17. Spieltag
Karlsruher SC
1:1
1. FC Heidenheim
( 1:0 )
Schiedsrichter: Alt (Illingen)
Austragungsort: Wildparkstadion

Fünf interessante Fakten über den 1. FC Heidenheim

Vorberichte

Am Samstag (23.01., 13:00 Uhr) bestreitet der KSC sein nächstes Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim. Heute beschäftigen wir uns bei Gegner im Detail mit fünf interessanten Fakten über die Mannschaft vom Schlossberg.

Die Stadt:  
Heidenheim an der Brenz ist eine Stadt im östlichen Teil Baden-Württembergs. Sie liegt an der Grenze zu Bayern und ist etwa 18 km von Aalen im Norden und 33 km von Ulm im Süden entfernt. Die Kreisstadt hat rund 49.000 Einwohner und ist die größte Stadt des Landkreises Heidenheim. Nach Aalen und Schwäbisch Gmünd ist sie außerdem die drittgrößte Stadt der Region Ostwürttemberg. Heidenheim liegt auf 453 bis 645 Metern Höhe am nordöstlichen Ende der Schwäbischen Alb in einer Talweitung des Flusses Brenz. 

Das Stadion:  
Die Voith-Arena ist das Heimstadion der Heidenheimer. Die im Sprachgebrauch auch oft als Albstadion bezeichnete Heimspielstätte verfügt derzeit über 15.000 Plätze und liegt auf dem Heidenheimer Schlossberg, in der Nähe von Schloss Hellenstein. Es ist damit das höchstgelegene Stadion im deutschen Profifußball. Eigentümer der Voith-Arena ist seit dem 4. April 2019 der 1. FC Heidenheim. Zuvor gehörte das Stadion der Stadt, von der sie es für 2 Millionen Euro abkauften. 

Aufstieg in die 2. Bundesliga:  
Am 35. Spieltag der Saison 2013/14 gelang dem 1. FC Heidenheim zum ersten Mal der direkte Aufstieg in die 2. Bundesliga. Durch ein 1:1 gegen die SV Elversberg am 19. April 2014 besiegelten sie ihren bis dato größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Mit 79 Punkten beendeten sie die Spielzeit auf dem ersten Tabellenplatz und konnten sogar RB Leipzig hinter sich lassen. Seit dem 7. Spieltag deutete sich ein möglicher Aufstieg bereits an. Ab dann standen sie nämlich durchgängig ganz oben in der Tabelle. 

Kurz vor der Erstklassigkeit:  
In der Heidenheimer Vereinsgeschichte stellt die Saison 1934/35 einen ersten Höhepunkt dar. Die Mannschaft des VfR 1911 Heidenheim qualifizierte sich für die Aufstiegsrunde zur 1933 gebildeten Gauliga Württemberg. In der Runde mit sechs gegnerischen Mannschaften landete der VfR am Ende allerdings auf dem letzten Platz. 
Erst in der Saison 2019/20 standen die Heidenheimer Fußballer erneut kurz davor in die Erstklassigkeit aufzusteigen. Allerdings konnten sie die Relegation nicht gewinnen. Im Heimspiel gegen Werden Bremen spielten sie 0:0 und im Auswärtsspiel 2:2. Aufgrund der Auswärtstorregel hielt Bremen die Klasse und Heidenheim spielt in der aktuellen Saison weiterhin zweitklassig.

Zwei Mal DFB-Pokal Viertelfinale:  
Die bisher größten Erfolge im deutschen Pokal verbuchte der 1. FC Heidenheim in den Saisons 2015/2016 und 2018/2019. Beide Male erreichten sie das Viertelfinale und befanden sich somit unter den acht besten Mannschaften in Deutschland. 2016 schieden sie gegen Hertha BSC mit einer knappen 2:3-Niederlage aus. Drei Jahre später konnten sie sich im Achtelfinale gegen Bayer 04 Leverkusen mit 2:1 durchsetzen. In ihrem zweiten DFB-Pokal Viertelfinale ärgerten sie dann den FC Bayern. In der Halbzeitpause lagen die Heidenheimer sogar mit 2:1 vorne, verloren nach einer furiosen zweiten Halbzeit allerdings mit 4:5.  

Eichner: "Die Vergangenheit ist nicht wichtig"

Vorberichte

Am Samstag (13:00 Uhr) ist der 1. FC Heidenheim zu Gast im Wildparkstadion. Trotz des Schwungs von neun Punkten aus drei 2021-Spielen sind für Christian Eichner und Robin Bormuth die drei Heimpunkte auf keinen Fall leichte Beute.

