9. Spieltag
x
SV Darmstadt 98
1:1
Karlsruher SC
( 1:1 )
Zuschauerzahl: 14850
Schiedsrichter: Dr. Brych (München)
Austragungsort: Merck-Stadion am Böllenfalltor
Spielplan

Matchfacts: Alles Wissenswerte zum Auswärtsspiel beim SV Darmstadt 98

Vorberichte

Am Freitagabend (18.30 Uhr) tritt der KSC beim SV Darmstadt 98 an. Wir liefern Euch vorab alle wichtigen Zahlen, Daten und Fakten zu dieser Partie.

Der SV Darmstadt 98 und der Karlsruher SC treffen zum 9. Mal in der eingleisigen 2. Liga aufeinander. Dabei gewannen die Lilien lediglich das letzte Duell im Mai 2015 auswärts mit 1-0. Zudem gab es 2 Remis und 5 Niederlagen.

Der SV Darmstadt 98 ist gegen den Karlsruher SC in der eingleisigen 2. Liga zu Hause in 4 Partien noch sieglos (2 Remis, 2 Niederlagen). Nur gegen den FC 08 Homburg gab es für die Lilien mehr Heimspiele ohne Sieg (5).

Der Karlsruher SC holte im Schnitt gegen den SV Darmstadt 98 2.1 Punkte pro Zweitliga-Spiel. Gegen keinen anderen aktuellen Zweitligisten mit mindestens 2 Duellen sind es so viele Zähler.

7 Punkte aus 8 Spielen sind für den SV Darmstadt 98 die schlechteste Ausbeute im Unterhaus seit 1992/93 (umgerechnet auf die 3 Punkte-Wertung sogar nur 5) – damals stiegen die Lilien am Saisonende ab.

Der SV Darmstadt 98 ist seit 6 Ligaspielen sieglos (3 Remis, 3 Niederlagen). Den letzten Dreier gab es für die Lilien am 2. Spieltag mit 2-0 gegen Holstein Kiel.

Darmstadt 98 verlor unter Trainer Dimitrios Grammozis keines der 8 Heimspiele (4 Siege, 4 Remis).

Im Jahr 2019 holte der SV98 aus 11 Heimspielen starke 22 Punkte – ligaweit nur Bielefeld und Hamburg mehr (je 23, 12 Spiele). Mit nur 8 Toren stellt der SV Darmstadt 98 den geteilt schwächsten Angriff der Liga.

Ganze 4-mal blieben die Südhessen in dieser Spielzeit torlos, häufiger als jedes andere Team. Darmstadts Marcel Heller erzielte zuletzt in Bochum in der 85. Minute den 2-2- Endstand. Für den 33-Jährigen war es in seinem 106. Zweitliga-Spiel sowohl das 1. Jokertor als auch der 1. Kopfballtreffer überhaupt.

Der Karlsruher SC ist seit 3 Partien unbesiegt (1 Sieg, 2 Remis). In den „SüdWochen“, die nun mit dem Spiel in Darmstadt zu Ende gehen, gab es bislang ein 1-0 gegen Sandhausen sowie 2-mal ein 1-1 in Nürnberg und gegen Heidenheim.

Karlsruhes Philipp Hofmann erzielte gegen Heidenheim sein 5. Saisontor. Mehr als 5 Tore schoss Hofmann in der 2. Liga in einer Hinrunde noch nie, zuvor erzielte er sein 5. Saisontor nie vor dem 12. Spieltag (2012/13 für Paderborn).

KSC am Freitag in Darmstadt: "Wir wollen dort ein Ausrufezeichen setzen"

Vorberichte von David Ruf

Vor der Länderspielpause steht für den KSC am Freitag (18.30 Uhr) noch das Auswärtsspiel beim SV Darmstadt 98 an. "Wir wollen dort ein Ausrufezeichen setzen", sagte KSC-Cheftrainer Alois Schwartz im Vorfeld des Duells.

Dank des Punktgewinns gegen den 1. FC Heidenheim am letzten Samstag sind die Blau-Weißen seit inzwischen drei Partien ungeschlagen. Man habe sich gut präsentiert gegen den Gegner aus Heidenheim und könne mit dem einen Zähler zufrieden sein, erklärte Schwartz.

