8. Spieltag
x
Karlsruher SC
1:1
1. FC Heidenheim
( 1:0 )
Zuschauerzahl: 12000
Schiedsrichter: Dankert (Rostock)
Austragungsort: Wildparkstadion
Spielplan

KSC will Aufwärtstrend gegen Heidenheim bestätigen

Vorberichte von David Ruf

Mit vier Punkten aus den letzten beiden Spielen hat der KSC einen klaren Aufwärtstrend hingelegt. Diesen Schwung möchten die Blau-Weißen jetzt mit ins baden-württembergische Duell gegen den 1. FC Heidenheim (Samstag, 13.00 Uhr / Wildparkstadion) nehmen.

„Die letzten beiden Spielen waren positiv für uns. Mit etwas Glück hätten wir in Nürnberg auch das 2:1 machen können“, sagte Offensivspieler Lukas Grozurek am Donnerstag und auch Cheftrainer Alois Schwartz sprach von einem „verdienten Punkt“, den sein Team am letzten Samstag aus Franken entführt habe.

Etwas Abwechslung vom Ligaalltag gab es für die Profis beim Festakt zum 125-jährigen Jubiläum des KSC im Karlsruher Konzerthaus. „Das war eine schöne Aktion und ein toller Abend“, bekannte Schwartz. Grozurek berichtete indes von einem positiven Gefühl nach der Jubiläumsveranstaltung. „Danach habe ich mir gedacht: Toll, dass ich da jetzt ein Teil von sein darf.“

Jetzt also steht zum Abschluss einer abwechslungsreichen Woche das Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim an, das man unbedingt gewinnen wolle, wie Schwartz und Grozurek unisono betonten. Doch auch die Gäste sind in den letzten beiden Wochen sportlich wieder in die Spur gekommen, zwei Siege mit 4:0-Toren standen zu Buche. „Sie sind sehr robust, lauf- und zweikampfstark“, so Schwartz. „Das wird eine gute Aufgabe, auf die wir uns freuen.“

Verzichten muss der 52-Jährige auch gegen Heidenheim auf Damian Roßbach, der nach seinem Bänderriss im Sprunggelenk noch nicht wieder zur Verfügung steht. Ob Schwartz, wie in Nürnberg, wieder in einem 4-1-4-1-System spielen lässt oder zum bewährten 4-4-2 zurückkehrt, ließ er am Donnerstag noch offen. Grozurek ist sich ohnehin sicher: „Der Trainer wird sich überlegt haben, wie wir Heidenheim knacken können.“

Matchfacts: Alles Wissenswerte zum Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim

Vorberichte

Bevor der KSC am Samstag (13.00 Uhr) im Wildpark auf den 1. FC Heidenheim trifft, könnt Ihr Euch in unseren Matchfacts über alle wichtigen Zahlen, Daten und Fakten zum neunten Aufeinandertreffen beider Teams informieren.

Der Karlsruher SC gewann nur 1 der 6 Zweitliga-Spiele gegen den 1. FC Heidenheim (3 Remis, zuletzt 2 Niederlagen): auswärts mit 1-0 im Februar 2015.

Durch den 2-0-Erfolg gegen den SV Darmstadt 98 ist der 1. FC Heidenheim seit 3 Ligaspielen unbesiegt und feierte zuletzt 2 Siege in Folge. Ligaweit wird diese Mini-Serie nur von Zweitliga-Tabellenführer VfB Stuttgart übertroffen (3 Siege).

Der 1. FC Heidenheim verlor keines der 3 Zweitliga-Gastspiele beim Karlsruher SC (1-1, 0-0, 1-0).

Der Karlsruher SC hat nun 10 Punkte auf dem Konto, so viele Zähler verbuchte er nach 7 Zweitliga-Spieltagen zuletzt 2014/15 (damals sogar 12). Damals scheiterte der KSC letztlich in der BL-Relegation knapp am Hamburger SV.

