13. Spieltag
Karlsruher SC
1:2
Hamburger SV
( 1:1 )
Schiedsrichter: Günsch (Marburg)
Austragungsort: Wildparkstadion

Premiere für KSC-Spieltagsshow: „HEIMatSPIEL LIVE! – Der Stadtwerke Karlsruhe TALK“ startet gegen den HSV

Vorberichte

Der Karlsruher SC trifft morgen um 20.30 Uhr zum letzten Spiel des Jahres auf den Hamburger SV. 90 Minuten vor dem Anpfiff feiert dabei „HEIMatSPIEL LIVE! – Der Stadtwerke Karlsruhe TALK“ seine Premiere. Mit der Live-Spieltagsshow, moderiert von KSC-Stimme Martin Wacker, können sich alle Fans ab sofort perfekt auf die anstehenden Heimspiele einstimmen.

Alle blau-weißen Fans müssen aktuell leider weiterhin auf den Stadionbesuch verzichten. Die Heimspiele des KSC lassen sich zurzeit nur im Fernsehen, Fanradio oder Live-Ticker verfolgen. Der KSC bringt deshalb mit „HEIMatSPIEL LIVE! – Der Stadtwerke Karlsruhe TALK“ ein neues interaktives Format an den Start, dass die Fans und die komplette KSC-Familie rund um das Spiel wieder ein Stück näher zusammenbringt.

Oliver Kreuzer als Premierengast
90 Minuten vor Anpfiff meldet sich in Zukunft KSC-Stimme Martin Wacker aus dem eigenes eingerichteten Studio unweit des grünen Rasens. Beim interaktiven Livestream kann via Facebook, YouTube und KSC.de zugeschaut und mitgemacht werden. Der Stadionsprecher begrüßt jede Folge interessante Gäste, mit denen er die sportliche Lage des KSC unter die Lupe nimmt, den Gegner analysiert und auch den ersten Blick auf die dann druckfrische Aufstellung wirft. Premierengast gegen den HSV ist morgen ab 19 Uhr Oliver Kreuzer, Geschäftsführer Sport des KSC.

Von Zuhause interaktiv dabei
Der Unterschied zum klassischen TV-Programm: Alle Zuschauer haben die Möglichkeit via Kommentarfunktion Fragen einzureichen, welche dann live in der Sendung gestellt werden. Unter #KSCmeineHeimat werden zudem alle Schnappschüsse und Eindrücke der KSC-Fans gesammelt und so auch ein Blick in die heimischen vier Wände geworfen. Auch die ein oder andere Überraschung wartet auf die Zuschauer, die sich so perfekt auf die anstehenden 90 Minuten Fußball vorbereiten können.

Unterstützt und präsentiert wird das neue Format, welches bis zum Saisonende geplant ist, von den Stadtwerken Karlsruhe.

Pünktlich um 20.00 Uhr geht dann das "KSC-Fanradio für alle" on Air, so dass alle Zuschauer direkt auf die 90-minütige Livereportage wechseln können.

Was passierte nach der HSV-Karriere?

Vorberichte

Am Montag (21.12., 20:30 Uhr) kommt der Hamburger SV zu Besuch in den Wildpark. Der norddeutsche Verein hatte in seiner Vereinsgeschichte einige namenhafte Spieler unter Vertrag. Was aus zwei von ihnen nach ihrer Zeit beim HSV wurde, klären wir heute bei Gegner im Detail.

Franz Beckenbauer: 
Nach seiner Zeit in New York, wo er von 1977 bis 1980 drei Jahre für den New York Cosmos gespielt hatte, kehrte er in die Bundesliga zurück. Dort feierte er am 15. November 1980 sein HSV-Debüt gegen den VfB Stuttgart. Der Kaiser spielte zwei Jahre für den HSV, innerhalb derer er zwar kein Tor für sich verbuchen konnte, mit den Hamburgern aber Meister wurde. Zuvor war ihm das vier Mal während seiner Zeit beim FC Bayern gelungen. Im Anschluss an die zwei Jahre beim Hamburger SV zog es ihn erneut zum New York Cosmos, um dort seine Karriere zu beenden. 
Im Jahr nach seinem Karriereende übernahm er die Deutsche Nationalmannschaft als Teamchef. Diese Stelle wurde extra für ihn neu geschaffen, da er keine Trainierlizenz hatte und somit auch kein Bundestrainer werden konnte. Dieser Posten wurde mit Horst Köppel besetzt, der Beckenbauer dann als Co-Trainer zur Seite stand. 1990 feierte er mit der Nationalelf seinen größten Erfolg als „Trainer“ und trat nach dem gewonnenen WM-Finale zurück. Es folgte ein Jahr als technischer Sportdirektor bei Olympique Marseille,danach war er 1994 wie 1996  jeweils bis Saisonende Interimstrainer beim FC Bayern, nachdem die eigentlichen Cheftrainer freigestellt wurden. Am 25. November 1991 wurde Beckenbauer zum Vizepräsidenten des FC Bayern München gewählt und von 1994 bis 2009 Präsident. Neben seinen Engagements für den FC Bayern München war er von 1998 bis 2010 einer der Vizepräsidenten des DFB. Korruptionsvorwürfe, Kritik wegen Steuerflucht und zu hohen Honoraren sorgten während und nach dieser Zeit dafür, dass sich Beckenbauer immer mehr aus der Öffentlichkeit zurückzog. 