Nun also geht es am Freitag zum SV Darmstadt 98, der nach einem holprigen Start derzeit mit sieben Zählern auf dem Abstiegs-Relegationsplatz steht. Schwartz will sich von der bisherigen Punkteausbeute der Hessen allerdings nicht blenden lassen. "Sie hätten auch den einen oder anderen Zähler mehr holen können. Ihre Formkurve zeigt jedenfalls nach oben", sagte Schwartz, der ein "typisches Zweitligaspiel" erwartet. "Da müssen wir alles abrufen."

Weiterhin ausfallen wird Damian Roßbach nach seinem Bänderriss im Sprunggelenk. Ein Fragezeichen steht zudem hinter dem Einsatz von Lukas Fröde, der mit Magen-Darm-Problemen zu kämpfen hat. "Wir hoffen, dass es kein Virus ist. Über seinen Einsatz werden wir kurzfristig entscheiden", sagte Schwartz. Alternativen für Frödes Position im defensiven Mittelfeld wären Alexander Groiß, Christoph Kobald und Manuel Stiefler.

Gesetzt im Angriff ist Philpp Hofmann, der am Samstag bereits sein fünftes Saisontor erzielen konnte. Der Torjäger betonte am Mittwoch ebenfalls, dass man sich mit einem positiven Erlebnis in die Länderspielpause verabschieden wolle. "Wir wollen in Darmstadt natürlich etwas holen, ein gutes Spiel machen und als kompakte Einheit auftreten. Wir werden mit offenem Visir ins Spiel gehen."

Ob Hofmann als alleinige Spitze oder mit einem Sturmpartner ins Spiel geht, ist ihm unterdessen egal. "Für mich spielt das keine Rolle. Ich habe schon öfter alleine vorne gespielt. Das ist nichts Neues für mich."

#KSCmeineHeimat in Darmstadt: Tipps & Infos von Erik

Vorberichte

#KSCmeineHeimat überall: Auch in Darmstadt haben wir mit Erik einen KSC-Fan gefunden, der sich dort auskennt und euch die Stadt unseres kommenden Gegners nähervorstellt und allen Auswärtsfahrern wertvolle Tipps gibt.

Servus oder Ei Guuude (wie der Darmstädter sagen würde)!

Ich bin Erik (24) und KSC-Fan im „Darmstädter Exil“. Aufgewachsen bin ich in dem wohl schönsten Stadtteil Karlsruhe, nämlich in Oberreut. Doch für das Studium der „Sozialen Arbeit“ hat es mich nach Darmstadt verschlagen, wo ich nun auch schon seit vier Jahren lebe. Daher möchte ich euch nun unseren nächsten Gegner und die dazugehörige Stadt vorstellen:

Darmstadt liegt in Südhessen und somit nur knapp 100 km nördlich von Karlsruhe. Nach einer guten Autostunde, kurz vor Frankfurt, hat man also Darmstadt erreicht. Mit 160.000 hat die Stadt nur halb so viel Einwohner/innen wie Karlsruhe. Darmstadt wird auch als „Wissenschaftsstadt“ bezeichnet und zeichnet sich darüberhinaus durch den Jugendstil (Epoche der Kunstgeschichte) und natürlich den SV Darmstadt 98 aus. Die Bezeichnung „Wissenschaftsstadt“ erhält Darmstadt nicht nur wegen zahlreicher Forschungseinrichtungen, wie z.B. der ESA (Europäisches Raumflugkontrollzentrum), sondern auch wegen der Technischen Universität und den verschiedenen Hochschulen. Folglich ist Darmstadt mit 41.000 Studierenden auch sehr studentisch geprägt.

Jetzt aber zu den interessanten Fakten.

Anreise:
Solltet ihr mit dem Auto kommen, könnt ihr im Parkhaus P4 (Parkgebühr 5 €) in der Eugen-Kogon-Straße parken und von dort über einen Waldweg zum Zugang Waldkasse Nord laufen. Busse parken auf dem Busparkplatz in der Alarisch-Weiss-Straße. Ordner sollten euch den Weg zeigen.