Dem 1. FC Heidenheim gelangen in dieser Saison bereits 4 Jokertore in der 2. Liga – Bestwert gemeinsam mit Bochum. Bei allen 3 Auswärtsspielen in der Liga traf mindestens ein Einwechselspieler.

Der Karlsruher SC hat in dieser Zweitliga-Saison im Schnitt den wenigsten Ballbesitz (38%), aber dafür die geteilt beste Zweikampfquote (54%).

Manuel Stiefler erzielte die letzten beiden Treffer des Karlsruher SC und traf erstmals in 2 Zweitliga-Spielen in Folge. Mit 3 Saisontreffern stellte er bereits eine persönliche Bestleistung im Unterhaus auf.

Karlsruhes Keeper Benjamin Uphoff stellte beim 1-1 in Nürnberg mit 6 Paraden den Bestwert des 7. Spieltags. Seit Uphoff 2017 zum KSC wechselte, sammelte er die meisten Weißen Westen im deutschen Profifußball (34).

In den letzten 2 Spielen kassierte der 1. FC Heidenheim kein Gegentor, das gelang keinem anderen Verein in der 2. Bundesliga.

Heidenheims Robert Leipertz konnte in den letzten beiden Spielen jeweils ein Tor erzielen. 4 Tore nach 7 Spieltagen sind für ihn persönlicher Zweitliga-Rekord – zuvor erreichte er diese Marke nie vor dem 18. Spieltag, das gelang 2015/16.

Marc Schnatterer spielte von 2006 bis 2008 für die Reserve des Karlsruher SC in der Regionalliga Süd, ehe er sich Heidenheim anschloss. Auch Jonas Föhrenbach und Denis Thomalla haben eine KSC-Vergangenheit.

Gegner im Detail: Der 1. FC Heidenheim

Vorberichte

Am kommenden Samstag haben wir den 1. FC Heidenheim im Wildparkstadion zu Gast. Vor der Partie des 8. Spieltags haben wir unsere Gäste wie gewohnt unter die Lupe genommen.

Seit drei Spielen ungeschlagen
Die Heidenheimer sind gut in die Saison gestartet. Mit elf Zählern nach sieben Spielen liegt der Verein aktuell auf dem 4. Rang. Zuletzt gab es einen 2:0-Erfolg gegen den SV Darmstadt 98. Insgesamt sind die Brenzstädter seit drei Ligapartien ungeschlagen, nur Tabellenführer VfB Stuttgart übertrifft mit drei Erfolgen am Stück diese Mini-Serie.

Kontinuität an der Seitenlinie
Seit stolzen zwölf Jahren ist Frank Schmidt Trainer beim FCH. Der 45-jährige Ex-Profi führte den Verein aus der fünftklassigen Verbandsliga bis ins Bundesliga-Unterhaus, wo er die Blau-Roten seit 2014 etabliert hat. Zuvor war er auch schon als Spieler von 2003 bis 2007 in Heidenheim aktiv. In der letzten Saison landete seine Mannschaft zum Schluss auf einem tollen fünften Tabellenplatz, im DFB-Pokal war erst im Viertelfinale gegen den FC Bayern München (4:5) Schluss.

Torgefahr von der Bank
Aufpassen muss der KSC vor allem auf die Joker vom FCH: Heidenheim gelangen in dieser Saison bereits vier Jokertore, bei allen drei Auswärtsspielen traf auch jeweils ein Einwechselspieler. Gefährlichster Mann im Angriff ist aktuell Robert Leipertz. Der Angreifer steht bei vier Toren in sieben Spielen und liegt damit gemeinsam mit Philipp Hofmann auf Rang drei der Torschützenliste.