Die kommende Partie

Nach der längsten Auswärtsreise der Saison steht zum Hinrundenabschluss das Duell mit dem aktuellen Tabellennachbarn aus Heidenheim an. Der FCH steht punktgleich mit uns auf Rang sieben der Zweitliga-Tabelle. Die Marschroute von Christian Eichner ist klar: "Wir werden versuchen die nächsten Punkte einzufahren, gegen einen Gegner, der letztes Jahr mit anderthalb Beinen schon in der Bundesliga stand. Wir wissen nur zu gut, was da auf uns zukommt." Und zwar ein lauf- und kampfstarker Gegner. Auch Robin Bormuth zollt den Heidenheimern einiges an Respekt ab. "Wir haben einen guten Gegner vor der Brust. Sie haben Darmstadt mit 3:0 geschlagen, das macht man auch nicht einfach so."

Doch "die Vergangenheit ist im Fußball nicht wichtig", geht Eichners Blick klar nach vorne. "Ich rechne mit einem sehr, sehr engen Spiel am Samstag. Ich hoffe, dass wir das Momentum weiter auf unserer Seite haben." Und genau dieses Momentum ist derzeit häufiger auf unserer KSC-Seite. In den letzten beiden Partien konnten wir jeweils in den letzten zehn Minuten einen späten Lucky Punch setzen. 1,90-Mann Bormuth hatte daran letztes Wochenende einen sehr großen Anteil: Mit seinem ersten KSC-Tor sicherte er die drei Auswärtspunkte bei den Störchen.

Apropos Auswärtspunkte. Die sollen die Gäste am Samstag auf keinen Fall mitnehmen. Die Heidenheimer tun sich in der bisherigen Saison bisher auch relativ schwer mit dem Punkten in der Fremde. Erst ein Auswärtssieg steht zu Buche. Von einer Auswärtsschwäche der Gäste will Chefcoach Eichner trotzdem nichts wissen. Wegen der Coronakrise und den somit leider fehlenden Zuschauern "gibt es aktuell keine Heim- oder Auswärtsspiele."

KSC-Personal

Das Lazarett bei den Blau-Weißen ist zum Glück weiterhin relativ überschaubar. Neben Janis Hanek, der nahezu täglich vor den Fenstern der Geschäftsstelle am Comeback arbeitet, werden auch Dirk Carlson (Rückenprobleme) und Sebastian Jung (ebenfalls Aufbautraining) ausfallen. Im Training am Mittwoch-Nachmittag hat sich zudem Tim Breithaupt "im Zweikampf eine Verletzung am Außenband zugezogen. Die ist allerdings nicht so schlimm. Wir hoffen, dass er nächste Woche wieder trainieren kann." 

Ob Neuzugang Xavier Amaechi schon im Kader stehen wird, wollte der Cheftrainer noch nicht sagen. ""Es macht großen Spaß ihm zuzusehen aktuell. Mit der Verpflichtung haben wir auf den überraschenden Abgang von Marco Djuricin reagiert und wollten versuchen unserer Mannschaft einen Impuls zu geben."

Die Lage in Liga 2

Die Tabellenspitze der zweiten Liga bleibt aktuell unverändert. Der Hamburger SV (Samstag, 13:00 Uhr in Braunschweig) hat den ersten Platz derzeit gepachtet, doch schon am Freitag könnte Düsseldorf (18:30 Uhr gegen Fürth) zumindest vorübergehend vorbeiziehen. Im großen Mittelfeld der 2. Fußball-Bundesliga treffen unter anderem Osnabrück auf Aue (Freitag, 18:30 Uhr) und Nürnberg empfängt Hannover (Sonntag, 13:30 Uhr). Die Kellerkinder St. Pauli (Sonntag, 13:30 Uhr, gegen Regensburg) und Würzburg (Samstag, 13:00 Uhr in Paderborn) wollen weitere Punkte gegen den drohenden Abstieg sammeln. Das Team von der Reeperbahn könnte mit einem Dreier die Abstiegsränge sogar verlassen.

KSC teilt die Punkte mit dem 1. FC Heidenheim

Spielberichte

Gegen den 1. FC Heidenheim holte sich der KSC heute nach eigener Führung einen Punkt. Die Karlsruher starteten stark, bekamen mit den Jungs vom Schlossberg dann aber einige Probleme und konnten den Ausgleichstreffer nicht verhindern.