WICHTIG: Darmstadt ist Umweltzone! Man darf nur mit grüner Plakette nach Darmstadt fahren und einige Straßen dürfen auch nicht mit einem Diesel befahren werden. Informiert euch am besten…

Bei Anreise mit der Bahn, einfach bis zum Hauptbahnhof Darmstadt. Ab dort Umstieg in die VIAS-Odenwaldbahn in Richtung Groß-Umstadt/Wiebelsbach, bis zur Haltestelle TU-Lichtwiese. Nach einem Fußmarsch von ca. 15min erreicht ihr den Gästeeingang des Stadions.

Da sich das Böllenfalltor Stadion, wie der Wildpark, gerade im Umbau befindet, ist der Gästebereich wohl nicht 100 prozentig „sturzsicher“. Im Spiel gegen Dresden ist wohl ein Fan gestürzt, da er sich unerlaubt auf eine Mauer gesetzt hat. Also einfach in den markierten und erlaubten Bereichen bleiben, dann kann nichts passieren!

Die Informationen bezüglich der Anreise habe ich von der Website, dort stehen auch noch mehr Infos. (https://www.sv98.de/home/fans/faninfos/gaesteinformationen/)

Falls ihr vor oder nach dem Spiel noch Zeit habt könntet ihr folgendes Anschauen:
Einen Stadtbummel durch die Innenstadt ist nicht unbedingt zu empfehlen, da im zweiten Weltkrieg nahezu alles zerbombt wurde und es somit keine „schöne Altstadt“ gibt. Empfehlen kann ich euch entweder den Herrengarten (großer Park), in dem ihr typisch hessisch noch einen Apfelwein trinken könnt. Ansonsten ist auch die Mathildenhöhe ein echter Hingucker. Hier stehen eine wunderschöne russische Kapelle und der „Fünffingerturm“. Läuft man etwas weiter, findet man die Rosenhöhe, auch ein sehenswerter Park! Zu guter letzt empfehle ich euch das Hundertwasserhaus („Waldspirale“). Ein schönes, buntes Haus im Hunterwasser Stile und die Orangerie.

Falls ihr vor oder nach dem Spiel was Essen oder Trinken wollt:
Falls am Freitag schönes Wetter sein sollte, könnt ihr gemütlich in den Biergarten der TU Lichtwiese. Hier gibt es sehr preiswertes Essen und Getränke und ist sehr nahe zum Stadion. Das mit Abstand beste Bier gibt es in Darmstadt im Ratskeller. Hier wird das Bier selbst und vor Ort gebraut und schmeckt dadurch fast so gut wie das gute alte Vogelbräu Bier ;). Allerdings ist der Ratskeller vor und nach dem Spiel auch ein beliebter Treffpunkt von den Lilienfans!!

Falls ihr sonst mal gerne nach Darmstadt wiederkommen wollt:
Lohnt es sich entweder zum Schlossgrabenfest oder Heinerfest zu kommen. Das Schlossgrabenfest ist von der Machart vergleichbar mit dem Karlsruher „Das Fest“. Auch wenn es lange nicht so schön ist, bietet es umsonst einmal jährlich in der Innenstadt ein großes Festival, auf dem einige berühmte Bands und Künstler*innen auftreten. Das Heinerfest wiederum ist eines der größten Volksfeste, die in direkter Innenstadt stattfinden. Hier gibt es das typische „Jahrmarktfeeling“ und ganz Darmstadt spielt verrückt.

Typisch Darmstädterisch:
Als typisch für Darmstadt/Hessen lässt sich definitiv die Begrüßungsfloskel „Gude“ oder auch „Ei Gude wie?“ nennen. Diese wird äquivalent wie Hallo benutzt, wobei das „U“ in „Gude“ gerne auch mal ziemlich langgezogen werden darf. Seit 2012 (glaube ich) ist „Gude“ auch als Bier-, Apfelwein-  und Kleidermarke bekannt. Wo wir schon beim nächsten Punkt wären: Denn Apfelwein ist ebenfalls typisch hessisch oder darmstädterisch. Als letzten Punkt sei noch der Begriff „Heiner“ zu erklären. Denn der „Heiner“ ist ein Ur-Darmstädter. Daher hat das „Heinerfest“ auch seinen Namen erhalten.