Neuzugänge und ein alter Bekannter
Vom SC Freiburg ausgeliehen kam in der Sommerpause Jonas Föhrenbach an die Brenz. Der 23-jährige Linksverteidiger war letztes Jahr für Jahn Regensburg im Einsatz und schürte 2017/18 eine Drittligasaison lang die Schuhe beim KSC. Neu im Team sind unteranderem auch Merveille Biankadi und Tim Kleindienst. Biankadi kam für 750.000 Euro von Hansa Rostock und absolvierte bislang eine Partie von Beginn für den FCH und wurde dreimal eingewechselt. Angreifer Tim Kleindienst wechselte vom SC Freiburg zu den Heidenheimern und kommt bisher auf zwei Einsätze, zwei Treffer und zwei Vorlagen.

Ticket
Karten für die Partie gegen den 1. FC Heidenheim gibt es noch im Fanshop am Wildparkstadion, den Vorverkaufsstellen, im Onlineshop sowie am Samstag an der Tageskasse.

KSC punktet gegen Heidenheim

Spielberichte von David Ruf

Der KSC bleibt auch im dritten Spiel in Folge ungeschlagen. Gegen den 1. FC Heidenheim kamen die Karlsruher am Samstag im baden-württembergischen Duell im Wildpark zu einem 1:1 (1:0)-Remis.

KSC-Cheftrainer Alois Schwartz setzte auch gegen die Gäste aus Heidenheim auf das bereits eine Woche zuvor in Nürnberg erfolgreich erprobte 4-1-4-1-System. Lediglich eine Änderung gab es in der Startelf der Karlsruher, da Philipp Hofmann von Beginn an ran durfte. Marvin Pourié musste deshalb erstmals in dieser Spielzeit mit der Bank Vorlieb nehmen.

Die Hausherren setzten sich bereits kurze Zeit nach Anpfiff in der Hälfte der Gäste fest und holten drei Eckbälle raus. Alle Versuche brachten jedoch nichts Zählbares ein. Gleiches galt für den zwischenzeitlich von Konstantin Kerschbaumer abgegebenen Schuss, der zwar noch abgefälscht wurde, KSC-Keeper Benjamin Uphoff dennoch vor keine Probleme stellte (6.). Für einige Minuten waren Torchancen anschließend Mangelware, ehe der KSC seine nächste Gelegenheit prompt zur Führung nutzte: Lukas Fröde eroberte die Kugel im Mittelfeld, die Vorlage von Marc Lorenz konnte Hofmann dann an Heidenheims Schlussmann Kevin Müller vorbei im Tor unterbringen. (21.). Für den Angreifer war es bereits der fünfte Saisontreffer. Beinahe wäre wenige Minuten später der Nächste hinzugekommen, der Ball ging nach Hofmanns Drehschuss knapp rechts am Kasten vorbei. Die Gäste wurden nach dem Rückstand etwas aktiver, konnten gegen die gut und clever verteidigende KSC-Hintermannschaft um die Innenverteidiger Daniel Gordon und David Pisot aber keine Nadelstiche setzen. So blieb es zur Halbzeit bei der 1:0-Führung der Blau-Weißen.

Der zweite Durchgang begann für das Schwartz-Team denkbar ungünstig, denn nach 54 Minuten konnten die Gäste auf 1:1 stellen. Kapitän Marc Schnatterer, bis 2008 selbst im Wildpark aktiv, traf aus kurzer Distanz zum Ausgleich. Wenige Sekunden nach dem Wiederanpfiff scheiterte Marvin Wanitzek mit einem Flachschuss an Müller (55.). Außerdem scheiterte Lukas Grozurek mit einem strammen Schuss an Müller und Wanitzek setzte den Ball bei seinem Versuch rechts neben das Tor (57., 61.).

Eine Viertelstunde vor dem Ende reagierte Schwartz und brachte mit Marvin Pourié einen zweiten Angreifer. Manuel Stiefler ging dafür vom Feld. Wirklich gefährlich wurde es für die Gäste nur noch in der 89. Minute: Hofmann verlängerte eine Wanitzek-Ecke von der rechten Seite, in der Mitte köpfte Pourié die Kugel knapp über das Tor.