Christian Eichners Taktik:
Gegen das Team von Frank Schmidt blieb Christian Eichner seiner Linie vom vergangenen Wochenende treu und brachte die gleiche Startformation aufs Feld wie gegen Kiel. Damit fanden sich Jerôme Gondorf und Marvin Wanitzek erneut im defensiveren Mittelfeld ein, die Flügel besetzten Marc Lorenz und Benjamin Goller. KSC-Neuzugang Xavier Amaechi nahm bei seiner ersten Berufung in den Kader erst einmal auf der Bank Platz.

Unsere Personalie des Spiels:
Nicht mal eine Woche beim KSC, schon stand Neuzugang Xavier Amaechi heute nicht nur im Kader, sondern nach 77. gespielten Minuten auch auf dem Rasen. Wir freuen uns bald noch mehr vom 20-Jährigen zu sehen!

Unsere Szene des Spiels:
Wieder war es eine Ecke! Der heutige Treffer zum 1:0 bedeutete den siebten Torerfolg für den KSC nach einem Eckstoß in der laufenden Saison. Damit lassen die Blau-Weißen alle anderen Teams der 2. Bundesliga weit hinter sich.

Unsere Zahlen des Spiels:
Unsere Zahl des Spiels ist heute die Anfangsviertelstunde! Das 1:0 stellte nämlich auch den neunten Treffer der Karlsruher 2020/21 in den ersten 15 Minuten dar. Gerade zu Beginn des Spiels sind wir also hellwach!

Das Spiel in der Zusammenfassung:
Wir begeben uns in Gefahr, uns zu wiederholen, aber: Auch heute wieder ging der KSC in Führung, noch bevor überhaupt zehn Minuten gespielt waren. Wieder war es, wie gegen Kiel, die 6. Spielminute. Nach einer Ecke verlängerte Benjamin Goller den Ball mit dem Kopf zu Robin Bormuth am langen Pfosten, der aus kurzer Distanz einköpfte (6.). Damit erzielte der 25-Jährige eine Woche nach seinem ersten Saisontor direkt das zweite! Ehrlicherweise beruhigte sich das Spiel danach deutlich, gefährliche Chancen auf beiden Seiten blieben beinahe aus. Dennoch wirkte der KSC hier aktiver und schaltete häufiger in den Vorwärtsgang, wenn auch noch nicht mit der letzten Konsequenz. Die Heidenheimer fanden in der KSC-Hälfte nur kaum statt.

In die zweite Halbzeit starteten beide Teams wach und holten direkt einige Möglichkeiten, die in der ersten Hälfte gefehlt hatten, nach. So hatte zum Beispiel Kyoung-Rok Choi nach einer schönen Kombination von rechts über Philipp Hofmann und Goller die Chance auf das 2:0, verzog aber aus etwa elf Metern von der linken Seite (49.). Kurz darauf hatte Hofmann selbst sogar eine noch bessere Möglichkeit: Mit viel Platz kam er nach einer Lorenz-Flanke mit dem Kopf ans Leder, wollte es aber zu genau machen und traf so nur die Latte (51.). Auch die Heidenheimer zeigten jetzt mehr in der Offensive, zum Beispiel beim Kopfball von Denis Thomalla, der nach einem Aufsetzer aber über die Latte sprang (55.). In der Partie war jetzt ordentlich Feuer, bei der nächsten großen KSC-Chance klärte Heidenheims Torhüter Kevin Müller einen strammen Schuss von Philip Heise aus etwa 20 Metern gerade noch zur Ecke (56.).

Die Masse an Chancen führte eine halbe Stunde vor Schluss zum Ausgleich im Wildpark. Die Karlsruher ließen Christian Kühlwetter zu viel Raum und der Toptorschütze der Heidenheimer nutzte diesen mit einem schönen Sonntagsschuss aus 16 Metern direkt ins linke obere Eck zum 1:1 aus (60.). Der Treffer gab dem Team von Frank Schmidt Auftrieb, die Karlsruher hatten nun einige Schwierigkeiten, das Unentschieden zu halten.