Felix Magath: 
Er spielte die meiste Zeit seiner Karriere für den HSV. In zehn Jahren, von 1976 bis 1986, bestritt er 306 Spiele und schoss 46 Tore. Vielen ist Magath aber vor allem auch als Trainer bekannt. Seine Karriere am Spielfeldrand begann sechs Jahre nach seinem letzten Spiel für den Hamburger SV beim FC Bremerhaven. Dort war er für ein Jahr als Spielertrainer tätig. Im Anschluss daran kehrte er zum HSV zurück. Zuerst trainierte er 1993 die 2. Mannschaft und wurde noch im selben Jahr Co-Trainer der Profis. Diese Funktion hatte er für zwei Jahre inne, im Anschluss war er wiederum für zwei Jahre Cheftrainer beim HSV. In der Bundesliga folgten Stationen beim 1. FC Nürnberg, bei Werder Bremen, Eintracht Frankfurt, beim VfB Stuttgart, dem FC Bayern München, VfL Wolfsburg und dem FC Schalke 04.  
2014 wurde Magath als erster Deutscher Cheftrainer in der Premiere League. Nach dieser wenig erfolgreichen Anstellung beim FC Fulham wechselte er nach China. Seine bisher letzte Trainerstation war dort bei Shandong Luneng Taishan. Die größten Erfolge erzielte Felix Magath als Trainer allerdings in der Bundesliga. So wurde er drei Mal deutscher Meister und zwei Mal DFB-Pokal-Sieger. Einen Meistertitel gewann er mit dem VfL Wolfsburg, die anderen Titel mit dem FC Bayern München. 
Auch wenn er momentan nicht mehr als Trainer arbeitet, ist er dem Fußball dennoch treu geblieben. 
Im Januar 2020 hat die Online-Druckerei Flyeralarm ihn nämlich als Chef der neu gegründeten Unternehmenseinheit Flyeralarm Global Soccer eingestellt. Dort ist er für das Sportsponsoring des FC Würzburger Kickers und des FC Flyeralarm Admira verantwortlich. 

KSC kassiert unglückliche Niederlage gegen den HSV

Spielberichte

Die Karlsruher zeigten gegen den Tabellenvierten am heutigen Abend eine gute Leistung, kamen nach einem frühen Rückstand zurück ins Spiel und gingen am Ende doch unglücklich als Verlierer vom Platz.

Christian Eichners Taktik:
Der KSC wechselte im Vergleich zur vergangenen Partie gegen Erzgebirge Aue zwei Mal. Robin Bormuth erhielt in der Innenverteidigung den Vorzug vor Daniel Gordon, außerdem nahm Lukas Fröde zunächst einmal auf der Bank Platz. Im Sinne einer taktischen Umstellung kam für ihn Malik Batmaz ins Spiel, der den Hamburgern zusammen mit Philipp Hofmann im Sturm gefährlich werden sollte. Jerôme Gondorf und Marvin Wanitzek waren für die Stabilität im Mittelfeld verantwortlich.

Das Spiel in der Zusammenfassung:
Wie auch schon am vergangenen Donnerstag gerieten die Karlsruher gegen den HSV früh in Rückstand. Bakery Jatta wurde zu viel Raum gelassen, aus etwa 20 Metern zog er ab und beförderte das Leder ins linke untere Eck (3.). Das Spiel entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch, in dem die Karlsruher nach einer knappen Viertelstunde zurückkamen. Ein Pass von Marc Lorenz landete bei Batmaz, der gut Meter machte und letztendlich zu Hofmann in die Mitte ablegte. Die Nummer 33 hatte Platz und netzte aus circa 14 Metern flach links ein (14.).

Genauso munter wie in den Anfangsminuten ging es im Wildpark auch weiter. Erst landete der Ball nach einem HSV-Freistoß am linken Pfosten (20.), später rettete Gersbeck aus kurzer Distanz gegen einen Narey-Kopfball gerade noch mit den Fäusten (26.). Doch auch die Karlsruher waren inzwischen absolut im Spiel und boten gute Szenen, die Partie war durchaus unterhaltsam.

Weiter gehen sollte es in Halbzeit Zwei zunächst ohne Wechsel, doch am Spielstand wollte der KSC drehen und kam aktiver aus der Pause als das Team von Daniel Thioune. In der 54. gab es dann auch die große Chance auf das 2:1 für Karlsruhe: Nach einem Freistoß kam Bormuth zum Kopfball, verpasste das Tor allerdings knapp. Bis spät in die zweite Halbzeit hinein zeigte der KSC mehr Offensivaktionen. Auch Lorenz hatte den zweiten Treffer auf dem Fuß, sein Abschluss geriet aber zu unplatziert (73.). Und dann schwächte ein Platzverweis den KSC beträchtlich. Philip Heise wurde von Schiedsrichter Christof Günsch nach zwei unglücklichen Aktionen mit der Gelb-Roten Karte bestraft, eine harte Entscheidung (77.).

