegen Heidenheim haben wir schon ein Schritt nach vorne gemacht und haben jetzt auch gegen Hannover zu Null gespielt." Großen Anteil hatte dabei Eichners Schlussmann. Wenn was aufs Tor kam, "hat Marius fantastisch gehalten."

Gestützt auf eine starke Defensive will unser Cheftrainer "am Sonntag ein wildes Spiel daraus machen. Insofern, dass der Spielverlauf eng bleibt. Und dazu sollte es ein wildes Spiel ohne zu viele Tore sein, das wäre ganz angebracht." Wir sind gespannt!

KSC-Personal

Nach seiner Gelb-Sperre rückt Robin Bormuth zurück in den Spieltagskader, sodass unser Cheftrainer in der Innenverteidiger die Qual der Wahl hat. Denn auch Daniel Gordon machte gegen Hannover ein starkes Spiel. "Es ist ein enormer Konkurrenzkampf auf der Innenverteidiger-Position. Wir können da ohne Probleme zwei auswählen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben." Sonst bleibt alles beim Alten: "Dirk Carlsson, Janis Hanek und Sebastian Jung sind noch außen vor. Ansonsten sind alle Mann dabei."

Die Lage in Liga 2

Der 19. Spieltag wird diese Woche in Bayern eröffnet, denn Fürth empfängt Aue und Schlusslicht Würzburg muss gegen Düsseldorf (beide Freitag, 18:30 Uhr) zuhause punkten, wenn sie den Anschluss ans rettende Ufer nicht verlieren wollen. Spitzenreiter Hamburg steigt dann am Samstag (13:00 Uhr) gegen Paderborn in den Spieltag ein und versucht unserem Gegner mit einem Sieg ein wenig zu enteilen. Zeitgleich mit uns (Sonntag, 13:30 Uhr) will der 1. FC Nürnberg in Sandhausen seine Talfahrt stoppen. Abgeschlossen wird der Spieltag dann mit dem Niedersachen-Duell zwischen Hannover und Osnabrück (Montag, 20:30 Uhr).

Interessante Fakten über den VfL Bochum

Vorberichte

Es geht Schlag auf Schlag! Der KSC-Tross reist ins Ruhrgebiet zum VfL Bochum. Schon vor dem sonntäglichen Anstoß um 13:30 Uhr, könnt ihr heute bei "Gegner im Detail" die interessantesten Fakten über unsere Gastgeber erfahren.

Das Maskottchen
Bei der Wahl seines Maskottchens hat der VfL eine Menge Selbstironie und Humor bewiesen. Zu Erstliga-Zeiten wurden die Bochumer oftmals als "Graue Maus der Liga" bezeichnet. Die logische Maskottchen-Wahl der VfL-Verantwortlichen: eine Maus. Aber natürlich nicht in Grau, sondern in verschiedenen Blautönen. Ganz getreu der Vereins- und Stadtfarbe. Und der eingängie Mäuse-Name: Bobbi Bolzer. Auch hier findet sich eine Ahnlehnung an die VfL-Heimat. "BO" ist das Autonummernschild Bochums und natürlich sind es auch die ersten zwei Buchstaben der Stadt selbst.

Der VfL hat den schnellsten Spieler der Liga
Während der SSV Jahn Regensburg den Ligabestwert bei der Anzahl der Sprints pro Partie hält, ist der VfL Bochum das Team mit dem schnellsten Sprinter. VfL-Innenverteidiger Maxim Leitsch war bisher der Schnellste aller Zweitliga-Spieler. Stolze 35,2 km/h Spitzengeschwindigkeit konnte er aufnehmen. Wir dagegen stellen mit Benjamin Goller den Spieler mit den meisten Sprints pro 90 Minuten (47).

Das Vonovia Ruhrstadion
Ähnlich wie auf unserem Wildparkgelände ist auch beim VfL alles nah beisammen. Oder besser gesagt: sogar noch näher. In unmittelbarer Nähe zum "Vonovia Ruhrstadion" befindet sich das VfL-Stadioncenter, in dem die Geschäftstelle, die VIP-Räume, ein Fanshop und ein Fan-Restaurant untergebracht sind. Über eine Brücke sind die VIP-Räume und die Haupttribüne des Stadions direkt miteinander verbunden.

Der Trainer
Thomas Reis heißt der Mann an der Seitenlinie des VfL. Der 47-Jährige trug schon als Spieler acht Jahre (1995 - 2003) lang das blau-weiße Trikot der Bochumer. Knapp drei Jahre nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn zog es den gebürtigen Wertheimer zurück zu "seinem" VfL. Von Februar 2009 an, war Reis drei Jahre lang in der Nachwuchsabteilung der Bochumer beschäftigt. Sein Tätigkeitsfeld zog sich dabei vom Scout bis zum Trainer und Assistent der Leitung des ganzen Nachwuchses. Anschließend trainierte er mehrere Jugendmannschaften (U19, U23) und arbeitete zudem jahrelang als Co-Trainer bei den Profis. Im September 2019 übernahm Reis den Cheftrainer-Posten von Robin Dutt und formte aus den Bochumern eine der spielstärksten Mannschaften der gesamten zweiten Liga.

