14. Spieltag
Würzburger Kickers
2:4
Karlsruher SC
( 1:3 )
Schiedsrichter: Cortus (Röthenbach a. d. Pegnitz)
Austragungsort: Flyeralarm-Arena
Spielplan

Der FWK in der eSports Bundesliga

Vorberichte

Am Samstag (02.01., 13:00 Uhr) geht es für den KSC zu den Würzburger Kickers. Dieser Verein spielt nicht nur physisch, sondern auch virtuell in der Bundesliga. Seit dieser Saison sind sie nämlich Teil der VBL Club Championships, einem von der DFL ausgerichteten eSports Wettbewerb. Was genau das ist und wie sich der FWK darin schlägt, klären wir heute bei Gegner im Detail.

Modus
Bei dem seit der Saison 18/19 bestehenden Wettbewerb bestreitet jede Mannschaft 21 Spieltage, an denen jeweils drei Einzelspiele absolviert werden. Zuerst ein 1 vs. 1 auf der PlayStation, dann ein 1 vs. 1 auf der Xbox und anschließend ein 2 vs. 2 auf der Wunschplattform des Heimteams. Alle Spieler und Teams haben dabei die gleiche Spielstärke von 85. Es wird die im Profifußball übliche Drei-Punkt-Regel angewandt, also drei Punkte für einen Sieg und einen Punkt für ein Unentschieden. Somit kann eine Mannschaft an einem Spieltag maximal neun Punkte für die Tabelle gewinnen. Je zwei Spieler der besten sechs Mannschaften qualifizieren sich direkt für die VBL Finals, wo der Deutsche Meister ermittelt wird. Hinzu kommt, dass je zwei Spieler der Mannschaften auf den Plätzen 7 bis 16 sich für die VBL Playoffs qualifizieren, bei denen weitere Plätze für die VBL Finals ausgespielt werden.
In seiner jetzigen, dritten Saison erhielt der Wettbewerb einen neuen Turniermodus. Das Teilnehmerfeld wurde nach geographischen Parametern in zwei Divisionen aufgeteilt: Die „Nord-West-Division“ und die „Süd-Ost-Division“ umfassen jeweils 13 Clubs. In jeder Division wird zwischen allen Vereinen je ein Hin- und Rückspiel ausgetragen. 

Der FWK als Teil der virtuellen Bundesliga
Seit Beginn der jetzigen Saison ist auch der FC Würzburger Kickers Teil der VBL. „Wir haben in der Vergangenheit immer wieder betont, dass der eSport ein hochinteressantes Themenfeld ist. Umso größer ist die Herausforderung, sich ab sofort in der von der DFL organisierten VBL mit den größten Vereinen Deutschlands zu messen“, so FWK-Vorstandsvorsitzender Daniel Sauer.
Die vier eSportler, die den FWK in der VBL vertreten, sind Marcel Lutz (24 Jahre), Niko Caniglia (21), David Queck (17) und Alexandros Dratzidis (22). Bisher konnten sie drei von elf Spieltage für sich entscheiden. Innerhalb dieser Spieltage gewannen sie acht Spiele, aus allen Spielen nahmen sie 37 Punkte mit. Der FWK ist Teil der Süd-Ost-Division, in der sie momentan auf dem zehnten Platz der Tabelle stehen. Dort treffen sie auf Gegner wie zum Beispiel RB Leipzig, FC Augsburg oder auch Eintracht Frankfurt.
Das nächste Duell steht am 13.01. an. Dann treffen die eSportler des FWK auf den 1. FSV Mainz 05, die in der Tabelle auf dem vierten Platz stehen.

Vorbericht: "Ich versuche, die Energie in unsere Mannschaft zu stecken"

Vorberichte

Vor dem Gastspiel beim Aufsteiger FC Würzburger Kickers (Samstag, 13 Uhr, Stadion am Dallenberg) blicken Christian Eichner und Dirk Carlson auf die Partie in Unterfranken.

Christian Eichner über…

…die kurze Pause: „Wir freuen uns, dass es am Samstag relativ schnell wieder weiter und um Punkte geht. Dennoch hat es der Mannschaft sehr gut getan, einige Tage weg vom KSC zu sein. Das ist für den Kopf wichtig.“

… den Kader: Ein Fragezeichen steht noch hinter Dirk Carlson (Rückenprobleme) und Christoph Kobald (Achillessehne). Verzichten müssen wir auf Philip Heise (gelb-rot gesperrt), Marlon Dinger (noch nicht spielberechtigt), Sebastian Jung (steigt erst ins Mannschaftstraining ein) und Babacar Gueye (in Quarantäne).“

…den Einsatz von Dirk Carlson als Ersatz für den gelbgesperrten Philip Heise: „Ich freue ich mich, dass Dirk Carlson am Samstag seine Chance bekommen wird. Er arbeitet, glaube ich, wie kaum ein Zweiter in dieser Mannschaft. Ich würde mich einfach riesig freuen, wenn er ein gutes Spiel auf den Platz bekommt und damit auch der Mannschaft helfen kann.“

