6. Spieltag
x
Karlsruher SC
1:0
SV Sandhausen
( 0:0 )
Zuschauerzahl: 13517
Schiedsrichter: Zwayer (Berlin)
Austragungsort: Wildparkstadion
Spielplan

Matchfacts: Alles Wissenswerte zum Heimspiel gegen den SV Sandhausen

Vorberichte

Im Nordbaden-Duell trifft der KSC heute ab 18.30 Uhr auf den SV Sandhausen. Wir haben alle wichtigen Daten, Zahlen und Fakten zu dieser Partie gesammelt.

Der SV Sandhausen gewann 3 der 8 Zweitliga-Begegnungen mit dem KSC, der KSC nur 2 (bei 3 Remis). 3 der letzten 4 Duelle gewann der SVS (1 Niederlage), darunter das letzte Spiel in Karlsruhe (3-1) im November 2016.

Ungewohnt torgefährlich: 7 Tore erzielte der SV Sandhausen gegen den Karlsruher SC in der letzten gemeinsamen Zweitliga-Saison (2016/17) – gegen keinen anderen Klub in jener Saison mehr als 5.

Der KSC erzielte bereits 4 Tore nach Ecken – Ligahöchstwert. Karlsruhe erzielte schon 5 Tore nach Standardsituationen (wie Bielefeld und Hamburg), nur Bochum mehr (6).

Karlsruhes Trainer Alois Schwartz coachte den SV Sandhausen 3 Saisons lang (2013/14 bis 2015/16) und etablierte ihn dabei mit jeweils mind. 39 Punkten (trotz zweimaligen Punktabzugs wegen Lizenzverstößen) im Unterhaus.

Alte Bekannte auch unter den Spielern: Karlsruhes Daniel Gordon, David Pisot, Damian Roßbach, Marco Thiede, Manuel Stiefler und Malik Batmaz spielten früher für den SVS, Sandhausens Philipp Klingmann dagegen für den KSC.

In den 6 Karlsruher Saisonspielen fielen 21 Tore (Torverhältnis 9-12), nur beim SV Wehen Wiesbaden mehr (22). Die 12 KSC-Gegentore (wie Bochum) werden ebenfalls nur von Schlusslicht und Mitaufsteiger SVWW (16) übertroffen.

Der SV Sandhausen gewann die letzten 3 Zweitliga-Spiele. 4 Siege am Stück im Unterhaus wären neuer Vereinsrekord für die Kurpfälzer.

Saisonübergreifend stark: In den letzten 15 Zweitliga-Spielen holte der SV Sandhausen 31 Punkte – keine andere Mannschaft mehr als 27!

Philipp Klingmann wechselte 2015 von Karlsruhe nach Sandhausen. Im KSC-Trikot absolvierte der gebürtige Heidelberger 81 Pflichtspiele.

3 Siege und 1 Remis nach 5 Spielen – einen so guten Start hatte der SV Sandhausen in der 2. Liga zuvor nur 2015/16 (damals standen aber nur 7 Punkte zu Buche, da aufgrund von Lizenzverstößen 3 Punkte abgezogen wurden).

Unter den Top 3 stand der SV Sandhausen im Unterhaus zuvor nur 3-mal: 2017/18 nach dem 3. und 7. Spieltag (jeweils Rang 2) sowie nach dem 9. Spieltag (Rang 3).

Heimspiel am Freitag: Gegen Sandhausen zurück in die Spur finden

Vorberichte von David Ruf

Nach der Länderspielpause nimmt die 2. Bundesliga ihren Spielbetrieb wieder auf. Für den KSC steht bereits am Freitag (18.30 Uhr) im Wildpark die nächste Aufgabe gegen den SV Sandhausen auf dem Plan. Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge wollen die Blau-Weißen im Nordbaden-Duell wieder zurück in die Spur finden und den dritten Saisonsieg einfahren.

Die Länderspielpause habe man gut genutzt und vor allem an der Physis gearbeitet, wie Cheftrainer Alois Schwartz am Donnerstag berichtete. „Außerdem haben wir zwei gute Testspiele beim SV Mörsch und gegen den FC Metz absolviert. Die Spieler konnten Selbstvertrauen tanken und einige Akteure konnten mir zeigen, dass sie Alternativen sind.“

Seit Montag gilt die Konzentration nun aber dem Duell mit dem Tabellendritten aus Sandhausen, dem der KSC-Trainer bescheinigt, eine gewachsene, kompakte und erfahrene Mannschaft zu haben. „Sie spielen einen guten Ball, haben schnelle und robuste Leute im Kader.“