Das Spiel im Stenogramm:

Karlsruher SC:
Uphoff - Thiede, Gordon, Pisot, Carlson - Fröde - Grozurek, Stiefler (75. Pourié), Wanitzek, Lorenz - Hofmann (89. Djuricin). Bank: Gerbeck, Camoglu, Röser, Groiß, Kobald, Fink, Choi. Trainer: Alois Schwartz.

1. FC Heidenheim: Müller - Strauß (83. Föhrenbach), Mainka, Beermann, Theuerkauf - Dorsch (76. Thomalla) - Schnatterer (88. Otto), Kerschbaumer, Griesbeck - Leipertz, Kleindienst. Bank: Eicher, Hüsing, Schimmer, Multhaup, Biankadi, Otto, Feick. Trainer: Frank Schmidt.

Tore: 1:0 Hofmann (21.), 1:1 Schnatterer (54.)
Gelbe Karten: Stiefler (42.), Carlson (69.) - Beermann (15.), Kleindienst (66.), Leipertz (86.)
Zuschauer: 12.713
Schiedsrichter: Bastian Dankert (Rostock)

8. Spieltag

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
0:1 27.09.2019 18:30h
:
2:0 27.09.2019 18:30h
:
2:2 28.09.2019 13:00h
:
2:2 28.09.2019 13:00h
:
1:1 28.09.2019 13:00h
:
2:0 29.09.2019 13:30h
:
0:3 29.09.2019 13:30h
:
4:1 29.09.2019 13:30h
:
0:4 30.09.2019 20:30h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
VfB Stuttgart
8 6 2 0 14:7 7 20
2.
Hamburger SV
8 5 2 1 19:7 12 17
3.
Arminia Bielefeld
8 4 3 1 19:11 8 15
4.
Erzgebirge Aue
8 4 2 2 12:11 1 14
5.
1. FC Heidenheim
8 3 3 2 13:10 3 12
6.
FC St. Pauli
8 3 3 2 13:11 2 12
7.
1. FC Nürnberg
8 3 3 2 14:13 1 12
8.
SV Sandhausen
8 3 2 3 8:8 0 11
9.
Karlsruher SC
8 3 2 3 12:14 -2 11
10.
SpVgg Greuther Fürth
8 3 2 3 9:12 -3 11
11.
VfL Osnabrück
8 3 1 4 10:8 2 10
12.
Dynamo Dresden
8 2 3 3 12:16 -4 9
13.
Jahn Regensburg
8 2 2 4 15:13 2 8
14.
Holstein Kiel
8 2 2 4 9:12 -3 8
15.
Hannover 96
8 2 2 4 8:14 -6 8
16.
SV Darmstadt 98
8 1 4 3 8:12 -4 7
17.
VfL Bochum
8 0 5 3 13:17 -4 5
18.
SV Wehen Wiesbaden
8 1 1 6 11:23 -12 4
Karlsruher SC
TOR Uphoff
DEF Thiede
DEF Gordon
DEF Pisot
DEF Carlson
MIT Fröde
MIT Grozurek
MIT Stiefler
MIT Wanitzek
MIT M. Lorenz
ANG P. Hofmann
Auswechselbank
TOR Gersbeck
Kobald
Camoglu
Choi
Groiß
M. Röser
A. Fink
Eingewechselt
Pourié
Djuricin
1. FC Heidenheim
TOR Ke. Müller
DEF Strauß
DEF P. Mainka
DEF Beermann
DEF Theuerkauf
MIT Griesbeck
MIT Dorsch
MIT Schnatterer
MIT Kerschbaumer
ANG Leipertz
ANG Kleindienst
Auswechselbank
TOR Eicher
Feick
Hüsing
Biankadi
Multhaup
Schimmer
Eingewechselt
Thomalla
Föhrenbach
D. Otto

Match
Center
3:3
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