Tatsächlich landete der Ball aber als nächstes im Tornetz hinter FCH-Schlussmann Müller. Der wunderbare Schuss des eingewechselten Dominik Kother ins rechte untere Eck wurde nach einer Abseitsposition des 20-Jährigen jedoch aberkannt (82.). Die Schlussphase gestaltete sich nun absolut offen, beide Teams arbeiteten für den Drei-Punkte-Treffer, doch die Karlsruher waren hier gefährlicher. Am Ende kamen weder die Blau-Weißen noch die in rot gekleideten Heidenheimer noch einmal zum Torerfolg, es blieb beim 1:1-Unentschieden im Wildparkstadion.

Fazit und Ausblick:
Der KSC startete am heutigen Tag wieder einmal hellwach in die Partie und markierte früh das 1:0. Im Laufe der 90 Minuten bekamen die Karlsruher mit dem FCH jedoch so manche Probleme, weshalb die Punkteteilung hier in Ordnung geht. 26 Punkte stehen nun in der Tabelle hinter dem Namen der Badener! Weiter geht es für den KSC dann bereits am kommenden Mittwoch. Erneut im heimischen Wildparkstadion wartet unter Flutlicht die Partie gegen Hannover 96 (Anpfiff 20.30 Uhr).

Die Übersicht:
Karlsruher SC:
Gersbeck – Heise, Kobald, Bormuth, Thiede – Gondorf, Wanitzek – Lorenz (78. Kother), Choi (83. Batmaz), Goller (78. Amaechi) – Hofmann
1. FC Heidenheim: Müller – Föhrenbach, Hüsing, Mainka, Busch – Pick (73. Mohr), Burnic, Geipl (90.+1 Schöppner), Leipertz (46. Schimmer) – Kühlwetter, Thomalla

Tore: 1:0 Bormuth (6.), 1:1 Kühlwetter (60.)
Gelbe Karten: Bormuth (69.) | Pick (68.)
Ort: Wildparkstadion Karlsruhe
Zuschauer: -
Schiedsrichter: Patrick Alt

17. Spieltag

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
3:3 22.01.2021 18:30h
:
0:1 22.01.2021 18:30h
:
1:0 23.01.2021 13:00h
:
1:1 23.01.2021 13:00h
:
2:4 23.01.2021 13:00h
:
-:- 24.01.2021 13:30h
:
-:- 24.01.2021 13:30h
:
-:- 24.01.2021 13:30h
:
-:- 24.01.2021 13:30h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
Hamburger SV
17 11 3 3 40:21 19 36
2.
VfL Bochum
16 10 2 4 31:16 15 32
3.
Fortuna Düsseldorf
17 9 4 4 27:22 5 31
4.
SpVgg Greuther Fürth
17 8 5 4 33:23 10 29
5.
Holstein Kiel
16 8 5 3 26:17 9 29
6.
Karlsruher SC
17 8 2 7 30:26 4 26
7.
1. FC Heidenheim
17 7 5 5 23:21 2 26
8.
Erzgebirge Aue
17 7 4 6 25:21 4 25
9.
SC Paderborn 07
17 7 4 6 22:19 3 25
10.
Hannover 96
16 7 2 7 23:18 5 23
11.
VfL Osnabrück
17 6 4 7 20:27 -7 22
12.
1. FC Nürnberg
16 5 5 6 23:23 0 20
13.
Jahn Regensburg
16 5 5 6 21:23 -2 20
14.
SV Darmstadt 98
16 5 3 8 27:30 -3 18
15.
SV Sandhausen
16 4 2 10 17:34 -17 14
16.
Eintracht Braunschweig
17 3 5 9 16:36 -20 14
17.
FC St. Pauli
16 2 7 7 21:30 -9 13
18.
Würzburger Kickers
17 2 3 12 18:36 -18 9
Karlsruher SC
TOR Gersbeck
DEF Thiede
DEF Bormuth
DEF Kobald
DEF Heise
MIT Wanitzek
MIT Gondorf
MIT Goller
MIT Choi
MIT M. Lorenz
ANG P. Hofmann
Auswechselbank
TOR Kuster
Gordon
Rabold
Fröde
Groiß
Gueye
Eingewechselt
Kother
Amaechi
Batmaz
1. FC Heidenheim
TOR Ke. Müller
DEF Busch
DEF P. Mainka
DEF Hüsing
DEF Föhrenbach
MIT Geipl
MIT Burnic
MIT Leipertz
MIT Thomalla
MIT Pick
ANG Kühlwetter
Auswechselbank
TOR Eicher
Rittmüller
Steurer
Theuerkauf
Kerschbaumer
Schnatterer
Eingewechselt
Schimmer
T. Mohr
Schöppner

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