…die Alternativen für Dirk Carlson auf der Linksverteidigerposition: „Ich habe mit Marco Thiede jemanden, der beide Seiten verteidigen kann und ich habe auch mit Jannis Rabold jemanden, der in den letzten Wochen sehr gute Leistungen gezeigt hat. Aber es ist ja logisch, dass wir so viele Spieler wie möglich auf ihren Idealpositionen haben wollen.“

…den Gegner aus Würzburg: „Es waren alles enge Spiele, ich glaube sie haben fast alle mit nur einem Tor Unterschied verloren. Unter Bernhard Trares bringen sie jetzt auch eine gute Stabilität auf den Platz. Aber wir tun gut daran, dass wir bei uns bleiben. Ich versuche, die Energie in unsere Mannschaft zu stecken. Und dann wollen wir in Würzburg die ersten Punkte auf das Konto von 2021 laden.

Dirk Carlson über…

…die kurze Pause: „Klar ist es etwas ungewohnt, keine Winterpause zu haben. Aber wir möchten jetzt wieder punkten, wieder Siege mit nach Hause bringen.“

Karlsruhe schlägt schwache Würzburger

Spielberichte

Gegen den Aufsteiger aus der 3. Liga war der KSC am heutigen Tag das deutlich bessere Team und sorgte mit vier Toren ins gegnerische sowie zwei ins eigene Tor für einen verdienten Dreier am Dallenberg.

Christian Eichners Taktik:
Ins erste Spiel des noch frischen Jahres 2021 startete Christian Eichner mit Robin Bormuth und Christoph Kobald in der Innenverteidigung. Für den gesperrten Philip Heise kam auf der linken Abwehrseite Dirk Carlson zum Einsatz. Den linken Flügel besetzte Marc Lorenz, auf der rechten Seite fand sich Benjamin Goller.

Das Spiel in der Zusammenfassung:
Das erste Mal eng wurde es in Würzburg nach acht gespielten Minuten. Nach einem Foul trat Marvin Wanitzek aus circa 20 Metern zum Freistoß an, zirkelte den Ball allerdings knapp links am Kasten vorbei. Nur wenig später markierte der KSC aber doch das erste Tor im neuen Jahr! Goller verwertete eine scharfe Hereingabe von Lorenz aus etwa fünf Metern zur Führung für die Karlsruher (12.). Danach kamen die Kickers zwei Mal zu ordentlichen Gelegenheiten, zuerst schloss Dominic Baumann aber in die Hände von Marius Gersbeck ab, dann geriet der Schuss von David Kopacz aus etwa 16 Metern zu hoch (19., 23.).

Der KSC dagegen zeigte sich effektiv und nutzte die wenigen guten Chancen aus. So stand es nach knapp einer halben Stunde auch 2:0 aus Sicht der Blau-Weißen. Wieder gab Lorenz das Leder von links ins Zentrum und bediente damit Wanitzek, der aus kurzer Distanz netzte (28.). Doch der gebürtige Bruchsaler traf wenig später auch auf der anderen Seite. Nach einer Ecke bugsierte Wanitzek den Ball unglücklich ins eigene Tor (33.). Die Würzburger machten es in der Folge etwas besser, wurden dem Tor von Gersbeck aber trotzdem kaum gefährlich und zeigten immer wieder Ungenauigkeiten im eigenen Spiel. Und vor allem ließen sie den Karlsruhern zu viele Räume. Diesen angebotenen Platz nutzte Wanitzek kurz vor der Halbzeitpause zum vierten Treffer des Tages. Ohne Bedrängnis machte der 27-Jährige Meter und zog letztendlich aus 20 Metern ab. Fabian Giefer blieb ohne Chance, als das Leder im linken Kreuzeck einschlug (44.).

Nach der Halbzeitpause ging es am Dallenberg munter weiter und so kam es auch zum 1:4: Philipp Hofmann startete durch, Giefer kam zur Klärung aus seinem Kasten, beförderte den Ball aber genau zu Jerôme Gondorf. Und der nutzte die Situation eiskalt aus und schoss aus knapp 40 Metern direkt (48.). Doch der Stand sollte nicht lange währen, da die Blau-Weißen zum zweiten Mal am heutigen Tage auch ins eigene Tor trafen. In diesem Fall war Christoph Kobald der Unglücksrabe, dem der Ball vom Oberschenkel ins Tor prallte (67.)

Doch nach sechs Toren, welche damit allesamt von Karlsruhern erzielt wurden, war es in Würzburg schließlich auch getan.

Unsere Szene des Spiels:
Ist heute der wunderbare Treffer von Marvin Wanitzek zum zwischenzeitlichen Stand von 1:3. Nach einem unbedrängten Lauf auf den Würzburger Strafraum zu fasste er sich aus etwa 20 Metern ein Herz und zog ab. Das Leder landete genau im linken Kreuzeck. Auch der zweite Treffer des Tages geht auf sein Konto. Starke Leistung!