Über den Verein:
Über den Verein SV Darmstadt 98, der sich als Traditionsverein bezeichnet, weiß ich persönlich kaum interessante Fakten. Das Gründungsdatum war im Jahre 1898, woher der Verein auch seinen Namen erhält. Weil sie lange Zeit nicht wirklich erfolgreichen Fußball spielten, haben sie auch kaum erwähnenswerte Titel ergattert. Überraschend war allerdings der Weg von der Oberliga in die erste Bundesliga. Diesem Weg geht allerdings ein Insolvenzantrag im Jahre 2009 voraus, der gerade so abgewehrt werden konnte. Im Jahre 2010/11 schafften die Lilien den Aufstieg in die 3.Liga und mit Dirk Schuster als Trainer konnten sie 2013/14 erst in die 2. Und 2014/15 in die 1.Liga aufsteigen. Nach zwei Jahren im Oberhaus stand dann aber auch wieder der Abstieg fest. Seit dem bewegen sich die Lilien eher im unteren Teil der Tabelle der 2.Liga.

Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass im aktuellen Kader des SVD ein uns altbekannter Spieler steht. Und zwar ist Marvin Mehlem seit 2017 in Darmstadt. Marvin Mehlem hatte zuvor seine Profilaufbahn in der Jugend des KSC gestartet und später auch in der 1.Mannschaft gespielt.

So das waren jetzt aber viele Infos über Darmstadt und den Verein, weswegen jetzt auch Schluss ist.

Ich grüße alle KSC Fans und natürlich meine Oberreuter Jungs und die „Cochem Crew“ besonders!

„Hol dir die 3 Punkte, 3 Punkte KSC!!“

Gegner im Detail: Der SV Darmstadt 98

Vorberichte

Kommenden Freitag (18:30 Uhr) spielt der Karlsruher SC auswärts beim SV Darmstadt 98. Infos zum Gegner am 9. Spieltag gibt es wie gewohnt hier.

Weiterhin anhaltende Sieglosserie
Mit nur sieben Punkten und sechs Spielen ohne Sieg, steht der SV Darmstadt 98 auf einem nicht zufrieden stellenden 16. Tabellenplatz. Zuletzt verloren die Mittelhessen mit 1:0 gegen den 1. FC Heidenheim und erkämpften in Bochum ein 2:2-Unentschieden. Nur Bochum und der SV Wehen Wiesbaden stehen bisher schlechter da. Die Zeichen sind klar: der SV98 will und muss punkten!

Joker mit Bundesliga-Erfahrung
Der als Aufstiegsheld gefeierte Marcel Heller verließ nach der Saison 2014/2015 den SV Darmstadt in Richtung Augsburg. Nach einer etwas unglücklichen Saison ist er nun wieder zurück bei den Lilien. Zwar nicht als Stammspieler, aber das scheint den Flügelspieler nicht zu interessieren. Mit einem starken Auftritt und einem Tor in Bochum, stach er als Joker und sicherte seiner Mannschaft einen wichtigen Punkt. Achtung! Gefahr von rechts.

Historisch schwache Bilanz gegen den KSC
22-mal standen sich beide Teams bis zum heutigen Tage nun schon gegenüber. Vor rund 39 Jahren, am 10. Mai 1980 schenkten die 98er um Walter Bechthold, Jürgen Kalb, und Peter Cestonaro dem KSC drei Buden zum 3:0-Endstand ein. Ein deutlicher Sieg, doch in der Folge sollte sich das Blatt wenden. 13 Siege und vier Niederlagen für die Karlsruher sprechen eine klare Sprache. Das Spiel am 10. Mai war übrigens auch das Letzte, das die Lilien zuhause gegen den KSC gewinnen konnten. Mit starker Brust und Siegeswillen wollen wir am Freitag diese Erfolgsserie fortsetzen.

Kuscheln in der 2. Tabellenhälfte
Trotz einer durchaus positiven Bilanz in der Vergangenheit im Sinne der Badener droht Gefahr von unten. Mit einem Sieg könnten die Darmstädter bis auf einen Zähler auf den KSC aufrücken. Auch Dresden und der VFL Osnabrück spielen zuhause und könnten uns mit einem Sieg in der Tabelle sogar überholen. Die Devise lautet also Sieg!