Knappe 10 Minuten vor Ende der regulären Spielzeit gab es dann den noch größeren Nackenschlag: Eine Hereingabe ins Zentrum nutzte Simon Terodde aus etwa fünf Metern zum zweiten Treffer für die Hamburger (81.). Am Ende blieb den Karlsruhern zu wenig Zeit, um sich davon noch einmal zu erholen und die Hamburger standen als Sieger fest.

Unsere Zahl des Spiels:
Die Elf. Ja, der KSC musste erneut bereits nach drei Minuten den Rückstand hinnehmen, doch danach benötigte das Team von Christian Eichner nur elf Minuten, um mithilfe des Ausgleichs in der 14. Minute zurück ins Spiel zu kommen. Und dieses hielten die Karlsruher danach lange sehr offen! Auch wenn am Ende kein Punktgewinn für den KSC heraussprang, war das stark.

Unsere Personalie des Spiels:
Malik Batmaz feierte heute sein Startelfdebüt in der Saison 2020/21 und wusste gemeinsam mit Philipp Hofmann in der Offensive durchaus zu überzeugen, auch wenn ein Treffer für den 20-Jährigen noch nicht heraussprang.

Die Übersicht:
Karlsruher SC:
Gersbeck – Heise, Kobald, Bormuth (86. Gueye), Thiede – Gondorf, Wanitzek – Lorenz (79. Carlson), Batmaz (76. Fröde), Goller – Hofmann

Hamburger SV: Ulreich - Gyamerah, Heyer, Leistner, Vagnoman – Kinsombi, Gjasula (74. Onana), Dudziak – Jatta, Terodde, Narey (74. Kittel)

Tore: 0:1 Jatta (3.), 1:1 Hofmann (14.), 1:2 Terodde (81.)
Gelbe Karten: Heise (68.), Terodde (69.), Kinsombi (70.)
Gelb-Rote Karte: Heise (77.)
Ort: Wildparkstadion Karlsruhe
Zuschauer: -
Schiedsrichter: Christof Günsch

13. Spieltag

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
3:0 18.12.2020 18:30h
:
0:0 18.12.2020 18:30h
:
2:0 19.12.2020 13:00h
:
0:1 19.12.2020 13:00h
:
0:3 19.12.2020 13:00h
:
0:2 20.12.2020 13:30h
:
0:3 20.12.2020 13:30h
:
1:0 20.12.2020 13:30h
:
1:2 21.12.2020 20:30h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
Holstein Kiel
13 8 4 1 22:11 11 28
2.
Hamburger SV
13 8 2 3 27:17 10 26
3.
SpVgg Greuther Fürth
13 7 3 3 25:15 10 24
4.
VfL Bochum
13 7 2 4 24:14 10 23
5.
Fortuna Düsseldorf
13 7 2 4 19:18 1 23
6.
Erzgebirge Aue
13 5 4 4 20:15 5 19
7.
1. FC Nürnberg
13 5 4 4 21:17 4 19
8.
1. FC Heidenheim
13 5 4 4 17:16 1 19
9.
VfL Osnabrück
13 5 4 4 16:17 -1 19
10.
SV Darmstadt 98
13 5 3 5 25:23 2 18
11.
SC Paderborn 07
13 5 3 5 17:15 2 18
12.
Hannover 96
13 5 2 6 15:14 1 17
13.
Jahn Regensburg
13 4 5 4 17:17 0 17
14.
Karlsruher SC
13 5 1 7 19:19 0 16
15.
Eintracht Braunschweig
13 3 3 7 13:29 -16 12
16.
SV Sandhausen
13 3 2 8 12:27 -15 11
17.
FC St. Pauli
12 1 5 6 15:24 -9 8
18.
Würzburger Kickers
12 1 1 10 12:28 -16 4
Karlsruher SC
TOR Gersbeck
DEF Thiede
DEF Bormuth
DEF Kobald
DEF Heise
MIT Wanitzek
MIT Gondorf
MIT Goller
MIT Batmaz
MIT M. Lorenz
ANG P. Hofmann
Auswechselbank
TOR Kuster
TOR Löhr
Gordon
Rabold
Breithaupt
Groiß
Eingewechselt
Fröde
Carlson
Gueye
Hamburger SV
TOR Ulreich
DEF Vagnoman
DEF Leistner
DEF Heyer
DEF Gyamerah
MIT Gjasula
MIT Dudziak
MIT Kinsombi
ANG Narey
ANG Terodde
ANG Jatta
Auswechselbank
TOR Heuer Fernandes
TOR Oppermann
David
Hinterseer
Wintzheimer
Eingewechselt
Onana
Kittel
Jung
Wood

Match
Center
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