Gegen Sandhausen wollen wir die drei Punkte unbedingt holen

Marco Thiede

Chefcoach Schwartz wird aufgrund der Verletzung von Damian Roßbach (Bänderriss) seine Anfangsformation in jedem Fall ändern müssen. Für Roßbach ist auf der Position des Linksverteidigers Dirk Carlson zu erwarten, der zuletzt zweimal für die Nationalmannschaft Luxemburgs am Ball war. „Er hat zwei sehr gute Partien gemacht. Für ihn war es wichtig zu spielen“, sagte Schwartz. Nicht zur Verfügung stehen wird Alexander Groiß (Oberschenkelprobleme). Ersatzkeeper Sven Müller ist nach seiner Bandscheiben-Operation weiter auf dem Weg der Besserung und in dieser Woche wieder ins Training eingestiegen.

Für Schwartz sowie die Spieler Marco Thiede, Damian Roßbach, Manuel Stiefler und Daniel Gordon ist die Partie gegen die Kurpfälzer indes auch eine Reise in die Vergangenheit - alle fünf waren bereits für den SVS aktiv. „Es ist mein erstes Punktspiel gegen Sandhausen, seit ich dort weggegangen bin. Das ist schon etwas Besonderes“, so Thiede. „Ich habe immer noch einen guten Draht nach Sandhausen, doch am Freitag wird die Freundschaft ruhen. Wir wollen die drei Punkte unbedingt holen.“

Stiefler schießt KSC gegen Sandhausen zum Sieg

Spielberichte

Der KSC hat am Freitagabend im Wildparkstadion durch eine kämpferische Leistung den SV Sandhausen mit 1:0 (0:0) besiegt. Das Tor des Tages erzielte Manuel Stiefler in der 57. Minute.

Nach der Länderspielpause baute Cheftrainer Alois Schwartz seine Mannschaft im Vergleich zur 0:3-Niederlage in Osnabrück auf zwei Positionen um. Dirk Carlson ersetzte den verletzten Roßbach als Linksverteidiger, für Stiefler startete im rechten Mittelfeld für Camoglu. Nicht im Kader war Toni Fink (Zahn-OP).

Bereits in der zweiten Minute gab der KSC den ersten Warnschuss ab. Startelfdebütant Dirk Carlson scheiterte aber aus der zweiten Reihe. Bei den Gästen vom SVS dauerte es nur 120 Sekunden länger: Nach einem Ballverlust von Thiede bediente Zenga Gislason, dessen strammer Schuss aber links am Tor vorbei zischte (4.). Nach einer Ecke Türpitz-Ecke bugsierte Pisot den Ball nur knapp über die eigene Querlatte (16.), bei der anschließenden Ecke musste Uphoff Zhivrovs Kopfball wegfausten.

Die nächste Gelegenheit konnte Pourié nach 20 Minuten verbuchen und kam nach einem Freistoß von rehcts frei vor Torhüter Fraisl zum Kopfball – Schiedsrichter Zwayer pfiff ihn wegen Abseits zurück, Fraisl parierte sowieso. Auf der Gegenseite verzog Behrens (24.). Wieder eingreifen musste Uphoff gegen Zenga, mit einer starken Fußparade konnte der KSC-Keeper zur Ecke abwehren (31.).

In der 40. Minute kam Stiefler 20 Meter vor dem Tor in eine gute Schussposition, allerdings konnte sich Nauber noch in den Abschluss werfen. Wenige Sekunden später kombinierte sich Wanitzek im Doppelpass mit Hofmann vor das SVS-Tor, wieder war allerdings ein Gegner zur Stelle. Die anschließende Ecke brachte nichts ein, so dass es mit einem leistungsgerechten 0:0-Unentschieden in die Halbzeitpause ging.

Der zweite Durchgang startete mit einem Freistoß von Türpitz aus 25 Metern, den Uphoff aber souverän unter sich begraben konnte (48.). Carlson holte sich wenig später die Gelbe Karte für ein Foul an Diekmeier ab. Dieser bekam in der 54. aber auch die Verwarnung, nachdem er Lorenz beim Einwurf behindert hatte. Für die Erlösung des Großteils der 13.517 Fans im Wildparkstadions sorgte Manuel Stiefler in der 57. Minute: Der Ex-Sandhäuser scheiterte nach Kopfballverlängerung von Hofmann im ersten Versuch noch an Torhüter Fraisl, stocherte den Abpraller dann aber zur wichtigen 1:0-Führung über die Linie.