Riemann, der Elfmeter-Killer
Manuel Riemann ist ein wahres Zweitliga-Urgestein - wie der VfL selbst ja auch. 223 Spiele absolvierte der 32-Jährige und konnte dabei 71-mal die Weiße Weste bewahren. Sprich: knapp jede dritte Partie hielt er die Null. Und der Schlussmann ist ein wahrer Elfmeter-Killer: 16 von 45 Elfmetern konnte er parieren - eine bärenstarke Quote! Da können wir uns auf ein Duell der starken Torhüter freuen.

Rabold: "Nach dem Tor waren das unbeschreibliche Glücksgefühle"

Spielberichte

Nach dem 2:1-Auswärtssieg des KSC beim Tabellennzweiten VfL Bochum geben uns heute Kapitän und Siegtorschütze Jerôme Gondorf sowie Jannis Rabold ihre ausführlichen Stimmen zum Spiel. 

Jerôme Gondorf ​​​​​​:
Zum Tor:
"Ich kenne Marvin ja. Ich war mir relativ sicher, dass er mich da sieht. Also habe ich mich da entsprechend positioniert und bin glücklich, dass es dann mit dem Tor geklappt hat."
Ob sein Tor zu einer Ecke zählt:
"Ich glaube das war kein Tor aus einem normal geordneten Spielaufbau. Von daher lassen wir das mal unter einem Standard-Tor gelten."
Zu Zlatan:
"Wir versuchen immer eine Veränderung reinzubringen. Gerade er. Er gibt gar nicht so viel vor. Es sind verschiedene Ideen immer, die man gegenseitig austauscht, mit denen man immer was bewegen kann im 16er und drumherum. Das klappt zur Zeit recht gut und das freut uns natürlich, wenn es uns am Ende Punkte auf Konto bringt."
Zur Eckstoßoffensive mit acht Mann im Strafraum:
"Es stellt ja gleichzeitig auch den Gegner vor eine Aufgabe. Es ist die Frage: Gehen sie ein bisschen mehr Risiko, wollen sie Leute selbst für den Gegenzug abstellen oder wollen sie lieber auf Defensive gehen unde versuchen jeden Mann zu nehmen? Von dem her, haben wir uns was dabei gedacht und haben uns natürlich auch die Standards von Bochum angeschaut, wie sie da halt aufgestellt sind und entsprechend haben wir uns da für zwei, drei Systeme heute entschieden und das hat anderthalb-mal gut geklappt.
Zum KSC-Lauf:
"Ich bleibe unserem Motto treu, wir wissen ganz genau, was für eine schwierige Saison wir letztes Jahr hatten. Wir sind total happy über die derzeitige Situation, über unseren Punktestand, wir wissen aber auch, und ich glaube, das hat man heute wieder deutlich sehen können – wie schwierig es auch ist, wirklich Punkte zu holen. Wir tun sehr gut daran, demütig zu bleiben und uns auf unsere eigenen Stärken und auch Schwächen zu besinnen. Da müssen wir versuchen immer weiter zu machen und uns zu verbessern."
Zum Spiel:
"Auch heute hatten wir natürlich Schwächen im Spiel. Gerade in der zweiten Halbzeit haben wir Bochum für meinen Geschmack zu sehr ins Spiel kommen lassen. Wir hatten zu wenig Ballkontrolle, unser Positionsspiel war nicht so gut, wir haben uns weniger gezeigt, als wir den Ball hatten. Das sind dann die Sachen, an denen wir arbeiten müssen, damit wir auch ein 1:0 vielleicht mal souverän nach Hause fahren können."
Zu Christian Eichner:
"Christian Eichner ist natürlich ein sehr wichtiger Faktor, an ihm und an Zlatan Bajramovic hat man diesen Umschwung bei uns festmachen können. Es herrscht eine neue Stimmung im Wildpark und drum herum und ich glaube das ist ihre Arbeit, die sie da geleistet haben. Sie schaffen es, jeden einzelnen von uns so zu nehmen wie er ist und gleichzeitig noch ihre taktische Marschrichtung in uns einzupflanzen und den Ertrag sieht man ja. Da hat der KSC nicht den schlechtesten Fang gemacht mit ihm."