Liveberichterstattung
Von unserem Auswärtsspiel in Darmstadt berichten wir wie gewohnt in unserem Liveticker, bei Instagram, Twitter und Facebook.
 

Punkteteilung im Dauerregen

Spielberichte

Der KSC hat vor der Länderspielpause einen Punkte beim SV Darmstadt 98 geholt. Im Dauerregen gab es am Freitagabend im Merck-Stadion am Böllenfalltor ein 1:1-Unentschieden. Philipp Hofmann traf für die Karlsruher.

Im Darmstädter Dauerregen musste Cheftrainer Alois Schwartz im Vergleich zur Vorwoche eine Änderung vornehmen. Lukas Fröde, der unter der Woche über Übelkeit klagte, nahm auf der Bank Platz. Für ihn starte Alexander Groiß auf der Sechserposition. Auf Seiten des SVD standen mit Marvin Mehlem und Florian Stritzel zwei ehemalige Karlsruher in der Anfangsformation.

Frühe Treffer auf beiden Seiten
Für die erste Gelegenheit sorgten die Gastgeber in der vierten Minute. Nach der Hereingabe von Dursun kam aber Linksverteidiger Carlson vor Heller an die Kugel, welche Uphoff anschließend unter sich begrabe konnte. Bei der zweiten Darmstädter Möglichkeit lag der Ball dann aber im Netz: Nach einer Ecke prallte der Ball in den Rückraum zu Stark, bei dessen Abschluss Dumic goldrichtig stand und das Leder zum 1:0 in die Maschen beförderte (8.). Doch lange hielt die Führung der Lilien nicht, postwendend sorgte Hofmann für den Ausgleich: Der KSC-Toptorjäger schraubte sich nach einer Wanitzek-Ecke am Höchsten und netzte aus fünf Metern zum sechsten Saisontreffer ein (9.).

Auch in der Folge entwickelte sich zwischen beiden Mannschaften ein offener, intensiver Schlagabtausch. Trotzdem dauerte es bis 29. Minute bis zur nächsten Torgelegenheit: Dursun prüfte aus 16 Metern Uphoff, der KSC-Keeper konnte aber zupacken. Der druckvolle Abschluss von Paik aus der zweiten Reihe ging einige Meter über den Kasten (39.). Auf der Gegenseite war es wieder eine Ecke, die für Gefahr sorgte. Groiß brachte seinen Kopfball aber nicht auf’s Tor, Stritzel war dann vor Carlson zur Stelle (41.). Die Führung hatte vor der Pause wieder Hofmann auf dem Fuß: Schön geschickt von Stiefler sprintete der Angreifer auf’s SVD-Tor zu, zielte dann aber flach und knapp am linken Pfosten vorbei (42.). Letzten Endes ging es in einer relativ ausgeglichenen ersten Hälfte mit dem entsprechenden Unentschieden in die Pause.

Kein Glück im zweiten Durchgang
Zu Beginn des zweiten Durchgangs konnte sich Uphoff auszeichnen: Heller kam über die linke Seite, zog nach zwei Haken ab, scheiterte aber am KSC-Schlussmann, der das Leder mit einer tollen Parade wegfausten konnte (51.). Beim Versuch von Paik musste er allerdings nicht eingreifen, denn der ging einige Meter über die Querlatte (57.). Um die KSC-Offensive anzukurbeln, wechselte Cheftrainer Schwartz in der 61. Minute zum ersten Mal, für Grozurek kam Choi. Erst in der 66. Spielminute zeigten sich die Blau-Weißen wieder vor dem Lilien-Tor: Hofmann zog aus 25 Metern flach ab, der Ball ging aber einige Meter am Kasten vorbei.