Mit Selbstbewusstsein und toller Unterstützung von den Rängen ging der KSC die letzten 30 Minuten. Zenga konnte in der 63. Minute Lorenz an der Mittellinie nur robust per Foul stoppen, Gelb für den Sandhäuser. Pourié hatte kurz darauf die große Möglichkeit den zweiten Treffer nachzulegen: Pisot legte nach starkem Dribbling auf Lorenz ab, dessen Flanke den Karlsruher Mittelstürmer fand. Den platzierten Kopfball von Pourié konnte aber der SVS-Keeper aus dem rechten unteren Eck fischen.

Acht Minuten vor Ende der regulären Spielzeit wechselte Cheftrainer Alois Schwartz das erste Mal, Torschütze Stiefler machte positionsgetreu für Lukas Grozurek Platz. Auf dem Feld boten sich den Blau-Weißen in der Schlussphase mehr Räume, den Sandhausen agierte offensiver, um noch den Ausgleich zu erzielen. Doch der KSC verteidigte weiterhin geschickt und konnte den Vorsprung erfolgreich über die Zeit bringen.

Das Spiel im Stenogramm:

Karlsruher SC: Uphoff – Thiede, Gordon, Pisot, Carlson – Stiefler, Fröde, Wanitzek, Lorenz (89. Camoglu) – Hofmann (90.+1 Kobald), Pourié. Bank: Gersbeck, Röser, Djuricin, Groiß, Hanek, Grozurek, Choi. Trainer: Alois Schwartz.

SV Sandhausen: Fraisl - Diekmeier, Nauber, Zhirov, Paqarada - Linsmayer, Taffertshofer (76. Biada), Zenga (63. Engels), Türpitz (80. Bouhaddouz) - Gislason, Behrens. Bank: Wulle, Klingmann, Verlaat, Frey, Paurevic, Scheu. Trainer: Uwe Koschinat.

Tore: 1:0 Stiefler (57.)
Karten: Carlson – Diekmeier, Zenga
Zuschauer: 13.517
Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin)

6. Spieltag

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
2:1 13.09.2019 18:30h
:
1:0 13.09.2019 18:30h
:
0:2 14.09.2019 13:00h
:
3:0 14.09.2019 13:00h
:
2:3 14.09.2019 13:00h
:
3:3 15.09.2019 13:30h
:
2:2 15.09.2019 13:30h
:
1:0 15.09.2019 13:30h
:
2:0 16.09.2019 20:30h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
VfB Stuttgart
6 4 2 0 11:7 4 14
2.
Hamburger SV
6 4 1 1 13:5 8 13
3.
Arminia Bielefeld
6 3 3 0 14:8 6 12
4.
SpVgg Greuther Fürth
6 3 2 1 9:7 2 11
5.
Erzgebirge Aue
6 3 2 1 8:6 2 11
6.
SV Sandhausen
6 3 1 2 7:5 2 10
7.
VfL Osnabrück
6 3 0 3 9:5 4 9
8.
Karlsruher SC
6 3 0 3 10:12 -2 9
9.
1. FC Heidenheim
6 2 2 2 11:9 2 8
10.
FC St. Pauli
6 2 2 2 10:10 0 8
11.
1. FC Nürnberg
6 2 2 2 9:12 -3 8
12.
Jahn Regensburg
6 2 1 3 12:9 3 7
13.
Dynamo Dresden
6 1 3 2 9:11 -2 6
14.
SV Darmstadt 98
6 1 3 2 6:9 -3 6
15.
Hannover 96
6 1 2 3 6:9 -3 5
16.
Holstein Kiel
6 1 2 3 5:10 -5 5
17.
VfL Bochum
6 0 3 3 10:14 -4 3
18.
SV Wehen Wiesbaden
6 0 1 5 7:18 -11 1
Karlsruher SC
TOR Uphoff
DEF Thiede
DEF Gordon
DEF Pisot
DEF Carlson
MIT Stiefler
MIT Fröde
MIT Wanitzek
MIT M. Lorenz
ANG P. Hofmann
ANG Pourié
Auswechselbank
TOR Gersbeck
Choi
Groiß
Hanek
M. Röser
Djuricin
Eingewechselt
Grozurek
Camoglu
Kobald
SV Sandhausen
TOR Fraisl
DEF Diekmeier
DEF Nauber
DEF Zhirov
DEF Paqarada
MIT Linsmayer
MIT E. Taffertshofer
MIT Zenga
MIT Türpitz
ANG Gislason
ANG K. Behrens
Auswechselbank
TOR Wulle
Klingmann
Verlaat
Frey
Paurevic
Scheu
Eingewechselt
M. Engels
Biada
Bouhaddouz

Match
Center
1:0
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