Jannis Rabold:
Zur Einwechslung:
"Es war ja ziemlich spontan heute, muss man sagen. Natürlich tut es mir persönlich für Philip sehr Leid, er hat ein ordentliches Spiel gemacht. Aber trotzdem freut es mich auch, der Mannschaft so helfen zu können und dann auch mit einem Sieg vom Platz zu gehen."
Zur Partie:
"Es war ein sehr kampfbetontes Spiel, vor allem in der ersten Halbzeit ging es hin und her. Zum Schluss macht es Jerôme Gondorf dann und dann ging es nur noch darum, alles zu verteidigen und den Sieg mit nach Karlsruhe zu nehmen."

Zum Siegtor des Kapitäns:
"Nach dem Tor waren das unbeschreibliche Glücksgefühle. Wir haben uns alle sehr gefreut, das hat man auch in den Gesichtern gesehen und an der Lautstärke gemerkt. Kurz vor Schluss noch das Tor zu machen, nachdem Bochum eigentlich stärker wurde, war eine riesige Erleichterung und hat uns auch noch einmal Kraft gegeben, alles zu Ende zu verteidigen bis zum Abpfiff."

Mit starkem Willen zum Dreier gegen Bochum

Spielberichte

Torgefährlich am Anfang und am Ende: Der KSC zeigt gegen den VfL Bochum eine starke geschlossene Mannschaftsleistung und entführt so drei Punkte vom Tabellenzweiten. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer sorgte Kapitän Jerôme Gondorf mit seinem Tor zum 2:1 für den Dreier im Ruhrstadion.

Christian Eichners Taktik:
Gegen den VfL Bochum schickte Christian Eichner die gleiche Elf wie am vergangenen Wochenende auf den Rasen, das bedeutete drei Wechsel im Vergleich zur Partie gegen Hannover 96 am Mittwochabend. Marc Lorenz, Benjamin Goller und Robin Bormuth kehrten in die Startformation zurück, dafür weichen mussten Dominik Kother, Alexander Groiß und Daniel Gordon. Auf dem Platz ergab sich somit ein 4-2-3-1-System mit Philipp Hofmann als Spitze und Jerôme Gondorf und Marvin Wanitzek im defensiven Mittelfeld.

Unsere Zahl des Spiels:
Mit dem Treffer zum 1:0 aus Sicht der Blau-Weißen bauen sie zwei ihrer großen Stärken weiter aus: Tore nach Ecken und Tore in der Anfangsviertelstunde. So war der KSC, heute in Person von Robin Bormuth, bereits zum neunten Mal in dieser Saison nach einem Eckstoß erfolgreich. Außerdem steht der zehnte Treffer innerhalb der ersten 15 Spielminuten. Ein guter Start in die Partie inklusive schnellem Treffer gelingt den Badenern sogar schon zum sechsten Mal in Folge.

Unsere Personalie des Spiels:
Nach seinem Profidebüt im Dezember 2020 gegen Erzgebirge Aue übernahm Jannis Rabold heute ab Minute 52 die linke Abwehrseite bei den Blau-Weißen, nachdem es für Philip Heise verletzungsbedingt nicht weiter ging. Der ausgebildete Rechtsverteidiger, der der KSC GRENKE aKAdemie entspringt, erfüllte seine Aufgabe souverän und kann nun auf 40 Minuten in der 2. Bundesliga blicken. Sehr starke Leistung des erst 19-Jährigen!

Das Spiel in der Zusammenfassung:
Nach gut zehn Minuten im Ruhrstadion, die beide Teams absolut offen gestalteten, hieß es nach einer Ecke wieder: Zack, zugeschlagen! Robin Bormuth bugsierte das Leder nach der Hereingabe von Marc Lorenz mit dem Kopf über die Linie (14.). Damit baut der KSC sowohl seine Torquote nach Eckstößen als auch in der Anfangsviertelstunde weiter aus.

Das Spiel nahm anschließend ordentlich an Fahrt auf und hatte einige Intensität zu bieten, die sich nicht nur in den Zweikämpfen zeigte. Zunächst unternahm der VfL mehr gefährliche Ausflüge in Richtung des Karlsruher Tors, doch die in weiß aufspielenden Gäste bekamen die Angriffe gut unter Kontrolle. Auch die Badener hatten durchaus ihre Chancen, vor der Pause reichte es aber zu keinem weiteren Treffer.

Auch in den zweiten 45 Minuten stellten beide Mannschaften ein spannendes Fußballspiel auf die Beine, das die Bochumer mit dem Ausgleichstreffer in der 54. Minute noch interessanter machten. Im direkten Gegenzug einer Hofmann-Chance überwältigten Robert Zulj und Anthony Losilla gemeinsam Marius Gersbeck. Den ersten Abschluss von Zulj wehrte der KSC-Schlussmann noch ab, beim Nachschuss vom Kapitän der Bochumer aus kurzer Distanz war er dann jedoch machtlos (54.).