Auf der Gegenseite hatte der eingewechselte Skarke die nächste Chance: Nach Dribbling von links ins Zentrum zischte sein Abschluss von der Sechszehnerkante aber über die Latte (71.). Im Anschluss wurden die Karlsruher offensiver und wollten die Schlussphase für den Siegtreffer nutzen. Bemühungen von Carlson, Choi und Hofmann blieben aber vorerst erfolglos. Näher dran war Lorenz in der 79. Minute, dessen Flachschuss abgefälscht gegen den Pfosten trudelte. In der Schlussminute jubelte der Anhang der Hausherren erneut, das Tor wurde allerdings aufgrun einer Abseitsstellung nicht anerkannt. Nachdem Alexander Groiß in der Nachspielzeit aus 16 Metern das Gehäuse verfehlte blieb es beim 1:1.

Das Spiel im Stenogram:

SV Darmstadt 98: Stritzel - Herrmann, Dumic, Höhn, Holland - Palsson, Y. Stark (46. Skarke), Heller (82. Berko), Paik, Mehlem (69. Honsak) - Dursun. Bank: Schuhen, Egbo, Hertner, Wittek, Schnellhardt, Ozegovic. Trainer: Dimitriois Grammozis.
Karlsruher SC: Uphoff – Thiede, Gordon, Pisot, Carlson – Groiß – Grozurek (61. Choi), Wanitzek, Stiefler, Lorenz (90. Fröde) – Hofmann (86. Pourié). Bank: Gersbeck, Camoglu, Fröde, Pourié, Röser, Djuricin, Kobald, Fink. Trainer: Alois Schwartz.
Tore: 1:0 Dumic (8.), 1:1 Hofmann (9.).
Karten: Mehlem - Pisot, Groiß
Schiedsrichter: Dr. Felix Brych (München)
Zuschauer: 14.850 (ausverkauft)

9. Spieltag

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
1:2 04.10.2019 18:30h
:
1:1 04.10.2019 18:30h
:
2:0 05.10.2019 13:00h
:
0:2 05.10.2019 13:00h
:
2:2 05.10.2019 13:00h
:
1:1 06.10.2019 13:30h
:
2:3 06.10.2019 13:30h
:
1:2 06.10.2019 13:30h
:
0:1 07.10.2019 20:30h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
Hamburger SV
9 6 2 1 21:7 14 20
2.
VfB Stuttgart
9 6 2 1 15:9 6 20
3.
Arminia Bielefeld
9 5 3 1 20:11 9 18
4.
Erzgebirge Aue
9 4 3 2 14:13 1 15
5.
FC St. Pauli
9 3 4 2 14:12 2 13
6.
1. FC Nürnberg
9 3 4 2 15:14 1 13
7.
1. FC Heidenheim
9 3 3 3 15:13 2 12
8.
SV Sandhausen
9 3 3 3 10:10 0 12
9.
Karlsruher SC
9 3 3 3 13:15 -2 12
10.
Jahn Regensburg
9 3 2 4 17:14 3 11
11.
Hannover 96
9 3 2 4 10:14 -4 11
12.
SpVgg Greuther Fürth
9 3 2 4 9:14 -5 11
13.
VfL Osnabrück
9 3 1 5 10:9 1 10
14.
Dynamo Dresden
9 2 3 4 12:18 -6 9
15.
VfL Bochum
9 1 5 3 16:19 -3 8
16.
Holstein Kiel
9 2 2 5 10:14 -4 8
17.
SV Darmstadt 98
9 1 5 3 9:13 -4 8
18.
SV Wehen Wiesbaden
9 2 1 6 13:24 -11 7
SV Darmstadt 98
TOR Stritzel
DEF P. Herrmann
DEF Dumic
DEF Höhn
DEF Holland
MIT Y. Stark
MIT Palsson
MIT Heller
MIT Paik
MIT Mehlem
ANG Serd. Dursun
Auswechselbank
TOR Schuhen
Egbo
Hertner
Wittek
Schnellhardt
Ozegovic
Eingewechselt
Skarke
Honsak
Berko
Karlsruher SC
TOR Uphoff
DEF Thiede
DEF Gordon
DEF Pisot
DEF Carlson
MIT Groiß
MIT Grozurek
MIT Stiefler
MIT Wanitzek
MIT M. Lorenz
ANG P. Hofmann
Auswechselbank
TOR Gersbeck
Kobald
Camoglu
M. Röser
Djuricin
A. Fink
Eingewechselt
Choi
Pourié
Fröde

Match
Center
3:3
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