Unsere Personalie des Spiels:
Zu unserer Personalie des Tages machen wir das Geburtstagskind des gestrigen Tages, Benjamin Goller. Mit seinem zweiten Saisontor führte der frischgebackene 22-Jährige die Karlsruher heute auf die Siegerstraße. Offensiv setzte er im Spiel Akzente und half bei Bedarf auch in der Defensive mit. Gut so!

Unsere Zahl des Spiels:
Die Sechs. Denn am Ende kann der KSC behaupten, alle sechs Tore des heutigen Tages selbst geschossen zu haben. Auch wenn zwei davon sicher nicht gebraucht worden wären. Mit dem 4:2-Sieg verbessern die Karlsruher ihre Tordifferenz wieder auf +2.

Fazit und Ausblick:
Der KSC blieb gegen die Würzburger Kickers heute über 90 Minuten hinweg das bessere Team und nutze seine wenigen guten Chancen effektiv zu Treffern aus. Auch die zwei Eigentore sorgten kaum für Unruhe, da die Würzburger mit zu vielen eigenen Fehlern und Ungenauigkeiten zu kämpfen hatten, um den Badenern wirklich gefährlich zu werden. Weiter geht es für die Karlsruher in der Liga bereits wieder am kommenden Freitag, zu Gast ist dann die SpVgg Greuther Fürth (08. Januar, 18:30 Uhr). Am morigen Sonntag steht ein nicht-öffentliches Testspiel gegen den FC Astoria Walldorf auf dem Programm, um auch der zweiten Reihe Spielpraxis zu geben.

Die Übersicht:
Karlsruher SC:
Gersbeck – Carlson, Kobald, Bormuth, Thiede – Fröde (68. Groiß) – Lorenz, Wanitzek, Gondorf (86. Breithaupt), Goller (84. Choi) – Hofmann (86. Batmaz)

FC Würzburger Kickers: Giefer – Feick, Ewerton, Dietz, Meisel (46. Ronstadt) – Kopacz (84. Herrmann), Hägele (67. David), Toko (46. Nikolov), Sontheimer – Baumann, Munsy (46. Hansen)

Tore: 0:1 Goller (12.), 0:2 Wanitzek (28.), 1:2 Wanitzek (33., ET), 1:3 Wanitzek (44.), 1:4 Gondorf (48.), 2:4 Kobald (67., ET)
Gelbe Karten: Toko (8.) | Carlson (1.), Fröde (21.), Gondorf (35.), Hofmann (66.)
Gelb-Rote Karte: Carlson (59.)
Ort: Flyeralarm-Arena Würzburg
Zuschauer: -
Schiedsrichter: Benjamin Cortus

14. Spieltag

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
2:1 02.01.2021 13:00h
:
2:4 02.01.2021 13:00h
:
2:0 02.01.2021 13:00h
:
3:1 03.01.2021 13:30h
:
4:0 03.01.2021 13:30h
:
3:1 03.01.2021 13:30h
:
2:1 03.01.2021 13:30h
:
1:2 03.01.2021 13:30h
:
2:1 04.01.2021 20:30h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
Hamburger SV
14 9 2 3 30:18 12 29
2.
Holstein Kiel
14 8 4 2 23:13 10 28
3.
SpVgg Greuther Fürth
14 8 3 3 27:16 11 27
4.
VfL Bochum
14 8 2 4 26:15 11 26
5.
Fortuna Düsseldorf
14 8 2 4 21:19 2 26
6.
Erzgebirge Aue
14 6 4 4 23:16 7 22
7.
1. FC Heidenheim
14 6 4 4 19:16 3 22
8.
VfL Osnabrück
14 6 4 4 18:18 0 22
9.
Hannover 96
14 6 2 6 19:14 5 20
10.
Karlsruher SC
14 6 1 7 23:21 2 19
11.
1. FC Nürnberg
14 5 4 5 21:19 2 19
12.
SV Darmstadt 98
14 5 3 6 26:25 1 18
13.
SC Paderborn 07
14 5 3 6 18:17 1 18
14.
Jahn Regensburg
14 4 5 5 18:20 -2 17
15.
Eintracht Braunschweig
14 3 3 8 14:32 -18 12
16.
SV Sandhausen
14 3 2 9 12:31 -19 11
17.
FC St. Pauli
14 1 6 7 17:27 -10 9
18.
Würzburger Kickers
14 1 2 11 15:33 -18 5
Würzburger Kickers
TOR Giefer
DEF Meisel
DEF L. Dietz
DEF Ewerton
DEF Feick
MIT Toko
MIT Hägele
MIT Sontheimer
MIT Kopacz
ANG Munsy
ANG Baumann
Auswechselbank
TOR Bonmann
Douglas
Kraulich
Eingewechselt
Hansen
Nikolov
Ronstadt
David
R. Herrmann
Karlsruher SC
TOR Gersbeck
DEF Thiede
DEF Bormuth
DEF Kobald
DEF Carlson
MIT Fröde
MIT Wanitzek
MIT Gondorf
MIT Goller
MIT M. Lorenz
ANG P. Hofmann
Auswechselbank
TOR Kuster
Gordon
Rabold
Djuricin
Kother
Eingewechselt
Groiß
Choi
Breithaupt
Batmaz

Match
Center
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