Die Karlsruher wollten hier aber mehr und wechselten dementsprechend offensiv. Mit Malik Batmaz kam eine gute Viertelstunde vor Schluss eine frische Kraft für Benjamin Goller. Und der KSC machte etwas draus! Nach einer Ecke von Marvin Wanitzek kam der Ball zurück zu ihm, der gebürtige Bruchsaler legte noch einmal in den Strafraum und fand dort: Jerôme Gondorf! Der KSC-Kapitän versenkte das Leder aus der Drehung heraus zum Siegtreffer in den Maschen (84.). Auch wenn die Emotionen im Ruhrstadion noch einmal hochkochten und die Schlussphase hektisch wurde, brachte der KSC die Führung über die verbleibende Zeit.

Fazit und Ausblick:
Die Karlsruher zeigten erneut eine starke Mannschaftsleistung und rissen den Sieg im Ruhrstadion nach dem Ausgleichstreffer der Bochumer doch noch an sich. Ein wacher Start und ein unglaublicher Wille in der Schlussphase sorgten hier für die Punkte 30, 31 und 32 auf dem blau-weißen Konto. Weiter geht es für die Badener am nächsten Sonntag gegen den SSV Jahn Regensburg, Anpfiff im Wildparkstadion ist um 13.30 Uhr.

Die Übersicht:
Karlsruher SC:
Gersbeck – Heise (52. Rabold), Kobald, Bormuth, Thiede – Lorenz, Wanitzek (89. Fröde), Gondorf, Goller (74. Batmaz), Choi – Hofmann
VfL Bochum: Riemann – Soares, Leitsch, Kotchap, Gamboa (46. Pantovic) – Tesche (86. Novothny), Losilla – Holtmann (61. Ganvoula), Zulj (78. Eisfeld), Bockhorn – Zoller

Tore: 0:1 Bormuth (14.), 1:1 Losilla (54.), 1:2 Gondorf (84.)
Gelbe Karten: Leitsch (16.), Zulj (20.), Gamboa (29.), Zoller (79.), Riemann (90.+3), Ganvoula (90.+3) | Wanitzek (30.)
Ort: Vonovia Ruhrstadion Bochum
Zuschauer: -
Schiedsrichter: Christof Günsch

19. Spieltag

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
3:0 29.01.2021 18:30h
:
2:1 29.01.2021 18:30h
:
3:1 30.01.2021 13:00h
:
3:1 30.01.2021 13:00h
:
1:1 30.01.2021 13:00h
:
3:4 31.01.2021 13:30h
:
1:2 31.01.2021 13:30h
:
2:0 31.01.2021 13:30h
:
1:0 01.02.2021 20:30h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
Hamburger SV
19 12 4 3 43:22 21 40
2.
VfL Bochum
19 11 3 5 36:21 15 36
3.
Holstein Kiel
19 10 6 3 32:19 13 36
4.
SpVgg Greuther Fürth
19 10 5 4 37:23 14 35
5.
Karlsruher SC
19 10 2 7 33:27 6 32
6.
Fortuna Düsseldorf
19 9 5 5 28:24 4 32
7.
Hannover 96
19 9 2 8 29:21 8 29
8.
Erzgebirge Aue
19 8 4 7 27:25 2 28
9.
SC Paderborn 07
19 7 5 7 24:23 1 26
10.
1. FC Heidenheim
19 7 5 7 26:26 0 26
11.
Jahn Regensburg
19 6 6 7 23:26 -3 24
12.
SV Darmstadt 98
19 6 4 9 30:34 -4 22
13.
VfL Osnabrück
19 6 4 9 20:29 -9 22
14.
1. FC Nürnberg
19 5 5 9 25:31 -6 20
15.
FC St. Pauli
19 4 7 8 29:36 -7 19
16.
SV Sandhausen
19 5 3 11 21:37 -16 18
17.
Eintracht Braunschweig
19 4 5 10 18:39 -21 17
18.
Würzburger Kickers
19 3 3 13 21:39 -18 12
VfL Bochum
TOR Riemann
DEF Gamboa
DEF Bella Kotchap
DEF Leitsch
DEF Danilo Soares
MIT Losilla
MIT Tesche
MIT Holtmann
MIT Zulj
MIT Bockhorn
ANG Zoller
Auswechselbank
TOR Drewes
Decarli
Masovic
Chibsah
Hartwig
Eingewechselt
Pantovic
Ganvoula
Eisfeld
Novothny
Karlsruher SC
TOR Gersbeck
DEF Thiede
DEF Bormuth
DEF Kobald
DEF Heise
MIT Gondorf
MIT Choi
MIT Wanitzek
MIT Goller
MIT M. Lorenz
ANG P. Hofmann
Auswechselbank
TOR Kuster
Gordon
Amaechi
Groiß
Gueye
Kother
Eingewechselt
Rabold
Batmaz
Fröde

Match
Center
0:1